Song #25 Talking Cure - Without You
25. Januar 2007 | Von Falk | Kategorie: Free Music Charts | 17 mal aufgerufen
Was schreibt man zu einer Band, zu der es im Netz so gut wie keine Informationen gibt. Selbst die Eigenbeschreibung auf Jamendo schweigt sich aus. Und wer bei den Namen, wie ich anfangs auch, Assoziationen zu den Mannen um Mr. Robert Smith hat, dürfte damit nicht nur schwer daneben liegen, sondern eventuell auch etwas enttäuscht sein.
Wenn es ein Prädikat für dieses (nennen wir es mal) Bandprojekt gibt, dann heisst dieses “Vielfalt”. Unterschiedlicher kann Musik nicht sein und vor allem singt man in französich, deutsch, spanisch und englisch. Der hier vorgestellte Song passt am ehesten in die Electro-Industrial-Rock-Schublade. Das wars dann aber auch schon, den Rest müsst ihr Euch selbst anhören.
Links:
[mp3 url="http://downloadsdarkerradiode.h760490.serverkompetenz.net/freemusic/talkingcure-withoutyou.mp3"]Talking Cure - Without You[/mp3] (Download: MP3)
Lizenz: Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5
Eine eher zufällige Entdeckung und damit auch der Hinweis, das ich hier kaum vorarbeite, sondern spontan entscheide, welcher Song vorgestellt wird.
Weiter gehts mit elektronischem Störgeräusch und einem Projekt, welches einzig und allein aus Ryx6Six (Synthesizers, Samples & Vocals) besteht. Riccardo stammt wie die 2 vorangegangenen Künstler aus Italien und war mit dem Song “My Cold Sun” auf der “Italien Body Music Compilation Vol. 3″ vertreten. Als seine Einflüsse gibt er den weiten Bereich zwischen Dark-Electro, Industrial, EBM bis Futurepop und Extreme, Avantgarde bis Metal an.
Als die 4 Jungs aus Italien diesen Song unter Creative Commons auf dem “Italien Body Music Vol.1″-Sampler veröffentlichten, glaubten sie sicher auch nicht, 2 Jahre später und 2 Alben danach als neue Helden der Gothic-Szene gefeiert zu werden. Wahnsinnig gute Image-Arbeit ihres Labels Trisol und auch die Zusammenarbeit mit L’Âme Immortelle-Fronter Thomas Rainer und John Fryer (Nine Inch Nails, Depeche Mode, HIM) als Produzententeam, hat sich sicher schon bezahlt gemacht. Nichts destotrotz gehört dieser Song in den Free Music Charts einfach vorgestellt. Und wie gestern schon andeutungsweise bemerkt, es wird langsam elektronisch-industrieller und cyberpunkiger.
Es wird technischer, auch wenn der Bandname die Furcht oder Skepsis vor der technologischen Entwicklung ausdrückt. Find ich persönlich ziemlich lässig, wenn sich eine technoide Band, welche doch eher generischen Sound mit harten Gitarrenriffs verbindet, solch einen Namen gibt. Ich muss dann immer an morbide Zukunftsvisionen denken und hab den einen oder anderen Sci-Fi-Streifen im Kopf, wenn ich sowas höre.
Heute mal der ewige Geheimtipp aus Schweden und lasst Euch nicht von dem Remix in die Irre führen, Erik Frankel und Johan Hellqvist sind in ihrem Schaffen recht vielfältig, was stellenweise auch an ihrer musikalischen Vergangenheit in diversen Punk-Bands liegen dürfte.
Ich glaub ja fast, der Eine oder die Andere haben schon drauf gewartet. Und um langsam mal den Schwenk in Richtung elektronisch erzeugter Musik zu bekommen, gibts heute t r y ^ d. Einem außergewöhnlichen Bandprojekt, an dem Künstler aus der gesamten Welt online mitarbeiten. Das aktuelle Album heisst “Listen” und ist mehr als nur einen Tip wert.
Heute wieder ein Song von der “Share”-Sampler-Reihe des Labels “Fading Ways”. Diesmal von Ausgabe Nummer 5 und die Band Red Light Rippers felsen nach eigener Aussagen mitten ins Gesicht. Und rocken in guter Tradition von den frühen AC/DC, ZZ Top oder auch Guns’n'Roses. Dann hören wir einfach mal, ob der Song hält, was diese großen Namen versprechen.


