Fïx8:Sëd8 – Dormicum

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Im Jahre 2006 überraschte Martin Sane die komplette Electroszene mit dem Debütalbum “Humanophobia” seines Projektes Fïx8:Sëd8. Hoch waren dementsprechend die Erwartungen an den Nachfolger. Dieser liegt mit der Veröffentlichung von “Dormicum” nun vor und schafft es mühelos den Vorgänger sogar noch zu toppen.

Nachdem das erste Album von Daniel Myer (Haujobb, Architect, Destroid u.a.) produziert wurde, zeichnet sich diesmal DJ Barmherziger für die Produktion und das Mastering verantwortlich. Und um es vorweg zu nehmen – soundmässig gibt es eine absolute Top-Produktion zu hören die ausserdem auf den Punkt gemastert ist.

“Dormicum” startet mit dem atmosphärischen “Guillotine Gratitude” – ein Wegweiser für den Sound des Albums. Komplexe Arrangements und ausgefeilte Soundstrukturen erzeugen soundtrackartige Klanglandschaften. Obwohl die meisten Tracks im Mid-Tempo Bereich angesiedelt sind, werden Songs wie “The Needle” oder “Postmortem Apocalypse” die Clubs dieser Welt im Sturm erobern. Stellenweise fühlt man sich beim Hören angenehm an alte Frontline Assembly, Mentallo & The Fixer und Velvet Acid Christ erinnert. Allerdings kopiert Sane nicht bei genannten Bands, sondern versteht es die nicht von der Hand zu weisenden Einflüsse zu einem eigenständigen Sound zu verweben.

Doch nicht nur Liebhaber oben genannter Bands werden dieses Album vergöttern. Die Liebe zum Detail und zur Perfektionierung des Sounds sind jedem einzelnen Track anzuhören. Nicht zuletzt das mach “Dormicum” zu einem absoluten Hörgenuss. Bei den meist schnell und schlecht produzierten Electro-Einheitsbrei Veröffentlichungen der jüngeren Zeit, ist es eine Wohltat zu sehen und zu hören das es auch Projekte gibt die einen völlig anderen Weg gehen. Ich wage es jetzt schon “Dormicum” als einen Meilenstein des Dark-Electro Genres zu bezeichnen.

Erhältlich ist “Dormicum” über die MySpace Seite von Fïx8:Sëd8.

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Tracklist:

  1. Guillotine Gratitude
  2. Quarantine
  3. Postmortem Apocalypse
  4. Insomniac
  5. Ambulant
  6. Blood Delta
  7. Methadone
  8. Hiob
  9. The Needle
  10. Chromatose
  11. Dormicum

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