Beiträge zum Stichwort ‘ Tour ’

Wintergewitter

22. November 2006 | Von Falk | Kategorie: Termine | 51 mal aufgerufen

Wintergewitter Tour FlyerQuer durch Europa können sich Freunde des härteren Electros freuen! Anfang Februar gehen FEINDFLUG, CYBORG ATTACK, SUPREME COURT und TYSKE LUDDER gemeinsam ouf Tour.

Hier die Termine:

01.02.2007 D – Leipzig / Hellraiser
02.02.2007 DK – Copenhagen / Forbaendingen
03.02.2007 S – Stockholm / Allhuses Universitet
04.02.2007 S – Gothenburg / Sticky Fingers
07.02.2007 CH – Pratteln / Z7
08.02.2007 D – Koblenz / Suppkultur
09.02.2007 NL – Utrecht / Tivoli Oudegracht
10.02.2007 B – Waregem / The Steeple

Der finale Veröffentlichungstermin der TYSKE LUDDER Re-Releases + Box ist jetzt der 08.12.2006. Voraussichtlich können die Besucher des Electronic Pleasure Festivals am 02.12.2006 in Berlin schon vorab die CD’s erwerben. (http://www.blackrain.de/)



neo.pop.06

17. November 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 62 mal aufgerufen

Ab dem 24.November steht die neue, von Northern Lite zusammengestellte Compilation “NEO.POP.06″ in den Läden. Darauf sind, neben zwei eigenen Tracks der Erfurter Jungs, Songs von Künstlern vertreten, die dieses Jahr beeindruckt und frischen Wind in die Szene gebracht haben.

Zum Beispiel die traumhaften Console, die fabelhaften Röyksopp, sowie die rockige Peaches und das neue Projekt von Adam Sky namens Glittersnipe in einer Kooperation mit Boy George. Aber auch die wieder auferstandenen Coldcut, die hauseigenen Newcomer Chapeau Claque oder die stets soliden Booka Shade finden sich auf der sechsten Ausgabe der Compilation-Reihe wieder.

Für Northern Lite neigt sich damit ihr wohl erfolgreichstes Jahr dem Ende zu. 2 Chartplatzierungen mit den Singles “What you want” und “I don’t remember” und die Top30 mit dem aktuellen Album “Unisex” geknackt.

Derzeit befinden sich Northern Lite noch auf Deutschlandtournee – hier die aktuellen Termine:

17.11.2006 Münster – Fusion
18.11.2006 Würzburg – Airport
24.11.2006 Frankfurt a. M. – Cookys
25.11.2006 Hamburg – Neidklub @ ex-karstadt
02.12.2006 Berlin – Columbiahalle
15.12.2006 Trossingen – Canape
16.12.2006 Freiburg – Crash
21.12.2006 Bochum – Riff
22.12.2006 Nürnberg – Rakete
23.12.2006 Ludwigshafen – loft club
25.12.2006 Erfurt – Thüringenhalle
26.12.2006 Dresden – Alter Schlachthof
27.12.2006 Leipzig – Werk II
28.12.2006 München – Georg Elsner Halle
29.12.2006 Friedrichshafen – Metropol
30.12.2006 Zürich (CH) – Hive Club
20.01.2007 Wien (AT) – Arena

Mehr Infos: www.northernlite.de.

“Neo.Pop.06″ bei Amazon kaufen



Quickie am Montag

13. November 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 31 mal aufgerufen

Da wir nun schon längere Zeit keinen Newsletter mehr verschicken*, werden wir mal in Kurzform einige Sidekicks in (un)regelmäßigen Abständen hier in den News zum Besten geben.

