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	<title>darkerradio - Voices from the underground &#187; Konzertberichte</title>
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	<itunes:summary>Immer mehr Künstler entscheiden sich ihre Musik unter einer Creative Commons Lizenz zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lizenzen geht es bei Creative Commons nicht darum, was man als Nutzer alles nicht darf, sondern darum, was man als Nutzer mit dem Werk alles machen darf: &quot;Some Rights Reserved&quot; statt &quot;All Rights Reserved&quot;. Was fehlte war eine Alternative zu den herkömmlichen Download- bzw. Verkaufscharts. Wir starten jetzt die Free Music Charts. Dabei stellen wir jeden Tag einen neuen CC-lizensierten Song im Weblog vor, dieser kann gehört, geladen und natürlich bewertet werden. Aufgrund dieser Wertungen wird ein monatlicher Poll gebildet, über den wieder 14 Tage abgestimmt werden kann - daraus ergeben sich die monatlichen Free Music Charts, welche dann auch in einer eigenen Sendung bei darkerradio, Ultra Dark Radio und Radio Tonkuhle vorgestellt werden und natürlich wiederum als Podcast zur Verfügung stehen.</itunes:summary>
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		<title>darkerradio - Voices from the underground &#187; Konzertberichte</title>
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		<title>!distain;  Köln, 02.10.2011; Köln, Alter Wartesaal</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Depeche Mode]]></category>
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		<description><![CDATA[19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen...Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. ]]></description>
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<p>19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen&#8230;Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. </p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/12/2011-10-02_064-Distain-Koeln-600x398.jpg" alt="" title="2011-10-02_064 Distain-Koeln" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-7230" /></p>
<p>Um 23:30 Uhr betraten !distain, sprich Alex Braun, Manni Thomaser und Rick Prokein die Bühne. Vom ersten Song hatten !distain das Publikum auf ihrer Seite. Kein Wunder, denn man merkt der Band sofort den Spaß und die Hingabe an, die nach und nach alle Zuhörer im Wartesaal erfasste. Ein geschickter Schachzug, zunächst das Publikum mit bekannten Songs wie &#8220;remote control&#8221; abzuholen, um dann auch relativ schnell neue Songs zu spielen. </p>
<p>Einen echten Frontmann gibt es bei !distain nicht mehr. Sowohl Manni Thomaser als auch Rick Prokein singen einzelne Stücke und entertainen das Publikum. Jeder auf seine unnach-ahmliche Art und Weise. Alex, der &#8220;Ricky Martin&#8221; unserer Szene! Auch bei Ihm ist die Zeit, sprich fast 20 Jahre Bandgeschichte, nicht spurlos vorbei gegangen, aber er schafft es immer noch Frauen mit einem gekonnten Hüftschwung zur Schnappatmung zu treiben. Lt. Aussage der weiblichen Fans &#8220;immer noch eine Sahneschnitte&#8221;. Manni ist eher der Typ &#8220;ernsthafter Musiker&#8221;. Er performt ruhiger, zeigt aber besonders bei Konzerten, dass er der musikalische Kopf der Band ist. Er überzeugte mit Können, Ausdruck und musikalischer Tiefe und schaffte es so das Publikum zu begeistern. </p>
<p>Zu jedem Song wurden passende Lichteffekte präsentiert. Teilweise meinte man, dass die Drei durch ein in tiefblaues Licht getauchtes Sternenfeld fliegen. &#8220;Der Neue&#8221;, Rick Prokein ist auch kein unbeschriebenes Blatt. Bei seiner Performance fiel eins gleich auf: Hier steht jemand auf der Bühne, der sowohl Schauspielunterricht als auch Gesangstraining absolviert und große Bühnenerfahrung hat. Dies konnte man an seinen Be-wegungen, an seiner  Gestik und Mimik ersehen. Und richtig: Nach meiner Recherche hat Rick schon mal als &#8220;Kinderstar&#8221; seine ersten Erfolge gefeiert. (Auftritte in der Kinderhitparade im ZDF; Rick und die Flic Flacs etc.) Ich gehe einfach mal davon aus, dass danach ein jahre-langes Training begann. Was einerseits gut ist, kann Andererseits auch zu viel werden. Sprich: Rick, die Nummer mit Hut, Stock und der ganz großen Show &#8211; fehlte nur noch die Fe-derboa &#8211; aua&#8230; ehrlich gesagt ich fühlte mich bei dem Song wie auf einer Abendgala eines zweitklassigen Kreuzfahrtschiffes. Sorry, too much&#8230;</p>
<p>Und: Jungs lasst das Boygroup – Feeling weg! Synchron singen und tanzen ist etwas für ferngesteuerte 17-jährige Models ohne jegliche ernsthafte musikalische Ambition und Begabung. Das ist echt nicht Eure Schublade. Insgesamt schaffen es die Drei das Publikum im Wartesaal zu begeistern und die Party auf-zuwerten. Kraftvoll und überzeugend! </p>
<p>Danach begann die eigentliche Depeche Mode Party. DJ Elvis legte routiniert bekanntes und unbekanntes von DepecheMode und vielen weiteren Elektro – Acts auf. Bis weit in die Mor-genstunden wurde gefeiert. Cooles Konzert, feine Party &#8211; ein gelungener Abend!</p>
<p><strong>!distain – Setliste</strong><br />
1. The 6Th Floor<br />
2. Remote Control<br />
3. Soldiers<br />
4. I Beg For You<br />
5. Conversation Overkill<br />
6. Mein Weg<br />
7. Mandragore<br />
8. Hole In The Moon<br />
9. Monokultur<br />
10. Tears Of Joy<br />
11. Why<br />
12. Sex&#8217;n'cross<br />
13. Confession<br />
14. Science Can&#8217;t Be Crime<br />
Zugabe:<br />
15. Strange Affection</p>
<p><a href="http://distain.de/">distain.de</a></p>

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		<title>Das Electronic Pleasures Festival 2011 &#8211; Review</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Sleepwalk]]></category>

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Nach 4 Jahren Pause war es nun wieder soweit: Das Electronic Pleasures Festival ging am 1. Oktober im Berliner K17 an den Start und es wurde ein Line-Up präsentiert das sich sehen lassen konnte:
18:30 eröffneten Electronic Frequency, als Ersatz für Angstfabrikk, das Festival. Christian Kossat (Gesang) und Daniel Piepenburg (Keys) sorgten mit ihrer Brandenburger Band [...]]]></description>
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<p><strong>Nach 4 Jahren Pause war es nun wieder soweit: Das Electronic Pleasures Festival ging am 1. Oktober im Berliner K17 an den Start und es wurde ein Line-Up präsentiert das sich sehen lassen konnte:</strong></p>
<p>18:30 eröffneten Electronic Frequency, als Ersatz für Angstfabrikk, das Festival. Christian Kossat (Gesang) und Daniel Piepenburg (Keys) sorgten mit ihrer Brandenburger Band für einen ausgezeichneten Start. Mit ordentlich Power und einer gelungenen Bühnenpräsenz konnten die Newcomer überzeugen und schon das ein oder andere Bein zum wackeln bringen. Schön untermalt wurde der Auftritt von Leinwänden, auf denen verschiedene Szenarien (u.a. auch die Twin-Towers) abgebildet waren. So gingen die doch kurzen 30 Minuten Auftritt schnell vorbei und man war gespannt was der Abend noch zu bieten hat.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/EF1.jpg" /></p>
<p>Nach Electronic Frequency spielten Controllen Collapse aus Polen, die durch ihren Song „Selfless“ schon so einigen im Ohr sein dürften. Der Auftritt auf dem Electronic Pleasures war allerdings das Debüt für das Trio in Deutschland, welches sie auch hervorragend meisterten! Wojciech Król alias kr-lik, überzeugte als Sänger und präsentierte mit viel Gefühl und einer soliden Performance guten Electro, bei dem sich auch schon mehr als ein paar Beine bewegten. Besonders überzeugt hat mich hier der Song „Scream and Shout“. Kr-lik lag mal auf dem Boden, ging mal auf die Knie oder sprang über die Bühne. So brachte er seine Songs nicht nur stimmlich dem Publikum näher, sondern auch mit viel Körpereinsatz.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/CC1.jpg" /></p>
<p>Die deutsch-schweizerische Band Sleepwalk folgte als dritte Band des Abends. Diesmal allerdings, nicht wie sonst üblich, in der Konstellation zwei Schweizer und ein Rostocker, sondern zwei Rostocker und ein Schweizer. Daniel Konrad (Keys), Bruno Ruch (Keys) und Andreas Lehmann (Sänger) präsentierten 50 Minuten lang Electro von seiner besten Seite. Treibende Beats und die vielseitige Stimme von Andreas Lehmann schafften eine einnehmende Atmosphäre. Präsentiert wurden nicht nur bereits bekannte Songs wie „Man Machine“ und „Blindness“, sondern es gab auch zwei Premieren mit Songs vom vorraussichtlich nächsten Jahr erscheinenden Album. Einer davon, „Two Worlds Collide“, wurde mit Mitveranstalter und Sänger von Solitary Experiments Dennis Schober präsentiert. Vorher nur drei mal geprobt wirkte es auf der Bühne routiniert und perfekt aufeinander abgestimmt. So wussten Sleepwalk auch das Publikum zu begeistern und nach den dann doch sehr kurz wirkenden 50 Minuten wurde vom Publikum noch eine Zugabe gefordert, die es in Form von „Hackerstate“ auch gab.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/S1.jpg" /></p>
<p>Von Der Prager Handgriff habe ich vorher schon viel gehört und wie alle anderen Bands sah ich diese auf dem Electronic Pleasures zum ersten mal. 1990 gegründet sind Der Prager Handgriff schon wahre Urgesteine der Szene und ich war gespannt wie es ist diese Live zu Erleben. Stefan Schäfer (Sänger) und Volker Rathmann (Keys) haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ein Song nach dem anderen brachte die mittlerweile sehr zahlreichen Menschen vor der Bühne in Bewegung. Stefan Schäfer steckte so viel Kraft in seine Stimme, das auch die Aussagen der Texte nicht untergingen. So wurden der Prager Handgriff zu einem wahren Erlebnis das man gerne noch ein zweites und drittes mal sehen möchte!</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/PH1.jpg" /></p>
<p>Als letztes standen dann E-Craft auf der Bühne. Ja, was soll ich sagen? Nach einem kleinen Unfall mit einem euphorisch pogenden Fan habe ich leider nichts mehr von der Band mitbekommen. Aber ich habe gehört das es laut, krachig und gut war. Also eben so wie man es von E-Craft erwartet.</p>
<p>Alles in allem ein sehr schöner Abend! Die Veranstalter haben sich viel Mühe gegeben, was man in jeder Phase des Festivals gemerkt hat. Seien es die Verlosungen in den Umbaupausen oder die kleinen Specials auf der Bühne. Man kann sich auf das nächste mal freuen! Auch die Aftershow wusste zu überzeugen und so konnte man entweder mit einem Bier gemütlich auf dem Hof des K17 sitzen und sich unterhalten oder auf einem der zahlreichen Floors ordentlich abzappeln.</p>

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		<title>Amphi &#8211; Festival 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 05:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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Sex, Drugs &#38; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &#38; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist [...]]]></description>
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<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/08/InTheNursery_01_AmphiFestival-2011-600x399.jpg" alt="" title="InTheNursery_01_AmphiFestival-2011" width="600" height="399" class="alignnone size-large wp-image-6865" /></p>
<p>Sex, Drugs &amp; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &amp; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist und Dich wegträgt? Was ist mit dem Augenblick der Erkenntnis, dass Du in einem Haufen von Freaks so heimisch geworden bist, dass Dir nichts und niemand mehr Dein Lächeln unterhalb der Sonnenbrille ausradieren kann? Das sind die vielen Gründe, weshalb wir das hier überhaupt und immer wieder machen. Weil wir eben Fans genau dieser Momente sind&#8230; und genau diese Momente versuchen wir hier festzuhalten&#8230;.</p>
<p><strong>Samstag, 16.07.2011<br />
Mainstage</strong></p>
<p><strong>Staubkind</strong><br />
Sänger und Gitarrist Louis Manke versteht es, die Erwartungshaltung des Publikums am Samstagmittag voll zu erfüllen. Er präsentiert Elektrorock mit ehrlichen, deutschen Texten. Altes und Neues, Ruhiges und Fetziges – von allem war etwas dabei und nahezu jeder Song begeisterte die Anwesenden.</p>
<p><strong>Melotron</strong><br />
Edgar und Hilde und Sänger Andy erschienen nach einer kurzen Umbaupause auf der Büh-ne. Die Drei hatten das Publikum vom ersten Moment an im Griff. Andy schaffte es mit seiner smarten Art und viel Power das Publikum zu begeistern. Die Drei lieferten eine von der ersten Minute an mitreissende Show ab. Bei Songs wie &#8220;Liebe ist Notwehr&#8221;, &#8220;Das Herz&#8221; und vielen weiteren dauerte es nicht lange und eine tanzende, schwitzende und glückliche Menge waren das Ergebnis. </p>
<p><strong>Die Krupps</strong><br />
Jürgen Engler, das Urgestein der EBM/Industrial/Metall/Punk-ich-weiß-nicht-was Szene und seine Mannen betraten die Bühne, als es anfing zu regnen. Sie gaben gleich Vollgas. Es wurde richtig gearbeitet und geschwitzt, es wurden Stahlrohre malträtiert und das<br />
Publikum entertaint. Alles aber sympathisch und publikumsnah. Vor der Mainstage standen die Szene – Rentner, oder in Neu-Deutsch &#8220;Thirty – somethings&#8221;. (&#8230;ja, der Schreiber zählt auch dazu!) Trotz Dauerregen war Stimmung auf und vor der Bühne. Bei Titel wie &#8220;The Scent&#8221;, dem druckvollen &#8220;The Dawning of Doom&#8221;, den Klassikern &#8220;Metal Machine Music&#8221; und &#8220;To the Hilt&#8221; konnte einfach keiner mehr ruhig stehen. Kaum eine Band schafft es heutzutage noch über so lange Zeit ihren eigenen Stil zu erarbeiten und zu wahren. Alleine hierfür hat sich der Besuch des Amphi 2011 gelohnt. </p>
<p><strong>Deine Lakaien</strong><br />
Jetzt regnete es schon seit fast zwei Stunden. Alle Fans, die keinen Platz mehr unter den rie-sigen Schirmen an der Mainstage mehr bekommen hatten, flüchteten ins Staatenhaus oder gingen &#8220;nass&#8221; nach Hause, auf den Zeltplatz, ins Hotel. Alexander Veljanov und seine musikalische Begleitung verzichteten auf jeglichen Bühnen- und Lichttechnischen SchnickSchnack. Hier steht die Musik im Mittelpunkt. In einer lauen Sommernacht hätte Alexander das Publikum mit seiner Stimme und den erzeugten Stimmungen verzaubert. Aber, sowohl Alexander als auch das Publikum waren irgendwie nicht in Stimmung, obwohl er seine Fans mit Hits wie &#8220;Over and Done&#8221;, &#8220;Love me to the End&#8221; und &#8220;Darkstar&#8221; beglückte. Sorry, &#8220;Lakaien – Konzerte&#8221; muss man &#8220;trocken&#8221; genießen. </p>
<p><strong>Staatenhaus</strong><br />
<strong><br />
In Strict Confidence</strong><br />
Dennis Ostermann und seine Livecrew lieferten einen sehr guten Auftritt ab, insbesondere seine markante Stimme und Bühnenpräsenz sind live ein echtes Erlebnis. Nicht nur das Publikum, sondern auch der ISC-Frontmann selbst hatte offensichtlich ebenfalls Spass an dem Auftritt auf dem Amphi 2011. Ein dynamischer Ruck ging durch das Staatenhaus, als so Highlights wie &#8220;Kiss Your Shadow&#8221; (erhöhter Gänsehaut – Faktor!), &#8220;Alles In Mir&#8221; und &#8220;Industrial Love&#8221; gespielt wurden. Nach knapp 50 min. wurde Dennis &amp; Co. mit reichlich Beifall verabschiedet.<br />
<strong><br />
Suicide Commando</strong><br />
Der belgische Frontmann Johan van Roy zog gleich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Wie ein Derwisch fegte er über die Bühne! Neben &#8220;Bind, Torture, Kill&#8221;, &#8220;One Nation&#8221; und vielen weiteren Hits gab es Klassiker wie &#8220;Murder&#8221;, &#8220;See you in hell&#8221; und &#8220;Love breeds suicide&#8221;. Ein Electrokracher reihte sich an den nächsten. Dass angesichts dieser hervorragenden Setlist die Stimmung entsprechend ausgelassen war, dürfte da niemanden verwundern.<br />
<strong><br />
Sonntag, 17.07.2011<br />
Mainstage</strong><br />
<strong><br />
Agonoize</strong><br />
Die Bühne ist mit einem weißen Tuch abgehängt. Das Tuch fällt. Sänger Chris beginnt den ersten Song in einer Zwangsjacke hängend auf der Bühne. Woran erinnert Euch dies? Richtig! An Oomph! Die haben in Ihren Anfangszeiten auch solche Aktionen gebracht. Die Sounds sind sehr technoid und die stumpfen Beats sorgen unter den Fans für Bewegung. Ein herzliches Willkommen an alle Fans dieser Aggrotech Truppe! Die Schlächter der Szene gaben Vollgas. Finger, Arme, sonstige Körperteile wurden sauber abgetrennt, Kehlen und Handgelenke wurden aufgeschlitzt. Das Blut spritzte nur so in die ersten 15 Reihen der Mainstage. Wer Kunstblutflecken ab kann und keinen empfindlichen Magen hat war hier gut aufgehoben. Splattershow vom Feinsten. Aber irgendwie bleibt die Musik bei dem Spuk auf der Strecke.</p>
<p><strong>Funkhausgruppe</strong><br />
Hätten die Damen und Herren rund um Honey (Welle:Erdball) auf der Bühne nicht so massive Soundprobleme gehabt, wäre dies das absolute Highlight des Festivals gewesen. Das Konzept: Aus vier wirklich guten Bands (Welle:Erdball, Die Perlen, Hertzinfakt,<br />
Sonnenbrand) hat Honey federführend ein neues Projekt kreiert. Honey der &#8220;Hans Joachim Kuhlenkampff&#8221; unserer Szene. Die große Familienshow am Sonntagnachmittag. Alles sieht leicht, unbekümmert und ungeplant aus. Ist es aber nicht. Im Gegenteil! Jedes Detail ist durchdacht und geplant! Sowohl die optische Umsetzung als auch jede Geste, alles ist stimmig. Das ist perfektes Entertainment! Selbst Pannen und Aussetzer werden vom großen Conferencier Honey souverän gemanagt. @ Honey: Bei &#8220;Wetten das&#8230;&#8221; ist zur Zeit ein Job frei. Meine Unterstützung hast Du.</p>
<p><strong>Nitzer Ebb</strong><br />
Ladies &amp; Gentleman! We proudly present. Hier war die &#8220;old-nep-style – Fraktion&#8221; am Start. Flat, kurze schwarze Hose, schwarzes Polo &#8211; Shirt und Doc Martens gehörten zum guten Ton! Es war keine aufwendige Show, aber die Stimmung, die Douglas McCarthy und Co. heraufzubeschwören vermochten, war mitreißend. Die jubelnde Menge tanzte bis zum Umfallen und feierte eine wilde Party zu den alten Klassikern, darunter &#8220;Let your Body learn&#8221;, &#8220;Join in the Chant&#8221; und &#8220;Getting closer&#8221;. </p>
<p><strong>Subway to Sally</strong><br />
Der Headliner des Festivals! Um kurz nach halb neun abends kamen Subway to Sally energiegeladen und mit viel Feuerwerk auf die Bühne. Subway to Sally begeisterten die Zuschauer mit allen Klassikern der letzten Jahre, wie immer untermalt mit viel Feuerzauber und einer gelungenen Lightshow. Das Publikum tobte ausgelassen und hüpfte wie wild zu Songs wie &#8220;Kleid aus Rosen&#8221;, &#8220;Der Hofnarr&#8221;, &#8220;Eisblumen&#8221;, &#8220;Feuerland&#8221; und vielen weiteren. Eric versteht es das Publikum mitzunehmen auf eine Reise, auf eine Reise in die &#8220;Subway to Sally – Welt&#8221;. Es wurde geklatscht, getanzt und mitgesungen. Leider war pünktlich um 22 Uhr Schluss. Genialer Abschluss.</p>
<p><strong>Staatenhaus</strong></p>
<p><strong>Diorama</strong><br />
Nach einer kurzen Umbaupause betraten Torben, Felix und Marquess die Bühne des Staatenhauses. Die ersten Klänge der Single &#8220;Child of Entertainment&#8221; ertönten. Sofort waren dutzende Hände in der Luft, um die Band zu empfangen und im Takt mit zu klatschen. Mit Vollgas ging es durch die letzten Veröffentlichungen. Nach &#8220;Record Deal&#8221; und &#8220;Kein Mord&#8221; erreichte die Stimmung im Saal ihren ersten Höhepunkt. Anschließend wurde mit &#8220;Acid Trip&#8221; und &#8220;Exit the grey&#8221; eine etwas entspanntere Phase eingeläutet. Eine gute Mischung aus schnellen, druckvollen Songs und etwas langsameren  melodiösen, keyborddominierten Stücken, garantierte die<br />
uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Publikums.</p>
<p><strong>Feindflug</strong><br />
Ob denen wieder die Decke auf den Kopf fällt, so wie vor zwei Jahren? Trotz martialischer, archaischer Symbolik (im Hintergrund liefen mal wieder Militär- und Kriegsbilder) und krachenden EBM hielt die Decke im Staatenhaus. Ansonsten: Sorry, ich kann mit &#8220;BummBumm – Elektro&#8221; und dem zwielichtigem Image nichts anfangen. </p>
<p><strong>Covenant</strong><br />
Covenant – Einer der Headliner des Festivals. Durch das neue, elektronische Besucherzählsystem und die erweitere Halle kam es nicht zu dem üblichen Gedrängel und Geschubse. Über eine Stunde Elektropop vom Besten stand uns bevor. Sänger Eskil Simonsson erschien ganz in Weiß – sprich weißer Anzug, weißes Hemd, die Halle des Staatenhauses wurden in blaues Licht getaucht. ImH intergrund wurden über eine LED – Wand Lichtpfeile und sonstige Zeichen an die Hallenwand projiziert. Eskil guckte in erwartungsvolle Gesichter. Covenant präsentierten nicht nur Songs des aktuellen Albums &#8220;Modern Ruin&#8221;, sondern auch viele ältere Titel. Das Staatenhaus verwandelte sich in eine riesige Party! </p>
<p><strong>Rahmenprogramm:</strong><br />
Hier habe ich mir am Sonntagnachmittag den Vortrag des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke angehört. Das Theater am Tanzbrunnen war sehr schnell gefüllt. Ich hatte mich darauf eingestellt, das ich nun 45 min. Bilder von Leichen zu sehen bekam. Aber so war es gar nicht. Nach 2 – 3 Fotos von halbverwesten Leichen, an denen Dr. Benecke immer interessant und informativ verschiedene Phänomene &#8220;des Todes&#8221; erklärte, kam er zum eigentlichen Thema des Vortrages. Die Überreste des Schädels von Hitler, die bis heute im russischen Staatsarchiv in Moskau lagern. Sehr Informativ und Interessant stelle er da, wie er und sein Team nachgewiesen haben, dass es sich bei den Stücken von Schädelknochen wirklich um Hitlers Schädel handelt. Und der Tod, die Abläufe vor und nach dem Tod und alles was damit zusammenhängt (jeder der den Film &#8220;Der Untergang&#8221; gesehen hat bzw. in &#8220;Geschichte&#8221; aufgepasst hat weiß was ich meine) wurden umfassend und mit zahllosen Anekdoten erläutert. Sehr interessant. </p>
<p>War das ein Wochenende! Ein Lob an die Fans: Der neue Hype &#8220;Steam – Punk&#8221; gefällt mir ausgesprochen gut. Inspiration, Ästhetik und Kreativität auf hohem Niveau! Einfach schöne, gutgekleidet Menschen! Weiter so! Und viel haben wir wieder gelernt: Auf keinen Fall erst nach 10 Uhr morgens mit Kölsch (Bier!) trinken anfangen. Das macht der Leber nur unbegründete Hoffnungen, die man dann eh wieder nicht erfüllen kann. Da so ein Festival ja anstrengend ist: Viele Vitamine essen, Fritten &amp; Currywurst für 6 €<br />
gehen aufgrund der darin enthaltenen Tomatensubstanzen (Currysoße), auf jeden Fall im-mer. Manchmal sind die Bands, die um 14 Uhr spielen besser und interessanter, als die um 20 Uhr spielen. Soviel dazu.</p>
<p>Wir kommen wieder! 2012 werden wir Euch wieder sehen und gemeinsam feiern!</p>
<p>Foto: Matthias Irrgang (<a href="http://www.mindbreed.de/">Mindbreed</a>)</p>

