Beiträge zum Stichwort ‘ 1984 ’

Song #103 Hörstreich – 1984

13. April 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 68 mal aufgerufen

Hörstreich - El ZooBei der Jahreszahl 1984 werden seltsame Assoziationen wach. Aber darum gehts mir heute gar nicht, sondern eher darum, dass ich die Tage wieder gefragt wurde, ob ich denn auch Vorschläge hier für meine Vorstellungen annehme. Aber natürlich doch und so schafften es die Augsburger Punks von Hörstreich in die heutige Playlist. Und wie es sich für echte Punks gehört, furzen sie ganz gepflegt auf Konventionen und Kommerz und veröffentlichen ihre Songs ausschliesslich im Netz.Also wenn schon Cyberpunk, dann aber so oder?

Aber lassen wir die Band selbst zu Wort kommen – mehr schreib ich dann auch nicht: “es ist sommer, es schmeckt nach meer. leicht bekleidete mädchen fragen aufdringlich oft nach erdbeereis. keiner traut sich, ihnen zu sagen, dass man sich viel lieber mit einem kühlen bier in den schatten setzen würde. “streichel mich!”, flüstern sie, und der klang ihrer stimme birgt einen warnenden unterton. “hörst du nicht?” doch hinter dem schützenden vorhang eines klanggewitter-krachkosmosses aus der überdimensionierten lautsprecheranlage klingt alles nach seifenblasen.”

Links:

Hörstreich – 1984 (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 1.0



Die 10 Songs vom Februar

13. März 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 159 mal aufgerufen

Free Music Charts Cover Februar 2007Ich weiss, eigentlich bin ich ein paar Stunden zu früh, aber das Voting des letzten Songs vom Februar ändert nunmal nichts mehr an der Auswahl der 10 Songs für den Februar, über die ab sofort abgestimmt werden kann.

Also Favoriten raussuchen und Stimme dafür bis zum 27.03. 20 Uhr abgeben. Denn diese entscheidet nicht nur über die Reihenfolge des Airplays in der Sendung am 07.04., sondern auch darüber, welche beiden Songs dann in die Jahresauswahl kommen werden.

Hier die 10 best bewerteten Songs des Februar:

  • 1984 – Cache-Cache (78,1)
  • All:My:Faults – Sand Of Time (83,2)
  • Cynicism – Tragedy (88,9)
  • Inkubus Sukkubus – Hail To The Holly King (90,5)
  • Jade – She’s Real (79,7)
  • Jenny Gillespie – Mountain Laurel (89,4)
  • Silence – Cellule (79,6)
  • Sleepwalk In El Paso – Oceanic Cure (77,2)
  • Take2 – Left Behind (88,6)
  • The Dots – The Boys Are Alright (94,3)

In Klammern die Wertungszahl (100 sind der höchste erreichbare Wert).

Wie angekündigt der Sampler dann ab sofort bei archive.org – ich erspar mir damit auch nochmal die einzelnen Files hier, kann man alles auch unter dem nachfolgenden Link anhören und downloaden.

Free Music Charts – Top 10 Februar 2007 (March 13, 2007)

Und nun seid ihr wieder dran mit Abstimmen.



Song #36 1984 – Cache-Cache

5. Februar 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 120 mal aufgerufen

1984 - 1984Post-Punk, Glam? Indie-Rock? Mir fällts mal wieder schwer, die Band einzuordnen. Seit einem Jahr sind 1984 mit ihrer Musik an die Öffentlichkeit gegangen und das, was man hören kann, ist wirklich eine freche Mischung. Und sie wollen damit beweisen, das die europäische Hauptstadt Straßburg dies auch im musikalichen Bereich ist. Dann hörn wir mal genau hin.

Links:

1984 – Cache-Cache (Download: MP3)

Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.5



Flaue Dose – Demo Non Stop

7. Januar 2007 | Von Falk | Kategorie: News | 36 mal aufgerufen

Ganze 4 Jahre haben es Marc Almond und Dave Ball zusammen ausgehalten. Eine Psychoanalyse zu den Gründen verkneifen wir uns an dieser Stelle ausnahmsweise mal, denn zielführend wäre dies eher nicht. Außerdem wollen wir auch nicht über die mageren vier Jahre von 1980 bis 1984 meckern, denn die hatten es musikalisch mehr als in sich.

