Beiträge zum Stichwort ‘ Film ’

Joy Division: Control

31. August 2007 | Von Falk | Kategorie: News | 81 mal aufgerufen

control bigWer, wenn nicht Anton Corbijn ist prädestiniert dafür, Dokumentarfilme über Musiker zu schaffen. Der legendäre holländische Video-Regisseur, der wohl mit fast allen Künstlern, die Rang und Namen haben, schon zusammenarbeitete, verfilmte nun auch das Leben des 1980 verstorbenen Joy Division-Frontmanns Ian Curtis.

Und es ist ja nicht das erste Mal, denn bereits 1979 setzte er die Band in Szene. Welche sich nach dem Freitod ihres Sängers in New Order umbenannte und momentan an akuten Auflösungserscheinungen leidet.

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Sandow sind wieder da

16. August 2007 | Von Falk | Kategorie: Empfehlungen, News, Termine | 190 mal aufgerufen

sandowSandow? Da war doch mal was…

1982 in Cottbus gegründet zählt die Band um Kai-Uwe Kohlschmidt zu den wohl bekanntesten Vertretern der alternativen Musikszene der ehemaligen DDR. Mit Songs wie “Schweigen und Parolen” und “Born in the GDR” sowie exzessiven Liveshows, gelangten Sandow zu einiger Berühmtheit. Mit dem kurz vor der Wende entstandenen Dokumentarfilm “flüstern und SCHREIEN” wurde einer der anderen Bands ein Denkmal gesetzt. Nach insgesamt 8 Alben löste sich die Band 1999 wegen fehlender künstlerischer Perspektiven auf.

2005 verkündeten Kai-Uwe Kohlschmidt, Tilman Fürstenau, Lars Neugebauer und Chris Hinze die Neugründung der Band. Es dauerte aber noch zwei weitere Jahre, bevor Sandow mit neuem Album “Kiong – Gefährten der Liebe” und einer Tour spektakulär wieder auf die Bühnen zurückkehrten.

www.sandow.de

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Song des Tages 15.07.2007: The Primitives – Crash

15. Juli 2007 | Von Falk | Kategorie: Song des Tages | 296 mal aufgerufen

Primitives - CrashDümmer gehts immer und für den Soundtrack des Films “Dumm und Dümmer” wählte man einen Song aus, der weltweit Charterfolge zu feiern hatte. Und himmel eins, das ist so ein verdammter Ohrwurm, das gibts nicht nochmal.

Mehr Infos:

Download:



OKX: A Tribute to OK Computer

12. Juli 2007 | Von Falk | Kategorie: News | 318 mal aufgerufen

okx coverNa das ist doch mal was Feines. Alle Welt wartet auf ein neues Radiohead-Album und das US-Magazin Stereogum wirft anläßlich des 10 jährigen Jubiläums von Radioheads “OK Computer” einen kostenfreien Tributsampler unters Volk. Zwölf – zum teil recht namhafte – Künstler und zudem bekennende Radiohead-Fans covern darauf Songs des Albums.

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Song #173 Jatun – The Temptation of Joy

22. Juni 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 34 mal aufgerufen

JatunJatun sind Alan Grosvenor (Gitarre, Synths, Bass) und Scott Worley (Gesang, Synths, Gitarre, Laptop), welche sich 2004 in Portland trafen und seitdem unter diesem Namen gemeinsam Songs schreiben.

Und ihre Musik scheint soviel Anklang zu finden, dass diese häufig in Werbespots oder Dokumentarfilmen verwendet wird. Im März diesen Jahres erschien das selbstbetitelte Debütalbum. Der heutige Song ist allerdings von der Compilaton “The Silent Ballet: Volume 3″ des Netlabels Lost Children.

Links:

Jatun – The Temptation of Joy (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 England & Wales



Pink Turns Blue geben den Zauberlehrling

26. April 2007 | Von Falk | Kategorie: News | 56 mal aufgerufen

Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los, schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe und dachte dabei aber sicher nicht daran, dass eins der Darkwave-Urgesteine aus Deutschland nach einer Re-Union und dem Auferstehen aus der eigenen Asche, soviel Blut geleckt zu haben scheinen, um mittlerweile schon wieder ein Album für die Fans in der Schublade zu haben. “Ghost” wird es heissen und am 18. Mai diesen Jahres das Licht der Plattenläden erblicken.