Hier also Sidekick Nummer 1

+++ e:o:nity veröffentlichen ihr Debüt “Paranoid”

e:o:nity ist ein gemeinsames Projekt von DaNNy (ex-Septic-Artwork) und Warforge Leader DustDevil (ja, genau der Staubteufel). Beide sind seit vielen Jahren befreundet und nachdem das Bandprojekt Septic Artwork aufgelöst war, beschloss man unter dem Namen e:o:nity tanzbare elektronische Musik zu produzieren. Die Downloads findet ihr bei uns im Blog…

+++ Diesen Herbst geht es rund

Drei von Dänemarks besten und bekanntesten Metalbands tun sich zusammen für die “Danish Dynamite Tour”. Empfohlen von unserem Dejot und die Tourdaten im Blog…

+++ Wenn die Muse dich küsst

Lange haben wir es rausgezögert, aber nun endlich steht die unter Creative Commons veröffentlichte EP “Free Music” von 50 Foot Wave für Euch zum Download bereit. Wer sich also einen Eindruck von Kristin Hersh’s Musik machen will, der schaue doch (na wohin?)…

+++ Burn verlosen 3 mal ihre aktuelle EP

Nachdem die Band um Felix Friberg es beim Contest von 4fame unter die letzten 6 Bands geschafft hat und da ja bald Weihnachten ist, verlosen Burn 3 Stück ihrer “Cold Flames” EP. Infos und die Preisfrage nebenan…

+++ IamX – Spit It Out

Nur wenige Monate nach dem gefeierten Album “The Alternative” erscheint am 17. November die Single “Spit It Out”. Auf dieser durften sich VNV Nation, Alexander Kowalski und Pocket Orchestra als Remixer austoben. Aber damit nicht genug – am selben Tag wird das Debütalbum “Kiss & Swallow” wiederveröffentlicht und die Zirkustruppe zieht um die Häuser. Und hier das Video zur Single…

+++ Stromlos – Myk Jung und Lacasa Del Cid

Myk Jung, bislang vor allem bekannt als Frontmann von The Fair Sex, und Multiinstrumentalist Lacasa Del Cid (Project Pitchfork, Wolfsheim, Goethes Erben, Girls Under Glass) präsentieren passend zur düsteren Jahreszeit ergreifende Akustik-Live-Shows, unterstützt von der betörenden Sängerin Serena Gruß (POL) und am Cajon von dem unvergleichlichen Mr. Andy Laaf (Mad Sin). Hier die Termine…

*Wir grübeln im Moment darüber, ob wir das Abonnieren der News nicht einem Newsletter vorziehen, allerdings hat dieser durchaus auch seine Vorteile. Ihr seid also aufgerufen, hier in den Kommentaren mal Eure Meinung dazu abzugeben. Newsletter – Ja oder Nein? News abbonieren als Ersatz oder beides? Gebts uns…

Hier gehts zur Umfrage…



Nun wird es ernst…

10. November 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 27 mal aufgerufen

Das II. That Spring Indoor Festival steht an

Hurra, Hurra es weihnachtet ja schon”, wird sich der ein oder andere von euch gedacht haben, als bereits im Oktober die ersten Schoko-Weihnachtsmänner und das dazu passende Gebäck in den Regalen der Supermärkte auftauchte.

Ging Einigen der überhand nehmende Kommerz auf den beliebten Sommerfestivals schon auf die Nerven, werden diese je näher das Fest der Liebe kommt vielfach auf die Probe gestellt.

Da wünscht man sich den Winter mit seinem Schnee und den langen Nächten herbei, aber Ruhe findet man nicht.

Eine Kommerzpause kann man aber entspannt entgegensehen, wobei es alles andere als ruhig zugehen wird.

Am 17.11.2006 findet nämlich das

II. That Spring Indoor Festival

im Studentenclub Baracke in Magdeburg statt!

Der Clou:

Das ganze Spektakel kostet euch lächerliche 6(!) Euronen!

Das ist eine exzellente Gelegenheit, um sich vorweihnachtlich selber zu beschenken, oder andere einzuladen und eine Party der Spitzenklasse abzufeiern!

Ein ausgewähltes, sattes Programm welches in diesem Genre seines Gleichen sucht ist für euch aufgefahren worden und wartet nur darauf, von der Leine gelassen zu werden.

Nicht nur mitreißende Bands und eine Intermediär- und Aftershow Party der unglaublichen Art erwarten euch, neeee…das war den Veranstaltern noch nicht genug!
Rund um den musikalischen Zirkus bietet das II. That Spring Indoor Festival wieder zahlreiche Zerstreuungsmöglichkeiten.

