Nine Inch Nails: 28. März 2007 – München
16. April 2007 | Von whitesensless | Kategorie: Konzertberichte | 206 mal aufgerufenTrend Reznor mit grünem Tee und ohne Tirolerhut
Ganz unscheinbar hängt ein schwarzes DIN A1 Plakat in der Fußgängerzone der bayrischen “Weißbier-HighTech Metropole”. Man muss sich ganz schön konzentrieren um nicht einfach daran vorbei zu laufen. “Performance 2007?, so wird das ganze betitelt. Naja harte Nippel bekommt man davon noch nicht. Aber ein kleiner kalter Schauer lief mir schon über den Rücken.
Es folgt Whiteys kleiner Eindruck von diesem Konzert:
Es waren fast keine kreischenden Teeniegothchicks, die mir den Platz in der ersten Reihe streitig machten, vor Ort. Sehr angenehm. Eine entspannte Stimmung in der Halle und noch genug Zeit um auf der Männertoilette auf dem Boden rumzurobben, um vielleicht doch noch einen USB Stick mit geheimen Verschwörungs Material zu finden. War keiner da.
Die Vorband Ladytron glänzte vor allem (für mich nur) durch die sehr attraktiven verdammt scharfen Frontfrauen.
Und sie hat doch mit mir geflirtet.
So jetzt gehts aber los. Die Nägel haben gerockt, viele gute Lieder gespielt, die ein oder andere Überraschung geliefert, neue Lieder gespielt und mich mehr schwitzen lassen, als ich erwartet hätte. Man muss dazu sagen, dass es sich um eine Show handelte, die nicht mit Videokameras für die nächste DVD gefilmt wurde. D.h. keine spektakulären Showeinlagen. Die viel gelobte Lichtshow war eher mickrig. Und verdammt nochmal – was ist das für ein Gitarrist, der den Anschein machte, als würde er nur spielen können, wenn er quer über die Bühne fliegt.
Ein weiteres leidiges viel diskutiertes Thema sind die Fans. Fans sind einfach nervig, aber leider verdammt notwendig und sogar bei mancher guten Band in großer Anzahl vorhanden. Richtig bewusst wurde mir das wieder bei dem Selbstmitleids-Klassiker “Hurt”. Sowas wirkt nicht, wenn der betrunke Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Wollbach den Text mitgröhlt und dir seine wuchernde Achselbehaarung ins Gesicht reibt. Das weiß wohl auch der Herr Reznor und brach den Song in Frankfurt nach der Hälfte ab.
Trotzdem, man war das gut und selbst mit seinen 185 Jahren kann er es immer noch, eben nur ohne Koks und mit grünem Tee.
Fazit: Wer die Jungs immernoch nicht live gesehen hat, sollte es nachholen. Wer gute Mukke will sollte sich das Album auch noch kaufen oder einfach bei uns reinhören.
Und wer mal ein paar richtige Freaks sehen will sollte Nachts zwischen 2 und 5 Uhr in den Wartesaal des Münchner Bahnhofs gehen.






Meine Güte war das ein Wirbel um dieses Album, oder besser gesagt ist es immer noch. Erst die USB-Schnitzeljagd mit Songs, Morsezeichen und erscheinenden Bildern im Spektrum der Songs. Auch die CD macht nicht Halt vor Reznors Spielereien, legt man sie noch dunkelgrau in den Player wird man überrascht sein wenn sich die Schublade wieder öffnet. Sowas habe ich, zumindest auf einer CD, auch noch nicht gesehen. Ein Film über Year Zero wurde auch angesprochen. Zudem überlegt Mr. Reznor ein Year Zero Pt. II zu bringen.
Das lang herbeigesehnte, neue Illusion of Light – Album ist da. Beim europaweiten “Battle of the Bands 2006/2007″ des Szene-Hochglanzmagazins Sonic Seducer erreichten Illusion of Light unter mehr als 1200 Teilnehmern den 9. Platz. Mit gewissen Erwartungen legte ich die CD in den Playerâ¦
Mittlerweile hat man sich ja eigentlich schon dran gewöhnt, dass man als Musikliebhaber stellenweise mit einem Bein im Gefängnis steht. Wenn man als eben Solcher dann noch eine Webseite betreibt, wirds doppelt gefährlich. Erst vor Jahresfrist berichteten wir darüber, was passieren kann, wenn man sogar nur auf Songs verlinkt.
Wer meine Sendung Newcomers Ball kennt, jeden Montag ab 20Uhr auf Ultra Dark Radio & darkerradio zu hören, kennt natürlich auch Virtual Victim. Uns wurden schon seit Beginn der Sendung von Chris, Leader von Virtual Victim, Songs zum spielen zur Verfügung gestellt, Musik die uns und unseren Hörern von Anfang an gefiel. Nun ist es endlich soweit, Virtual Victim bringt das erste Album auf den Markt, mit dem Namen Transmission und Ultra Dark Radio spielt nun schon seit ca. 2 Monaten Songs von diesem Album, dank einer wirklich früh erhaltenen Promo, super!
Wer heute aufmerksam die News gelesen hat, wird gesehen haben, dass es morgen eine Generalprobe für die Free Music Charts hier bei darkerradio geben wird. Und vielleicht hat sich auch der Eine oder die Andere gefragt, warum ich die nicht (wie sonst ja eigentlich üblich bei meinen Konzepten) sofort hier beim Radio gestartet und etabliert habe. Ging mir grad auch so durch den Kopf und die Antwort dazu wird nicht ganz einfach, aber ich versuchs trotzdem.
Das Showcase von TAPE in Köln stand unter keinem guten Stern. Sonntagsabends im Januar bekommt man den gemeinen Kölner nur sehr schwer vom warmen, trockenen Sofa in die Kälte und den Nieselregenâ¦Aber es kam noch schlimmer, in der nahe gelegenen Live Music Hall spielten Killswitch Engage , also harte Konkurrenz. Und so war es trotz freiem Eintritt nicht mal halb voll im Underground, so zumindest der optische Eindruck.



