Beiträge zum Stichwort ‘ Revolution ’

Das Jahr, als die Musikindustrie starb

10. Oktober 2007 | Von Falk | Kategorie: Essays | 318 mal aufgerufen

R-739311-1153818844Wenn das so weitergeht, wie bisher, dann könnte das Jahr 2007 tatsächlich in die Geschichte eingehen. Immer mehr Bands und Künstler verschenken einfach ihre neuesten Alben (The Crimea, Prince) oder lassen die Fans entscheiden, wieviel sie zahlen möchten (Radiohead).

Weiterlesen… »



Song #208 Diamond Dogs – Bound to Ravage

27. Juli 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 66 mal aufgerufen

sharevol5artHeute rockt und rollt es mal wieder. Und wieder darf ein Sampler aus meiner geliebten Share-Serie von Fading Ways herhalten. Und die Band macht Musik, um vom Business abzuschalten und um Spass zu haben. Sonst nichts.

Links:

Diamond Dogs -Bound to Ravage (Download: MP3)
Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 1.0



Song #183 Galore – Unlucky Star

2. Juli 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 55 mal aufgerufen

GaloreRollende Felsen dann heute aus Toronto (Kanada). Gefunden wieder mal auf einem der Fading Ways Sampler. Galore das sind Barry Walsh (Gesang, Gitarre), Kevin Hilliard (Bass, Gesang), Paul Kehayas (Gitarre, Gesang) und Tim Timleck (Drums). Ihr Album “Parader” scheint dann auch grad bei den Campusradios viel Aufsehen erregt zu haben und wenn man der MySpace-Seite der Band glauben schenken darf, ist man nach dem Zwischentopp bei Fading Ways wohl nun bei einem Major untergekommen.

Links:

Galore – Unlucky Star (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5



Song #181 Thee Motion – Oilslick Love Cabaret

30. Juni 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 42 mal aufgerufen

Fading Ways - Share Volume 1So, dann mal den Monat noch vollgemacht. Diesmal wieder ein Song von einem der Fading Ways Sampler und einer Band, zu der ich bis jetzt keine weiteren Infos finden konnte. Macht aber ja nichts, feiner Indiepop bleibts auch ohne große Worte.

Links:

  • Download bei Fading Ways

Thee Motion – Oilslick Love Cabaret (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5



Song #171 Neil Leyton – The System Is The System Is The Problem

20. Juni 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 42 mal aufgerufen

Neil LeytonWe do not think you are pirates. File-sharing helps us sell more records. Keep sharing. So das Statement auf der Webseite des Labels Fading Ways Music. Welches mal eben dem heutigen Künstler gehört, der sowohl in Kanada als auch in Europa sehr aktiv ist. Und der vorherige Satz erklärt dann auch, warum der Indierocker Neil Leyton auf jedem der SHARE-Sampler seines Labels zu finden ist. Rockt!

Links:

Neil Leyton – The System Is The System Is The Problem (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5



Song #148 FuryKane – It’s My Dream

28. Mai 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 61 mal aufgerufen

FuryKane - EPDer Traum von FuryKane scheint klar definiert: Grenzüberschreitung. Weg von klassischen Genres hin zu einer Vermischung der Selben. Das dies wenig revolutionär ist, hat die Band dann auch selbst erkannt. Und erachtet es schlicht als wichtig, den eigenen Stil zu finden und diesen zu spielen. Sehr gelungen, wie ich finde.

Links:

FuryKane – It’s My Dream (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5



Song des Tages 14.05.07: PIL – This Is Not A Lovesong

14. Mai 2007 | Von Falk | Kategorie: Song des Tages | 229 mal aufgerufen

Die Punkrevolution der späten 70er war 1983 definitiv vorbei. Übrig geblieben war eine Modeerscheinung und einige älter werdende Herren, die den Kommerz tanzten. Warum sich John Lydon (a.k.a. Johnny Rotten) mit seinem früheren Sex-Pistols- Manager Malcolm McLaren überwarf, wird wohl auch nie wirklich geklärt werden. Beide gaben den Mainstream-Musikproduzenten und sind damit weltweit bekannt geworden. “This Is Not A Lovesong” ist dann wohl der Hit schlechthin für die Medienfabrik Public Image Ltd. und somit mein Song des Tages.

Weiterlesen… »



Song #5 Red Orkestra – Still Waters

5. Januar 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 66 mal aufgerufen

Stille Wasser sind tief. Sagt zumindest der Volksmund und wird so unrecht nicht haben.