11 Songs über Liebe, Lust und Leidenschaft werden es sein und damit bewegt sich auch dieses Album in den charakteristischen Themenspektren der Band. Der Titel spielt auf ein wohl Jedem bekanntes Gefühl des Außenseiters an. Abseits zu stehen und ganz und gar nicht diesem Bild der heilen TV- und Werbewelt zu entsprechen. Dieses Gefühl, nicht wirklich glücklich zu sein und das Leben nur wie einen Film zu erleben, ohne selbst daran teilzunehmen. (Und wer jetzt an der Stelle nicht in Tränen ausbricht…)

Das Konzeptalbum wurde wieder produziert von Pink Turns Blue und gemischt von Janez Krizaj in Ljubljana.

Und nebenbei schaffen es Pink Turns Blue mit einem außergewöhnlichen Konzept Fans und Bewunderer zu entzücken. Im Rahmen des diesjährigen Wave Gotik Treffens wird es eine “Special Ghost Show” geben. Abseits des hektischen Konzertbetriebes auf diesem Festival der schwarzen Laune, zelebriert man in einer zweieinhalb Stunden Show bestehend aus Bild, Ton, Licht und schrill-schönen Charakteren, erstmals die Band als Künstlergruppe, deren Mitglieder in den verschiedensten Bereichen tätig sind.

Mehr Infos zum Album und der Show auf der Webseite von Pink Turns Blue.



Nine Inch Nails: 28. März 2007 – München

16. April 2007 | Von whitesensless | Kategorie: Konzertberichte | 206 mal aufgerufen

Trend Reznor mit grünem Tee und ohne Tirolerhut

Ninmarch06Ganz unscheinbar hängt ein schwarzes DIN A1 Plakat in der Fußgängerzone der bayrischen “Weißbier-HighTech Metropole”. Man muss sich ganz schön konzentrieren um nicht einfach daran vorbei zu laufen. “Performance 2007?, so wird das ganze betitelt. Naja harte Nippel bekommt man davon noch nicht. Aber ein kleiner kalter Schauer lief mir schon über den Rücken.

Es folgt Whiteys kleiner Eindruck von diesem Konzert:

Es waren fast keine kreischenden Teeniegothchicks, die mir den Platz in der ersten Reihe streitig machten, vor Ort. Sehr angenehm. Eine entspannte Stimmung in der Halle und noch genug Zeit um auf der Männertoilette auf dem Boden rumzurobben, um vielleicht doch noch einen USB Stick mit geheimen Verschwörungs Material zu finden. War keiner da.

Die Vorband Ladytron glänzte vor allem (für mich nur) durch die sehr attraktiven verdammt scharfen Frontfrauen.

Und sie hat doch mit mir geflirtet.

So jetzt gehts aber los. Die Nägel haben gerockt, viele gute Lieder gespielt, die ein oder andere Überraschung geliefert, neue Lieder gespielt und mich mehr schwitzen lassen, als ich erwartet hätte. Man muss dazu sagen, dass es sich um eine Show handelte, die nicht mit Videokameras für die nächste DVD gefilmt wurde. D.h. keine spektakulären Showeinlagen. Die viel gelobte Lichtshow war eher mickrig. Und verdammt nochmal – was ist das für ein Gitarrist, der den Anschein machte, als würde er nur spielen können, wenn er quer über die Bühne fliegt.

Ein weiteres leidiges viel diskutiertes Thema sind die Fans. Fans sind einfach nervig, aber leider verdammt notwendig und sogar bei mancher guten Band in großer Anzahl vorhanden. Richtig bewusst wurde mir das wieder bei dem Selbstmitleids-Klassiker “Hurt”. Sowas wirkt nicht, wenn der betrunke Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Wollbach den Text mitgröhlt und dir seine wuchernde Achselbehaarung ins Gesicht reibt. Das weiß wohl auch der Herr Reznor und brach den Song in Frankfurt nach der Hälfte ab.

Trotzdem, man war das gut und selbst mit seinen 185 Jahren kann er es immer noch, eben nur ohne Koks und mit grünem Tee.

Fazit: Wer die Jungs immernoch nicht live gesehen hat, sollte es nachholen. Wer gute Mukke will sollte sich das Album auch noch kaufen oder einfach bei uns reinhören.

Und wer mal ein paar richtige Freaks sehen will sollte Nachts zwischen 2 und 5 Uhr in den Wartesaal des Münchner Bahnhofs gehen.