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		<title>09.12.2010 – Candyslade &amp; Scarlet Soho, K&#246;ln, MTC</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Candyslade]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[

Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&#223;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&#252;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&#246;lnern. Und alles wegen dem [...]]]></description>
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<p>Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&szlig;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&uuml;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&ouml;lnern. Und alles wegen dem Fest der Liebe…</p>
<p>W&uuml;rden die Fans so zu einem Konzert kommen und nicht an einem der vielen Gl&uuml;hweinst&auml;nde in der Stadt h&auml;ngen bleiben und sich das &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; sch&ouml;n trinken? Die Sorge sollte sich nicht best&auml;tigen! Ca. 80 gutgelaunte Fans bev&ouml;lkerten den K&ouml;lner Club MTC. </p>
<p><strong>Um ca. 21 Uhr er&ouml;ffnete das K&ouml;lner Duett Candyslade den Konzertabend.</strong></p>
<p>S&auml;ngerin Eve und Bassist Rick schafften es schnell mit Ihrer ohrwurmverd&auml;chtigen Mischung aus New Wave, Electropop und Glamour&ouml;sen Rock mitzurei&szlig;en. 45 min. haben die beiden Gas gegeben und nicht nur die eigene Fanbase &uuml;berzeugt. Eve gelang es mit Ihrer charmanten, professionellen Art und der gezeigten Spielfreude das Publikum im MTC zum Tanzen zu bringen. Man merkte, dass bei den beiden nach den internen Umbr&uuml;chen in 2010 nun alles wieder im Lot war. </p>
<p>Bereits ab dem Opener &#8220;Bitter Kiss&#8221; sorgten die Besucher daf&uuml;r, dass Eve und Rick nicht alleine vorne standen, sondern feierten vor der B&uuml;hne eine entsprechende Party. Weiter ging es mit &#8220;Kinky Vanilla&#8221;, &#8220;Phone Voice&#8221; und &#8220;Polaroid Affection&#8221; wobei Bassist Rick S&auml;ngerin Eve passend sowohl mit seinen Vocals als auch mit seiner androgynen Ausstrahlung unterst&uuml;tzte. Fazit: Hit-Potenzial, sympathisches Stageacting und viel Leidenschaft – Candyslade haben das Zeug dazu, es noch weit zu bringen!</p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Bitter Kiss<br />
Kinky Vanilla<br />
Symbols<br />
Phone Voice<br />
Polaroid Affection<br />
Cultures of Resistance<br />
Sweet Mess<br />
Impatience<br />
Mirror, mirror</p>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause, enterten Scarlett Soho, sprich James (Vox/Guit), Scarlet (Bass/Vox/Keys), und Stu (Keys) die B&uuml;hne. S&auml;nger James ist eine echte Rampensau, gleich vom ersten Song an gab er Vollgas und war auch in den n&auml;chsten 60 min. nicht zu bremsen. Diese Stimmung &uuml;bertrug sich auch auf die Fans, welche mittlerweile am B&uuml;hnenrand eine ausscheifende Party feierten – sehr zur Freude der Band.</p>
<p>Nicht umsonst sind Scarlett Soho eigentlich immer auf Tour und haben schon einige namhafte Bands supportet unter anderem IAMX. Die Songs der Briten sind eine Mischung aus 80´er Electro, Britpop und Punk.</p>

<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_070-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live-2/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live-3/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_079-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-035/' title='ScarletSoho 035'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-035-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 035" title="ScarletSoho 035" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-013/' title='ScarletSoho 013'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 013" title="ScarletSoho 013" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-008/' title='ScarletSoho 008'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 008" title="ScarletSoho 008" /></a>

<p>Das bombastische &#8220;I dare&#8221; bringt uns die 80´er Jahre zur&uuml;ck. Treibende Synth´s treffen hier auf eine catchige Melodie. &#8220;Modern Radio&#8221;, &#8220;Sattellits und &#8220;Programmed to Pefection&#8221; folgen in perfekter Symbiose. Kurz: Die alte Duran Duran treffen auf die fr&uuml;hen Depeche Mode. So schafften es Scarlett Soho schnell, das sehr gemischte Publikum des MTC f&uuml;r sich einzunehmen. Man merkt das hier routinierte Profis am Werk sind. </p>
<p>Nach dem Gig wurde noch eine standesgem&auml;&szlig;e Aftershow – Party gefeiert. Aber es wurde sich auch Zeit f&uuml;r die Fans genommen. Autogramme wurden geschrieben und Fragen beantwortet. So verging der gelungene Abend wie im Fluge…Als Gegengift gegen den Weihnachtsstress und Abschiedskummer helfen die CDs von Candyslade und Scarlett Soho. Wie meinte Eve von Candyslade so charmant &#8220;sie eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenke&#8221;. Nat&uuml;rlich sollte man sich auch vornehmen, schnell wieder ein Konzert der beiden Bands zu besuchen. </p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Speak your mind<br />
Modern Radio<br />
I Dare<br />
Cyclone<br />
This Nausea<br />
Sattellits<br />
Programmed to Perfection<br />
Is Growing up the best that we can do?<br />
Lights on London<br />
Isolation</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/scarletsohouk">www.myspace.com/scarletsohouk</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/candyslade">www.myspace.com/candyslade</a></p>

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		<item>
		<title>Psyche &#8211; 22.01.2010 Underground K&#246;ln</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/psyche-22-01-2010-underground-koln/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[goJA moon ROCKAH]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Division]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[

Support: goJA moon ROCKAH
Jetzt haben wir hier im Rheinland in der f&#252;nften Woche &#8220;Winter&#8221;. Unfassbar&#8230;Mit Schnee, Eis, zweistelligen Minusgraden und morgens zugefrorene Autos. Das geht aufs Gem&#252;t des normalen K&#246;lners. Wo ist die Klimakatastrophe, der Klimawandel, wenn man sie mal braucht?
Das Konzert sollte im kleinen Saal des Undergrounds stattfinden. Hier waren wir bisher noch nie [...]]]></description>
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<p><em>Support: goJA moon ROCKAH</em></p>
<p>Jetzt haben wir hier im Rheinland in der f&uuml;nften Woche &#8220;Winter&#8221;. Unfassbar&#8230;Mit Schnee, Eis, zweistelligen Minusgraden und morgens zugefrorene Autos. Das geht aufs Gem&uuml;t des normalen K&ouml;lners. Wo ist die Klimakatastrophe, der Klimawandel, wenn man sie mal braucht?</p>
<p><strong>Das Konzert sollte im kleinen Saal des Undergrounds stattfinden. Hier waren wir bisher noch nie zu einem Konzert. Gesch&auml;tztes Fassungsverm&ouml;gen: max. 40 &#8211; 50 Leute.</strong></p>
<p>Da wir relativ sehr fr&uuml;h da waren, hatte ich die M&ouml;glichkeit schon den Soundcheck der &#8220;goJA moon ROCKAH&#8221; Jungs mit anzusehen. Schon da h&ouml;rte man &#8220;technische Schwierigkeiten&#8221; und der Soundcheck wurde mit den Worten &#8220;klingt schei&szlig;e, aber o.k.&#8221; beendet. Wenn das mal kein Fehler war. Nicht nur die Soundanlage sollte sich zum Problem entwickeln. Auch die Lichtanlage war nur rudiment&auml;r vorhanden.</p>

<a href="http://www.darkerradio.com/wp-content/gallery/psyche_koeln20100122/IMG_8948k.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic1217]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.darkerradio.com//wp-content/gallery/cache/1217__600x400_IMG_8948k.jpg" alt="IMG_8948k" title="IMG_8948k" />
</a>

<p><strong>Gegen 20 Uhr betraten goJA moon ROCKAH die B&uuml;hne im kleinen Saal des Underground.</strong> An dem Freitagabend um die Uhrzeit hatten sich gerade 15 &#8211; 20 Zuschauer in den Laden verirrt. Herr JA, Herr Go und Herr Schreck kamen auf die kleine B&uuml;hne und gaben sofort Gas. Ein gewisser anderer Unterhaltungsk&uuml;nstler hat mal den Stil &#8220;Elektrolore&#8221;, sprich Elektro und Folklore erfunden. In diese Schublade m&ouml;chte ich auch die Jungs von goJA moon ROCKAH einsortieren. Sie nehmen sich und Ihr Image nicht so bierernst. Der Spa&szlig; an dem was auf der B&uuml;hne passiert steht im Vordergrund und kein aufgesetzt b&ouml;ses Image.</p>
<p><strong>Nach dem Soundcheck dachten wir: Na, ja gleich wird es ja wohl richtiges Licht geben.</strong> Leider trat diese Hoffnung nicht ein. Die Lichtanlage waren mehrere festinstallierte Lampen. Von &#8220;Lichtshow&#8221; etc. kann man somit nicht sprechen. Nachdem dann auch noch ein Mikrophon nach dem n&auml;chsten auf der B&uuml;hne ausfiel, gefror auch den goJA &#8211; Jungs das L&auml;cheln im Gesicht. Trotz guter Improvisation und professionellem Verhalten war auch wegen der widrigen Umst&auml;nde, nach ca. 40 min. die Show vorbei.</p>

<a href="http://www.darkerradio.com/wp-content/gallery/psyche_koeln20100122/IMG_9318k.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic1227]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.darkerradio.com//wp-content/gallery/cache/1227__600x400_IMG_9318k.jpg" alt="IMG_9318k" title="IMG_9318k" />
</a>

<p><strong>Nach einer kurzen Umbaupause stieg der Kanadier Darrin Huss (PSYCHE) auf die B&uuml;hne.</strong> Herr JA und Herr Schreck von den goJA moon ROCKAH unterst&uuml;tzen Ihn bei seinem Auftritt, was eine gewisse, unfreiwillige Komik erzeugt. Herr JA hat als Keyboarder &Auml;hnlichkeiten mit Stevie Wonder dank der eingeschr&auml;nkten Bewegungsfreiheit und dem bewusst starren Gesichtsausdruck am Keyboard und der gro&szlig;en Sonnebrille. Mittlerweile ist das Publikum auf ca. 40 &#8211; 50 Leute angewachsen.</p>
<p><strong>PSYCHE bzw. Darrin Huss merkt man sofort die 25j&auml;hrige B&uuml;hnerfahrung an.</strong> Und er gibt sofort Vollgas: Er tanzt, springt, h&uuml;pft und singt dabei. Darrin schafft es die Anwesenden sofort mit seiner guten Laune anzustecken. Seine Ansagen wechseln von Deutsch ins Englische. Auch als der Laptop mal &#8220;h&auml;ngen bleibt&#8221; l&auml;sst er sich nicht aus der Ruhe bringen, solche kleinen Pannen &uuml;berspielt ein Vollprofi wie Darrin souver&auml;n. Hits wie &#8220;Unveiling the Secret&#8221;, &#8220;Eternal&#8221;, die Joy Division Cover &#8211; Version &#8220;Disorder&#8221;, &#8220;15 Minutes&#8221;, Sanctuary&#8221; werden gespielt. Bei &#8220;Tears&#8221; kann Huss zeigen, was f&uuml;r eine ausdrucksstarke, unverkennbare Stimme er hat, man meint man h&auml;tte Marc Almond vor sich auf der B&uuml;hne.</p>

<a href="http://www.darkerradio.com/wp-content/gallery/psyche_koeln20100122/IMG_9359k.jpg" title="" rel="lightbox[singlepic1230]" >
	<img class="ngg-singlepic" src="http://www.darkerradio.com//wp-content/gallery/cache/1230__600x400_IMG_9359k.jpg" alt="IMG_9359k" title="IMG_9359k" />
</a>

<p><strong>Das Publikum forderte mehrmals lautstark den Song &#8220;Goodbye Horses&#8221; den Darrin dann auch zuletzt spielte.</strong> Zum Abschluss nochmals eine Portion &#8220;G&auml;nsehaut&#8221;. Man schwelgte in Erinnerungen, dachte an die gro&szlig;en Hits und Gesten der 80´er Jahre, es entstand eine sehr emotionale Atmosph&auml;re. Nach &uuml;ber einer Stunde war das Konzert leider auch schon wieder, ohne Zugabe, vorbei. Darrin erkl&auml;rte, dass er bis vor kurzem krank war und einfach nicht mehr k&ouml;nnte. Man wird halt nicht j&uuml;nger? Das Publikum wurde wieder in den kalten, k&ouml;lner Winter entlassen.</p>
<p><strong>Setliste &#8220;Psyche&#8221;</strong><br />
22.01.2010 &#8211; Underground; K&ouml;ln</p>
<ul>
<li>The Beyond</li>
<li>Exhale</li>
<li>Gods and Monsters</li>
<li>The Quickening</li>
<li>Unveiling the Secret</li>
<li>Eternal</li>
<li>Discorder</li>
<li>15 Minutes</li>
<li>Sanctuary</li>
<li>Misery</li>
<li>Snow Garden</li>
<li>Brain Collapses</li>
<li>Tears</li>
<li>Goodbye Horses</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Fotos</strong> gibt es <a href="http://www.darkerradio.com/bilder/psyche-22-01-2010-underground-koln/">hier &raquo;</a></p>