Und was haben wir gelacht und vor Freude geweint, als es nach schlappen siebzehn Jahren Pause zur Neueröffnung des Londoner Ocean-Clubs nicht nur ein Reunion Konzert und später die Reunion Tour gab, sondern auch gleich fabelhaftes, neues Material!

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Wir haben nichts zu verbergen

12. Dezember 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 43 mal aufgerufen

Aus dieser Headline könnte in nächster Zeit eine Fortsetzungs-Serie werden. Wobei man dazu sagen muss, schlimm genug, dass wohl tatsächlich die Mehrzahl der Menschen genau diesen Spruch auf den Lippen hat, wenn man Themen wie Privatssphäre, Anonymität im Internet und permanente Überwachung der Bevölkerung anspricht. Aber nackt Einkaufen oder uns die Kontodaten und Kreditkartennummern geben, das möchte auch keiner. Weil an diesem Punkt das Thema ja schon persönlich erscheint. Eine Überwachungskamera am Bahnhof aber wiederum nicht – stimmt “dies dient ja auch nur unserer Sicherheit”.

Aber damit ist es ja nicht getan, der schleichende Prozess hin zu einem “Überwachungsstaat”, welcher die Fiktion des Orwell’schen Klassikers “1984″ noch toppen kann, ist schon längst im Gange. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat vor wenigen Wochen einen Gesetzentwurf (PDF-Link) zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland vorgelegt. Dem Gesetzentwurf zufolge soll ab Mitte 2007 zur verbesserten Strafverfolgung über einen Zeitraum von sechs Monaten nachvollziehbar werden, wer mit wem per Telefon, Handy oder Email in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonyme Emailkonten und Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.

Am 14.12. vergangenen Jahres hatte eine “große Koalition” aus Konservativen und Sozialdemokraten im Europaparlament einer Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung zugestimmt. Zur “Feier” dieses Jahrestages wird sich morgen der Sven in seiner Sendung ab 18 Uhr erneut dem Thema widmen und auch auf die geplante “Sammel-Verfassungsbeschwerde” des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung hinweisen, die bereits von über 7.000 Menschen unterstützt wird.

13.12.2006 18 Uhr “Greensleeves” mit Sven

Mehr Infos:

(Bildquelle: Vorratsdatenspeicherung Wiki | Lizenz)



Wir haben nichts zu verbergen

26. November 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 50 mal aufgerufen

“Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei vier ist. Wenn das gewährt ist, folgt alles weitere.”

Ein Zitat aus George Orwells Klasiker “1984″, in welchem die negative Utopie eines totalitären Überwachungs- und Präventionsstaates im Jahre 1984 dargestellt wird.

Aber so utopisch ist dies alles nicht mehr zu sein und heutzutage scheint es der Mehrheit der Bevölkerung egal zu sein, dass öffentliche Plätze überwacht werden und Standort- und Verbindungsdaten bei der Telekommunikation gespeichert werden. Jeder hinterlässt – vor allem auch im Internet – seine Spuren und mit dem Modebegriff Web 2.0 und dem Aufkommen von sogenannten “social networks” bietet sich ein breites Feld auch für Datensammler, aus dem Nutzer einen “gläsernen User” zu machen.

Am kommenden Mittwoch (29.11.2006) stellt Sven in seiner Sendung “Greensleeves” die Plattform get-privacy vor, welche sich an User wendet, die ein Stück ihrer Privatssphäre auch im Internet zurückhaben möchten.

Jabber – was ist das überhaupt? Privacy, übertreibt Ihr da nicht? TOR – das ist doch viel zu langsam. Habt Ihr keine anderen Sorgen? Das sind die Fragen, denen wir (Anm.: die Macher von get-privacy.info) uns täglich stellen müssen. Mit diesem Projekt möchten wir den Usern das Thema Jabber, TOR – Privacy allgemein – näher bringen, unseren Besuchern aufzeigen, wie man die eigene Privatsphäre im realen Leben und auf dem (eigenen) Rechner so weit wie möglich wahren kann, auch soll es regelmässig News aus dem Bereich Überwachungswahn unserer Politiker, unserer Gesellschaft geben.