Als musikalische Gäste wurden verpflichtet:

Bats In The Belfry

Infos über Bats In The Belfry

Burn

Infos über Burn

Curious

Infos über Curious

Promised Eden

Infos über Promised Eden

Also Ski angeschnallt und nach Magdeburg gewandert!

Und dann heißt es für euch:
Tune In, Turn On, Burn Out!

II. That Spring Indoor Festival



And One: Bodypop-Tour 2006 in Köln Live Musik Hall am 29.10.2006

5. November 2006 | Von Karsten | Kategorie: Konzertberichte | 240 mal aufgerufen

Es versprach ein Ereignis der besonderen Art zu werden, welches mich an diesem lauen Oktoberabend in der Kölner Live Musik Hall erwartete: And One hatten zum Konzert geladen. Ihr Album “Bodypop” zählt zu den absoluten musikalischen Highlights des Jahres 2006. Bei meiner Ankunft in der bereits gut gefüllten Live Musik Hall stach mir sofort das auffällige Bühnenbild von And One ins Auge.

Eröffnet wurde der Abend von Obscenity Trial. Bitte wer?

Nach einer Internetrecherche war ich schlauer: Das Duo Obscenity Trial bestehend aus Frontmann Oliver Wand und Frank Hass an den Keyboards. Der “Obszönitäten Versuch” oder “Prozess” wird mit dem Album “Here and Now” hoffentlich sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Sie präsentierten schöne Electropop Perlen, die teils an NamNamBulu oder Camouflage erinnern, dabei aber jede Menge Eigenständigkeit ausstrahlen. Der Song “Here and Now” ist der Hit Ihres gleichnamigen aktuellen Albums. Einziger Kritikpunkt bleibt die sichtbare Nervosität von Oliver. Hey, Du hast eine fantastische, ausgebildete Stimme; lass die Rampensau raus und unterhalte Dein Publikum!

Von Obscenity Trial werden wir hoffentlich noch viel hören!

Nach einer kurzen Umbaupause enterten Spetsnaz die Bühne. Die Schweden konnten mich leider nicht überzeugen. Stampf – EBM mit Grunzgesang ist zwar tanzbar, aber unspektakulär . Die neue Single “Hardcore Hooligans” ist ein typischer EBM-Kracher bei dem man das Gefühl hat, den Song schon mehrmals in ähnlicher Form gehört zu haben. Wenn man Oldschool – EBM hören möchte, dann die Originale; sprich:
Nitzer Ebb, Front 242!

Wer hier Innovation sucht, suchte vergeblich.

Endlich war es soweit. Der übergroße And One Schriftzug erstrahlte in grellem, orange farbigem Licht. Die beiden Keyboards und Mikrofonstative von Chris Ruiz und Gio van Oli wurden genial ins Bühnenbild integriert. Nach den ersten 15 Sekunden des Intros konnte man erahnen, was einen erwartet. Chris und Gio betraten die Bühne.

andoneZu den ersten Klängen von “Dein Ende” betrat der Zeremonienmeister Steve Naghavi die Bühne: Dunkler Anzug, dunkles Hemd, orange Krawatte – und mit einem breitem Grinsen im Gesicht, Steve der Herr im Ring für heute Abend. Nach “Military Fashion Show” und “High” begann eine muntere Reise durch die And One Vergangenheit: Angefangen bei “Metallhammer”, “Panzermensch”, “Sometimes” bis zu “Deutschmaschine”, “Consequenz of Time”, “Krieger” und “Wasted”. Auch wenn das Publikum die neuen Songs “Body Company”, Enjoy the Unknown”, “Traumfrau” noch nicht so mitsingen konnten. Dies wird sich sicherlich bald ändern, da die Songs melodisch, tanzbodentauglich und einprägsam sind.

Die Ausleuchtung und Bühnengestaltung sollten die ganze Show hindurch überdurchschnittlich durchdacht bleiben – ein Beweis dafür, dass man auch sehr effektive Visualisierungen erschaffen kann, wenn man nicht über das Budget einer Stadion-Rock-Band verfügt. Was man braucht ist nur ein wenig Phantasie.

