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	<title>darkerradio - Voices from the underground &#187; Artikel</title>
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	<description>Gothic - Rock - Darkwave - EBM - Electro - Synthpop - Industrial - Indie - Alternative</description>
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	<itunes:summary>Immer mehr Künstler entscheiden sich ihre Musik unter einer Creative Commons Lizenz zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lizenzen geht es bei Creative Commons nicht darum, was man als Nutzer alles nicht darf, sondern darum, was man als Nutzer mit dem Werk alles machen darf: &quot;Some Rights Reserved&quot; statt &quot;All Rights Reserved&quot;. Was fehlte war eine Alternative zu den herkömmlichen Download- bzw. Verkaufscharts. Wir starten jetzt die Free Music Charts. Dabei stellen wir jeden Tag einen neuen CC-lizensierten Song im Weblog vor, dieser kann gehört, geladen und natürlich bewertet werden. Aufgrund dieser Wertungen wird ein monatlicher Poll gebildet, über den wieder 14 Tage abgestimmt werden kann - daraus ergeben sich die monatlichen Free Music Charts, welche dann auch in einer eigenen Sendung bei darkerradio, Ultra Dark Radio und Radio Tonkuhle vorgestellt werden und natürlich wiederum als Podcast zur Verfügung stehen.</itunes:summary>
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		<title>darkerradio - Voices from the underground &#187; Artikel</title>
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		<item>
		<title>!distain;  Köln, 02.10.2011; Köln, Alter Wartesaal</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/distain-koln-02-10-2011-koln-alter-wartesaal/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[!distain]]></category>
		<category><![CDATA[Depeche Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Special]]></category>

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		<description><![CDATA[19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen...Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. ]]></description>
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<p>19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen&#8230;Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. </p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/12/2011-10-02_064-Distain-Koeln-600x398.jpg" alt="" title="2011-10-02_064 Distain-Koeln" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-7230" /></p>
<p>Um 23:30 Uhr betraten !distain, sprich Alex Braun, Manni Thomaser und Rick Prokein die Bühne. Vom ersten Song hatten !distain das Publikum auf ihrer Seite. Kein Wunder, denn man merkt der Band sofort den Spaß und die Hingabe an, die nach und nach alle Zuhörer im Wartesaal erfasste. Ein geschickter Schachzug, zunächst das Publikum mit bekannten Songs wie &#8220;remote control&#8221; abzuholen, um dann auch relativ schnell neue Songs zu spielen. </p>
<p>Einen echten Frontmann gibt es bei !distain nicht mehr. Sowohl Manni Thomaser als auch Rick Prokein singen einzelne Stücke und entertainen das Publikum. Jeder auf seine unnach-ahmliche Art und Weise. Alex, der &#8220;Ricky Martin&#8221; unserer Szene! Auch bei Ihm ist die Zeit, sprich fast 20 Jahre Bandgeschichte, nicht spurlos vorbei gegangen, aber er schafft es immer noch Frauen mit einem gekonnten Hüftschwung zur Schnappatmung zu treiben. Lt. Aussage der weiblichen Fans &#8220;immer noch eine Sahneschnitte&#8221;. Manni ist eher der Typ &#8220;ernsthafter Musiker&#8221;. Er performt ruhiger, zeigt aber besonders bei Konzerten, dass er der musikalische Kopf der Band ist. Er überzeugte mit Können, Ausdruck und musikalischer Tiefe und schaffte es so das Publikum zu begeistern. </p>
<p>Zu jedem Song wurden passende Lichteffekte präsentiert. Teilweise meinte man, dass die Drei durch ein in tiefblaues Licht getauchtes Sternenfeld fliegen. &#8220;Der Neue&#8221;, Rick Prokein ist auch kein unbeschriebenes Blatt. Bei seiner Performance fiel eins gleich auf: Hier steht jemand auf der Bühne, der sowohl Schauspielunterricht als auch Gesangstraining absolviert und große Bühnenerfahrung hat. Dies konnte man an seinen Be-wegungen, an seiner  Gestik und Mimik ersehen. Und richtig: Nach meiner Recherche hat Rick schon mal als &#8220;Kinderstar&#8221; seine ersten Erfolge gefeiert. (Auftritte in der Kinderhitparade im ZDF; Rick und die Flic Flacs etc.) Ich gehe einfach mal davon aus, dass danach ein jahre-langes Training begann. Was einerseits gut ist, kann Andererseits auch zu viel werden. Sprich: Rick, die Nummer mit Hut, Stock und der ganz großen Show &#8211; fehlte nur noch die Fe-derboa &#8211; aua&#8230; ehrlich gesagt ich fühlte mich bei dem Song wie auf einer Abendgala eines zweitklassigen Kreuzfahrtschiffes. Sorry, too much&#8230;</p>