Nine Inch Nails: Year Zero

16. April 2007 | Von Falk | Kategorie: CD-Kritiken | 259 mal aufgerufen

NIN-YearZeroMeine Güte war das ein Wirbel um dieses Album, oder besser gesagt ist es immer noch. Erst die USB-Schnitzeljagd mit Songs, Morsezeichen und erscheinenden Bildern im Spektrum der Songs. Auch die CD macht nicht Halt vor Reznors Spielereien, legt man sie noch dunkelgrau in den Player wird man überrascht sein wenn sich die Schublade wieder öffnet. Sowas habe ich, zumindest auf einer CD, auch noch nicht gesehen. Ein Film über Year Zero wurde auch angesprochen. Zudem überlegt Mr. Reznor ein Year Zero Pt. II zu bringen.

Aber nun zurück zur Gegenwart, dem neuen Nine Inch Nails Album, nur zwei Jahre nach dem wunderbaren With Teeth. Wer den Vorgänger mochte wird auch von diesem Album angetan sein, die sich leise in die NIN Songs eingeschlichene Eingängigkeit ist auch hier zu finden. Auch wenn Trent Reznor behauptet, dass er nicht auf klassische Songstrukturen geachtet hat, ja sogar die Refrains waren ihm egal. Es hätte auch ein Album entstehen können in dem es keinen einzigen Refrain gibt.

Dies ist zum Glück dann doch nicht eingetroffen.

Year Zero ist ein Konzeptalbum und thematisiert den Totalitarismus. 2022 ist das Jahr Null und es herrscht die Diktatur von Bibel und Gewalt als Folge von terroristischen Angriffen. Das Ende der Geschichte bleibt offen und lässt Spielraum für Reznor. Year Zero ist ein Projekt, nicht einfach ein weiteres Nine Inch Nails Album.

Musikalisch bewegt sich dieses allerdings auf gewohnt hohem Niveau. Wieder etwas experimenteller als With Teeth mit Nummern die bombastisch nach vorn gehen und einen in die Sitze drücken. Reznor geht wieder einen Schritt zum Elektronischen, weniger Gitarren. Zudem runden die ruhigeren und intrumentellen Stücke das Bild des Albums ab. Schöne Melodien sind genauso Bestandteil des Albums wie die experimentellen Parts.

Als Grund des schnellen Veröffentlichungszyklus gibt Reznor die Abstinenz von Drogen und Alkohol an, die er seit With Teeth durchzieht. Das lässt die Hoffnung steigen nicht mehr fünf Jahre auf ein NIN Album warten zu müssen.

Um das Album voll zu erfassen bedarf es sicherlich noch x Durchgänge, und das macht Spaß!

(Mit freundlicher Genehmigung von Cy/alternativ-music.org)

Tracklist:

  • 01 Hyperpower!
  • 02 The Beginning Of The End
  • 03 Survivalism
  • 04 The Good Soldier
  • 05 Vessel
  • 06 Me, I’m Not
  • 07 Capital G
  • 08 My Violent Heart
  • 09 The Warning
  • 10 God Given
  • 11 Meet Your Master
  • 12 The Greater Good
  • 13 The Great Destroyer
  • 14 Another Version Of The Truth
  • 15 In This Twilight
  • 16 Zero Sum

Link:Nine Inch Nails



Song #92 David Schombert – Film

2. April 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 41 mal aufgerufen

David Schombert - ElectronHeute ein Song speziell für die Flohbude. Zumindest wurde da auch schonmal über David Schombert geschrieben und ich rechne da jetzt mit glatten 5 Punkten aus Sachsen. Eigentlich eher für Ambient zuständig, findet sich auf dem Album “Electron”, welches bei Jamendo frei zum Download verfügbar ist, doch die eine oder andere Electropop-Perle des Künstlers. Und irgendwie passt dieser Soundtrack verdammt gut zum derzeitigen luftig frischen Wetter.

Links:

David Schombert – Film (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5



Song #68 Earthworm – Green Ghost

9. März 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 62 mal aufgerufen

Earthworm - The Infernal DeviceInstrumental wirds heute in der Kleinserie von Releases des Labels Primordial Music. Und wenn ich solche Musik höre, dann überleg ich immer auch, zu welchem Film sowas passen könnte. Meist fallen mir dann irgendwelche Horrorszenarien oder Weltuntergangs-Trilogien ein.

Earthworm ist die Zusammenarbeit des Musikers und Produzenten Matt Collins mit dem Drummer Mike Varian. Die Songs des ersten Albums “The Infernal Device” entstanden zwischen 2004-2006. Sound ab, Kopfkino an…

Links:

Earthworm – Green Ghost (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5