Highlights waren alle Songs, die Steve gemeinsam mit Gio gesungen hat (z.B. “Metallhammer” und “Panzermensch”). Auch die And One Medleys und And One vs. Depeche Mode Medleys wurden passend integriert und vom Publikum begeistert abgefeiert.

Steve, Chris und Gio waren vollen Spielfreude und legten allesamt eine Show auf die Bretter, als ginge es um ihr Leben. Bei AND ONE gibt es keine Statisten – nur Macher. Steve brachte mit seiner energiegeladenen Show auch die letzten Reihen der Live Musik Hall gehörig ins schwitzen. Nach knapp zwei Stunden war das Konzert leider bereits vorbei. Die Zeit verging wie im Fluge und es hätte ruhig noch weiter gehen können, was Wohl das beste Kompliment ist, welches man einem Künstler machen kann.

Der krönende Abschluss des Konzerts war eine von den Fans geforderte A Capella Version von “Pimmelmann”. Danach gingen Steve, Chris und Gio sichtbar erschöpft von der Bühne. Auf jeden Fall gehört die Show von Steve, Chris und Gio zum Besten, was ich seit langem gesehen habe. Ich kann mit Fug und Recht von einem rundum gelungenen Abend sprechen.

www.andone.de



Alle Jahre wieder

4. November 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 32 mal aufgerufen

Ich spar mir grad mal den Witz mit Weihnachten, den hatten wir letztens erst. Allerdings scheint die gesamte Musikbranche immer kurz(!) vorm christlichen Fest zur Hochform aufzulaufen. Eventuell hofft man ja auch auf ein paar musikalische Investitionen, wenn ab dem 01.01.2007 eh alles teurer wird.

Aber seis drum, nach der abgelaufenden Orkus Festival Tournee im September/Oktober, möchten Unheilig Euch nun aufs Fest einstimmen und starten dazu passend am 14.12.2006 in Hamburg ihre “Weihnachtstour 2006″.

Bekannte Stücke wie “Stille Nacht, heilige Nacht” oder “O Tannenbaum” werden zu hören sein, ebenso wie ausgewählte Songs, die bei keinem Unheilig-Konzert fehlen dürfen. Eine Einstimmung auf das Weihnachtsfest der ganz besonderen Art. Passend dann auch, dass die CD “Frohes Fest” jetzt wieder erhältlich ist.

Hier die Tourdaten:

14.12.2006 Hamburg – Markthalle
15.12.2006 Leipzig – Anker
16.12.2006 Görlitz – Kulturbrauerei
17.12.2006 Köln – Live Music Hall
26.12.2006 Augsburg – Rockfabrik

www.unheilig.com

(Anm.: Leider gibts keine Bilder vom Grafen mit Zipfelmütze in unserem Archiv. Wenn sowas existiert, dann meldet Euch doch mal bei uns)



Limbogott auf Europa-Tour mit D’espairsRay

27. Oktober 2006 | Von Falk | Kategorie: Termine | 47 mal aufgerufen

Die Psychopathen aus dem hohen Norden werden nach ihrer Support-Tour für Terminal Choice die japanischen Durchstarter D’espairsRay auf ihrer Europa-Tour supporten. Die Reise führt sie durch 7 europäische Länder, in denen sie den Keim des Wahnsinns säen werden.

10.11.06 Utrecht (NL) Tivoli
11.11.06 London (UK) Carlington Academy
13.11.06 Strassbourg (F) La Laiterie
14.11.06 Milano (I) Live Music Club
16.11.06 Paris (F) La Locomotive
17.11.06 Saarbrücken (D) Garage
18.11.06 Pratteln (CH) Z7
19.11.06 München (D) Georg-Elser-Hallen
21.11.06 Köln (D) Gloria-Theater
22.11.06 Berlin (D) Columbiaclub
23.11.06 Hamburg (D) Markthalle
24.11.06 Glauchau (D) Alte Spinnerei
25.11.06 Kopenhagen (DK) Pumpehuset

LIMBOGOTT @ Myspace



Schlangenküsse von In Strict Confidence [Update]

27. Oktober 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 29 mal aufgerufen

Pünktlich zur anstehenden Tour von In Strict Confidence – zusammen mit Conjure One und Frozen Plasma – wartet ISC mit einer Spezial-Veröffentlichung auf. “The Serpent’s Kiss”, so der Titel einer 3-fach EPCD, soll neben einigen neuen Stücken wie “Rain” oder “Shadow hides sun” auch Clubmixe und diverse Versionen des vorausgegangenen Remix- und Gesangscontests enthalten.