<p>Und: Jungs lasst das Boygroup – Feeling weg! Synchron singen und tanzen ist etwas für ferngesteuerte 17-jährige Models ohne jegliche ernsthafte musikalische Ambition und Begabung. Das ist echt nicht Eure Schublade. Insgesamt schaffen es die Drei das Publikum im Wartesaal zu begeistern und die Party auf-zuwerten. Kraftvoll und überzeugend! </p>
<p>Danach begann die eigentliche Depeche Mode Party. DJ Elvis legte routiniert bekanntes und unbekanntes von DepecheMode und vielen weiteren Elektro – Acts auf. Bis weit in die Mor-genstunden wurde gefeiert. Cooles Konzert, feine Party &#8211; ein gelungener Abend!</p>
<p><strong>!distain – Setliste</strong><br />
1. The 6Th Floor<br />
2. Remote Control<br />
3. Soldiers<br />
4. I Beg For You<br />
5. Conversation Overkill<br />
6. Mein Weg<br />
7. Mandragore<br />
8. Hole In The Moon<br />
9. Monokultur<br />
10. Tears Of Joy<br />
11. Why<br />
12. Sex&#8217;n'cross<br />
13. Confession<br />
14. Science Can&#8217;t Be Crime<br />
Zugabe:<br />
15. Strange Affection</p>
<p><a href="http://distain.de/">distain.de</a></p>

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		<title>Erasure &#8211; Tomorrow&#8217;s World</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/erasure-tomorrows-world/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 11:31:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefertia</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Erasure]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Synthpop]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Album "Tomorrow's World" feiern Erasure ihr 25jähriges Jubiläum und bringen ihren Fans ein großes Geschenk mit. Das Frontcover verrät, worum es geht, um die Liebe und natürlich um Musik. Vince Clark und Andy Bell liefern wieder ein gelungenes Stück Musik.]]></description>
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<p align="center"><img alt="Erasure" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/10/erasure-1.jpg" width="600" height="380" /></p>
<p><strong>Mit dem Album &#8220;Tomorrow&#8217;s World&#8221; feiern Erasure ihr 25jähriges Jubiläum und bringen ihren Fans ein großes Geschenk mit. Das Frontcover verrät, worum es geht, um die Liebe und natürlich um Musik. Vince Clark und Andy Bell liefern wieder ein gelungenes Stück Musik, welches auf jeden Fall mitreißende Beats und herzerwärmende Texte beinhaltet.</strong></p>
<p>Los geht es mit dem Song &#8220;Be With You&#8221;, der musikalisch gleich voll reinhaut und Lust auf mehr macht. &#8220;Fill Us With Fire&#8221; legt gleich eine Spur nach, bevor es ruhiger und herzlicher wird. &#8220;What Will I Say When You&#8217;re Gone&#8221; und &#8220;You&#8217;ve Got To Save Me Right Now&#8221; sind zwei Balladen, die wirklich tief gehen.</p>
<p>Aus dem Träumen gerissen wird man mit der sehr poppigen Nummer &#8220;A Whole Lotta Love Run Riot&#8221;, die wohl den tanzbarsten Song auf der ganzen Scheibe darstellt. Gefolgt von der Singleauskopplung &#8220;When I Start To (Break It All Down)&#8221; wird man wieder mit dem typischen Erasure-Sound verwöhnt und freut sich direkt auf den nächsten Song. &#8220;I Lose Myself&#8221; verwöhnt die Ohren, während &#8220;Then I Go Twisting&#8221; wieder das Tanzbein schwingen lassen will.</p>
<p>Ein guter Ausklang bietet der Song &#8220;Just When I Thought It was Ending&#8221;, der mit seinen Lyrics einen schönen Bogen zum ersten Song schlägt, womit man geradezu genötigt wird, die Repeat-Taste zu betätigen. Die musikalische Pause hat sich also durchaus gelohnt, das ganze Album ist ein wahrer Ohrwurm und wird wohl so schnell nicht aus dem Player verschwinden.</p>
<p><img alt="erasure-tomorrowsworld" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/08/erasure-tomorrowsworld.jpg" width="200" height="200" /></p>
<p><em>VÖ: 30.09.11 [Mute]</em></p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Be With You</li>
<li>Fill Us With Fire</li>
<li>What Will I Say When You’re Gone?</li>
<li>You&#8217;ve Got To Save Me Right Now</li>
<li>A Whole Lotta Love Run Riot</li>
<li>When I Start To (Break It All Down)</li>
<li>I Lose Myself</li>
<li>Then I Go Twisting</li>
<li>Just When I Thought It Was Ending</li>