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		</item>
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		<title>Die Art &#8211; 16.01.2010 Rostock</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/die-art-16-01-2010-rostock/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 09:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Die Art]]></category>
		<category><![CDATA[Indie]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Division]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die Art sind Kult, das waren sie bereits vor ihrer Reunion im Jahre 2007 und sie haben nichts von diesem Status eingeb&#252;&#223;t. Lange waren Sie nicht In Rostock und so freute nicht nur ich mich auf diesen besonderen Abend.
Als Support agierte die Rostocker Band &#8220;Mainpoint&#8221;, die Dank zahlreicher Auftritte im Bundesgebiet auch keine Unbekannten mehr [...]]]></description>
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<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0001-600x398.jpg" alt="" title="DSC_0001" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3650" /></center></p>
<p><strong>Die Art sind Kult, das waren sie bereits vor ihrer Reunion im Jahre 2007 und sie haben nichts von diesem Status eingeb&uuml;&szlig;t.</strong> Lange waren Sie nicht In Rostock und so freute nicht nur ich mich auf diesen besonderen Abend.</p>
<p>Als Support agierte die Rostocker Band &#8220;Mainpoint&#8221;, die Dank zahlreicher Auftritte im Bundesgebiet auch keine Unbekannten mehr sind. Dennoch hatte man eher den Eindruck das das Publikum haupts&auml;chlich wegen &#8220;Die Art&#8221; gekommen war. Als S&auml;nger Makarios und seine Jungs dann die B&uuml;hne enterten, sah man in gespannte und erwartungsvolle Gesichter. </p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0007-600x398.jpg" alt="" title="DSC_0007" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3651" /></center> </p>
<p><strong>Das Konzert begann mit den Songs &#8220;Endlos&#8221; und &#8220;Heimatlied&#8221; und &#8220;Die Art&#8221; hatten ihr Publikum sofort in ihren Bann gezogen.</strong> Hier und da gingen auch schon die ersten H&auml;nde in die Luft und es wurde flei&szlig;ig mitgesungen, f&uuml;r ein Konzert im norddeutschen Raum durchaus keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Hier konnte man allerdings im Laufe des Abends eher den Eindruck gewinnen es handelt sich um ein Heimspiel. Das Set zog sich durch alle Schaffensperioden der Band. Songs wie &#8220;Obsession is sad Passion&#8221; oder &#8220;Alles was dein Herz begehrt&#8221; wurden dabei genauso begeistert aufgenommen wie die &auml;lteren St&uuml;cke &#8220;Eternal Fall&#8221;, &#8220;Ozean&#8221; oder &#8220;Samtmarie&#8221;.</p>
<p><strong>Es herrschte bei diesem Konzert eine Atmosph&auml;re wie ich sie selten erlebt habe.</strong> Es spielte nicht einfach nur eine Band auf der B&uuml;hne, sondern &#8220;Die Art&#8221; spielte f&uuml;r ihr Publikum und das Publikum dankte es mit tosendem Applaus, Zurufen und wildem Pogo. Als mit &#8220;Pale&#8221; dann das vorl&auml;ufige Ende des Konzertes kam, waren die Rufe nach Zugabe nur selbstverst&auml;ndlich. Und &#8220;Die Art&#8221; lie&szlig; sich nicht lange bitten mit dem Hinweis nun Songs zu spielen, auf die der ein oder andere schon lange wartet.</p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/01/DSC_0107-600x398.jpg" alt="" title="DSC_0107" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3652" /></center></p>
<p><strong>Ausgelassen feierte und tanzte man nun zu den genial dargebotenen Songs &#8220;Wide Wide World&#8221;, &#8220;I Love You (Marian)&#8221; und &#8220;Black Dust&#8221;.</strong> Folgerichtig wollten auch hier die Zugaberufe nicht enden. So kamen &#8220;Die Art&#8221; f&uuml;r die letzten 3 Songs des Abends noch einmal zur&uuml;ck auf die B&uuml;hne. Joy Division´s &#8220;Love will tear us apart&#8221; wurde von &#8220;Die Art&#8221; auf ihre ganz eigene Weise interpretiert und f&uuml;gte sich gl&auml;nzend ins Set ein. &#8220;Irish Coffee&#8221; zog das Tempo noch einmal ordentlich an und als nach &#8220;Symbole&#8221; der letzte Ton verklungen war, hatte man das Gef&uuml;hl man verabschiedet sich von guten Freunden. Definitiv ein Konzerterlebnis der besonderen &#8220;Art&#8221; und es bleibt zu hoffen das uns die Band noch lange mit ihren CD´s und Konzerten erfreut.</p>
<p>Mehr Fotos gibt es <a href="http://www.darkerradio.com/bilder/die-art-16-01-2010-rostock/">hier</a>.</p>

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		<title>Das war das Amphi 2009</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/news/das-war-das-amphi-2009/</link>
		<comments>http://www.darkerradio.com/news/das-war-das-amphi-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 21:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>

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Amphi 2009 &#8211; 18./19.07.2009 &#8211; &#8220;Rocken bis die Bude zusammenbricht&#8230;.&#8221;
&#8230;&#8230;.was sie ja dann auch p&#252;nktlich Samstagsabends tat! 
Fangen wir von Vorne an: Bei typischem Amphi &#8211; Wetter, sprich von 30 Grad Hitze bis zu regelm&#228;&#223;igen Gewitterschauern war alles dabei, fuhren wir am Samstag Mittag nach K&#246;ln. Noch ziemlich mitgenommen von einer der vielen &#8220;Amphi-Warm-up&#8221; &#8211; [...]]]></description>
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<p><strong>Amphi 2009 &#8211; 18./19.07.2009 &#8211; &#8220;Rocken bis die Bude zusammenbricht&#8230;.&#8221;</strong></p>
<p>&#8230;&#8230;.was sie ja dann auch p&uuml;nktlich Samstagsabends tat! </p>
<p>Fangen wir von Vorne an: Bei typischem Amphi &#8211; Wetter, sprich von 30 Grad Hitze bis zu regelm&auml;&szlig;igen Gewitterschauern war alles dabei, fuhren wir am Samstag Mittag nach K&ouml;ln. Noch ziemlich mitgenommen von einer der vielen &#8220;Amphi-Warm-up&#8221; &#8211; Partys betraten wir das Gel&auml;nde am K&ouml;lner Tanzbrunnen. Zum f&uuml;nften Mal fand das Amphi &#8211; Festival statt, aber zum ersten Mal sollte als zweite Location, neben der Open Air Mainstage &#8220;Tanzbrunnen&#8221;, nicht das Theater am Tanzbrunnen, sondern die gro&szlig;e Rheinparkhalle genutzt werden&#8230;.</p>
<p>Eigentlich eine hervorragende Wahl! Gr&ouml;&szlig;er, klimatisch besser und mit mindestens genau so guter Atmosph&auml;re und Akustik&#8230;..</p>
<p>Bis zum Konzert von Feindflug! Laut Pressemeldungen l&ouml;ste sich nach ca. 20 min. Konzert ein 2 qm gro&szlig;es St&uuml;ck Putz von der Decke und fiel teilweise auf die B&uuml;hne. Weder den Jungs von Feindflug noch dem betroffenen Publikum ist nach meinen Informationen etwas passiert. Au&szlig;er &#8220;Staubsch&auml;den&#8221; scheint Gottseidank keiner bleibende Sch&auml;den zur&uuml;ck behalten haben&#8230;.</p>
<p>Ein Gro&szlig;teil des Publikums hat wahrscheinlich sowieso gedacht: &#8220;Wow, Staubkanonen von der Decke&#8230;. Was f&uuml;r eine krasse Performance&#8230;.&#8221;</p>
<p>Das Konzert von Feindflug wurde vorzeitig abgebrochen. Selbstverst&auml;ndlich wurde nach diesem Vorfall die Rheinparkhalle aus Sicherheitsgr&uuml;nden gesperrt und alle Konzerte fanden dann wieder im Theater am Tanzbrunnen statt. Wenn ich richtig informiert bin, wurden die Messehallen erst vor kurzem kernsaniert. Hat hier mal wieder der &#8220;k&ouml;lsche Kl&uuml;ngel&#8221; zugeschlagen? Pfusch am Bau?</p>
<p>Das Line &#8211; up hatte &#8211; querbeet durch alle dunklen Facetten des Genres, von elektronischer H&auml;rte bis hin zu mittelalterlichen Kl&auml;ngen &#8211; vieles zu bieten. Auch im Rahmenprogramm aus Aftershow Partys, Filmen, Lesungen und sonstigen Events setzten die Veranstalter konsequent auf Abwechselung. 13.000 Fans feierten mit 34 Bands, 2 Tage &#8211; Ein sehr gelungenes Wochenende!</p>
<p>Ausz&uuml;ge aus dem Programm:<br />
Samstag, 18.07.2009</p>
<p><strong>J&auml;ger90</strong><br />
<center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1874-600x398.jpg" alt="DSC_1874" title="DSC_1874" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3128" /></center><br />
Am fr&uuml;hen Nachmittag auf die B&uuml;hne zu m&uuml;ssen ist schon hart. Dennoch blieb den beiden Minimal-EBM-Heads Thoralf und Vigo eine leere Rheinparkhalle erspart. Die Fans waren p&uuml;nktlich und zahlreich erschienen, um sich zu den Analogsequenzen die Seele aus dem Leib zu tanzen. Kaum einer der kurzhaarigen EBM-Soldaten stand mehr still. Flakscheinwer-fer zuckten durch den Raum. Das schon jetzt kultige &#8220;Stiefelblitz&#8221; bescherte dem furiosen Gig den kr&ouml;nenden Abschluss.</p>
<p><strong>Solar Fake</strong><br />
Am fr&uuml;hen Nachmittag war nun Sven Friedrich mit seinem Electro &#8211; Projekt &#8220;Solar Fake&#8221; zu bewundern. Sven lieferte mal wieder den Beweis ab, dass Computermucke nicht zwingend innovationsfrei und uninspiriert sein muss. An der Mainstage hatten sich schon reichlich Leute versammelt und genossen Hits wie &#8220;Stigmata&#8221;, &#8220;Sometimes&#8221;, den Clubhit &#8220;The Shield&#8221; und viele weitere&#8230;.</p>
<p><strong>Eisbrecher</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1898-600x398.jpg" alt="DSC_1898" title="DSC_1898" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3129" /></center><br />
Der Charismatische S&auml;nger Alexx schaffte es innerhalb k&uuml;rzester Zeit das Publikum f&uuml;r sich einzunehmen. Eisbrecher pr&auml;sentieren Songs mit deutschen Texten und viel Aussage, Tiefe und Emotion wurden pr&auml;sentiert. Dazu werden die Songs durch donnernde und wuchtige Gitarren umrahmt. Die Jungs von Eisbrecher spielten neue und alte Hits, wie &#8220;Kein Mitleid&#8221;, &#8220;Leider&#8221; und &#8220;Antik&ouml;rper&#8221; und viele Weitere. Nach Eisbrecher war das Publikum nun in Partystimmung. Die Luft brannte.</p>
<p><strong>Agonoize</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1962-600x398.jpg" alt="DSC_1962" title="DSC_1962" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3130" /></center><br />
Wer Schilder aufh&auml;ngen l&auml;sst mit folgender Aufschrift:<br />
&#8220;- wir &uuml;bernehmen keine Haftung f&uuml;r beschmutze Kleidung oder Gegenst&auml;nde<br />
- die Show f&uuml;r Leute mit empfindlichen Magen nicht geeignet ist<br />
- unser Ejakulat nicht zur Fortpflanzung geeignet ist<br />
- intensives Zuh&ouml;ren Deinen Glauben &auml;ndern kann.&#8221;<br />
&#8230;..muss schon ziemlich durchgeknallt sein. Wir erwarteten Gro&szlig;es. Menschenmassen pilger-ten somit auch in die nur noch max. 1,5 Stunden bespielbare Rheinparkhalle&#8230;.. (Dies wusste zu dem Zeitpunkt noch keiner!) So spielten Chris, Mike und Oliver als erste in der<br />
Rheinparkhalle vor richtig vollem Haus. Das Publikum feierte ordentlich zu Clubstampfern wie &#8220;Koprolalie&#8221;, &#8220;Glaubenskrieger&#8221; und es wurden auch schon Songs vom neuen Album &#8220;Hexakosioihexekontahexa&#8221; gespielt.</p>
<p><strong>Fields of the Nephilim</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2005-398x600.jpg" alt="DSC_2005" title="DSC_2005" width="398" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-3131" /></center><br />
Die D&auml;mmerung setzte langsam ein. Carl McCoy und seine neuen Bandkollegen enterten als Headliner am Samstag die Mainstage des Tanzbrunnen. Optisch in gewohnter Manier, zerfetzte, mehlige Klamotten, lange M&auml;ntel, Cowboyh&uuml;te und mit Sonnenbrillen. Zu viel Nebel wurden Klassiker wie &#8220;Moonchild&#8221;, &#8220;Dawnrazor&#8221;, &#8220;The Sequel&#8221;, &#8220;Psychonaut&#8221; oder &#8220;Penetration&#8221; gespielt. Die Freunde des klassischen Gothic &#8211; Rock kamen voll auf Ihre Kosten.</p>
<p>Sonntag, 19.07.2009<br />
<strong>Mono Inc.</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2109-600x398.jpg" alt="DSC_2109" title="DSC_2109" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3132" /></center><br />
Die Hamburger Gothrocker Mono Inc. m&uuml;hten sich redlich, die verschlafenen und verkaterten Besucher wach zu rocken. Die Menge vor der B&uuml;hne blieb zwar bis zum Ende &uuml;berschaubar, aber Mono Inc. hielt dies nicht von einem engagierten, rockigen Gig ab. Die Fans bekamen umfassende Einblicke in den atmosph&auml;rischen Gothic &#8211; Sound des Quartetts.</p>
<p><strong>Diorama</strong><br />
Bei Diorama passte einfach alles: Fetter Sound, agiles Stage-Acting und gute Songauswahl. Songs wie &#8220;Synthesize me&#8221;, &#8220;Why&#8221;, &#8220;Buring out&#8221; und viele weitere Hits enthielten.<br />
Entsprechend begeistert feierte das Publikum am Mainstage &#8220;Tanzbrunnen&#8221; den aggressiv und energievoll agierenden Torben Wendt und seine Band. Alles in allem ein &uuml;berzeugender Auftritt, der Lust auf mehr macht.</p>
<p><strong>Hocico</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2183.JPG" alt="DSC_2183" title="DSC_2183" width="398" height="393" class="aligncenter size-full wp-image-3133" /></center><br />
&#8220;Oh nein, stumpfer BumBum Electro mit Grunzgesang&#8230;..&#8221; dachte ich! Aber was die durchgeknallten Mexikaner Erk, Racso &amp; Co. ablieferten war ganz gro&szlig;es Kino&#8230;..Eine Orgie in Theaterblut&#8230;.. Mehrere in rituelle Aztekentracht geh&uuml;llte Medizinm&auml;nner mit riesigem Federschmuck auf dem Kopf vollzogen w&auml;hrend des Gigs immer wieder unter einer Menge Kunstnebel scheinbar mysteri&ouml;se Riten. S&uuml;damerikanischer G&ouml;tterkult mitten in K&ouml;ln! Erk sprang, Kunstblut &uuml;berstr&ouml;mt von einer B&uuml;hnenecke zur anderen. Eine wirklich einzigartige Show.<br />
Jungs, &#8220;Hell Electro&#8221; kann auch interessant sein&#8230;.Ihr habt mich &uuml;berzeugt!</p>
<p><strong>Jesus on Extasy</strong><br />
Kann eine Band mit einem sich lasziv bewegendem, androgynen Frontmann und jeder Menge Ohrw&uuml;rmer, eigentlich etwas falsch machen? Wohl kaum! Und so hatten es Jesus on Ex-tasy auch nicht schwer, das Publikum mit Ihrer professionellen Show zu begeistern. S&auml;nger Dorian schaffte es, mit Ausstrahlung und schr&auml;gem Humor fast 50 min zu unterhalten.</p>
<p><strong>Qntal</strong><br />
Eine Stunde boten Syrah und Ihre Mitstreiter ein intensives Konzerterlebnis. Unterst&uuml;tzt von der Akustik und Atmosph&auml;re des Theaters am Tanzbrunnen. G&auml;nsehautfeeling und treibende Beats wechselten ab. Tradition und Moderne in flie&szlig;ender Verbindung. Die Fans h&auml;tten gerne noch mehr gesehen.</p>
<p><strong>Henke</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2256-398x600.jpg" alt="DSC_2256" title="DSC_2256" width="398" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-3134" /></center><br />
Oswald Henke ist ein Urgestein der Szene! Mit seinem Projekt &#8220;Henke&#8221; spielt er Songs seiner Bands &#8220;Erblast&#8221;, &#8220;Goethes Erben&#8221; und &#8220;Artwork&#8221; nach. Seine Performance war fast schon ein mit Sounds unterlegtes Theaterst&uuml;ck. Schwere, epische St&uuml;cke wechselten mit flotteren Be-ats, Sph&auml;renkl&auml;nge begleiteten Henkes beeindruckende Reime. Hier stand ein klassischer K&uuml;nstler auf der B&uuml;hne. Eine gro&szlig;e Instinierung von Oswald &amp; Co.</p>
<p><strong>KMFDM</strong><br />
Der angek&uuml;ndigte &#8220;bombastische Industrialsturm&#8221; war ehr ein laues L&uuml;ftchen&#8230;. Von einer mitreissenden Show war &#8220;man&#8221; weit entfernt. Sorry, das k&ouml;nnt Ihr besser!</p>
<p><strong>Unheilig</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2291-600x398.jpg" alt="DSC_2291" title="DSC_2291" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3135" /></center><br />
Zum wiederholten Male trat der Graf auf der Mainstage am Tanzbrunnen auf. In gewohnt souver&auml;ner Pose dirigiert der Graf seine Anh&auml;ngerschaft. H&ouml;hepunkte waren nat&uuml;rlich &#8220;Sei bei mir&#8221;, &#8220;Sage ja&#8221; und &#8220;An Deiner Seite&#8221;; ein hoch emotionales St&uuml;ck. Reihenweise packten Frauen die Taschent&uuml;cher aus, man h&ouml;rte leises Schluchzen, ach was war das sch&ouml;n! Den Grafen schien die Stimmung enorm anzuheizen. Er sprang von einem B&uuml;hnenende zum anderen, ganz so, als wollte er jeden Fan, insbesondere jede Frau  einzeln begr&uuml;&szlig;en. Er war verdienter Co &#8211; Headliner am Sonntag.</p>
<p><strong>Front 242</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2360.JPG" alt="DSC_2360" title="DSC_2360" width="400" height="490" class="aligncenter size-full wp-image-3136" /></center><br />
Irgendwie hatte ich den Eindruck, die belgischen Electropioniere von Front 242 k&auml;mpften mit argen Soundproblemen. &Uuml;bersteuerte Boxen, &Auml;chzen, Kratzen und sonstige Nebenger&auml;usche w&auml;hrend des gesamten Gigs&#8230; Irgendwie war der Wurm drin, auch hatte man das Gef&uuml;hl man h&ouml;rt das selbe Set wie im Jahre 2007. Die energiegeladene, beeindruckende Show mit viel Kunstnebel und dementsprechender Lichtshow konnte nicht &uuml;ber die soundtechnischen Schw&auml;chen hinweg t&auml;uschen.</p>
<p>Fotos: Christian Seitz</p>