Dies und eine aktuelle Betrachtung, was mit preisgegeben Daten alles passieren kann, am Beispiel des studiVZ (Studentenverzeichnis) und natürlich viel gute Musik, dann am Mittwoch ab 18 Uhr beim Sven.

www.get-privacy.info



Anne Clark Remix Contest

10. Oktober 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 553 mal aufgerufen

Zum Start ihrer Deutschlandtour bietet das Mushroom Magazin Euch brandneues Material der legendären englischen Künstlerin zum Remixen. Anne Clark und netMusicZone Records haben die einzelnen Tonspuren des aktuellen Floating-Stone-Hits »Dittany« und des Vocal-Tracks »Closed Circuit« als wav-Dateien zur Verfügung gestellt.

An den meisten Producern und DJs in unserer Szene ist Anne Clark wahrscheinlich nicht spurlos vorübergegangen. Mit ihren Hits »Sleeper in Metropolis« von 1983 und »Our Darkness« von 1984 kann sie guten Gewissens als eine Mitbegründerin der Electronic Dance Music bezeichnet werden.

Die Produzenten, deren Stücke als die Besten gewählt werden, bekommen hochwertige Softwarepreise sowie Anne-Clark-Pakete mit Büchern, CDs, T-Shirts und Audiobooks. Alle Teilnehmer bekommen ihr mushroom Frei-Abo. Die Produzenten der Gewinnertracks werden im mushroom vorgestellt, außerdem besteht die Möglichkeit, die Stücke in Zusammenarbeit mit ihnen als CD zu produzieren und zu veröffentlichen. Das Mastering würde das Sonoa Tonstudio aus St. Pauli übernehmen. Der Wettbewerb endet am 31. Dezember 2006.

[Mehr Infos und Teilnahmebedingungen...]



Laibach – neues Album

1. September 2006 | Von Falk | Kategorie: News | 89 mal aufgerufen

LAIBACH geben die Veröffentlichung ihres neuen Albums Volk bekannt. Der Nachfolger von WAT (2003) erscheint am 20. Oktober 2006 bei Mute. Volk (im Sinne von Nation) ist eine Sammlung von Interpretationen verschiedener Nationalhymnen, darunter die Hymne von NSK, dem Staat in der Zeit ohne Territorium und nationale Grenzen, mit dem Laibach seit seiner Gründung im Jahr 1984 verbunden sind.

Für ihr ehrgeiziges Projekt wagen sich Laibach auf gänzlich neue Klangpfade, die diese Band noch nie zuvor beschritten hat – mit einem Ergebnis, das wieder einmal unverkennbar Laibach ist. Jeder der Songs auf Volk basiert auf einer Originalhymne oder wurde zumindest von ihr inspiriert. Das erste Stück Germania ist eine Interpretation des Liedes der Deutschen, geschrieben im Jahr 1797 und nach dem 1. Weltkrieg zur Zeit der Weimarer Republik zur Nationalhymne des Deutschen Reiches avanciert. Die Single Anglia dagegen ist von John Bulls God Save The Queen inspiriert, und das Ergebnis klingt wirklich völlig unerwartet. Die Stücke wurden größtenteils auf Englisch aufgenommen und jeweils mit Unterstützung von Gastsängern eingespielt, die häufig in ihrer Landessprache singen.

Auf diesem Album haben Laibach einen gemeinsamen Nenner entdeckt, der die Nationen verbindet, ein gemeinsames Nationalgefühl, das auf den blutigen und kämpferischen Grundfesten der einzelnen Länder basiert – was hier in den Texten und im Pomp der größtenteils hymnischen Stücke deutlich wird. Durch ihre Neuinterpretationen der Musik und Übersetzungen der Texte jeder einzelnen Hymne haben Laibach nicht nur diesen Konsens aufgezeigt, sie liefern gleichzeitig einen prägnanten Kommentar über die aktuelle politische Situation und eine Warnung an spätere Generationen.

Das Album erscheint im Hardback-Buchformat in limitierter Auflage mit Aquarell-Artwork von Laibach sowie umfangreichen Linernotes zu jedem einzelnen Track.

Laibach - VolkTracklist:

1. Germania (4:06)
2. America (4:51)
3. Anglia (3:39)
4. Rossiya (3:54)
5. Francia (4:14)
6. Italia (4:49)
7. España (3:12)
8. Yisra’el (3:05)
9. Türkiye (4:31)
10. Zhonghuá (3:48)
11. Nippon (7:29)
12. Slovania (4:05)
13. Vaticanae (2:54)
14. NSK (3:53)

Mehr Infos:
www.ljudmila.org/embassy
www.laibach.nsk.si