</ol>
<p><strong>Tourdaten (Deutschland)<br /></strong>08.11.2011 // Offenbach &#8211; Stadthalle<br />
11.11.2011 // Stuttgart &#8211; Liederhalle<br />
12.11.2011 // Köln &#8211; E Werk<br />
14.11.2011 // Dresden &#8211; Alter Schlachthof</p>
<p><strong>Web:<br /></strong><a href="http://www.erasureinfo.com">www.erasureinfo.com</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/erasureinfo">www.facebook.com/erasureinfo</a></p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7SxoMAm89Lo?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/7SxoMAm89Lo?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<title>Das Electronic Pleasures Festival 2011 &#8211; Review</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 07:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Sleepwalk]]></category>

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		<description><![CDATA[

Nach 4 Jahren Pause war es nun wieder soweit: Das Electronic Pleasures Festival ging am 1. Oktober im Berliner K17 an den Start und es wurde ein Line-Up präsentiert das sich sehen lassen konnte:
18:30 eröffneten Electronic Frequency, als Ersatz für Angstfabrikk, das Festival. Christian Kossat (Gesang) und Daniel Piepenburg (Keys) sorgten mit ihrer Brandenburger Band [...]]]></description>
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<p><strong>Nach 4 Jahren Pause war es nun wieder soweit: Das Electronic Pleasures Festival ging am 1. Oktober im Berliner K17 an den Start und es wurde ein Line-Up präsentiert das sich sehen lassen konnte:</strong></p>
<p>18:30 eröffneten Electronic Frequency, als Ersatz für Angstfabrikk, das Festival. Christian Kossat (Gesang) und Daniel Piepenburg (Keys) sorgten mit ihrer Brandenburger Band für einen ausgezeichneten Start. Mit ordentlich Power und einer gelungenen Bühnenpräsenz konnten die Newcomer überzeugen und schon das ein oder andere Bein zum wackeln bringen. Schön untermalt wurde der Auftritt von Leinwänden, auf denen verschiedene Szenarien (u.a. auch die Twin-Towers) abgebildet waren. So gingen die doch kurzen 30 Minuten Auftritt schnell vorbei und man war gespannt was der Abend noch zu bieten hat.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/EF1.jpg" /></p>
<p>Nach Electronic Frequency spielten Controllen Collapse aus Polen, die durch ihren Song „Selfless“ schon so einigen im Ohr sein dürften. Der Auftritt auf dem Electronic Pleasures war allerdings das Debüt für das Trio in Deutschland, welches sie auch hervorragend meisterten! Wojciech Król alias kr-lik, überzeugte als Sänger und präsentierte mit viel Gefühl und einer soliden Performance guten Electro, bei dem sich auch schon mehr als ein paar Beine bewegten. Besonders überzeugt hat mich hier der Song „Scream and Shout“. Kr-lik lag mal auf dem Boden, ging mal auf die Knie oder sprang über die Bühne. So brachte er seine Songs nicht nur stimmlich dem Publikum näher, sondern auch mit viel Körpereinsatz.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/CC1.jpg" /></p>
<p>Die deutsch-schweizerische Band Sleepwalk folgte als dritte Band des Abends. Diesmal allerdings, nicht wie sonst üblich, in der Konstellation zwei Schweizer und ein Rostocker, sondern zwei Rostocker und ein Schweizer. Daniel Konrad (Keys), Bruno Ruch (Keys) und Andreas Lehmann (Sänger) präsentierten 50 Minuten lang Electro von seiner besten Seite. Treibende Beats und die vielseitige Stimme von Andreas Lehmann schafften eine einnehmende Atmosphäre. Präsentiert wurden nicht nur bereits bekannte Songs wie „Man Machine“ und „Blindness“, sondern es gab auch zwei Premieren mit Songs vom vorraussichtlich nächsten Jahr erscheinenden Album. Einer davon, „Two Worlds Collide“, wurde mit Mitveranstalter und Sänger von Solitary Experiments Dennis Schober präsentiert. Vorher nur drei mal geprobt wirkte es auf der Bühne routiniert und perfekt aufeinander abgestimmt. So wussten Sleepwalk auch das Publikum zu begeistern und nach den dann doch sehr kurz wirkenden 50 Minuten wurde vom Publikum noch eine Zugabe gefordert, die es in Form von „Hackerstate“ auch gab.</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/S1.jpg" /></p>