Share Vol. 1Heute dann die aus Ontario (Kanada) stammende Indie-Pop/Rock-Formation Red Orkestra. Welche britischer klingen, als manche der Briten und Vergleiche zu The Smiths oder Suede nicht zu scheuen brauchen. Und ihr Label Fading Ways Records ist so cool, regelmäßig Compilations ihrer Künstler unter Creative Commons zu veröffentlichen. Und vom “Share Volume 1″ stammt dann der Song “Still Waters”.

Links:

(Download: MP3)

Lizenz:

Attribution-NonCommercial-ShareAlike 1.0



Terminal Choice: New Born Enemies Tour 2006

22. Oktober 2006 | Von Karsten | Kategorie: Konzertberichte | 167 mal aufgerufen

Support: Limbogott + Jesus on Extasy

Krefeld, Kulturfabrik, 19.10.2006

LimbogottPünktlich um 20 Uhr lieferte Limbogott sein Liveset ab. Limbogott… was für ein Bandname! Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man auf so einen Namen kommt.

Ganz einfach: Drogen! Drogen im Übermaß, in allen Farben, in allen Formen und am besten in hoher Dosierung.

Musikalisch bedienen sich Limbogott bei Bands wie Nine Inch Nails, Marilyn Manson oder Ministry und mischen auch ein wenig The Prodigy dazu. Das ist nicht revolutionär, macht aber gute Laune und ist bestens geeignet, ein bisschen Druck abzulassen. Um sinnlose Stilbezeichnungen sind sie auch nicht verlegen, und so nennen sie ihren Sound Post-Industrial-Violence-Metal oder New Level Shit.

Nach kurzer Umbaupause enterten Jesus on Extasy die Bühne. Man denkt sofort an die üblichen Verdächtigen: The Crüxshadows, The Birthday Massacre & Co. Und wie soll es anders sein, Sänger Dorian kommt aus New Orleans, USA. Laut Presseinfo machen sie “the future of industial”. Keine Frage: Die Songs sind gut gemacht aber irgendwie fehlte die besondere Note.

TerminalChoice

Es ertönte das Intro von Terminal Choice! Chris Pohl und seine Mitstreiter betraten die Bühne. Vom ersten Song (“Animal”) an wusste Chris Pohl zu überzeugen. Der sprichwörtliche Funke sprang sofort über. Die Bühne war fast schon zu klein für den agilen Chris, Schlagzeug, Keyboard, die Kollegen mit Gitarre und Bass und ein Bildschirm mit passender DVD-Show verliehen dem Bühnengeschehen gelungen mehr Dynamik. Passende Gesten, passende Kommentare, passende Samples und ein energiegeladener Chris Pohl sorgten schnell dafür, dass die Fans mitgingen.

Gleich der zweite Song war “Don’t go”, im Orginal von Yazoo, einer der Coversongs des neuen Albums. Es wurde das passende und sehr gut gemachte Video eingespielt. Die elf Songs des Hauptsets boten ein gelungenes Potpourri aus alten und neuen Nummern. Insbesondere seien die Hits des neuen Albums erwähnt: “Golden Days”, “I want 2 know” und “Devil Daddy” aber mit “Animal”, “Collective Suicide” und “Death fuck” waren natürlich auch viele Gassenhauer aus früheren Jahren dabei. Das Publikum quittierte diese mit Euphorie und lautem Mitsingen. Chris war freundlich, bodenständig und suchte stets den Kontakt zum Publikum.

Nach zwei Zugaben mit insgesamt fünf Songs: “Pull the trigger”, “Amagedoon”, “Crack up”, “She is the devil” und “Rockstar” war das Publikum entgültig außer Rand und Band. Unterhaltsame Ansagen, witzige Samples und selbstverständlich die passenden Video-Sequenzen inbegriffen. Nach anderthalb schweißtreibenden Stunden verließen ca. 400 glückliche und nassgeschwitzte Gestalten die Kulturfabrik. Ein gelungenes Konzert war zu Ende gegangen, in dem Chris Pohl und seine Mitstreiter mal wieder mit Bravour beweisen konnten, warum sie zu den beliebtesten Liveacts der Szene gehören.

Nach dem Konzert kamen Chris & Co. noch an den Merchandising-Stand und erfüllten alle noch so absurden Wünsche der Fans (von Autogrammen auf Handyschalen bis zu selbst gebastelten Chris-Pohl-Ikonen war alles dabei) von distanziertem Gehabe und Starallüren keine Spur!

Ordentlich durchgerüttelt und mit tauben Ohren, aber extrem guter Laune, machten wir uns auf den Heimweg.

(Quelle Bilder: Carsten Terres)