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Die Hakenkreuz-Affäre und der Soli-Sampler

23. Oktober 2006 | Von Administrator | Kategorie: News | 25 mal aufgerufen

Für alle, die von der Hakenkreuz-Affäre noch nichts mitbekommen haben (kann ich mir aber kaum vorstellen), hier noch mal die grundlegenden Fakten:

Mit Urteil vom 29. September wurde der Betreiber Jürgen Kamm des Winnender “Nix-Gut”-Versands vom Stuttgarter Landgericht wegen der angeblichen Verwendung von verbotenen Symbolen zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen, insgesamt 3600 Euro, verurteilt und gilt somit als vorbestraft.

Bei den Symbolen handelt es sich z. B. um ein durchgestrichenes Hakenkreuz oder das von der gemeinen Blechdose bekannte Symbol “mach mit”, welches anstatt mit einer Dose mit einem Hakenkreuz, das in einem Papierkorb landet, dargestellt wird.

Dazu einige Zitate im Namen des Volkes:

Ein Hakenkreuz in einem Verbotszeichen sei nicht eindeutig.

Was unter dem Hakenkreuz geschehen sei, sei zu schrecklich, um es als modisches Accessoire zu verwenden.

Und zu guter letzt:

Man wisse, dass man die Falschen bestrafe.

3600 Euronen sind eine Menge Geld, das natürlich nun erstmal her muss. Das Punklabel NixGut Records brachte nun einen Soli-Sampler heraus, um eben jenes Geld zusammenzutreiben, na ja, wenigstes einen Teil davon. Unter der Soli-Sample Seite kann man gegen 7 Euro das gute Teil auf die eigene Festplatte ziehen. Auf dem Sampler sind 17 Songs, unter anderem zu hören sind die Bands “Wärters Schlechte”, “Kasa” und “Überdosis Nichts”.

Um den Sampler zu bezahlen ist es allerdings erforderlich, über eine Kreditkarte oder Firstgate-Account zu verfügen.

Weitere Infos zu dieser, im wahrsten Sinn des Wortes “Staatsaffäre” gegen Rechts findet Ihr unter folgenden Links:

Nix-Gut

Dagegen bleiben

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