<p>Von Der Prager Handgriff habe ich vorher schon viel gehört und wie alle anderen Bands sah ich diese auf dem Electronic Pleasures zum ersten mal. 1990 gegründet sind Der Prager Handgriff schon wahre Urgesteine der Szene und ich war gespannt wie es ist diese Live zu Erleben. Stefan Schäfer (Sänger) und Volker Rathmann (Keys) haben meine Erwartungen bei weitem übertroffen. Ein Song nach dem anderen brachte die mittlerweile sehr zahlreichen Menschen vor der Bühne in Bewegung. Stefan Schäfer steckte so viel Kraft in seine Stimme, das auch die Aussagen der Texte nicht untergingen. So wurden der Prager Handgriff zu einem wahren Erlebnis das man gerne noch ein zweites und drittes mal sehen möchte!</p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/PH1.jpg" /></p>
<p>Als letztes standen dann E-Craft auf der Bühne. Ja, was soll ich sagen? Nach einem kleinen Unfall mit einem euphorisch pogenden Fan habe ich leider nichts mehr von der Band mitbekommen. Aber ich habe gehört das es laut, krachig und gut war. Also eben so wie man es von E-Craft erwartet.</p>
<p>Alles in allem ein sehr schöner Abend! Die Veranstalter haben sich viel Mühe gegeben, was man in jeder Phase des Festivals gemerkt hat. Seien es die Verlosungen in den Umbaupausen oder die kleinen Specials auf der Bühne. Man kann sich auf das nächste mal freuen! Auch die Aftershow wusste zu überzeugen und so konnte man entweder mit einem Bier gemütlich auf dem Hof des K17 sitzen und sich unterhalten oder auf einem der zahlreichen Floors ordentlich abzappeln.</p>

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		<title>Die Eiswolf-Saga von Holger Weinbach</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/lesefutter/die-eiswolf-saga-von-holger-weinbach/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 12:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesefutter]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Einst]]></category>

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		<description><![CDATA[

Hier stelle ich Euch zwei Tipps für die Leseratten unter Euch vor. Der Herbst hat schon Einzug gehalten, die Tage werden kürzer; die Abende und Nächte werden länger. Somit wird es Zeit, sich wieder mit einem gutem Buch, einem warmen Getränk auf das Sofa zu kuscheln.
Ich stelle Euch nicht nur ein Buch vor, sondern gleich [...]]]></description>
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<p>Hier stelle ich Euch zwei Tipps für die Leseratten unter Euch vor. Der Herbst hat schon Einzug gehalten, die Tage werden kürzer; die Abende und Nächte werden länger. Somit wird es Zeit, sich wieder mit einem gutem Buch, einem warmen Getränk auf das Sofa zu kuscheln.</p>
<p>Ich stelle Euch nicht nur ein Buch vor, sondern gleich zwei, aus der Serie &#8220;Die Eiswolf-Saga&#8221; von Holger Weinbach. Wer gerne eine Zeitreise in die Vergangenheit wagen möchte und das Jetzt und Hier für eine Zeit vergessen mag, kommt an diese beiden Teile nicht vorbei.</p>
<p>Band 3 dieser aussergewöhnlichen Serie erscheint voraussichtlich im Sommer 2012.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.darkerradio.com/artikel/lesefutter/die-eiswolf-saga-von-holger-weinbach/attachment/brudermord-band-1/" rel="attachment wp-att-7083"><img class="aligncenter size-full wp-image-7083" src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/Brudermord-Band-1.jpg" alt="" width="211" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Eiswolf-Saga – Brudermord</h2>
<p>Historischer Roman. Teil 1</p>
<p>ISBN: 978-3-86282-006-1</p>
<p>Im Jahr 956 herrscht wieder Frieden im Reich König Ottos,<br />
nachdem im Vorjahr die ungarischen Horden erfolgreich auf dem Lechfeld<br />
geschlagen wurden. Doch die vermeintliche Ruhe trügt. Die noch vor wenigen<br />
Monaten einig hinter ihrem König stehenden Fürsten trachten danach, ihre Macht<br />
im Reich zu festigen und ihren Einfluss auszudehnen. Kaltblütig werden selbst<br />
gegen die eigene Familie Intrigen geschmiedet!<br />
Durch einen Verrat seines<br />
Bruders soll die gesamte Familie des Grafen Farold gemeuchelt werden. Einzig dem<br />
siebenjährigen Sprössling Rogar gelingt die Flucht in dieser Blutnacht.<br />
Traumatisiert und ohne Kenntnis über seine wahre Identität, wird er als<br />
Waisenkind unter dem Namen Faolán in das Noviziat eines Benediktinerordens<br />
aufgenommen, wo ihn der Abt und der Kellermeister vor den meuchelnden Fingern<br />
des Verräters zu bewahren versuchen.<br />
Die irdischen Mächte bleiben indes nicht<br />
untätig. Der junge Ritter Brandolf, der seinem Herrn Farold selbst nach dessen<br />
Tod treu ergeben ist, strebt danach, Rogar zu finden und zu seinem rechtmäßigen<br />
Erbe zu verhelfen. Zu diesem Zweck rufen er und sein Vater die höchste Instanz<br />
im Reich an, König Otto selbst, und beschuldigen Farolds Bruder öffentlich des<br />