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		<title>The Sisters of Mercy und iLiKETRAiNS, 6. M&#228;rz 2009 K&#246;ln</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/the-sisters-of-mercy-und-iliketrains-6-marz-2009-koln/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 09:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IndiMichi</dc:creator>
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(Quelle: http://www.lastfm.de/user/IndiMichi)
Eigentlich hatte ich das Sisters-Konzert schon abeschrieben – zu sp&#228;t um Karten bem&#252;ht =&#62; ausverkauft. Doch dann musste ich lesen, dass die Vorband iLiKETRAiNS sein sollten. Oh welch ein &#196;rger. Die Band, die mich mit Ihrem Song &#8220;Terra Nova&#8221; und dem dazugeh&#246;rigen Video vor knapp 2 Jahren in Ihren Bann zog und seitdem immer [...]]]></description>
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<p><small>(Quelle: <a href="http://www.lastfm.de/user/IndiMichi/journal/2009/03/08/2jmwou_alles_hat_seine_guten_seiten_...">http://www.lastfm.de/user/IndiMichi</a>)</small></p>
<p>Eigentlich hatte ich das Sisters-Konzert schon abeschrieben – zu sp&auml;t um Karten bem&uuml;ht =&gt; ausverkauft. Doch dann musste ich lesen, dass die Vorband iLiKETRAiNS sein sollten. Oh welch ein &Auml;rger. Die Band, die mich mit Ihrem Song &#8220;Terra Nova&#8221; und dem dazugeh&ouml;rigen Video vor knapp 2 Jahren in Ihren Bann zog und seitdem immer mehr fesselt, w&uuml;rde f&uuml;r die Sisters er&ouml;ffnen. Das durfte ich nicht verpassen. Bei e-bay bei 2 Auktionen rausgeflogen, aber ein (gerade noch ertr&auml;glicher) Direktkauf bei FanSale sicherten mir den zweifachen Zugang zu diesem Konzert. Nachdem ich meinem Bruder eine Woche vorher Songs von iLiKETRAiNS vorgespielt und ihn von de Qualit&auml;ten der Jungs &uuml;berzeugt hatte, war es keine Frage, dass er die zweite Karte bekommen sollte.</p>
<p>Also reisten wir aus Aachen bzw. Bonn nach K&ouml;ln ins E-Werk, um zun&auml;chst festzustellen, dass die Sisters-Fans mit Ihrer Band gealtert sind. Also ich w&uuml;rde sagen der Alterdurchschnitt bei diesem ausverkaufen Konzert lag bei mindestens 35 Jahren (grob gesch&auml;tzt). Nachdem das erste Pils (nat&uuml;rlich kein K&ouml;lsch :-)) verk&ouml;stigt war, wurde gewohnheitsgem&auml;ss nach einem Tour-Shirt Ausschau gehalten. Leider musste ich feststellen, dass die Shirts der Vorband, von denen ich eigentlich Eines erwerben wollte, nur in geinger Auflage vertreten waren. Es gab nur eine weisse und eine anders gestaltete schwarze Version. Dazu kam, dass es von dem schwarzen Shirt nur (noch) die Gr&ouml;&szlig;e S und von es dem weissen Shirt zwar die Gr&ouml;sse M gab, aber wer kauft schon ein Band-Shirt in Weiss? Das war die erste Ent&auml;uschung des Abends!</p>
<p>Beim Gang zur Theke &#8211; um das n&auml;chste Getr&auml;nk zu erwerben &#8211; vernahmen meine Ohren die Kl&auml;nge von &#8220;Terra Nova&#8221;! Also kehrt marsch und zur&uuml;ck in die Halle. Was folgte waren die intensivsten musikalischen 45min der letzten Jahre (vielleicht kommen gerade noch 2 Konzerte in die N&auml;he dieser Erfahrung, die ich gestern machte, als da w&auml;ren: das Smashing Pumpkins Reunion-Konzert auf dem Pinkpop 2007 und die Editors in der Kulturfabrik Krefeld 2008)! Die Jungs aus Leeds setzen live noch einen drauf auf Ihre ohnehin schon fantastischen Alben. Die dunkle Stimme des S&auml;ngers (die meiner Meinung nach am ehesten mit der von Nick Cave verglichen werden kann, nur noch viel viel intensiver), der die Texte irgendwo zwischen sprechend und singend darbietet, verleiht den St&uuml;cken eine Tiefe, die man nicht beschreiben kann, sondern erleben muss. Dazu entlocken die Kollegen ihren Instrumenten T&ouml;ne, so sch&ouml;n an Melodie und im Zusammenspiel mit den Lyrics eine gewisse Melancholie verbreitend, dass man darin versinken m&ouml;chte. Dabei gelingt es pr&auml;chtig den teilweise sehr getragenen Songs den richtigen Spannungsbogen zu verleihen, indem zun&auml;chst sehr leise begonnen wurde und der Einsatz des Schlagzeug sehr zur&uuml;ckhaltend war. Mit zunehmender Dauer der St&uuml;cke nahm die Eindringlichkeit der Musik immer mehr zu (unterst&uuml;tzt durch verst&auml;rkte Pr&auml;senz des Schlagzeugs und der gesteigerten Lautst&auml;rke), jedoch immer ohne aufdringlich zu wirken. Die St&uuml;cke funktionieren live sehr gut und auch die beiden anscheinend neuen St&uuml;cke (ich kannte sie jedenfalls nicht) gefielen gut und f&uuml;gten sich nahtlos in das bestehende Repertoire der Band ein! Nach nur f&uuml;nf St&uuml;cken, aber dennoch knapp 40min Spielzeit ging diese sehr sympathische Band von der B&uuml;hne!</p>
<p>Dies war es, das Highlight des Abends (nur war mir das zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar!). Auch wenn es sich vielleicht f&uuml;r manche, die nicht dabei waren, nicht nachvollziebar anh&ouml;rt: Diese 40min haben f&uuml;r mich ausgereicht um An- und Abfahrt und Gesamtkosten zu rechtfertigen =&gt; Beim n&auml;chsten Konzert der iLiKETRAiNS in meiner N&auml;he bin ich wieder dabei und ich kann Euch nur raten: Liebe Leute, macht Euch auf und besucht die Konzerte dieser jungen, innovativen und unverbrauchten Band – Ihr werdet es nicht bedauern und mit einem L&auml;cheln auf den Lippen wieder heimw&auml;rts fahren, so sch&ouml;n ist diese Musik (okay, ich gebe zu, ich bin befangen :-)).</p>
<p>Das dies der absolute H&ouml;hepunkt des Abends werden sollte, wurde mir erst viel, viel sp&auml;ter so richtig bewusst – geahnt habe ich es aber schon kurz nach Beginn des Sisters-Sets. Ich war ja gespannt, wie Andrew Eldrich sich optisch pr&auml;sentieren w&uuml;rde, hatte er doch das letzte Mal als ich Ihn live erleben durfte (in K&ouml;ln, muss so um 2001/02 gewesen sein, auf jeden Fall auch am 06.03.) blonde Haare.Diesmal pr&auml;sentierte sich der Meister mit Glatze, dazu wie immer mit dunkler Sonnenbrille. Seine 2 Mitstreiter kannte ich nicht. Ich hatte jedoch von Beginn an das Gef&uuml;hl, dass der Herr zu Andrews Rechten (der mit der 80er Jahre Bon Jovi Frisur) und der Herr zu Andrews Linken (der mit dem Irokesen-Schnitt) nicht wirklich zu der Band passen, die ich lange Jahre so geliebt habe (obwohl sie seit &uuml;ber einem Jahrzehnt keine Platte mehr ver&ouml;ffentlicht haben).</p>
<p>Als das Konzert begann war ich mir nicht im Klaren, ob der Herr am Mischpult Arbeitsverweigerung betrieb, oder ob die Sisters of Mercy anno 2009 nur noch schlecht sind. Klarer wurde mir Letzteres, als sich neben Andrews (nur teilweise richtig r&uuml;berkommender) dunklen Stimme, der Herr zu seiner Linken mit Gesangspassagen zu Wort meldete. Das h&auml;tte er besser nicht getan, denn seine Sophranstimme (oder besser Stimmchen) passte so gar nicht zur Musik der Sisters. Nun ja, zum Gl&uuml;ck sang ja meistens Andrew, aber irgendwie beschlich mich das Gef&uuml;hl, dass die Leute die viel Geld f&uuml;r die Karten bezahlt hatten, von dem Haupt-Act kr&auml;ftig verarscht wurden. Ein Song folgte dem anderen – irgendwie wirkte alles gehetzt! Okay, der Herr Eldrich war noch nie der grosse Geschichtenerz&auml;hler, aber man hatte das Gef&uuml;hl, da oben stehen 3 Leute (mehr konnte ich im Nebel wirklich nicht erkennen &#8211; ich denke, der Rest der Musik kam vom Band), die hetzen durchs Programm, und k&ouml;nnen das Ende des Gigs gar nicht abwarten (vielleicht, um ihre Ruhe vor den Fans zu haben, die ja schon brav bezahlt haben).</p>
<p>Wie anders kann man erkl&auml;ren, dass die Versionen von &#8220;This Corrosion&#8221; (gestern habe ich erfahren, wie man eines meiner Lieblingslieder der 80er verunstalten kann – und das auch noch vom Originalinterpreten) oder &#8220;Temple of Love&#8221; in weniger als 5 Minuten &#8220;durchrotzt&#8221;? (Okay, bei Temple of Love habe ich Telefonkosten gespart, denn dieses Lied habe ich meinem Kumpel Dirk per Handy &uuml;bertragen &#8211; wie inzwischen &uuml;blich bei Konzerten, die man nicht gemeinsam besucht :-)).</p>
<p>Also, es war wirklich eine Schande, eine totale Entt&auml;uschung; nach der Tour-Shirt Pleite die zweite des Abends (Daniel, was bin ich froh, dass ich Dich nicht &uuml;berredet habe dieses Event f&uuml;r unser erstes gemeinsames Konzert auszuw&auml;hlen – obwohl ich von meiner Seite ja sagen muss, dass iLiKETRAiNS … aber das wisst Ihr ja schon :-)).</p>
<p>Beim Rausgehen habe ich dann von vielen Seiten geh&ouml;rt, dass dies Ihr letztes Sisters Konzert war, welches Sie besucht haben. Ich kann mich dem nur anschliessen … und um der Angelegenheit einen Deckel aufzusetzten habe ich schliesslich doch noch ein Sisters Tour-Shirt und ein Poster erworben – als Erinnerung an die besseren Zeiten, die ich fortan nur noch zu Hause an der Anlage aufleben lassen werde, dort wo die Sisters of Mercy noch wie die Sisters of Mercy klingen.</p>
<p>Setlist &#8220;iLiKETRAiNS&#8221;<br />
01: Terra Nova<br />
02: Divorce before marriage<br />
03: A sea of regrets<br />
04: The voice of reason<br />
05: Spencer Perceval</p>
<p>Setlist &#8220;The Sisters of Mercy&#8221;<br />
01: Crash and burn<br />
02: Ribbons<br />
03: Train<br />
04: Alice<br />
05: Flood I<br />
06: Floorshow<br />
07: Anaconda<br />
08: Marian<br />
09: Susanne<br />
10: Arms<br />
11: Dominion<br />
12: Mother Russia<br />
13: Summer<br />
14: First and last and always<br />
15: This corrosion<br />
16: Flood II<br />
17: Something fast (Z)<br />
18: Vision thing (Z)<br />
19: Lucretia (Z)<br />
20: Top Nite Out (Z)<br />
21: Temple of love (Z)</p>
<p>Fazit: Insgesamt gesehen bin ich gl&uuml;cklich die iLiKETRAiNS live erlebt haben zu d&uuml;rfen, zudem das erste gemeinsame Konzert mit meinem Bruder besucht zu haben (Obwohl wir beide die schon etwas &auml;lter als 25 Jahre sind :-)) und die Einsicht gewonnen habe, dass wirklich Alles einmal zuende geht (In diesem Falle mein Besuch von Live-Gigs der Sisters).<br />
Es gibt eben Bands wie die iLiKETRAiNS, die leben (f&uuml;r) die Musik und Bands, wie die Sisters, die leben (nur noch) von der Musik. Ich bevorzuge Ersteres!</p>
<p>Ich muss doch nicht erw&auml;hnen, was das erste war, das ich getan habe, als ich nach Hause gekommen bin, oder? (richtig, ich habe erstmal die Scheiben von den iLiKETRAiNS geh&ouml;rt :-))</p>
<p>In diesem Sinne<br />
LG &#8211; IndiMichi</p>

