Song #64 Neuroplague – Paradise Lost
5. März 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 77 mal aufgerufen
Weiter gehts in der Kategorie “Hören mit Schmerzen” oder auch “Sounds, die ich liebe”. Und bei dem Industrial, den Neuroplague eher spärlich seit 1997 abliefern, werden zumindest bei mir Erinnerungen an Zeiten mit Skinny Puppy, Front Line Assembly oder auch Die Krupps wach.
Auch hier wird unverhohlen das EBM-Erbe aufgegriffen, dem Ganzen ein fetter Gitarrensound zugemischt und dem Hörer kräftig in die Ohren geblasen. Der derbe und kurz angebundene Sprechgesang geht dabei sogar ein Stück weit unter, aber um den gings dabei eigentlich eh nur am Rande. Der vorgestellte Song ist vom Album “Vestige”, welches 10 Songs einer nie fertig gestellten CD beinhaltet und von Primordial Music im Netz releast wurde.
Links:
Neuroplague – Paradise Lost (Download: MP3)
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Es wird schmerzen die nächsten Tage. Denn hiermit eröffne ich mal eine kleine Serie mit ausschliesslich Electro-/Industrial-(Rock). Und das auch noch ausschliesslich vom Label Primordial Music. Die ich schon ewig in meinen Favoriten hatte, es aber bisher versäumt habe, vorzustellen. Und den Anfang machen die Industrialrocker von Eye Kandy, welche erst kürzlich “Erasing The Past” veröffentlichten.
Veränderung ist geil, Rebellion schockt…aber das war in einem anderen Zusammenhang. Aber die kontinuierliche Veränderung (bzw. auch Anpassung) ist und scheint die Triebfeder der Prog-Rock-Band Flux zu sein, die in ihrer Bandinfo eher philosophisch die Entwicklung einer Band mit einem Fluss vergleichen. Aber sonst recht spärlich Infos zu sich rausgeben. Ich kann also nicht einmal ruhigen Gewissens sagen, woher die Band jetzt stammt. Lediglich, dass sie aus den 3 Mitgliedern Chris, John und Seth besteht.
Ob das französiche Trio sich nach dem Song von Nirvana benannte oder doch eher nach dem chemischen Element, welches in der Natur in Reinform nicht vorkommt, kann man nur mutmaßen. Musikalisch bezieht man sich ja auf ein weites Spektrum von The Stooges bis hin zu Sonic Youth. Also keine großen Überraschungen, sondern handfester Indie-Rock.
Es rockt mal wieder in Portugal. Und wenn Vergleiche angebracht sind, dann wohl mit den Finnen von HIM. Und auch der Sänger von Girl Meet Girl dürfte ein ziemlicher Frauenschwarm sein. Und wenn man dann noch die rockig schmachtenden Songs anhört…nein, an der Stelle sprech ich jetzt nicht von feuchten Höschen und tieffliegenden BHs.
Sex sells – das zumindest wird das immer wieder behauptet und es trifft bestimmt auch zu. So Sprüche wie “Kuck mal Titten – man sieht sogar die Nippel” ins Jabber geworfen, bewirken dann auch ab und an mal, dass sich dann sogar Videos angeschaut werden. Aber hey, ist ja auch nur ehrlich und wenn eine Band mit diesen Mitteln spielt, dann solls doch auch so benannt werden.
Im Land der Feen, der Hexen und der kleinen Kobolde gibt es einen kleinen Stamm der Elfen. Der Sohn des Königs dieser Elfen ist Ecchymoze. So kann man dann natürlich auch eine Bandinfo schreiben, die dann weiter ausführt, das Ecchymoze irgendwann entdeckte, dass er mit seiner Stimme nicht nur sprechen, sondern auch singen kann. Und fortan Lieder schrieb, in denen er die Melancholie und Nostalgie beschreibt, die ihn befällt, wenn er an seine Welt denkt.
Wunderbare Songarrangemts, große Melodien und viel Druck von Drums und Bass…so beschreibt man bei Digital Kunstrasen das Release “The Silhouette Of A City” der Post-Rocker von Sleepwalk in El Paso. Gegründet im Sommer 2004 von Thorben, Diego und David in Recklinghausen und kurze Zeit später dann noch von Phillip verstärkt, der die Musik um eine weiteres Spektrum erweiterte.