Verrats. Doch der Herrscher hat weitreichende Pläne und benötigt hierzu<br />
schlagkräftige Vasallen …<br />
Unwissend über all diese Streitereien, lernt Faolán<br />
als Jüngling eines Tages das Mädchen Svea kennen. Von diesem Tag an beginnt sich<br />
sein Leben auf dramatische Weise zu wandeln. Sein bisheriges Weltbild gerät ins<br />
Wanken, als er sich seiner Liebe zu Svea bewusst wird. Faolán versucht alles in<br />
seiner Macht stehende, um das Mädchen wiedersehen zu können. Dabei begeht er<br />
einen fatalen Fehler, der seinen Häschern nach all den Jahren endlich eine<br />
Gelegenheit eröffnet, den wahren Erbe der Grafschaft ein für alle Mal aus dem<br />
Weg zu schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.darkerradio.com/artikel/lesefutter/die-eiswolf-saga-von-holger-weinbach/attachment/irrwege-band-2/" rel="attachment wp-att-7084"><img class="aligncenter size-full wp-image-7084" src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/10/Irrwege-Band-2.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Eiswolf-Saga – Irrwege</h2>
<p>Historischer Roman. Teil 2</p>
<p>ISBN: 978-3-941404-29-8</p>
<p>In Begleitung seines treuen<br />
Gefährten Konrad wird der Benediktinernovize Faolán in das streng reglementierte<br />
Columbankloster verbannt. Dort scheint jedoch nicht alles mit rechten Dingen<br />
zuzugehen, und Tag für Tag wächst auch Faoláns Sorge um Svea, seine große Liebe.<br />
Von dieser Furcht getrieben, entwickelt Faolán einen gefährlichen Fluchtplan um<br />
den eigenartigen Columbanbruder Clemenza.<br />
Etwa zur selben Zeit befindet sich<br />
der Edelherr Brandolf auf der Suche nach dem verschollenen Grafensohn Rogar,<br />
dessen ermordetem Vater er einst den Eid geleistet hat, sich um den Knaben zu<br />
kümmern. Doch der Mörder von damals lässt nichts unversucht, um dies zu<br />
verhindern.<br />
Eines Tages trifft der Edelherr auf zwei verwahrloste Pilger,<br />
deren Identität einige Fragen aufwirft, während Prior Walram, Graf Rurik und<br />
dessen Sohn Drogo bereits neue Ränke schmieden.<br />
Allerdings rechnet keiner von<br />
ihnen mit dem Einfluss jener Männer, die einst für den Überfall auf die<br />
Grafenburg verantwortlich gemacht wurden &#8230; bis das Schicksal ihre Wege<br />
kreuzt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterführende Links und Bestellung unter:</p>
<p><a href="http://www.die-eiswolf-saga.de">www.die-eiswolf-saga.de</a></p>
<p><a href="http://www.acabus-verlag.de">www.acabus-verlag.de</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>!distain &#8211; on/off</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/distain-onoff/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefertia</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[!distain]]></category>
		<category><![CDATA[Electronic]]></category>
		<category><![CDATA[Synthiepop]]></category>

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		<description><![CDATA[!distain gehören zum Synthiepop wie die Banane in den Obstalat. Genauso fruchtig süß klingt das neue Album "on/off", welches am 13.05.2011 erschien. Mit einem fulminanten Auftakt mit "The 6th Floor" wird dem Hörer gleich klar, !distain sind zurück!]]></description>
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<p align="center"><img alt="distain 2011" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/10/distain_2011.jpg" width="600" height="213" /></p>
<p><strong>!distain gehören zum Synthiepop wie die Banane in den Obstalat. Genauso fruchtig süß klingt das neue Album &#8220;on/off&#8221;, welches am 13.05.2011 erschien. Mit einem fulminanten Auftakt mit &#8220;The 6th Floor&#8221; wird dem Hörer gleich klar, !distain sind zurück!</strong></p>
<p>Mit den Songs &#8220;Mein Weg&#8221; und &#8220;Why&#8221; zeigt die Band um Manfred Thomaser und Alexander Braun, warum sie von ihren Fans so geschätzt werden. Ruhige und eingängige Synthieklänge kombiniert mit wunderbaren Stimmen und Texten, die zum Nachdenken anregen, machen Lust auf mehr und wurden zurecht als Singleauskopplungen gewählt. &#8220;100%&#8221; und &#8220;Values of Trust&#8221; gehen diesen Weg weiter, bevor das Ohr eine weibliche Stimme erreicht.</p>
<p>Für den Song &#8220;What Do You Want From Me&#8221; wurde Tess Fries als Gastsängerin engagiert. &#8220;My God&#8221; erklärt dem Hörer, warum die Musiker, die seit 1992 die Synthiepopszene bereichern, überhaupt Musik machen. Danach gibt es das nächste Highlight des Albums: der Song &#8220;Monokultur&#8221; wurde in Zusammenarbeit mit Rick Prokein aufgenommen, der auch als Live-Member auf der Bühne zu finden ist.</p>
