Bacio di Tosca mit drittem Album im Februar

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Kategorie: News
19. Januar 2010 | Von Falk | 83 mal aufgerufen
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    Bacio di Tosca 7800W

    Es gibt Künstler die sind vor Tatendrang kaum zu stoppen, so muss es auch bei BACIO DI TOSCA sein, deren drittes Album “Hälfte des Lebens” am 05.02.2010 erscheint. Die klassisch ausgebildete Mezzosopranistin Dörthe Flemming befindet sich auf diesem Album wieder mal auf Abwegen in die Tiefen des Dark Wave und macht damit dem von ihr kreierten Musikstil ‘Symphonic Wave’ alle Ehre.

    Daneben bleibt sie aber auch dem Kunstlied als Inspiration treu, bei dem Texte bekannter Dichter vertont werden. So finden sich auf diesem Album neben den modern arrangierten Songs auch wieder eine Reihe rein klassischer Kompositionen mit Texten von Friedrich Hölderlin, Heinrich Heine, Hermann Hesse, Nikolaus Lenau und vielen weiteren.

    Bacio di Tosca Cover 1200x1200

    VÖ: 05.02.2010 (caput-medusae-records)

    Tracklist:

    1. Das Herz ist mir bedrückt
    2. Hälfte des Lebens
    3. Lamentationen
    4. Ist mancher so gegangen
    5. Himmelstrauer
    6. Vergebens
    7. Der Schmerz
    8. Rückgedenken
    9. Gestutzte Eiche
    10. Reue
    11. Ich war einmal
    12. Verborgenheit
    13. Die Weihe der Nacht
    14. Maria durch ein Dornwald ging

    www.bacio-di-tosca.de

    (Fotos: Martin Black – www.art-in-black.de)

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    3 Kommentare
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    1. Das einzige, das hier neu kreiert wurde, ist eine Alternativbezeichnung für “Neoklassik”. :-)

      Es gibt seit Beginn der 90er keine Entwicklung mehr im Wave-Bereich. Das weiß jeder, der sich mit der Wave-Bewegung, ihren Anfängen in den 70ern und ihrem Niedergang in den 90ern, auseinandersetzt. Mittlerweile ist man so weit, alten Wein in neuen Schläuchen zu servieren. Bacio di Tosca ist ein gutes Beispiel dafür.

    2. Ich bin anfangs mit ähnlichen Bedenken an das Album gegangen und habe es ewig in der Schublade gelassen. Mal völlig ab von den (meist unsinnigen) Schubladisierungen, ist es durchaus ein kleiner Lichtblick im doch so trögen Business.

    3. Natürlich gab es schon vorher Neoklassik. Man braucht da nur an Klaus Nomi zu denken. Nur muss man Bacio di Tosca zugestehen, das ihre Wurzeln bis Anfang der 90er zurückreichen. Ich kenne jedenfalls kein anderes Beispiel, bei dem die Verschmelzung von klassischen Stilelementen mit modernen Waveklängen so gut funktioniert. Mich freut es, dass so etwas Außergewöhnliches aus Deutschland kommt.