Nightwish, neue Sängerin, neue Single, altbewährter Sound
25. Mai 2007 | Von Administrator | Kategorie: News
Eigentlich sollte erst am 30. Mai bekannt gegeben werden, wer denn nun als neue Nightwish Sängerin auserwählt wurde, aber erfreulicherweise hieß es gestern schon, dass Anette nun die neue Frontfrau ist.
Seitdem sind einige Hörbeispiele erschienen. Zum einem vom voraussichtlich im September erscheinenden Album und zum anderem ist mit “Eva” die neue Single unter den Hörbeispielen vertreten, welche im Nuclear Blast Musicshop für 99 cent erhältlich ist. Nebenbei bemerkt wird “der gesamte Erlös der Single einem guten Zweck zukommen”.
Ich habe die angebotenen mp3 Snippets für euch vorgehört und ich weiß es ist nicht viel, aber wenn ich meine einen Eindruck gewonnen zu haben, dann teile ich den auch gerne mit.
Wer bei Anette eine Opernstimme oder etwas in dieser Richtung erwartet hat wird wohl enttäuscht sein, auch wenn der instrumentale Stil stellenweise noch ganz nach den alten Nightwish klingt, wie ich sie von der “Oceanborn” CD kenne. Insgesamt scheint mir das Ganze etwas locker flockig oder aufgebauscht daherzukommen und nicht mehr ganz hart. Das mag zum einen an den verwendeten Klängen und zum anderen daran liegen, dass der Fokus nicht mehr immer auf den Gitarren/Streichern verharren zu scheint.
Was den Gesang angeht kann man eigentlich froh sein, denn es gibt einen Sänger anbei. Ich weiß nicht, ob es da vorher schon einen gab, weil ich, wie gesagt nicht der Nightwish Experte bin, aber so ein deamonic/angelic Chorus wirkt auf mich zumindest immer einen gewissen Reiz aus.
Ja nun, wie ist denn die neue Sängerin so?
Nett Wirkt irgendwie jung und ist angenehm anzuhören, aber irgendwie reißt sie mich nicht wirklich mit. Sie erinnert mich sehr an Angelzoom mit ihrer Stimme und die neueren Songs erinnern mich dann auch etwas an Theatre of Tragedy, also mit Nell. Wobei das auch schwer ist bei Snippets von unter einer Minute Länge…
Aber das will ich denen nun nicht zum Vorwurf machen, denn wie meinte Falk kürzlich: “Der Spielraum in dem Genre ist begrenzt und prominent besetzt.”
In diesem Sinne hört es euch selbst an - vielleicht gefällt euch “Eva”, was ihr da hört, wenn ihr mehr auf die ruhigeren Vertreter des Gothic-Metal Genres steht.