<p>Den Ohrwurm schlechthin ist der nächste Song &#8220;Togehter&#8221;, der an die schönen alten Sachen aus den 80ern erinnert. Poppig geht es dann mit &#8220;Second Coming&#8221; und &#8220;Mediaeval Presence&#8221; weiter. Letzterer ist durchaus tanzflächengeeignet. Als Bonussong gibt es die erste Singleauskopplung &#8220;Mein Weg&#8221; in der Version von Elektrostaub zu hören.</p>
<p><strong>Alles in allem ein gut gelungenes, abwechslungsreiches Album mit einem !distain-typischen Sound, an dem man sich nicht satthören kann.</strong></p>
<p><img alt="!distain - on-off" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/10/distain-on-off.jpg" width="200" height="199" /></p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>The 6Th Floor (feat. Seyhan)</li>
<li>Mein Weg</li>
<li>Why (Bootlicking Hypocrites)</li>
<li>100%</li>
<li>Values Of Trust</li>
<li>What Do You Want From Me? (feat. Tess Fries)</li>
<li>My God</li>
<li>Monokultur (feat. Rick Prokein)</li>
<li>Together</li>
<li>Second Coming</li>
<li>Mediaeval Presence<br />
Bonus-Track:</li>
<li>Mein Weg (Elektrostaub feat. !Distain)</li>
</ol>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Rgk7C-KZQWY?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Rgk7C-KZQWY?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.distain.de/">http://www.distain.de/</a></p>

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		<title>VNV Nation &#8211; Automatic</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 12:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nefertia</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[VNV Nation]]></category>

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		<description><![CDATA[VNV Nation - eine Band, die man nicht mehr lang erklären muss. Sie sind so bekannt, dass man meinen könnte, es hätte sie schon immer gegeben. Und als würde es sie immer geben, erscheint am 16.09.2011 das neue Album "Automatic". Fans des eingängigen Sounds durften schon bei diversen Live-Auftritten den neuen Klängen von "Control" und "Nova" lauschen und sich so einen kleinen Einblick in das neue Werk verschaffen.]]></description>
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<p align="center"><img alt="vnv nation" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/09/vnv_nation.jpg" width="600" height="380" /></p>
<p>VNV Nation &#8211; eine Band, die man nicht mehr lang erklären muss. Sie sind so bekannt, dass man meinen könnte, es hätte sie schon immer gegeben. Und als würde es sie immer geben, erscheint am 16.09.2011 das neue Album &#8220;Automatic&#8221;. Fans des eingängigen Sounds durften schon bei diversen Live-Auftritten den neuen Klängen von &#8220;Control&#8221; und &#8220;Nova&#8221; lauschen und sich so einen kleinen Einblick in das neue Werk verschaffen.</p>
<p>Tatsächlich knüpft &#8220;Automatic&#8221; an die vorige Scheibe &#8220;Of Faith, Power and Glory&#8221; musikalisch an und lässt die Electro-Herzen nach dem Opener &#8220;On-Air&#8221; mit den Songs &#8220;Space &amp; Time&#8221; und &#8220;Resolution&#8221; höher schlagen. Den als kostenlosen Vorab-Download veröffentlichten Song &#8220;Control&#8221; kann man guten Gewissens als einen der Höhepunkte des 10-Track-Albums bezeichnen. Mit schon fast harscher Härte geht der Beat ins Blut und wird vermutlich so manches Tanzbein schwingen lassen.</p>
<p>Nach dem Ausklang des letzten Jahrhunderts mit &#8220;Goodbye 20th Century&#8221; geht es gewohnt poppig mit &#8220;Streamline&#8221; und &#8220;Gratitude&#8221; weiter, bevor das nächste Highlight ansteht. &#8220;Nova&#8221; ist ein ruhiger Song, von denen wir schon einige gehört haben. Dennoch schaffen es VNV Nation wieder, so einfühlsam und herzerwärmend das Ohr zu berühren, dass man einen Song dieses Formats auf einem ihrer Alben vermissen würde. Gern darf man noch ein wenig weiter träumen, wenn man den instrumentalen Klängen von &#8220;Photon&#8221; lauscht, bevor der Abschlussong &#8220;Radio&#8221; dem Hörer einen genüsslichen Ausklang beschert und sofort nach der Repeat-Taste schreit.</p>
<p><em>Alles in allem ein sehr schönes Stück Klangkultur, das man nicht missen sollte.</em></p>
<p><img alt="artwork" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/09/artwork.jpg" width="200" height="200" /></p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>On-Air</li>