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		<title>Blackfield-Festival 2008 &#8211; ein Résumé</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 11:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
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Das war es also, das erste Blackfield Festival im Amphitheater im Nordsternpark Gelsenkirchen. Hier nun meine Eindr&#252;cke der 3 Tage.
Eigentlich hatte ich mir vorgenommen Freitag p&#252;nktlich zur ersten Band Pink Turns Blue am Ort des Geschehens zu sein. Aber leider hatte die Autobahn rund um Hamburg etwas dagegen, so das ich nicht nur Pink Turns [...]]]></description>
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<p>Das war es also, das erste Blackfield Festival im Amphitheater im Nordsternpark Gelsenkirchen. Hier nun meine Eindr&uuml;cke der 3 Tage.</p>
<p>Eigentlich hatte ich mir vorgenommen Freitag p&uuml;nktlich zur ersten Band <strong>Pink Turns Blue</strong> am Ort des Geschehens zu sein. Aber leider hatte die Autobahn rund um Hamburg etwas dagegen, so das ich nicht nur Pink Turns Blue, sondern &auml;rgerlicherweise auch <strong>Stromkern</strong> verpasste. Der &Auml;rger war jedoch aufgrund der perfekten Organisation schnell verflogen. Kein langes Warten bei der B&auml;ndchenausgabe und auch meinen Fotopass hatte ich fix, obwohl ich leider im Vorfeld vergass anzugeben das ich fotografieren will. Danke nochmal an dieser Stelle an Martin vom Veranstaltungsteam.</p>
<p>Die erste Band die ich dann bewundern durfte waren <strong>Icon Of Coil</strong>. Und ich wurde nicht entt&auml;uscht, wie erwartet lieferten Andy &amp; Co. eine perfekte Show ab. Man merkte nichts von der langen Live-Pause. Nach einer kurzen Umbaupause folgten dann <strong>Dreadful Shadows</strong>. F&uuml;r mich das erste Konzert und es war eine solide Vorstellung. Die nun folgenden <strong>Blutengel</strong> habe ich mir aufgrund nicht vorhandenen Interesses geschenkt. Es sei mir verziehen. Stattdessen ein kurzer Gang &uuml;bers wundersch&ouml;ne Gel&auml;nde. F&uuml;r mich eine perfekte Location. Die H&auml;ndlermeile war vielleicht ein wenig d&uuml;rftig, aber das wird sich in den n&auml;chsten Jahren sicher &auml;ndern.</p>
<p>Der Samstag begann mit <strong>Colony 5</strong>. Ich hatte die Jungs kurz vorher bereits live gesehen und musste abermals bemerken das sie ein fantastische Live-Band sind. Das Set bestand gr&ouml;sstenteils aus Songs des letzten Albums &#8220;Buried Again&#8221; was dem Grossteil des Publikums entgegen zu kommen schien. Es folgten <strong>Iris</strong>, die anfangs leider technische Probleme hatten. Diese Zeit Zeit wurde allerdings grossartig &uuml;berbr&uuml;ckt. S&auml;nger Reagon Jones und Gastmusiker Ned Kirby (Stromkern) legten ein spontanes Unplugged-Set aus Stimme und Bassgitarre hin &#8211; G&auml;nsehaut pur. Irgendwann spielte dann auch die Technik mit und Iris boten einen Mix aus alten und neuen Songs.</p>
<p><strong>Solar Fake</strong> ist das Soloprojekt von Sven Friedrich (Zeraphine, Dreadful Shadows) und enterte als n&auml;chstes die B&uuml;hne. Gespielt wurden selbstverst&auml;ndlich ausschliesslich St&uuml;ck des Deb&uuml;talbums &#8220;Broken Grid&#8221;. Der eine oder andere der Solar Fake noch nicht kannte, d&uuml;rte wohl angesichts der doch etwas schwungvolleren B&uuml;hnenshow, als man das beispielsweise bei Zeraphine gewohnt ist, &uuml;berrascht gewesen sein. Man merkte Sven den Spass an diesem Projekt mit jedem Ton an und so war es ein rundum gelungener Auftritt.</p>
<p>Gespannt wartete ich nun auf <strong>Diorama</strong>, die ich bisher leider noch nicht live gesehen hatte. Ein schweres Vers&auml;umnis wie sich herausstellen sollte. Torben Wendt und seine Jungs legten auch sofort mit ihrem Club-Hit &#8220;Advance&#8221; los und sorgten somit gleich f&uuml;r die richtige Stimmung. Auch Songs wie &#8220;Erase me&#8221;, &#8220;Kein Mord&#8221; und &#8220;Synthesize Me&#8221; entpuppten sich als Ohren- und Augenschmaus. Ein absolut &uuml;berzeugender Auftritt den ich mir gerne noch einmal mit l&auml;ngerer Spielzeit anschaue.</p>
<p>Im Anschluss erwartete ich <strong>Northern Lite</strong>. Doch leider wollte der Funken von Anfang an nicht richtig &uuml;berspringen und die Band wirkte eher etwas gelangweilt und deplatziert. Also nutzte ich die Zeit der mittlerweile br&uuml;tenden Hitze etwas zu entkommen und f&uuml;r Nachschub bei der Fl&uuml;ssigkeitszufuhr zu sorgen.</p>
<p>P&uuml;nktlich war ich dann zu <strong>Catastrophe Ballet</strong> zur&uuml;ck. Eine Band die ich vor Jahren schon einmal live gesehen hatte, von denen mir aber kaum etwas gel&auml;ufig war. Und so war ich doch positiv &uuml;berrascht. &Uuml;berzeugender Goth-Rock der bei mir doch den einen oder anderen Ohrwurm hinterliess. Einzig und allein auf den Gastauftritt von Oswald Henke h&auml;tte ich verzichten k&ouml;nnen, aber das ist und bleibt ja bekanntlich Geschmackssache.</p>
<p>Nach kurzer Umbaupause betrat Ronan Harris (VNV Nation) mit seinem Projekt <strong>Modcom</strong> die B&uuml;hne. Im Vorfeld waren mir nur ein Samplerbeitrag sowie Remixe bekannt. Umso erstaunter war ich, das sich auch diese Remixe tats&auml;chlich im Set wiederfanden. Ansonsten wirkte das Ganze ein wenig unspektakul&auml;r, ein in die Menge grinsender Ronan Harris, der sich hinter seinem Laptop verschanzt hatte und ab und zu ein paar Kn&ouml;pfe drehte. Sowas schaue ich mir gerne als DJ in einem Club an, auf einer Live-B&uuml;hne ist das f&uuml;r mich aber eine ganz klare Fehlbesetzung. Dem tanzw&uuml;tigen Publikum jedoch schien es zu gefallen. Sei es drum, mir sind VNV Nation da eindeutig lieber.</p>
<p>Nach technoiden Kl&auml;ngen gab es dann <strong>Samsas Traum</strong> zu bestaunen, was f&uuml;r ein Break im Line-Up. Kn&uuml;ppelharter Metal schallte aus den Boxen und es gab zum Leidwesen einiger Fans ausschliesslich neues Material von Alexander Kaschte zu h&ouml;ren. Auch dem Ruf als arroganteste Band der Welt wurde wieder ordentlich Futter gegeben. Herr Kaschte hielt sich mit Bemerkungen Richtung Publikum jedenfalls nicht zur&uuml;ck. Aber was tut man nicht alles f&uuml;r sein Image. Mein Fazit : kann man sich geben, muss man aber nicht.</p>
<p>Danach wurde es dann richtig voll vor der B&uuml;hne, denn <strong>Subway To Sally</strong> rockten das Amphitheater und das im wahrsten Sinne des Wortes. Eine explosive B&uuml;hnenshow mit vielen Pyroeinlagen sorgten f&uuml;r die bis dato vielleicht beste Stimmung im Publikum. Die Pyroeinlagen sorgten auch daf&uuml;r, das die Fotgrafen erst etwas sp&auml;ter vor die B&uuml;hne durften, vielleicht angesichts der eh schon s&auml;ngenden Hitze besser so. Eric Fish bedankte sich nochmal artig bei Nordrhein-Westfalen f&uuml;r den Sieg beim Bundesvision Song Contest und hatte damit nat&uuml;rlich den Applaus auf seiner Seite. Die Verbundenheit zu ihren Fans wurde auch nochmal beim Song &#8220;Eisblumen&#8221; deutlich. Hier durfte eine junge Frau aus dem Publikum auf die B&uuml;hne, die ihren kurzen Auftritt neben Eric Fish sichtlich genoss. Nat&uuml;rlich fehlten auch die &Uuml;berhits &#8220;Sieben&#8221; und &#8220;Julia und die R&auml;uber&#8221; nicht und so liessen Subway To Sally ein sichtlich zufriedenes Publikum zur&uuml;ck, das sich nun auf den Headliner des Samstags vorbereitete.</p>
<p>Es war Zeit f&uuml;r Douglas McCarthy und Bon Harris alias <strong>Nitzer Ebb</strong>. Unterst&uuml;tzt von Jason Payne betraten sie zum Einbruch der Dunkelheit die B&uuml;hne. Wie nicht anders zu erwarten folgte nach einem kurzen Intro &#8220;Getting Closer&#8221; und Nitzer Ebb hatten das Publikum sofort im Griff. Was folgte war ein Feuerwerk der gr&ouml;ssten Hits, doch auch der neueste Song &#8220;Payroll&#8221; sollte nicht fehlen. Auch der einsetzende Regen konnte die Masse nicht davon abhalten sich dieses grossartige Erlebnis bis zum Ende anzusehen. F&uuml;r mich definitiv ein Highlight.</p>
<p>Der Sonntag startete mit <strong>Solitary Experiments</strong>. Ein Konzert auf das ich mich schon im Vorfeld gefreut hatte und das zurecht. Mit dieser Freude war ich anscheinend auch nicht alleine, da trotz der fr&uuml;hen Spielzeit bereits der Grossteil der Festival-Besucher anwesend war. Die Setlist entsprach wohl auch dem Geschmack des Publikums was die Reaktionen deutlich zeigten. Auch einen neuen Song gab es bereits zu h&ouml;ren, da darf man sich aufás kommende Album freuen. Ein perfekter Auftakt f&uuml;r den Sonntag.</p>
<p>Die n&auml;chste Band im Line-Up sollten <strong>Schelmish</strong> sein. An dieser Stelle kann ich auch nicht viel sagen, ausser das mich wieder der Durst packte. Das Mittelalter und ich werden wohl nie richtige Freunde.</p>
<p>Nach Durst stillen und Umbaupause betraten <strong>Reaper</strong> die B&uuml;hne. Am Publikum konnte man auch wieder deutlich erkennen was nun folgen sollte. Das Projekt von Vasi Vallis (Frozen Plasma, Ex-Nam Nam Bulu) zog wieder die tanzfreudigen Besucher in seinen Bann. Bei mir wollte der Funke jedoch nicht so richtig &uuml;berspringen. Zu statisch wirkte das ganze auf der B&uuml;hne und die f&uuml;r mich inakzeptale Stimmleistung tat ihr &uuml;briges. Mal abgesehen davon das ich kein Freund von schnell produzierter Club-Musik bin. Aber auch hier gilt wieder Geschmackssache.</p>
<p>Geschmackssache auch die n&auml;chste Band : <strong>Heimataerde</strong>. Schon auf CD absolut nicht mein Fall, konnte mich dieses Projekt auch live nicht &uuml;berzeugen. Electro gepaart mit Mittelalter und einer entsprechenden Show im Ritterkost&uuml;m, die sicher nett anzusehen war, aber wie gesagt meinen Nerv nicht traf. Dem Publikum schiens jedoch gr&ouml;sstenteils zu gefallen, also Mission erf&uuml;llt.</p>
<p>F&uuml;r mich ein weiteres pers&ouml;nliches Highlight war der Auftritt von Tom Shear alias <strong>Assemblage 23</strong>. Um Es auf den Punkt zu bringen, ein absolut fantastischer Auftritt mit einer perfekten Songauswahl. Einzig und allein die Stimme war ein wenig zu leise abgemischt.</p>
<p>Die nun folgenden <strong>Spetsnaz</strong>, <strong>[:SITD:]</strong>, <strong>The Cr&uuml;xshadows</strong>, <strong>Schandmaul</strong> und <strong>Lacrimosa</strong> bekam ich leider nicht mehr zu Gesicht, da mich bereits fr&uuml;hzeitig entschlossen hatte nach Assemblage 23 die Heimreise anzutreten, die mit 6 Stunden Fahrt nicht zu verachten war.</p>
<p>Bleibt noch mein Fazit des ersten Blackfield Festivals. F&uuml;r mich ein lohnendes Wochenende. Von der Organisation her gibt es absolut nichts zu meckern. Getr&auml;nke- und Essenpreise lagen teils unter dem festival&uuml;blichen Niveau. Die Aftershow-Parties waren ohne zus&auml;tzlichen Eintritt zu besuchen, ein deutliches Plus gegen&uuml;ber anderen Festivals. Ich f&uuml;r meinen Teil nehme auch lieber eine 20-min&uuml;tige Umbaupause in Kauf, als ein st&auml;ndiges Hin- und Hergehetze zwischen verschiedenen B&uuml;hnen, also auch hier ein Pluspunkt. Also bitte weiter so&#8230;.</p>
<p>Wer dieses Jahr verpasst hat, sollte sich also das <strong>2.Blackfield Festival 2009 vom 27.06.-28.06.</strong> vormerken. Als Bands stehen bereits <strong>VNV Nation</strong>, <strong>ASP</strong> und <strong>Diary of Dreams</strong> fest.</p>

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		<title>Grendel Konzert &#8211; trotz mangelndem Publikum voller Erfolg!</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 17:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>

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Als ich in die &#8220;Halle&#8221; reinkam, die kurzerhand auf einen kleinen Saal verlegt wurde, bekam ich ersteinmal einen ziemlichen Schock. Es war 19.30 (Konzertbeginn) und gerade mal 20-30 Leute befanden sich in dem Raum. Ich dachte &#8220;das kann nicht wahr sein&#8221; und habe nachgefragt&#8230; und tats&#228;chlich, Karten wurden kaum verkauft im Vorverkauf&#8230;
Als Schallfaktor anfingen war [...]]]></description>
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<p>Als ich in die &#8220;Halle&#8221; reinkam, die kurzerhand auf einen kleinen Saal verlegt wurde, bekam ich ersteinmal einen ziemlichen Schock. Es war 19.30 (Konzertbeginn) und gerade mal 20-30 Leute befanden sich in dem Raum. Ich dachte &#8220;das kann nicht wahr sein&#8221; und habe nachgefragt&#8230; und tats&auml;chlich, Karten wurden kaum verkauft im Vorverkauf&#8230;</p>
<p>Als Schallfaktor anfingen war der kleine Saal schon etwas gef&uuml;llter, ca. 50 Leute tanzten und feierten mit und machten schon recht gut Stimmung.  Und ich muss sagen: Ich h&auml;tte niemals erwartet das diese live so fantastisch sind! Sie stiegen direkt mit ihrem Discohit &#8220;Selbstmordgedanken&#8221; ein und sorgten trotz leerem Raum f&uuml;r eine geile Atmosph&auml;re.</p>
<p>Danach ging es in die 2. Runde mit Soman und der Saal f&uuml;llte sich weiter. Dieser feierte, wie nicht anders gewohnt, seine eigene, ziemlich geile Party hinter seinem Laptop. Der Mann versteht es echt Stimmung zu machen.. und trotz des kleinen Saals trug er -nat&uuml;rlich- seine Sonnenbrille. Die h&auml;tte ich bei seiner Lightshow auch gebraucht&#8230;  Mit Hits wie &#8220;Divine&#8221; oder &#8220;Sex, Drugs and Industrial&#8221; brachte er die &#8220;Menge&#8221; zum kochen und beinahe der ganze Saal war von tanzenden Menschen ausgef&uuml;llt.  Man konnte kaum kurz was zu trinken holen ohne beim Weg zur Theke verpr&uuml;gelt zu werden&#8230;</p>
<p>Und so fand auch dieser sein Ende und es ging zum Hauptact &uuml;ber&#8230;  Die Leute waren gespannt denn vorher wurde jedem eingebl&auml;ut das Grendel live der totale Mist seien und es sich nicht lohnen w&uuml;rde &uuml;berhaupt zum Konzert zu gehen&#8230; doch das Gegenteil best&auml;tigte sich (und an die Damen und vielleicht auch M&auml;nnerwelt: Der S&auml;nger ist ja sowas von sexy! ^^).  Mit aktuellen Songs wie &#8220;Harsh Generation&#8221;, &#8220;Dirty&#8221; und &#8220;Hate This&#8221; brachten sie den Saal zum explodieren. Und auch alte Hits wie &#8220;Soilbleed v3&#8243; begeisterten. Auch wenn wir nur knapp 100 Personen waren, wir &uuml;bert&ouml;nten wohl jedes gut besuchte Konzert und machten richtig Stimmung. Als am Ende (zur Zugabe) dann der Smash-Hit &#8220;Zombie Nation&#8221; lief war alles vorbei.. die Leute sprangen hoch, klatschten in die H&auml;nde und gr&ouml;hlten laut mit.</p>
<p>Letztenendes war es also trotzdem ein sehr sehr geiles Konzert!</p>

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		<title>Nine Inch Nails: 28. M&#228;rz 2007 &#8211; M&#252;nchen</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/nine-inch-nails-28-mrz-2007-mnchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 10:41:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>whitesensless</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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Trend Reznor mit gr&#252;nem Tee und ohne Tirolerhut
Ganz unscheinbar h&#228;ngt ein schwarzes DIN A1 Plakat in der Fu&#223;g&#228;ngerzone der bayrischen &#8220;Wei&#223;bier-HighTech Metropole&#8221;. Man muss sich ganz sch&#246;n konzentrieren um nicht einfach daran vorbei zu laufen. &#8220;Performance 2007?, so wird das ganze betitelt. Naja harte Nippel bekommt man davon noch nicht. Aber ein kleiner kalter Schauer [...]]]></description>
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<p><strong>Trend Reznor mit gr&uuml;nem Tee und ohne Tirolerhut</strong></p>
<p><strong><img height="151" alt="Ninmarch06" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/ninmarch06-2.jpg" width="211" align="right" />Ganz unscheinbar</strong> h&auml;ngt ein schwarzes DIN A1 Plakat in der Fu&szlig;g&auml;ngerzone der bayrischen &ldquo;Wei&szlig;bier-HighTech Metropole&rdquo;. Man muss sich ganz sch&ouml;n konzentrieren um nicht einfach daran vorbei zu laufen. <strong>&ldquo;Performance 2007?</strong>, so wird das ganze betitelt. Naja harte Nippel bekommt man davon noch nicht. Aber ein kleiner kalter Schauer lief mir schon &uuml;ber den R&uuml;cken.</p>
<p><em>Es folgt <strong>Whiteys</strong> kleiner Eindruck von diesem Konzert:</em></p>
<p><strong>Es waren fast keine</strong> kreischenden Teeniegothchicks, die mir den Platz in der ersten Reihe streitig machten, vor Ort. Sehr angenehm. Eine entspannte Stimmung in der Halle und noch genug Zeit um auf der M&auml;nnertoilette auf dem Boden rumzurobben, um vielleicht doch noch einen USB Stick mit <a class="liexternal" href="http://www.yearzero.de">geheimen Verschw&ouml;rungs Material</a> zu finden. War keiner da.</p>
<p><strong>Die Vorband</strong> Ladytron gl&auml;nzte vor allem (f&uuml;r mich nur) durch die <del datetime="2007-04-16T13:32:07+00:00">sehr attraktiven</del> <ins datetime="2007-04-16T13:32:07+00:00">verdammt scharfen</ins> Frontfrauen.</p>
<p>Und sie hat doch mit mir geflirtet.</p>
<p><strong>So jetzt gehts aber los.</strong> Die N&auml;gel haben gerockt, viele gute Lieder gespielt, die ein oder andere &Uuml;berraschung geliefert, neue Lieder gespielt und mich mehr schwitzen lassen, als ich erwartet h&auml;tte. Man muss dazu sagen, dass es sich um eine Show handelte, die nicht mit Videokameras f&uuml;r die n&auml;chste DVD gefilmt wurde. D.h. keine spektakul&auml;ren Showeinlagen. Die viel gelobte Lichtshow war eher mickrig. Und verdammt nochmal &#8211; was ist das f&uuml;r ein Gitarrist, der den Anschein machte, als w&uuml;rde er nur spielen k&ouml;nnen, wenn er quer &uuml;ber die B&uuml;hne fliegt.</p>
<p><strong>Ein weiteres leidiges viel diskutiertes Thema sind die Fans.</strong> Fans sind einfach nervig, aber leider verdammt notwendig und sogar bei mancher guten Band in gro&szlig;er Anzahl vorhanden. Richtig bewusst wurde mir das wieder bei dem Selbstmitleids-Klassiker &ldquo;Hurt&rdquo;. Sowas wirkt nicht, wenn der betrunke Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Wollbach den Text mitgr&ouml;hlt und dir seine wuchernde Achselbehaarung ins Gesicht reibt. Das wei&szlig; wohl auch der Herr Reznor und brach den Song in Frankfurt nach der H&auml;lfte ab.</p>
<p><strong>Trotzdem</strong>, man war das gut und selbst mit seinen 185 Jahren kann er es immer noch, eben nur ohne Koks und mit gr&uuml;nem Tee.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wer die Jungs immernoch nicht live gesehen hat, sollte es nachholen. Wer gute Mukke will sollte sich <a class="liinternal" href="http://www.darkerradio.com/2007/04/13/das-jahr-null-beginnt-heute/">das Album auch noch kaufen</a> oder einfach bei uns reinh&ouml;ren.</p>
<p><em>Und wer mal ein paar richtige Freaks sehen will sollte Nachts zwischen 2 und 5 Uhr in den Wartesaal des M&uuml;nchner Bahnhofs gehen.</em></p>

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		<title>Superikone: Master and Servant Party am 16.03.2007</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>

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Superikone ist eins der wenigen Projekte, die kein neues Album ben&#246;tigen, damit die Leute zu seinen Konzerten kommen. Insbesondere im Osten ist die Stimmung auf Konzerten eigentlich immer sehr gut. Malte (Superikone) vereint als &#8220;Alleinunterhalter&#8221; nahezu alle Qualit&#228;ten, die man f&#252;r diesen Job braucht: Er kann unterhalten, er kann tanzen, der lebt die Songs auf [...]]]></description>
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<p><strong><em>Superikone</em> ist eins der wenigen Projekte</strong>, die kein neues Album ben&ouml;tigen, damit die Leute zu seinen Konzerten kommen. Insbesondere im Osten ist die Stimmung auf Konzerten eigentlich immer sehr gut. Malte (<em>Superikone</em>) vereint als &#8220;Alleinunterhalter&#8221; nahezu alle Qualit&auml;ten, die man f&uuml;r diesen Job braucht: Er kann unterhalten, er kann tanzen, der lebt die Songs auf der B&uuml;hne und ein paar M&auml;dels sagen auch, dass er gut aussieht. Da geriet das aktuelle Online &#8211; Album &#8220;Endorphin&#8221; und die Online &#8211; Re-Release der Single &#8220;Opiate&#8221; und des Album &#8220;Opiate&#8221; fast zu Nebensache.</p>
<p><strong>Gleich von Beginn hat Malte</strong> richtig Gas gegeben. Die Pegel schlugen aus bei den zahllosen <em>Superikone</em> &#8211; Evergreens, ob dies nun &#8220;H&ouml;her, schneller, weiter&#8221;, &#8220;Machtmenschen&#8221; oder &#8220;Opiate&#8221; hei&szlig;en. Aber auch die neuen Song geh&ouml;ren wieder zu Premium &#8211; Liga des Elektropops, dies spricht f&uuml;r Malte. <em>Superikone</em> &#8211; Konzerte leben von der intensive Kommunikation mit dem Publikum, dies wurde Ihm durch das Cottbusser &#8211; Publikum nicht gerade leicht gemacht.</p>
<p><strong>Nach dem Konzert</strong> gab DJ DustDevil richtig Gas. Nach dem ersten Depeche Mode &#8211; Songs starteten die Cottbusser dann endlich richtig durch. Bis in die fr&uuml;hen Morgenstunden feierte DJ Dust Devil seinen Geburtstag mit einem Best-of-Mix der elektronischen Tanzmusik der letzen 25 Jahre. Die leichten, alkoholbedingten Kopfschmerzen am n&auml;chsten Tage k&ouml;nnten als Beweis f&uuml;r eine gelungene Party gewertet werden.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a href='http://www.superikone.de/"'>Superikone</a></p>

