Contre Jour – One Night At The Station

Contre Jour

Contre Jour ist eine Wave Band aus Nizza (Frankreich), die 2008 als Neptune begann, sich 2009 umbenannte und ihr Debütalbum “One Night At The Station” 2010 veröffentlichte. Als Einflußgeber nennt die Band Joy Division, The Chameleons, Siouxsie & the Banshees und The Cure, erweckte damit mein Interesse und überzeugte durch ihr großartiges Album.

Und während ich momentan noch dabei bin, mir das aktuelle und vielfach gelobte neue Album von Interpol schönhören zu wollen, schaffte es die Band um Christof (Bass), Roxy (Vocals), Greguy Leodocard (Synth) und Manu (Gitarre) in Dauerrotation meinen Musikplayer zu vereinnahmen.

Allein der Gesang bietet vielfältige Vergleichsmöglichkeiten, Faith and the Muse dürfte hier für die Meisten ein Anhaltspunkt sein. Die Bassläufe gereichen den musikalischen Vorbildern allemal zur Ehre und die selbstproduzierten 12 Songs des Debüts können jeder für sich eine düster-romantische Welt im Kopf produzieren.

Contre Jour sind der lebende Beweis, daß guter Gothic Rock oder New Wave noch lange nicht so tot ist, wie gern behauptet wird. Und ihr Album bietet den für die anbrechende dunklere Jahreszeit passenden Soundtrack für einsame Stunden oder dunkle Parties. Für mich jetzt schon eins der Alben des Jahres 2010.

<a href="http://contrejour.bandcamp.com/album/one-night-at-the-station">Hourglass by Contre Jour</a>

Tracklist:

  1. Hourglass
  2. A contre Jour
  3. The chosen One
  4. Grey House
  5. Vladilen
  6. Lies
  7. One Night at the Station
  8. Tension
  9. This Feeling
  10. Decay
  11. A Recklessness
  12. The Travelling

Das Album gibt es exclusiv auf Bandcamp zum Download.

Links: www.myspace.com/contrejourband | contrejour.bandcamp.com