<li>Space &amp; Time</li>
<li>Resolution</li>
<li>Control</li>
<li>Goodbye 20th Century</li>
<li>Streamline</li>
<li>Gratitude</li>
<li>Nova</li>
<li>Photon</li>
<li>Radio</li>
</ol>
<p><object height="81" width="100%"><param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22008771&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=990000"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F22008771&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=990000" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"></embed></object>   <span><a href="http://soundcloud.com/vnvnation/vnv-nation-automatic-snippets">VNV Nation &#8211; Automatic (Snippets)</a> by <a href="http://soundcloud.com/vnvnation">VNV Nation</a></span></p>
<p><a href="http://vnvnation.com/">http://vnvnation.com/</a></p>
<p><em>Mit einer Hommage der besten VNV Nation Songs wird dem am 16.09.2011 erscheinenden neuen Album der Electro-Titanen einen Tag nach der Veröffentlichung <a href="http://www.darkerradio.com/sendungen/popkultur-special-zu-vnv-nation-automatic/">in der Popkultur von Nefertia gehuldigt &raquo;</a></em></p>

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		<item>
		<title>Amphi &#8211; Festival 2011</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/news/amphi-festival-2011-2/</link>
		<comments>http://www.darkerradio.com/news/amphi-festival-2011-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 05:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Covenant]]></category>
		<category><![CDATA[Das Ich]]></category>
		<category><![CDATA[EBM]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Oomph!]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Subway To Sally]]></category>

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		<description><![CDATA[


Sex, Drugs &#38; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &#38; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist [...]]]></description>
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<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/08/InTheNursery_01_AmphiFestival-2011-600x399.jpg" alt="" title="InTheNursery_01_AmphiFestival-2011" width="600" height="399" class="alignnone size-large wp-image-6865" /></p>
<p>Sex, Drugs &amp; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &amp; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist und Dich wegträgt? Was ist mit dem Augenblick der Erkenntnis, dass Du in einem Haufen von Freaks so heimisch geworden bist, dass Dir nichts und niemand mehr Dein Lächeln unterhalb der Sonnenbrille ausradieren kann? Das sind die vielen Gründe, weshalb wir das hier überhaupt und immer wieder machen. Weil wir eben Fans genau dieser Momente sind&#8230; und genau diese Momente versuchen wir hier festzuhalten&#8230;.</p>
<p><strong>Samstag, 16.07.2011<br />
Mainstage</strong></p>
<p><strong>Staubkind</strong><br />
Sänger und Gitarrist Louis Manke versteht es, die Erwartungshaltung des Publikums am Samstagmittag voll zu erfüllen. Er präsentiert Elektrorock mit ehrlichen, deutschen Texten. Altes und Neues, Ruhiges und Fetziges – von allem war etwas dabei und nahezu jeder Song begeisterte die Anwesenden.</p>
<p><strong>Melotron</strong><br />
Edgar und Hilde und Sänger Andy erschienen nach einer kurzen Umbaupause auf der Büh-ne. Die Drei hatten das Publikum vom ersten Moment an im Griff. Andy schaffte es mit seiner smarten Art und viel Power das Publikum zu begeistern. Die Drei lieferten eine von der ersten Minute an mitreissende Show ab. Bei Songs wie &#8220;Liebe ist Notwehr&#8221;, &#8220;Das Herz&#8221; und vielen weiteren dauerte es nicht lange und eine tanzende, schwitzende und glückliche Menge waren das Ergebnis. </p>
<p><strong>Die Krupps</strong><br />
Jürgen Engler, das Urgestein der EBM/Industrial/Metall/Punk-ich-weiß-nicht-was Szene und seine Mannen betraten die Bühne, als es anfing zu regnen. Sie gaben gleich Vollgas. Es wurde richtig gearbeitet und geschwitzt, es wurden Stahlrohre malträtiert und das<br />
Publikum entertaint. Alles aber sympathisch und publikumsnah. Vor der Mainstage standen die Szene – Rentner, oder in Neu-Deutsch &#8220;Thirty – somethings&#8221;. (&#8230;ja, der Schreiber zählt auch dazu!) Trotz Dauerregen war Stimmung auf und vor der Bühne. Bei Titel wie &#8220;The Scent&#8221;, dem druckvollen &#8220;The Dawning of Doom&#8221;, den Klassikern &#8220;Metal Machine Music&#8221; und &#8220;To the Hilt&#8221; konnte einfach keiner mehr ruhig stehen. Kaum eine Band schafft es heutzutage noch über so lange Zeit ihren eigenen Stil zu erarbeiten und zu wahren. Alleine hierfür hat sich der Besuch des Amphi 2011 gelohnt. </p>