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		<title>Tape: #2 Tour 2007 am 28.01.2007 in K&#246;ln Underground</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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Das Showcase von TAPE in K&#246;ln stand unter keinem guten Stern. Sonntagsabends im Januar bekommt man den gemeinen K&#246;lner nur sehr schwer vom warmen, trockenen Sofa in die K&#228;lte und den Nieselregenâ?¦Aber es kam noch schlimmer, in der nahe gelegenen Live Music Hall spielten Killswitch Engage , also harte Konkurrenz. Und so war es trotz [...]]]></description>
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<p><strong><img height="136" alt="Tape PR 01 rgb 150dpi" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/tape_pr_01_rgb_150dpi.jpg" width="211" align="right" />Das Showcase von TAPE</strong> in K&ouml;ln stand unter keinem guten Stern. Sonntagsabends im Januar bekommt man den gemeinen K&ouml;lner nur sehr schwer vom warmen, trockenen Sofa in die K&auml;lte und den Nieselregenâ?¦Aber es kam noch schlimmer, in der nahe gelegenen Live Music Hall spielten <em>Killswitch Engage</em> , also harte Konkurrenz. Und so war es trotz freiem Eintritt nicht mal halb voll im Underground, so zumindest der optische Eindruck.</p>
<p><strong>Mongof&uuml;nf spielten Support.</strong> Ihr Motto gem&auml;&szlig; Flyer <em>&ldquo;Das letzte bisschen Heilanstalt&rdquo;</em> &#8211; ich verkneife mir jetzt hier einen Dieter-Bohlen-Spruch dazu.</p>
<p><strong>Aber das total Groove-resistente</strong> Gegr&ouml;le und Gegrunze nahm seinen Lauf. Sollte diese Bands verschiedene Songs auf Lager haben habe ich sie trotz 30 min. Trommelfellvergewaltigung nicht geh&ouml;rt. Auch die Posen des S&auml;ngers, vermutlich Gelegenheitssatanist, k&ouml;nnen nicht &uuml;berzeugen. Sorry, Ihr seid bei mir nicht im Recall! Fairerweise sollte man jedoch anmerken, dass sie beim Publikum &uuml;berraschend gut ankamen. Wie immer Geschmackssache halt.</p>
<p><strong>Nach einer Umbaupause</strong> erschienen die Jungs und das M&auml;del von <strong>Tape</strong> . Man merkt es den Jungs an, sie sind die gro&szlig;en B&uuml;hnen gew&ouml;hnt. Dieses Showcase war trotzdem eines der schwierigsten. Nach der einstweiligen Verf&uuml;gung gegen Ihre Plattenfirma konnten Sie sich nicht mal richtig vorstellen, denn zu dem Zeitpunkt des Konzertes durften sie Ihren Namen nicht nennen.</p>
<p><em>TAPE waren auf der B&uuml;hne!</em></p>
<p><strong>Die Show von TAPE lebt</strong> von Ihrer neuen S&auml;ngerin Peti. Was f&uuml;r eine Erscheinung ! Die bildsch&ouml;ne Peti ist eine Augenweide. Man merkt direkt, dass Sie langj&auml;hrige B&uuml;hnenerfahrung hat. Peti rockt! Jedoch gelang es Ihr trotzdem nur sehr schwer, das Publikum mit Ihrer tollen Stimme zu &uuml;berzeugen. Hauptaugenmerk lag auf den St&uuml;cken des neuen Albums, das augenscheinlich beim Gro&szlig;teil noch nicht bekannt war.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> TAPE spielen rundum befriedigenden New Metal (h&ouml;ren sie selbst wahrscheinlich nicht so gerne); nicht mehr, aber auch nicht weniger. Teilweise zu angepasst, zu austauschbar. Wer hier Innovation suchte, war fehl am Platz. Nach gut 70 Minuten wurden wir wieder in die tr&uuml;be K&ouml;lner K&auml;lte entlassen.</p>
<p><a href="http://www.tape-music.de">www.tape-music.de</a></p>
<p><a href="http://www.mongofuenf.de">www.mongofuenf.de</a></p>

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		<title>Welle:Erdball: Chaos Total Tour 2006 am 24.11.2006 in Krefeld</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Welle: Erdball]]></category>

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&#8220;Hallo, hier spricht Welle: Erdball, Symphonie der Zeit. Aus dem &#196;ther schwingt und schwillt sie in die Ewigkeit!&#8221;
Das Hauptkonzept Welle:Erdball ist die Arbeit eines Radiosenders. Nach mehreren Jahren verl&#228;st nun wieder ein neues Programm mit dem Namen &#8220;Chaos Total&#8221; das Funkhaus Welle:Erdball. Ein Grund aufzuhorchen. Der Aufwand, den die Besch&#228;ftigten der Sendeanstalt beim neuen Tontr&#228;ger [...]]]></description>
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<p><em><img height="240" alt="we quartett" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/we_quartett.jpg" width="161" align="right" />&ldquo;Hallo, hier spricht Welle: Erdball, Symphonie der Zeit. Aus dem &Auml;ther schwingt und schwillt sie in die Ewigkeit!&rdquo;</em></p>
<p><strong>Das Hauptkonzept</strong> Welle:Erdball ist die Arbeit eines Radiosenders. Nach mehreren Jahren verl&auml;st nun wieder ein neues Programm mit dem Namen <em>&ldquo;Chaos Total&rdquo;</em> das Funkhaus Welle:Erdball. Ein Grund aufzuhorchen. Der Aufwand, den die Besch&auml;ftigten der Sendeanstalt beim neuen Tontr&auml;ger betrieben haben, spiegelt sich auch auf der B&uuml;hne wieder.</p>
<p><strong>In der fast ausverkauften</strong> <a class="liexternal" href="http://www.kulturfabrik-krefeld.de/">Krefelder Kulturfabrik</a> zeigten Honey, Alf und die M&auml;dels Frl. Venus und Plastique, was zur Zeit in deutscher &#8211; minimal elektronischer &#8211; Popmusik so m&ouml;glich und machbar ist. Support gab es keinen &#8211; also nach ein bisschen elektronischer Tanzmusik aus der Konserve und dem o.g. bekannten Intro einfach zack und los! Um 21.40 Uhr erschienen Honey und &amp; Alf in der bekannten Welle:Erdball &Acirc;&ndash; Uniform, sprich wei&szlig;e Hemden, schwarze Handschuhe, schwarze Krawatte, schwarzes Jacket; Frl. Venus und Plastique in schwarz-wei&szlig;en 50er Jahre Kleidern und passenden Accessoires.</p>
<p><strong>Sp&auml;testens nach</strong> <em>&ldquo;Funkbereit&rdquo;</em> und <em>&ldquo;Gib mir mein Gef&uuml;hl zur&uuml;ck&rdquo;</em> brannte die Luft und die Menge tobte. Wunderkerzen und Leuchtst&auml;be wurden hochgehalten und das begeisterte Publikum ging sofort mit. <em>Das ist Entertainment der Superlative.</em> Welle:Erdball inszenieren jeden Song wie ein Theaterst&uuml;ck, das hei&szlig;t: Beim Song <em>&ldquo;Schweben, Fliegen, Fallen&rdquo;</em> werden gro&szlig;e Luftballons ins Publikum geworfen. Beim Song <em>&ldquo;Arbeit Adelt&rdquo;</em> bearbeitet Honey ohrenbet&auml;ubend und martialisch eine gro&szlig;e Blechtonne, halt echte Arbeit, beim Song <em>&ldquo;Super 8?</em> wird dementsprechend eine Super 8-Kamera pr&auml;sentiert und passend in die Show integriert. Beim Song <em>&ldquo;Starfighter&rdquo;</em> werden Papierflieger ins Publikum geworfen. Auch der Klassiker <em>&ldquo;Elektrosmog&rdquo;</em> wird passend pr&auml;sentiert: Frl. Venus und Plastique (mittlerweile in hautengen, schwarzen Lederkost&uuml;men) &ldquo;beschiessen&rdquo; das Publikum mit Kinder-Laserpistolen. Das absolute Highlight der Show ist <em>&ldquo;Hoch die Fahnen&rdquo;</em> bei dem Song schwingen Frl. Venus und Plastique Welle:Erdball &#8211; Fahnen. Man k&ouml;nnte fast meinen, man ist auf einer <a class="liwikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendweihe">Jugendweihe in der ehemaligen DDR</a>. G&auml;nshautfeeling!</p>
<p align="center"><img height="302" alt="IMG 0979" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/img_0979.jpg" width="450" /></p>
<p><strong>Die optische Pr&auml;sentation</strong> ist bei Welle:Erdball ein echtes Erlebnis und zieht fast zwangsl&auml;ufig das Publikum in seinen Bann. Und in diese Gef&uuml;hlswelt brechen dann auch nachdenkliche Songs ein: Honey fragt zweimal, ob das Publikum gut drauf ist und spielt dann mit einem L&auml;cheln im Gesicht <strong>&ldquo;Contergan&rdquo;</strong>. Ein Song, der einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren l&auml;sst. Hier schaffen es Honey &amp; Co, ein hochsensibles Thema unterhaltsam und nachdenklich r&uuml;berzubringen. Aber man merkte dem Publikum an, dass es diese schwere Kost nicht so einfach zu verdauen vermochte. Auch der Serge Gainbourg-Klassiker <em>&ldquo;Poup&eacute;e de Cire, Poup&eacute;e de Son&rdquo;</em> im Original von France Gall, der nur von Frl. Venus und Plastique pr&auml;sentiert wird, ist weiteres Highlight. Der einzige Song, der nicht auf Deutsch gesungen wurde.</p>
<p><strong>Und immer wieder</strong> wird der COMMODORE 64 als Mitglied des Senders Welle:Erdball in Klang, Bild, Text und Sprache gefeiert. Nach 2 Stunden und 30 min Programm, inkl. zwei Zugaben, in denen die Worte Sarkasmus, Ironie, Satire und Humor eine ganz neue Bedeutung bekommen haben, verabschieden sich Welle:Erdball von ihren Fans. Ein gelungener Abend, das Publikum ging ersch&ouml;pft, aber in Partystimmung nach Hause und auch die Welle:Erdball-Fans der ersten Stunde haben das Konzert mit Begeisterung genossen.</p>

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		<title>And One: Bodypop-Tour 2006 in K&#246;ln Live Musik Hall am 29.10.2006</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[And One]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>
		<category><![CDATA[EBM]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Front 242]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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Es versprach ein Ereignis der besonderen Art zu werden, welches mich an diesem lauen Oktoberabend in der K&#246;lner Live Musik Hall erwartete: And One hatten zum Konzert geladen. Ihr Album &#8220;Bodypop&#8221; z&#228;hlt zu den absoluten musikalischen Highlights des Jahres 2006. Bei meiner Ankunft in der bereits gut gef&#252;llten Live Musik Hall stach mir sofort das [...]]]></description>
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<p><strong>Es versprach</strong> ein Ereignis der besonderen Art zu werden, welches mich an diesem lauen Oktoberabend in der K&ouml;lner Live Musik Hall erwartete: And One hatten zum Konzert geladen. Ihr Album &#8220;Bodypop&#8221; z&auml;hlt zu den absoluten musikalischen Highlights des Jahres 2006. Bei meiner Ankunft in der bereits gut gef&uuml;llten Live Musik Hall stach mir sofort das auff&auml;llige B&uuml;hnenbild von And One ins Auge.</p>
<p><strong>Er&ouml;ffnet wurde</strong> der Abend von <a class="liexternal" href="http://www.otrial.de/live.html">Obscenity Trial</a>. <em>Bitte wer?</em></p>
<p><strong>Nach einer Internetrecherche</strong> war ich schlauer: Das Duo Obscenity Trial bestehend aus Frontmann Oliver Wand und Frank Hass an den Keyboards. Der &#8220;Obsz&ouml;nit&auml;ten Versuch&#8221; oder &#8220;Prozess&#8221; wird mit dem Album &#8220;Here and Now&#8221; hoffentlich sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.</p>
<p><strong>Sie pr&auml;sentierten</strong> sch&ouml;ne Electropop <strong><em>Perlen</em></strong>, die teils an NamNamBulu oder Camouflage erinnern, dabei aber jede Menge Eigenst&auml;ndigkeit ausstrahlen. Der Song &#8220;Here and Now&#8221; ist der Hit Ihres gleichnamigen aktuellen Albums. Einziger Kritikpunkt bleibt die sichtbare Nervosit&auml;t von Oliver. <em>Hey, Du hast eine fantastische, ausgebildete Stimme; lass die Rampensau raus und unterhalte Dein Publikum!</em></p>
<p><strong>Von Obscenity Trial werden wir hoffentlich noch viel h&ouml;ren!</strong></p>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause enterten <a class="liexternal" href="http://www.spetsnaz.se/">Spetsnaz</a> die B&uuml;hne. Die Schweden konnten mich leider nicht &uuml;berzeugen. <strong>Stampf &#8211; EBM mit Grunzgesang</strong> ist zwar <strong>tanzbar, aber unspektakul&auml;r</strong> . Die neue Single &#8220;Hardcore Hooligans&#8221; ist ein typischer EBM-Kracher bei dem man das Gef&uuml;hl hat, den Song schon mehrmals in &auml;hnlicher Form geh&ouml;rt zu haben. <em>Wenn man Oldschool &#8211; EBM h&ouml;ren m&ouml;chte, dann die Originale</em>; sprich:<br />
<a class="liexternal" href="http://www.nitzer-ebb.de/">Nitzer Ebb</a>, <a class="liexternal" href="http://www.front242.com/">Front 242</a>!</p>
<p><strong>Wer hier Innovation sucht, suchte vergeblich.</strong></p>
<p><strong>Endlich war es soweit.</strong> Der &uuml;bergro&szlig;e And One Schriftzug erstrahlte in grellem, orange farbigem Licht. Die beiden Keyboards und Mikrofonstative von Chris Ruiz und Gio van Oli wurden genial ins B&uuml;hnenbild integriert. Nach den ersten 15 Sekunden des Intros konnte man erahnen, was einen erwartet. Chris und Gio betraten die B&uuml;hne.</p>
<p><strong><img height="211" alt="andone" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/andone.jpg" width="161" align="right" />Zu den ersten Kl&auml;ngen</strong> von &#8220;Dein Ende&#8221; betrat der Zeremonienmeister Steve Naghavi die B&uuml;hne: Dunkler Anzug, dunkles Hemd, orange Krawatte &#8211; und mit einem breitem Grinsen im Gesicht, Steve der Herr im Ring f&uuml;r heute Abend. Nach &#8220;Military Fashion Show&#8221; und &#8220;High&#8221; begann eine muntere Reise durch die And One Vergangenheit: Angefangen bei &#8220;Metallhammer&#8221;, &#8220;Panzermensch&#8221;, &#8220;Sometimes&#8221; bis zu &#8220;Deutschmaschine&#8221;, &#8220;Consequenz of Time&#8221;, &#8220;Krieger&#8221; und &#8220;Wasted&#8221;. Auch wenn das Publikum die neuen Songs &#8220;Body Company&#8221;, Enjoy the Unknown&#8221;, &#8220;Traumfrau&#8221; noch nicht so mitsingen konnten. Dies wird sich sicherlich bald &auml;ndern, da die Songs melodisch, tanzbodentauglich und einpr&auml;gsam sind.</p>
<p><strong>Die Ausleuchtung und B&uuml;hnengestaltung</strong> sollten die ganze Show hindurch &uuml;berdurchschnittlich durchdacht bleiben &#8211; ein Beweis daf&uuml;r, dass man auch sehr effektive Visualisierungen erschaffen kann, wenn man nicht &uuml;ber das Budget einer Stadion-Rock-Band verf&uuml;gt. Was man braucht ist nur ein wenig Phantasie.</p>
<p><strong>Highlights waren</strong> alle Songs, die Steve gemeinsam mit Gio gesungen hat (z.B. &#8220;Metallhammer&#8221; und &#8220;Panzermensch&#8221;). Auch die <em>And One Medleys</em> und <em>And One vs. Depeche Mode Medleys</em> wurden passend integriert und vom Publikum begeistert abgefeiert.</p>
<p><strong>Steve, Chris und Gio</strong> waren vollen Spielfreude und legten allesamt eine Show auf die Bretter, als ginge es um ihr Leben. Bei AND ONE gibt es keine Statisten &#8211; nur Macher. Steve brachte mit seiner energiegeladenen Show auch die letzten Reihen der Live Musik Hall geh&ouml;rig ins schwitzen. Nach knapp zwei Stunden war das Konzert leider bereits vorbei. Die Zeit verging wie im Fluge und es h&auml;tte ruhig noch weiter gehen k&ouml;nnen, was Wohl das beste Kompliment ist, welches man einem K&uuml;nstler machen kann.</p>
<p><strong>Der kr&ouml;nende Abschluss</strong> des Konzerts war eine von den Fans geforderte A Capella Version von &#8220;Pimmelmann&#8221;. Danach gingen Steve, Chris und Gio sichtbar ersch&ouml;pft von der B&uuml;hne. Auf jeden Fall geh&ouml;rt die Show von Steve, Chris und Gio zum Besten, was ich seit langem gesehen habe. Ich kann mit Fug und Recht von einem rundum gelungenen Abend sprechen.</p>
<p><a href="http://www.andone.de">www.andone.de</a></p>

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		<title>2. Orkus Festival Club Tour im Schlachthof Wiesbaden am 4.10.06</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kamuflaro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Project Pitchfork]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeromancer]]></category>