Das vermutlich über 24 Titel verfügende Paket erscheint in limitierte Box-Edition (999 Exemplare) mit quadratischen CDs und verfügt über ein Echtheitszertifikat. Diese wird es vorerst allerdings nur auf der Tour zu kaufen geben. Später werden einige wenige Exemplare an ausgewählte Läden im Handel ausgeliefert.

[Update]

Das Konzert in Bielefeld am heutigen Freitag (27.10.2006) muss aus technischen Gründen abgesagt werden. Bei Contribe gekaufte Konzertkarten können auf allen andern Konzerten in Deutschland eingelöst werden.

Hier die restlichen Tourdaten:

27.10.2006 Bielefeld – Movie
28.10.2006 Vlissingen/Niederlande – Arsenaaltheater
29.10.2006 Bochum – Matrix
30.10.2006 Frankfurt – Batschkapp
31.10.2006 Stuttgart – Röhre
01.11.2006 Heidelberg – Schwimmbad
02.11.2006 Berlin – K 17
03.11.2006 Glauchau – Alte Spinnerei
04.11.2006 Erfurt – Centrum
05.11.2006 München – Alabamahalle
25.11.2006 Zürich/Schweiz – Dynamo
30.11.2006 Tel-Aviv/Israel – Kultura Club

instrictconfidence.de



Zwei Konzerte, zwei Rezensoren, eine Tour

24. Oktober 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 39 mal aufgerufen

Was passiert, wenn zwei Personen mit vollkommen unterschiedlichem Musikgeschmack und Verständnis auf einer Tour zwei Konzerte rezensieren? Nein, das ist jetzt nicht aus der Büchse der Pandora entsprungen, so dämonisch unser erster Schreiberling und DJ Azazel auch sein mag…
Man bekommt so einen Eindruck aus zwei Blickwinkeln – einen Bericht und einen Verriss, Lob und Kritik, Impression und ein wenig Polemik.

Natürlich gibt es das Ganze nur hier und exklusiv und überhaupt beim Radio eures Vertrauens in der Artikelsektion.
Dem geneigten Leser werden gleich Unterschiede und Gemeinsamkeiten auffallen, aber der Clou an der ganzen Sache ist, dass wir am liebsten noch mehr Rezensionen gehabt hätten zum Vergleich, also fühlt euch angesprochen, wenn ihr Bock zu schreiben habt und schickt das Ganze am besten gleich an mich.
Also viel Spaß beim Lesen und Kommentieren, so ihr das denn wollt.
Dazu ist auch eine neue Sektion in unserem Fotoalbum für die Tour geplant und ein Preview zur dritten Orkus Festival Club Tour im März 2007 wird auch noch erscheinen.

Rezension zur 2ten Orkus Festival Club Tour von Azazel
Rezension zur 2ten Orkus Festival Club Tour von Kamuflaro



2. Orkus Festival Club Tour im Schlachthof Wiesbaden am 4.10.06

24. Oktober 2006 | Von Kamuflaro | Kategorie: Konzertberichte | 378 mal aufgerufen

Kommunikativ zu sein hat seine Vor- und Nachteile…

unheilig+pitchforkEinerseits unterhält man sich mit Leuten, die meinen sie hätten schon bessere Konzerte einer Band erlebt, was dann ein wenig die Laune drückt und andererseits kann man so die hübschen Bilderchen ergattern mit denen dieser Artikel hier bespickt ist. Einfach die nette Dame neben sich mit dem Riesen-Fotoapparat mal fragen, ob sie die Bilder bei uns veröffentlichen will, wenn man eh schon im Gespräch ist.

