The Faces Of Sarah - Lament
23. Oktober 2006 | Von Administrator | Kategorie: News | 27 mal aufgerufen
Wie singt Nick Schultz so schön? “Its easier to walk away, than to critisize”, und das trifft auf fast alles zu. Unter anderem auch auf das zweite Album “Lament” der Goth-Rocker von The Faces Of Sarah aus Großbritannien, welches am 30.10 auf Malicious Damage Records erscheinen soll.
Wir haben sie natürlich ganz unkompliziert zugeschickt bekommen und durften schon vor VÖ reinhören und euch davon berichten. Und wenn ihr ganz viel Glück habt werdet ihr vielleicht das eine oder andere Stück davon bei uns zu hören bekommen.
Im Pressetext zum Album steht außerdem, dass sie sich nicht den so genannten Regeln des goldenen Goth-Zeitalters oder gängigen Klischees verschreiben täten, die ihr Genre dominieren, sondern vielmehr für sich Inspiration aus verschiedenen anderen Genres schöpften und diese zu etwas neuem, lebendigeren verschmelzten. Ich würde lügen, wenn ich sagte ich hätte das alles, was auf der Lament ist, schon mal in irgendeiner Form gehört, aber eine Mischung aus Stilrichtungen konnte ich nicht entdecken, vielleicht ist da jemand anders versierter, als ich.
Weiter heißt es, dass The Faces Of Sarah mit der Lament ihr erstes wirkliches Album seit 5 Jahren veröffentlichten und dass die Wahl des Labels nahe liegend sei aufgrund der Tatsache, dass sie 2005 von Malicious Damage entdeckt wurden und gleich einen Platz auf der hauseigenen Compilation The Clock Machine Turns You On ergattern konnten.
Abschließend wird behauptet, dass es mit Gitarist Paul Miles (ex-Nefilim), der maßgeblich an der Produktion beteiligt gewesen sein soll, gelungen sei ein kraftvolles und emotionsgeladenes Album zu erschaffen und das Dank der bewegenden Stimme von Nick und der furchtlosen Experimentierfreude der Band als Ganzes.
Kein Album, dass ich jetzt in der Luft Zerreißen oder in den Himmel loben würde, aber doch wert wenigstens mal reinzuhören, bzw. für mich (für euch) was dazu zu schreiben. Dieses Album ist wohl eher etwas für diejenigen unter euch, die auf deutliche klischeeüberladene Hooklines, wie ich sie für gewöhnlich genieße, dankend verzichten können und sich ein intelligenteres Songwriting wünschen. Wobei ich befürchte, dass es größtenteils rund um das Thema Liebe geht.
Wobei
Der Albumtitel heißt übersetzt Jammern und wenn man bösartig wäre könnte man jetzt behaupten, der Sänger würde eine ganze CD lang wegen seiner(n) verflossene(n) Liebe(n) rumheulen und mit dem Albumnamen häßliche Wortspiele veranstalten. Aber selbst wenn wir böse wären, sind wir ja tolerant. Wir verstehen, dass es schwer ist, wenn man nicht häufiger mit Candia trällern kann, weil die mit Inkubus Sukkubus geht.
Trackliste:
1. All That you Used to Be
2. Another Breakdown
3. Fallen
4. If I Could I Would But I Cant
5. You Should Have Told Me
6. Sick and Tired
7. When the Morning Comes
8. Nothing Remains
9. What D’ya Know
10. Where Were you
11. Lament