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Kommunikativ zu sein hat seine Vor- und Nachteileâ?¦
Einerseits unterh&#228;lt man sich mit Leuten, die meinen sie h&#228;tten schon bessere Konzerte einer Band erlebt, was dann ein wenig die Laune dr&#252;ckt und andererseits kann man so die h&#252;bschen Bilderchen ergattern mit denen dieser Artikel hier bespickt ist. Einfach die nette Dame neben sich mit dem Riesen-Fotoapparat [...]]]></description>
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<p><em>Kommunikativ zu sein hat seine Vor- und Nachteileâ?¦</em></p>
<p><strong><img height="144" alt="unheilig+pitchfork" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/unheilig+pitchfork-1.jpg" width="211" align="right" />Einerseits unterh&auml;lt man sich</strong> mit Leuten, die meinen sie h&auml;tten schon bessere Konzerte einer Band erlebt, was dann ein wenig die Laune dr&uuml;ckt und andererseits kann man so die h&uuml;bschen Bilderchen ergattern mit denen dieser Artikel hier bespickt ist. Einfach die nette Dame neben sich mit dem Riesen-Fotoapparat mal fragen, ob sie die Bilder bei uns ver&ouml;ffentlichen will, wenn man eh schon im Gespr&auml;ch ist.</p>
<p><strong>Bevor ich n&auml;her</strong> auf die Bands eingehe erst mal ein paar Worte zur Location, sprich dem Ambiente. Das Ganze l&auml;uft unter dem Titel Festival, wie man im Titel der Veranstaltung ganz gut erkennen kann, aber ehrlich gesagt, kam bei mir nicht gerade Festivalstimmung auf.</p>
<p><em>Egalâ?¦</em></p>
<p><strong>Der Schlachthof ist quasi</strong> eine gro&szlig;e Lagerhalle mit einem Anbau in dem sich noch eine andere nicht direkt dazugeh&ouml;rende Bar und nat&uuml;rlich Backstagebereich und Toiletten befinden.</p>
<p><em>Warum ich das sage?</em></p>
<p><strong>Weil die Herrentoilette</strong> eine, nein zwei Blechwannen anstelle von Pissoirs hatten, das sah ein wenig eklig aus &#8211; Habe sie mir dann auch nicht n&auml;her angeguckt &#8211; wollt dann nur m&ouml;glichst schnell mein Gesch&auml;ft erledigen und wieder verschwindenâ?¦ Resultierenderweise habe ich mich dann auf einen Besuch dort beschr&auml;nkt, auch wenn die Getr&auml;nkepreise f&uuml;r eine Flasche Malzbier bzw. einer Cola erfreulicherweise bei einem Euro lagen. Wobei das Problem bei der Cola ist, dass du zwar Cola bestellst aber Afri bekommst. Sinn macht das nicht, also nehmt bitte ebenfalls zur Notiz, dass man wenn man eine Cola bestellen m&ouml;chte an einer &Ouml;rtlichkeit, an der man noch nie zuvor Cola bestellt hat, dann auch auf Coca Cola bestehen sollte und sich nicht so ein Ges&ouml;ff andrehen l&auml;sst.</p>
<p><em>Wer jetzt meint ich sei in Meckerlaune, der hat vermutlich ganz Recht, denn es kommt noch besserâ?¦</em></p>
<p><strong>Mit dem Getr&auml;nk</strong>, dass sich Cola schimpft, aber keine ist, in der Hand sieht man sich mal vor der B&uuml;hne um &#8211; ziemlich stabile Gitter, ob da wirklich Fotographen riskieren wollen zwischen diesen Gittern, die f&uuml;r Headbanger bestens geeignet sind und der B&uuml;hne zu stehen? Aber ich wollte ja meckern: Also stand ich da vorne, hab meine Jacke irgendwo verstaut und mir ein wenig die Musik im Vorprogramm angeh&ouml;rt &#8211; das war zumindest der Plan.</p>
<p><strong>Der Fehler war</strong>, dass der Anteil an Musik gleichzog mit dem Anteil an gottverdammter, schn&ouml;der Werbung f&uuml;r ein und das selbe Produkt und das ging mir so was von auf den Zeiger, besonders, wenn man bedenkt, dass die Werbeheinis, die so was verbrechen eigentlich wissen m&uuml;ssten, bzw. recherchiert haben sollten, wie man gewisse Namen aussprichtâ?¦ Ich wei&szlig; ja nicht, wie es euch geht, aber was w&uuml;rdet ihr davon halten alle drei Minuten mit derselben Werbung &uuml;ber eine Stunde hinweg berieselt zu werden? Stumpfsinnig ist das und bringt mich dazu so etwas dann als Konsequenz nicht (mehr) zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p><strong>Nun denn</strong>, kommen wir ohne weitere Umschweife zur Vorband des Abends: Die unglaublich schlechten Down Below. Ich hatte schon die Bef&uuml;rchtung, dass die nachfolgenden Bands dann nachziehen w&uuml;rdenâ?¦</p>
<p><strong>Vielleicht sollte ich</strong> ein paar begr&uuml;ndende Worte f&uuml;r meine durchaus schm&auml;hende Betitelung sagen. Die Musik der Band war ok, an der habe ich klangtechnisch nichts auszusetzen, aber der Gesang ist nicht so das Gelbe vom Ei, wenn er mal in der Tonlage hochgeht klingt das sehr seltsam und wenn er dann wieder runtergeht und wie HIM klingt, dann brauch ich dazu wohl nichts mehr zu sagen. Aber ehrlich gesagt hat der Knabe schon verloren, als er angefangen hat halb pantomimisch, halb roboterartig mit den Armen zu zappeln, das war nichts Halbes und nichts Ganzes, sondern einfach lahmâ?¦</p>
<p><strong>Wieso er dann</strong> am Ende der Show das Hemd auszog und einen Blick auf seine enthaarte Putenbrust gew&auml;hrte wei&szlig; ich auch nichtâ?¦ Gott bewahre, aber das sah so sehr nach einer Boyband aus, dass ich mir den Affront schlechthin erlaubt habe: &#8220;Wie sieht der denn aus?&#8221; Aber er wirkte auf mich einfach verklemmt und gesanglich deplaziert. Orkus, das war ein Griff in die sprichw&ouml;rtliche Porzellansch&uuml;ssel.</p>
<p><em>Genug. Weiter im Text.</em></p>
<p><strong><img height="211" alt="zeromancer" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/zeromancer.jpg" width="144" align="left" />Die folgenden Zeromancer</strong> haben gl&uuml;cklicherweise nur in einem Punkt angefangen, wo die Vorband aufgeh&ouml;rt hat. Die Rede ist von der Oberk&ouml;rperbekleidung des Frontmannes. Die Betonung liegt hier auf Mann &#8211; Da waren wenigstens ein paar Haare zu sehen, aber ich wollt mich ja jetzt nicht mehr mit der Vorband besch&auml;ftigen.</p>
<p><strong>Die Schnuckelchen haben</strong> gleich ein wenig Tempo ins Spiel gebracht und kamen mit ihrem gr&ouml;&szlig;ten Hit &#8220;Doctor Online&#8221; auf die B&uuml;hne. Insgesamt war es eine gute Show, wenn auch nur wegen dem Einstiegssong, Dem Cover &#8220;Send me an Angel&#8221; von &#8220;Real Life&#8221; und nat&uuml;rlich dem Evergreen &#8220;Clone your Lover&#8221;. Die restlichen Songs klangen einfach nicht so prickelnd f&uuml;r mich, was der allgemeinen Stimmung in der rechten Ecke vor der B&uuml;hne keinen Abbruch tat, wo man fr&ouml;hlich zur Musik auf und ab h&uuml;pfte. Ich pers&ouml;nlich h&auml;tte gerne noch eine Zugabe geh&ouml;rt, bin mir auch recht sicher, dass ZMR noch eine gespielt h&auml;tte &#8211; so von der Stimmung her machten die n&auml;mlich auch einen guten Eindruck, aber beim Publikum hat es leider nicht geklappt und die schnell einspringende seichte Hintergrundmusik zusammen mit dem satten Licht seitens des Veranstalters, bzw. des angestellten Personals h&auml;tte jeglichen Versuch im Keim erstickt.</p>
<p><strong>Vielleicht nicht</strong> die Supi-Dupi Band f&uuml;r jemanden (wie mich), der die Platten nicht kennt und daher etwas ern&uuml;chternd, aber keinesfalls entt&auml;uschend.</p>
<p><strong><img height="211" alt="unheilig" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/unheilig-1.jpg" width="158" align="right" />Als n&auml;chstes stand Unheilig</strong> auf dem Programm, aber den konnte man ja vorher auch schon am Merchandise Stand bewundern, belagern und begatten&#8230; Moment begatten konnte man ihn nicht, aber sich mit ihm fotografieren lassen und diverse&#8230; Objekte&#8230; sich unterschreiben lassen. Ich habe dem Ganzen nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt &#8211; vornehmlich wurden da wohl spezielle Autogrammkarten unterzeichnet, aber wer wei&szlig; wovor der nicht zur&uuml;ckschreckt &#8211; obgleich da mehrere Schreibutensilien herumlagen. Ich &uuml;bertreibe mal wieder etwas, aber will eigentlich nur meinen, dass er publikumsn&auml;her ist, als ich gedacht h&auml;tte.</p>
<p><strong>Die Show war dann eher Geschmackssache</strong>, den einen konnte das Zappeln, wie ein verwirrter Dirigent eines Monsterrockorchesters auf Speed gepaart mit weit ausladenden Gestiken gest&ouml;rt haben und der Andere bewundert die B&uuml;hnenpr&auml;senz des Grafen im Schwei&szlig;e seines Angesichts &#8211; Und Schwei&szlig; floss reichlich. Ich w&auml;re nicht &uuml;berrascht gewesen, wenn er noch mehr, als sein Jackett abgelegt h&auml;tte. Dem war aber (leider) nicht so &#8211; man muss ja nicht alles nachmachen, was die Jugend von heute so treibt.</p>
<p><strong>Mich konnte</strong> von dem ganzen neuen Kram des Grafen nichts wirklich &uuml;berzeugen und die &#8220;Feuerzeugschwingzugabe&#8221; h&auml;tte man sich auch sparen k&ouml;nnen&#8230; Lediglich &#8220;Sage ja&#8221; hat er von der &#8220;Phosphor&#8221; gespielt, ansonsten bin ich kein wirklicher Fan von &#8220;Moderne Zeiten&#8221; und ausgerechnet mit dem gleichnamigen Song kam er auf die B&uuml;hne&#8230; R&uuml;ckblickend war dann doch &#8220;Freiheit&#8221; f&uuml;r meine Wenigkeit der H&ouml;hepunkt des Konzerts, weil dieses St&uuml;ck einfach polarisiert. Es ist ein herrliches St&uuml;ck zum Mitsingen und das hat seitens des Publikums eigentlich ganz hervorragend funktioniert.</p>
<p><strong>F&uuml;r mich war Unheilig</strong> eher eine Entt&auml;uschung, der eingefleischte Fan im Publikum hingegen war aber sichtlich und h&ouml;rbar begeistert von der Live-Premiere des Songs &#8220;Mein K&ouml;nig&#8221;. Mir sind die F&uuml;&szlig;e dabei eingeschlafen &#8211; der nette Herr neben mir sah sich zu einem &#8220;Yatta!&#8221;* hingerissen. Denn bei Unheilig nimmt man sich die W&uuml;nsche der Fans zu Herzen und dieser Titel war live offensichtlich hei&szlig; begehrt. Ich will es noch einmal betonen, dass nur ich der Vorstellung nicht wirklich viel abgewinnen konnte, dem Publikum schien es ganz gut zu gehen, so bewegte man sich doch in der &uuml;blichen Grufti-Manier von links und rechts und zur&uuml;ck &#8211; schwer f&uuml;r mich in Worten zu beschreiben, ohne mehrere DinA4 Seiten zu verfassen &#8211; will hei&szlig;en, dass man tanzte.</p>
<p><strong><img height="138" alt="unheilig+pitchfork2" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/unheilig+pitchfork2.jpg" width="211" align="left" />Der wohl geplante</strong>, aber nicht gef&uuml;hlte H&ouml;hepunkt war dann irgendwo im letzten Drittel des Konzert, als Peter Spilles die B&uuml;hne betrat und es hie&szlig;: &#8220;Ich will leben&#8221; Aber bis auf den gebr&uuml;llten Refrain ging das Ganze recht unspektakul&auml;r &uuml;ber die B&uuml;hne, w&auml;hrend Spilles auf mich etwas orientierungslos und deplaziert wirkte. Vielleicht hat er sich ja selbst wieder die Frage gestellt: &#8220;Was mach ich hier eigentlich und wie weit soll das gehen?&#8221; Wieso Klatschen zwei alte S&auml;cke ab, nachdem sie zusammen vor einem mageren Publikum eine eher magere Nummer hingelegt haben? Naja, vielleicht nicht mager, aber ern&uuml;chternd.</p>
<p><em>Warum?</em></p>
<p><strong>Wie gesagt, das Beste</strong> (so denke ich zumindest) an dem Song ist der Refrain und den muss man auch erst mal m&ouml;gen, ansonsten haben mich die Lyrics nicht gerade umgeworfen und die Melodie schon gar nicht. Aber was soll es, ich kann hier argumentieren, wie ich will, letztendlich w&auml;re es aber immer noch das Beste, ihr w&uuml;rdet es euch selbst anh&ouml;ren&#8230; Wir sind ja schlie&szlig;lich das Radio eures Vertrauens und der Song ist in den DAC Charts gerade von der Vier auf die Acht gefallen &#8211; also eventuell spielt DustDevil ihn n&auml;chsten Mittwoch noch einmal &#8211; und wenn nicht&#8230; Wir sind zwar kein Wunschradio, aber Fragen kostet nix. Genug von der Kollaboration zweier Szene-K&uuml;nstler und hin zum Grande Finale.</p>
<p><strong><img height="211" alt="pitchfork" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/pitchfork.jpg" width="115" align="right" />Project Pitchfork sind</strong> seit gut 15 Jahren im Gesch&auml;ft und ich sollte sie zum ersten Mal sehen. Gut neben mir munkelte es, dass sie schon mal besser gewesen seien, aber das hat mir keinen wirklich gro&szlig;en Abbruch getan. Auf die B&uuml;hne kamen sie mit &#8220;Requiem&#8221; in meinen Augen die beste Entscheidung &uuml;berhaupt, vor allem wegen der Lyrics&#8230; Ebenfalls im Programm waren nat&uuml;rlich &#8220;Timekiller&#8221; und der Megakracher &#8220;Existance&#8221;, dank dem mein Beitrag zu Project Pitchfork etwas k&uuml;rzer ausf&auml;llt. Das liegt ganz einfach daran, dass ich alt werde und sportliche Bet&auml;tigung auf mich so wirkt, wie ich mir das bei diversen bewusstseinsver&auml;ndernden Drogen vorstelle. Meine folgenden Erinnerungen an das weibliche Publikum sind jetzt noch frischer, als die an die Band; ich hoffe man m&ouml;ge mir das verzeihen und gewinnt einen besseren Eindruck durch die Bilder hier.</p>
<p><strong>Jedenfalls eine Sache</strong>, die mir gegen Ende &uuml;bel aufgesto&szlig;en ist m&ouml;chte ich noch loswerden und das ist das, was mich bei einer Show eines anderen Headliner zum gehen bewogen hat: Klasse Beat, aber auf Dauer monoton und nervig. Ansonsten machten die Pitchies das ganz geschickt und brachten abwechselnd neue und alte Songs. Dar&uuml;ber, ob sie jetzt den Erfolg hatten, den man von einem Headliner vergleichsweise erwartet h&auml;tte, l&auml;sst sich streiten, aber mir haben sie definitiv besser gefallen, als die Vorbands oder Unheilig.</p>
<p><strong>Nach dem Konzert</strong> sind mir eigentlich nur der Graf am Merchandise Stand wieder, wie er es nach der angek&uuml;ndigten Dusche versprochen hat, und dazu noch der Bassist von Zeromancer aufgefallen, aber das war es auch schon&#8230; Die meisten Leute sind z&uuml;gig nach Hause gegangen und ich wartete noch ein Weilchen auf den freundlichen Mitarbeiter, der mir den Weg nach drau&szlig;en zeigte &#8211; ich brauch das n&auml;chste Mal einen VIP-Pass in Form eines B&auml;ndchens oder so!</p>
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.schlachthof-wiesbaden.de">www.schlachthof-wiesbaden.de</a></li>
<li><a href="http://www.downbelow.de">www.downbelow.de</a></li>
<li><a href="http://www.zeromancer.com">www.zeromancer.com</a></li>
<li><a href="http://www.unheilig.com">www.unheilig.com</a></li>
<li><a href="http://www.pitchfork.de">www.pitchfork.de</a></li>
</ul>
<p><small>*Yatta ist der japanische Ausruf bei besonderem Erfolg<br />
(Die Photos wurden freundlicherweise von georgia zur Verf&uuml;gung gestellt.)</small></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Die 2. Orkus-Club-Tour hat am 3.10. in N&#252;rnberg Station gemacht</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/die-2-orkus-club-tour-hat-am-310-in-nrnberg-station-gemacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 09:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Azazel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Der Hirsch]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Project Pitchfork]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>
		<category><![CDATA[Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Zeromancer]]></category>

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		<description><![CDATA[

Und ich war live dabei.
Die Location &#8211; Der Hirsch &#8211; fasst ungef&#228;hr 500 oder 600 Leute und der Laden war fast voll. Das ist eine Tatsache, die Locals nicht verbl&#252;fft, denn die Gothic/Wave-Szene hier in Franken ist relativ gro&#223; und h&#228;lt sich schon seit Mitte der 80er hartn&#228;ckig einen festen Stamm.
Das Ganze hat schon sehr [...]]]></description>
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<p><em>Und ich war live dabei.</em></p>
<p><strong>Die Location</strong> &#8211; <a class="liexternal" href="http://www.der-hirsch.de/">Der Hirsch</a> &#8211; fasst ungef&auml;hr 500 oder 600 Leute und der Laden war fast voll. Das ist eine Tatsache, die Locals nicht verbl&uuml;fft, denn die Gothic/Wave-Szene hier in Franken ist relativ gro&szlig; und h&auml;lt sich schon seit Mitte der 80er hartn&auml;ckig einen festen Stamm.</p>
<p><strong>Das Ganze hat schon sehr positiv begonnen</strong>, indem die erste Band tats&auml;chlich, wie angek&uuml;ndigt kurz nach 20 Uhr begonnen hat &#8211; ein Fakt, den man zuweilen nicht immer erlebt (ich war schon auf Konzerten, bei denen sich die Bandmitglieder erst zwei Stunden nach angek&uuml;ndigtem Beginn auf die B&uuml;hne gewagt haben).</p>
<p><strong>Als erstes</strong> spielte <a class="liexternal" href="http://www.downbelow.de/">Down Below</a>, mir bis dato zur G&auml;nze unbekannt und im Nachhinein betrachtet ist mir da auch nichts entgangen, denn <strong>die Jungs hatten einen Stil zwischen allen St&uuml;hlen&#8230;</strong> manche Passagen erinnerten an Rammsteinsongs, wenn nicht der S&auml;nger gewesen w&auml;re, der eher eine Stimme f&uuml;r eine Softrockband hatte. Irgendwie beschlich mich das Gef&uuml;hl, dass die gespielten St&uuml;cke, denen nachempfunden waren, die die Mitglieder der Band zuhause an <em>aktueller</em> Musik h&ouml;ren.</p>
<p><strong>Danach</strong> kam <a class="liexternal" href="http://www.zeromancer.com/">Zeromancer</a> &#8211; hier muss ich kurz einf&uuml;gen, dass die zwischen den einzelnen Acts stattfindenden Umbaupausen sehr kurz waren, ebenfalls ein sehr positives Faktum. Der Auftritt von Zeromancer war deutlich professioneller und die Jungs aus Norwegen schafften es dann auch mit ihrer Musik das bis dato eher gelangweilte Publikum zu einigen Beifallsbezeugungen anzuregen.</p>
<p><strong>Insgesamt ein gelungener Auftritt der Band.</strong></p>
<p><strong><img height="211" alt="unheilig+pitchfork3" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/unheilig+pitchfork3.jpg" width="137" align="right" />Danach</strong> kam der Act f&uuml;r in der Hauptsache gekommen war -<br />
n&auml;mlich <a class="liexternal" href="http://www.unheilig.com/">Unheilig</a>. Mit dieser Einstellung sah ich mich auch nicht alleine, denn w&auml;hrend des Auftritts von Unheilig schien alles auf gar magische Art und Weise zur B&uuml;hne hingezogen worden zu sein.</p>
<p><em>Ich hatte noch nicht das Vergn&uuml;gen bis dato Unheilig live zu sehen und kann jedem nur raten sich das einmal reinzuziehen</em>, denn die Band&#8230; oder vielmehr <strong>der Graf ist live wirklich gigantisch</strong>. Innerhalb k&uuml;rzester Zeit gelang es ihm mit seiner charismatischen Art die Leute, die bis dato eher ruhig vor sich hin schunkelten aufzuwecken und mitzurei&szlig;en. <strong>Seine Aura war omnipotent</strong> und allein seine Texte unterstreichende Gestik war es wert an diesem Abend herzukommen. Ein Kumpel von mir &#8211; der hier im &ouml;rtlichen lokalen UKW-Radio eine Metal-Sendung moderiert und der von Natur aus eigentlich mit der Musik von Unheilig wenig anfangen kann, war nichtsdestotrotz ziemlich erstaunt und zugleich voll des Lobes &uuml;ber diesen wirklich gelungen Liveact! Der Graf spielte so ziemlich <strong>alle die Songs, die man von Unheilig h&ouml;ren wollte</strong>: &#8220;Ich will alles&#8221;, &#8220;Auf zum Mond&#8221;, &#8220;Sieh in mein Gesicht&#8221; und nat&uuml;rlich &#8220;Freiheit&#8221; &#8211; letzteres mit Hilfe des Publikums fast zelebriert dargebracht.</p>
<p><strong>Ca. 20 min. sp&auml;ter</strong> stand er dann am Merchandising-Stand unter den Leuten und hat sich mit jedem unterhalten, der das w&uuml;nschte. Also keineswegs abgehoben, wie man das vielleicht auf Grund seines Auftretens meinen k&ouml;nnte, sondern <strong>locker und publikumsnah</strong>.</p>
<p><strong>Der letzte Act</strong> <a class="liexternal" href="http://www.pitchfork.de/">Project Pitchfork</a>, die ich das letztemal vor 12-15 Jahren live sah, spielten in gewohnter professioneller Manier ihr Pensum ab.<br />
Irgendwie haben die auch nicht wirklich Gl&uuml;ck in N&uuml;rnberg mit ihren Begleitacts &#8211; hier war es Unheilig, die ihnen den Rang abliefen, denn nicht wenige der Besucher gingen nach Unheilig und das ist f&uuml;r den Headliner doch eher unbefriedigend. Damals spielten sie mit Rammstein als Vorband&#8230;welche zu dem Zeitpunkt noch v&ouml;llig unbekannt waren, ihnen aber derart den Rang abliefen, dass noch w&auml;hrend der ersten Pitchfork-Songs Leute nach Rammstein riefen. <em>Aber so ist es halt manches Mal.</em></p>
<p><em>Insgesamt auf jeden Fall ein gelungener Abend!</em></p>