Bevor ich näher auf die Bands eingehe erst mal ein paar Worte zur Location, sprich dem Ambiente. Das Ganze läuft unter dem Titel Festival, wie man im Titel der Veranstaltung ganz gut erkennen kann, aber ehrlich gesagt, kam bei mir nicht gerade Festivalstimmung auf.

Egal…

Der Schlachthof ist quasi eine große Lagerhalle mit einem Anbau in dem sich noch eine andere nicht direkt dazugehörende Bar und natürlich Backstagebereich und Toiletten befinden.

Warum ich das sage?

Weil die Herrentoilette eine, nein zwei Blechwannen anstelle von Pissoirs hatten, das sah ein wenig eklig aus – Habe sie mir dann auch nicht näher angeguckt – wollt dann nur möglichst schnell mein Geschäft erledigen und wieder verschwinden… Resultierenderweise habe ich mich dann auf einen Besuch dort beschränkt, auch wenn die Getränkepreise für eine Flasche Malzbier bzw. einer Cola erfreulicherweise bei einem Euro lagen. Wobei das Problem bei der Cola ist, dass du zwar Cola bestellst aber Afri bekommst. Sinn macht das nicht, also nehmt bitte ebenfalls zur Notiz, dass man wenn man eine Cola bestellen möchte an einer Örtlichkeit, an der man noch nie zuvor Cola bestellt hat, dann auch auf Coca Cola bestehen sollte und sich nicht so ein Gesöff andrehen lässt.

Wer jetzt meint ich sei in Meckerlaune, der hat vermutlich ganz Recht, denn es kommt noch besser…

Mit dem Getränk, dass sich Cola schimpft, aber keine ist, in der Hand sieht man sich mal vor der Bühne um – ziemlich stabile Gitter, ob da wirklich Fotographen riskieren wollen zwischen diesen Gittern, die für Headbanger bestens geeignet sind und der Bühne zu stehen? Aber ich wollte ja meckern: Also stand ich da vorne, hab meine Jacke irgendwo verstaut und mir ein wenig die Musik im Vorprogramm angehört – das war zumindest der Plan.

Der Fehler war, dass der Anteil an Musik gleichzog mit dem Anteil an gottverdammter, schnöder Werbung für ein und das selbe Produkt und das ging mir so was von auf den Zeiger, besonders, wenn man bedenkt, dass die Werbeheinis, die so was verbrechen eigentlich wissen müssten, bzw. recherchiert haben sollten, wie man gewisse Namen ausspricht… Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber was würdet ihr davon halten alle drei Minuten mit derselben Werbung über eine Stunde hinweg berieselt zu werden? Stumpfsinnig ist das und bringt mich dazu so etwas dann als Konsequenz nicht (mehr) zu unterstützen.

Nun denn, kommen wir ohne weitere Umschweife zur Vorband des Abends: Die unglaublich schlechten Down Below. Ich hatte schon die Befürchtung, dass die nachfolgenden Bands dann nachziehen würden…

Vielleicht sollte ich ein paar begründende Worte für meine durchaus schmähende Betitelung sagen. Die Musik der Band war ok, an der habe ich klangtechnisch nichts auszusetzen, aber der Gesang ist nicht so das Gelbe vom Ei, wenn er mal in der Tonlage hochgeht klingt das sehr seltsam und wenn er dann wieder runtergeht und wie HIM klingt, dann brauch ich dazu wohl nichts mehr zu sagen. Aber ehrlich gesagt hat der Knabe schon verloren, als er angefangen hat halb pantomimisch, halb roboterartig mit den Armen zu zappeln, das war nichts Halbes und nichts Ganzes, sondern einfach lahm…

Wieso er dann am Ende der Show das Hemd auszog und einen Blick auf seine enthaarte Putenbrust gewährte weiß ich auch nicht… Gott bewahre, aber das sah so sehr nach einer Boyband aus, dass ich mir den Affront schlechthin erlaubt habe: “Wie sieht der denn aus?” Aber er wirkte auf mich einfach verklemmt und gesanglich deplaziert. Orkus, das war ein Griff in die sprichwörtliche Porzellanschüssel.

Genug. Weiter im Text.

zeromancerDie folgenden Zeromancer haben glücklicherweise nur in einem Punkt angefangen, wo die Vorband aufgehört hat. Die Rede ist von der Oberkörperbekleidung des Frontmannes. Die Betonung liegt hier auf Mann – Da waren wenigstens ein paar Haare zu sehen, aber ich wollt mich ja jetzt nicht mehr mit der Vorband beschäftigen.

Die Schnuckelchen haben gleich ein wenig Tempo ins Spiel gebracht und kamen mit ihrem größten Hit “Doctor Online” auf die Bühne. Insgesamt war es eine gute Show, wenn auch nur wegen dem Einstiegssong, Dem Cover “Send me an Angel” von “Real Life” und natürlich dem Evergreen “Clone your Lover”. Die restlichen Songs klangen einfach nicht so prickelnd für mich, was der allgemeinen Stimmung in der rechten Ecke vor der Bühne keinen Abbruch tat, wo man fröhlich zur Musik auf und ab hüpfte. Ich persönlich hätte gerne noch eine Zugabe gehört, bin mir auch recht sicher, dass ZMR noch eine gespielt hätte – so von der Stimmung her machten die nämlich auch einen guten Eindruck, aber beim Publikum hat es leider nicht geklappt und die schnell einspringende seichte Hintergrundmusik zusammen mit dem satten Licht seitens des Veranstalters, bzw. des angestellten Personals hätte jeglichen Versuch im Keim erstickt.

Vielleicht nicht die Supi-Dupi Band für jemanden (wie mich), der die Platten nicht kennt und daher etwas ernüchternd, aber keinesfalls enttäuschend.

unheiligAls nächstes stand Unheilig auf dem Programm, aber den konnte man ja vorher auch schon am Merchandise Stand bewundern, belagern und begatten… Moment begatten konnte man ihn nicht, aber sich mit ihm fotografieren lassen und diverse… Objekte… sich unterschreiben lassen. Ich habe dem Ganzen nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt – vornehmlich wurden da wohl spezielle Autogrammkarten unterzeichnet, aber wer weiß wovor der nicht zurückschreckt – obgleich da mehrere Schreibutensilien herumlagen. Ich übertreibe mal wieder etwas, aber will eigentlich nur meinen, dass er publikumsnäher ist, als ich gedacht hätte.

Die Show war dann eher Geschmackssache, den einen konnte das Zappeln, wie ein verwirrter Dirigent eines Monsterrockorchesters auf Speed gepaart mit weit ausladenden Gestiken gestört haben und der Andere bewundert die Bühnenpräsenz des Grafen im Schweiße seines Angesichts – Und Schweiß floss reichlich. Ich wäre nicht überrascht gewesen, wenn er noch mehr, als sein Jackett abgelegt hätte. Dem war aber (leider) nicht so – man muss ja nicht alles nachmachen, was die Jugend von heute so treibt.

Mich konnte von dem ganzen neuen Kram des Grafen nichts wirklich überzeugen und die “Feuerzeugschwingzugabe” hätte man sich auch sparen können… Lediglich “Sage ja” hat er von der “Phosphor” gespielt, ansonsten bin ich kein wirklicher Fan von “Moderne Zeiten” und ausgerechnet mit dem gleichnamigen Song kam er auf die Bühne… Rückblickend war dann doch “Freiheit” für meine Wenigkeit der Höhepunkt des Konzerts, weil dieses Stück einfach polarisiert. Es ist ein herrliches Stück zum Mitsingen und das hat seitens des Publikums eigentlich ganz hervorragend funktioniert.