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		<title>Terminal Choice: New Born Enemies Tour 2006</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 16:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Marilyn Manson]]></category>
		<category><![CDATA[Presseinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Birthday Massacre]]></category>
		<category><![CDATA[The Prodigy]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[

Support: Limbogott + Jesus on Extasy
Krefeld, Kulturfabrik, 19.10.2006
P&#252;nktlich um 20 Uhr lieferte Limbogott sein Liveset ab. Limbogottâ?¦ was f&#252;r ein Bandname! Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man auf so einen Namen kommt.
Ganz einfach: Drogen! Drogen im &#220;berma&#223;, in allen Farben, in allen Formen und am besten in hoher Dosierung.
Musikalisch bedienen sich Limbogott bei Bands [...]]]></description>
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<p><strong>Support: Limbogott + Jesus on Extasy</strong></p>
<p>Krefeld, Kulturfabrik, 19.10.2006</p>
<p><strong><img height="144" alt="Limbogott" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/limbogott.jpg" width="211" align="right" />P&uuml;nktlich</strong> um 20 Uhr lieferte <a class="liexternal" href="http://www.limbogott.de/start.html">Limbogott</a> sein Liveset ab. Limbogottâ?¦ <em>was f&uuml;r ein Bandname!</em> Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man auf so einen Namen kommt.</p>
<p>Ganz einfach: <strong>Drogen!</strong> Drogen im &Uuml;berma&szlig;, in allen Farben, in allen Formen und am besten in hoher Dosierung.</p>
<p><strong>Musikalisch</strong> bedienen sich Limbogott bei Bands wie Nine Inch Nails, Marilyn Manson oder Ministry und mischen auch ein wenig The Prodigy dazu. Das ist nicht revolution&auml;r, macht aber gute Laune und ist bestens geeignet, ein bisschen Druck abzulassen. Um sinnlose Stilbezeichnungen sind sie auch nicht verlegen, und so nennen sie ihren Sound <em>Post-Industrial-Violence-Metal</em> oder <em>New Level Shit</em>.</p>
<p><strong>Nach kurzer Umbaupause</strong> enterten Jesus on Extasy die B&uuml;hne. Man denkt sofort an die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen: The Cr&uuml;xshadows, The Birthday Massacre &amp; Co. Und wie soll es anders sein, S&auml;nger Dorian kommt aus New Orleans, USA. Laut Presseinfo machen sie &#8220;the future of industial&#8221;. Keine Frage: Die Songs sind gut gemacht aber irgendwie <strong>fehlte die besondere Note</strong>.</p>
<p align="center"><img height="215" alt="TerminalChoice" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/terminalchoice.jpg" width="315" /></p>
<p><strong>Es ert&ouml;nte das Intro</strong> von <a class="liexternal" href="http://www.terminal-choice.de/">Terminal Choice</a>! Chris Pohl und seine Mitstreiter betraten die B&uuml;hne. Vom ersten Song (&#8220;Animal&#8221;) an wusste Chris Pohl zu &uuml;berzeugen. Der sprichw&ouml;rtliche Funke sprang sofort &uuml;ber. Die B&uuml;hne war fast schon zu klein f&uuml;r den agilen Chris, Schlagzeug, Keyboard, die Kollegen mit Gitarre und Bass und ein Bildschirm mit passender DVD-Show verliehen dem B&uuml;hnengeschehen <strong>gelungen mehr Dynamik</strong>. Passende Gesten, passende Kommentare, passende Samples und ein energiegeladener Chris Pohl sorgten schnell daf&uuml;r, <strong>dass die Fans mitgingen</strong>.</p>
<p><strong>Gleich der zweite Song</strong> war &#8220;Don&#8217;t go&#8221;, im Orginal von Yazoo, einer der Coversongs des neuen Albums. Es wurde das passende und sehr gut gemachte Video eingespielt. Die elf Songs des Hauptsets boten ein gelungenes Potpourri aus alten und neuen Nummern. Insbesondere seien die Hits des neuen Albums erw&auml;hnt: &#8220;Golden Days&#8221;, &#8220;I want 2 know&#8221; und &#8220;Devil Daddy&#8221; aber mit &#8220;Animal&#8221;, &#8220;Collective Suicide&#8221; und &#8220;Death fuck&#8221; waren nat&uuml;rlich auch viele Gassenhauer aus fr&uuml;heren Jahren dabei. Das Publikum quittierte diese mit Euphorie und lautem Mitsingen. Chris war freundlich, bodenst&auml;ndig und suchte stets den Kontakt zum Publikum.</p>
<p><strong>Nach zwei Zugaben</strong> mit insgesamt f&uuml;nf Songs: &#8220;Pull the trigger&#8221;, &#8220;Amagedoon&#8221;, &#8220;Crack up&#8221;, &#8220;She is the devil&#8221; und &#8220;Rockstar&#8221; war das Publikum entg&uuml;ltig au&szlig;er Rand und Band. Unterhaltsame Ansagen, witzige Samples und selbstverst&auml;ndlich die passenden Video-Sequenzen inbegriffen. Nach anderthalb schwei&szlig;treibenden Stunden verlie&szlig;en ca. 400 gl&uuml;ckliche und nassgeschwitzte Gestalten die Kulturfabrik. Ein gelungenes Konzert war zu Ende gegangen, in dem Chris Pohl und seine Mitstreiter mal wieder mit Bravour beweisen konnten, warum sie zu den beliebtesten Liveacts der Szene geh&ouml;ren.</p>
<p><strong>Nach dem Konzert</strong> kamen Chris &amp; Co. noch an den Merchandising-Stand und erf&uuml;llten alle noch so absurden W&uuml;nsche der Fans (von Autogrammen auf Handyschalen bis zu selbst gebastelten Chris-Pohl-Ikonen war alles dabei) von distanziertem Gehabe und Starall&uuml;ren keine Spur!</p>
<p><em>Ordentlich durchger&uuml;ttelt und mit tauben Ohren, aber extrem guter Laune, machten wir uns auf den Heimweg.</em></p>
<p><small>(<strong>Quelle Bilder:</strong> <a class="liexternal" href="http://www.terres-arts.de/">Carsten Terres</a>)</small></p>

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		</item>
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		<title>Ro&#223;lau Burgn&#228;chte 22-24. September 2006</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 12:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Clan Of Xymox]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Golden Apes]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Reptyle]]></category>

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Es sind diese kleinen schnuckeligen Festivals, die f&#252;r Szene so wichtig sind.
Anders als bei diesen Mega-Festivals ist die Plattit&#252;de von hautnah die Stars erleben eben keine mehr.
Man trifft Sven Friedrich oder sieht die Mitglieder von Inkubus Sukkubus &#252;ber das Gel&#228;nde schlendern. Alles war sehr famili&#228;r und die Wasserburg zu Ro&#223;lau allemal eine bessere Location als [...]]]></description>
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<p><strong>Es sind diese kleinen schnuckeligen Festivals, die f&uuml;r Szene so wichtig sind.</strong></p>
<p>Anders als bei diesen Mega-Festivals ist die Plattit&uuml;de von <em>hautnah die Stars erleben</em> eben keine mehr.</p>
<p>Man trifft Sven Friedrich oder sieht die Mitglieder von <a class="liexternal" href="http://www.inkubussukkubus.com/">Inkubus Sukkubus</a> &uuml;ber das Gel&auml;nde schlendern. Alles war sehr famili&auml;r und die Wasserburg zu Ro&szlig;lau allemal eine bessere <a class="liexternal" href="http://www.burgnaechte.com/">Location</a> als ein staubiges Flughafengel&auml;nde.</p>
<p>Neben den musikalischen Highlights gab es noch Lesungen in den Gew&ouml;lben des Burginnenhofs und Ausstellungen abstruser Skulpturen (Incestum) und Lightbrush-Fotografien im Torhaus(J&ouml;rg Gr&uuml;ndler).</p>
<p><strong>Den undankbaren Job des Festival-Er&ouml;ffners</strong> hatten die Senkrechtstarter von <a class="liexternal" href="http://www.monozid.de/">Monozid</a> aus Leipzig. Danach kamen <a class="liexternal" href="http://www.batflight.de/">Katanga</a>, die <a class="liexternal" href="http://www.goldenapes.com/">Golden Apes</a> und <a class="liexternal" href="http://www.screamsilence.de/">Scream Silence</a> auf die B&uuml;hne.</p>
<p><strong>Vor dem Hauptact</strong> <a class="liexternal" href="http://www.clanofxymox.com/">Clan of Xymox</a> hatten dann <a class="liexternal" href="http://www.dreamside.nl/">The Dreamside</a> die Ehre. Unbestrittener H&ouml;hepunkt des Abends war dann <a class="liexternal" href="http://www.evao.com/">Eva O.</a> &#8211; Nicht auf der Hauptb&uuml;hne, sondern im lauschigen Burginnenhof pr&auml;sentierte sie ihre Akustikperformance, welche sich sinnigerweise &#8220;Stripped&#8221; nannte.</p>
<p><strong>In den Umbaupausen</strong> liefen im Torhaus Kurzfilme und Clips von Christian von Aster, bei denen unter anderen kein geringerer als <a class="liexternal" href="http://www.bela-b.de/">Bela B.</a> mitwirkte. Die Aftershow Party wurde dann von DJ Thomas Thyssen, DJ Zauberengel und DJ-Team Anhalt Machinery gestaltet.</p>
<p><strong>Etwas verkatert</strong> fanden sich dann die ersten Festivalbesucher zum fr&uuml;hen Nachmittag des Samstags vor der Hauptb&uuml;hne ein um <a class="liexternal" href="http://www.reptyle.de/">Reptyle</a> beizuwohnen. Vom Sound erinnerte viel an Sisters of Mercy, aber das ist nat&uuml;rlich rein subjektiv gef&auml;rbt, <em>aber welche Band mag schon Vergleiche?</em> Zum Abschluss faszinierte Splinter vor allem durch ihren androgynen S&auml;nger, bei dem man sich fragte: <em>Wo kommt bei diesem schm&auml;chtigen Typ die Wahnsinnsstimme her?</em></p>
<p><strong>Sp&auml;testens hier fiel auf, dass pure elektronische Musik rar gestreut war;</strong> dieses F&auml;hnlein hielten aber <a class="liexternal" href="http://www.coinside.de/">Coinside</a> hoch. Aber nat&uuml;rlich auch <a class="liexternal" href="http://www.stendalblast.de/">Stendal Blast</a> waren elektronischer Natur und spielten nach <a class="liexternal" href="http://www.ageofheaven.com/">Age of Heaven</a> und <a class="liexternal" href="http://www.funhouse-band.de/">Funhouse</a>.</p>
<p><strong>Kaaja Hoyda</strong> (Anmerkung: Stendal Blast S&auml;nger) ist immer wieder ein Genuss &#8211; Ich selber empfinde es immer als sehr wohltuend, wenn sich K&uuml;nstler nicht all zu erst nehmen. Im Anschluss an das Konzert gab es dann noch eine Lesung im rappelvollen Gew&ouml;lbe des Burgcafes. Das Publikum war fr&ouml;hlich und ausgelassen und selbst ein kurzer Stromausfall tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Wenn ihr irgendwann mal die M&ouml;glichkeit habt, einer Lesung von Kaaja Hoyda beizuwohnen &#8211; <em>geht hin!</em></p>
<p><strong>Am sp&auml;ten Nachmittag</strong> fand in dem Gew&ouml;lbe noch eine Lesung des KunstStoffKlubs aus Leipzig um den Vordenker Hauke von Grimm statt. Der Workshop vorher mit Christian von Aster wurde kurzerhand ins Gr&uuml;ne verlegt. Auf der Hauptb&uuml;hne <strong>buhlten derweil</strong> <a class="liexternal" href="http://www.invincible-spirit.de/">The invincible Spirit</a> um die Gunst der nun schon recht zahlreich erschienen Zuh&ouml;rer. Mein absoluter H&ouml;hepunkt an diesem Abend war Inkubus Sukkubus.</p>
<p><strong>Nach einer Feuershow</strong> von &#8220;Faul&eacute;e Taub&eacute;e&#8221; (ja, die hie&szlig;en wirklich so) kamen dann die lang ersehnten Headliner: <a class="liexternal" href="http://www.zeraphine.de/">Zeraphine</a>. Besonders erfreulich f&uuml;r eingefleischte Zeraphine-Fans, war die Tatsache, dass viele neue St&uuml;cke zu h&ouml;ren waren.</p>
<p><strong>Aber auch an diesem Abend</strong> war nach den angek&uuml;ndigten Konzerten noch nicht Schluss, als die letzten Lichter auf der Hauptb&uuml;hne erloschen. Zum einen, weil im Burginnenhof noch &#8220;Swans of Avon&#8221; mit einem Accustik Set brillierten und zum anderen weil es in den verschiedenen Burggem&auml;uern noch reichlich Musik aus der Konserve um die Ohren gab. (Unter anderem von M:A:M-San Diego Team Leipzig und DJ Glampire Tom aus Berlin.) Leider und das wurde von den Besuchern moniert nur bis um Drei und das ist doch eine recht unchristliche Zeit, um eine Party ausklingen zu lassen.</p>
<p><strong>Vom &#8220;Resterficken&#8221;</strong> sprach Christian von Aster, als er am Sonntagmittag seine Lesung im Torhaus begann. Ganz so schlimm war es dann doch nicht. Immerhin fanden sich reichlich (ca. vierzig) Leute ein, um seinen Worten zu lauschen. Und Spa&szlig; hatten die allemal, auch wenn Christian von Aster nat&uuml;rlich gern mehr Leute, mit seiner &#8220;Trolligen Weihnacht&#8221; (um nur eine Geschichte zu nennen) bespa&szlig;t h&auml;tte. Das gilt auch f&uuml;r Boris Koch ebenfalls aus Berlin, der im Anschluss gelesen hat.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wohltuend wenig elektronische Musik, die eben nicht dieses Live-Feeling hat und etwas mehr Mittelaltermusik, auch wenn ich nicht unbedingt ein gro&szlig;er Anh&auml;nger eben dieser bin, aber auf eine Burg h&auml;tte das gepasst. <em>Mehr von diesen kleinen Festivals, die viel mehr Charme und Atmosph&auml;re haben, als diese Mega-Festivals, denn die Szene hat soviel gute Musik zu bieten, die in der vermeintlich zweiten Reihe steht.</em></p>

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		<title>For Sale tun reich, aber ohne Strom</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Sep 2006 18:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Falk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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Am Mittwoch Abend wurde es ungew&#246;hnlich voll im Jugendzentrum Rapunzel in Werne. Grund daf&#252;r war die lokal sehr bekannte Band For Sale, welche sich die Ehre gaben, unpluggend und umsonst ihre Songs zum Besten zu geben.
Noch nicht lange ist es her, dass For Sale ihr drittes Album, aufgenommen in den Studios der Werner Wiese, bei [...]]]></description>
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<p><strong>Am Mittwoch Abend</strong> wurde es ungew&ouml;hnlich voll im Jugendzentrum Rapunzel in Werne. Grund daf&uuml;r war die lokal sehr bekannte Band <em>For Sale</em>, welche sich die Ehre gaben, unpluggend und umsonst ihre Songs zum Besten zu geben.</p>
<p>Noch nicht lange ist es her, dass <a class="liexternal" href="http://www.goforsale.de">For Sale</a> ihr drittes Album, aufgenommen in den Studios der <a class="liexternal" href="http://www.wernerwiese.de">Werner Wiese</a>, bei <a class="liexternal" href="http://www.horrorbiz.de">Horrorbiz Records</a> ver&ouml;ffentlichten.</p>
<p><em>Nach einem erfolgreichen Auftritt auf dem Rock Im Loch Festival nun also einmal unplugged.</em></p>
<p><strong>Gespannt warteten Fans</strong> und solche, die es noch werden w&uuml;rden, auf den Beginn des Konzerts, welches kurz darauf mit Pianokl&auml;ngen und einer leisen Akustikgitarre eingeleitet wurde. Dann gaben S&auml;nger Schr&ouml;da, Gitarrist Denny, Bassist J.D., Drummer Olli und Bandleader und Pianist &Ouml;x spannende und mitrei&szlig;ende Interpretationen ihrer so bisher nicht geh&ouml;rten Songs zum Besten. Schon bei dem ersten Lied baute sich eine Stimmung im Raum auf, f&uuml;r die andere Bands Stunden brauchen. Sehr sympathisch und entspannt spielten sie locker ihr Set, nur unterbrochen von begeisterten Beifallsbekundungen und Schr&ouml;das witzigen Einlagen.</p>
<p><strong>Nach etwa einer Stunde</strong>, die einem wie wenige Minuten vorkam und in der haupts&auml;chlich Songs des Albums Reich Tun gespielt wurden, wurde eine halbe Stunde Pause eingelegt. Nach dieser ging es weiter mit Neuinterpretationen bekannterer St&uuml;cke, gekr&ouml;nt vom Titelsong des Albums, woraufhin lautstark eine Zugabe gefordert und auch gew&auml;hrt wurde. Hiernach verlie&szlig;en die Bandmitgleider nacheinander unter begeistertem Applaus die B&uuml;hne. Das gesamte Publikum wurde w&auml;hrend der gesamten Spielzeit mitgerissen von den Emotionen, die besonders in den akustischen Versionen der Songs von Schr&ouml;das markanter und variabler Stimme getragen wurden.</p>
<p><em>Doch auch mit elektronischen Gitarren macht diese Band was her und es lohnt sich, mal mit einem Ohr zu lauschen, aus dem bald zwei werden k&ouml;nnen.</em></p>

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