Für mich war Unheilig eher eine Enttäuschung, der eingefleischte Fan im Publikum hingegen war aber sichtlich und hörbar begeistert von der Live-Premiere des Songs “Mein König”. Mir sind die Füße dabei eingeschlafen – der nette Herr neben mir sah sich zu einem “Yatta!”* hingerissen. Denn bei Unheilig nimmt man sich die Wünsche der Fans zu Herzen und dieser Titel war live offensichtlich heiß begehrt. Ich will es noch einmal betonen, dass nur ich der Vorstellung nicht wirklich viel abgewinnen konnte, dem Publikum schien es ganz gut zu gehen, so bewegte man sich doch in der üblichen Grufti-Manier von links und rechts und zurück – schwer für mich in Worten zu beschreiben, ohne mehrere DinA4 Seiten zu verfassen – will heißen, dass man tanzte.

unheilig+pitchfork2Der wohl geplante, aber nicht gefühlte Höhepunkt war dann irgendwo im letzten Drittel des Konzert, als Peter Spilles die Bühne betrat und es hieß: “Ich will leben” Aber bis auf den gebrüllten Refrain ging das Ganze recht unspektakulär über die Bühne, während Spilles auf mich etwas orientierungslos und deplaziert wirkte. Vielleicht hat er sich ja selbst wieder die Frage gestellt: “Was mach ich hier eigentlich und wie weit soll das gehen?” Wieso Klatschen zwei alte Säcke ab, nachdem sie zusammen vor einem mageren Publikum eine eher magere Nummer hingelegt haben? Naja, vielleicht nicht mager, aber ernüchternd.

Warum?

Wie gesagt, das Beste (so denke ich zumindest) an dem Song ist der Refrain und den muss man auch erst mal mögen, ansonsten haben mich die Lyrics nicht gerade umgeworfen und die Melodie schon gar nicht. Aber was soll es, ich kann hier argumentieren, wie ich will, letztendlich wäre es aber immer noch das Beste, ihr würdet es euch selbst anhören… Wir sind ja schließlich das Radio eures Vertrauens und der Song ist in den DAC Charts gerade von der Vier auf die Acht gefallen – also eventuell spielt DustDevil ihn nächsten Mittwoch noch einmal – und wenn nicht… Wir sind zwar kein Wunschradio, aber Fragen kostet nix. Genug von der Kollaboration zweier Szene-Künstler und hin zum Grande Finale.

pitchforkProject Pitchfork sind seit gut 15 Jahren im Geschäft und ich sollte sie zum ersten Mal sehen. Gut neben mir munkelte es, dass sie schon mal besser gewesen seien, aber das hat mir keinen wirklich großen Abbruch getan. Auf die Bühne kamen sie mit “Requiem” in meinen Augen die beste Entscheidung überhaupt, vor allem wegen der Lyrics… Ebenfalls im Programm waren natürlich “Timekiller” und der Megakracher “Existance”, dank dem mein Beitrag zu Project Pitchfork etwas kürzer ausfällt. Das liegt ganz einfach daran, dass ich alt werde und sportliche Betätigung auf mich so wirkt, wie ich mir das bei diversen bewusstseinsverändernden Drogen vorstelle. Meine folgenden Erinnerungen an das weibliche Publikum sind jetzt noch frischer, als die an die Band; ich hoffe man möge mir das verzeihen und gewinnt einen besseren Eindruck durch die Bilder hier.

Jedenfalls eine Sache, die mir gegen Ende übel aufgestoßen ist möchte ich noch loswerden und das ist das, was mich bei einer Show eines anderen Headliner zum gehen bewogen hat: Klasse Beat, aber auf Dauer monoton und nervig. Ansonsten machten die Pitchies das ganz geschickt und brachten abwechselnd neue und alte Songs. Darüber, ob sie jetzt den Erfolg hatten, den man von einem Headliner vergleichsweise erwartet hätte, lässt sich streiten, aber mir haben sie definitiv besser gefallen, als die Vorbands oder Unheilig.

Nach dem Konzert sind mir eigentlich nur der Graf am Merchandise Stand wieder, wie er es nach der angekündigten Dusche versprochen hat, und dazu noch der Bassist von Zeromancer aufgefallen, aber das war es auch schon… Die meisten Leute sind zügig nach Hause gegangen und ich wartete noch ein Weilchen auf den freundlichen Mitarbeiter, der mir den Weg nach draußen zeigte – ich brauch das nächste Mal einen VIP-Pass in Form eines Bändchens oder so!

Links:

*Yatta ist der japanische Ausruf bei besonderem Erfolg
(Die Photos wurden freundlicherweise von georgia zur Verfügung gestellt.)