<p><strong>Deine Lakaien</strong><br />
Jetzt regnete es schon seit fast zwei Stunden. Alle Fans, die keinen Platz mehr unter den rie-sigen Schirmen an der Mainstage mehr bekommen hatten, flüchteten ins Staatenhaus oder gingen &#8220;nass&#8221; nach Hause, auf den Zeltplatz, ins Hotel. Alexander Veljanov und seine musikalische Begleitung verzichteten auf jeglichen Bühnen- und Lichttechnischen SchnickSchnack. Hier steht die Musik im Mittelpunkt. In einer lauen Sommernacht hätte Alexander das Publikum mit seiner Stimme und den erzeugten Stimmungen verzaubert. Aber, sowohl Alexander als auch das Publikum waren irgendwie nicht in Stimmung, obwohl er seine Fans mit Hits wie &#8220;Over and Done&#8221;, &#8220;Love me to the End&#8221; und &#8220;Darkstar&#8221; beglückte. Sorry, &#8220;Lakaien – Konzerte&#8221; muss man &#8220;trocken&#8221; genießen. </p>
<p><strong>Staatenhaus</strong><br />
<strong><br />
In Strict Confidence</strong><br />
Dennis Ostermann und seine Livecrew lieferten einen sehr guten Auftritt ab, insbesondere seine markante Stimme und Bühnenpräsenz sind live ein echtes Erlebnis. Nicht nur das Publikum, sondern auch der ISC-Frontmann selbst hatte offensichtlich ebenfalls Spass an dem Auftritt auf dem Amphi 2011. Ein dynamischer Ruck ging durch das Staatenhaus, als so Highlights wie &#8220;Kiss Your Shadow&#8221; (erhöhter Gänsehaut – Faktor!), &#8220;Alles In Mir&#8221; und &#8220;Industrial Love&#8221; gespielt wurden. Nach knapp 50 min. wurde Dennis &amp; Co. mit reichlich Beifall verabschiedet.<br />
<strong><br />
Suicide Commando</strong><br />
Der belgische Frontmann Johan van Roy zog gleich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Wie ein Derwisch fegte er über die Bühne! Neben &#8220;Bind, Torture, Kill&#8221;, &#8220;One Nation&#8221; und vielen weiteren Hits gab es Klassiker wie &#8220;Murder&#8221;, &#8220;See you in hell&#8221; und &#8220;Love breeds suicide&#8221;. Ein Electrokracher reihte sich an den nächsten. Dass angesichts dieser hervorragenden Setlist die Stimmung entsprechend ausgelassen war, dürfte da niemanden verwundern.<br />
<strong><br />
Sonntag, 17.07.2011<br />
Mainstage</strong><br />
<strong><br />
Agonoize</strong><br />
Die Bühne ist mit einem weißen Tuch abgehängt. Das Tuch fällt. Sänger Chris beginnt den ersten Song in einer Zwangsjacke hängend auf der Bühne. Woran erinnert Euch dies? Richtig! An Oomph! Die haben in Ihren Anfangszeiten auch solche Aktionen gebracht. Die Sounds sind sehr technoid und die stumpfen Beats sorgen unter den Fans für Bewegung. Ein herzliches Willkommen an alle Fans dieser Aggrotech Truppe! Die Schlächter der Szene gaben Vollgas. Finger, Arme, sonstige Körperteile wurden sauber abgetrennt, Kehlen und Handgelenke wurden aufgeschlitzt. Das Blut spritzte nur so in die ersten 15 Reihen der Mainstage. Wer Kunstblutflecken ab kann und keinen empfindlichen Magen hat war hier gut aufgehoben. Splattershow vom Feinsten. Aber irgendwie bleibt die Musik bei dem Spuk auf der Strecke.</p>
<p><strong>Funkhausgruppe</strong><br />
Hätten die Damen und Herren rund um Honey (Welle:Erdball) auf der Bühne nicht so massive Soundprobleme gehabt, wäre dies das absolute Highlight des Festivals gewesen. Das Konzept: Aus vier wirklich guten Bands (Welle:Erdball, Die Perlen, Hertzinfakt,<br />
Sonnenbrand) hat Honey federführend ein neues Projekt kreiert. Honey der &#8220;Hans Joachim Kuhlenkampff&#8221; unserer Szene. Die große Familienshow am Sonntagnachmittag. Alles sieht leicht, unbekümmert und ungeplant aus. Ist es aber nicht. Im Gegenteil! Jedes Detail ist durchdacht und geplant! Sowohl die optische Umsetzung als auch jede Geste, alles ist stimmig. Das ist perfektes Entertainment! Selbst Pannen und Aussetzer werden vom großen Conferencier Honey souverän gemanagt. @ Honey: Bei &#8220;Wetten das&#8230;&#8221; ist zur Zeit ein Job frei. Meine Unterstützung hast Du.</p>
<p><strong>Nitzer Ebb</strong><br />
Ladies &amp; Gentleman! We proudly present. Hier war die &#8220;old-nep-style – Fraktion&#8221; am Start. Flat, kurze schwarze Hose, schwarzes Polo &#8211; Shirt und Doc Martens gehörten zum guten Ton! Es war keine aufwendige Show, aber die Stimmung, die Douglas McCarthy und Co. heraufzubeschwören vermochten, war mitreißend. Die jubelnde Menge tanzte bis zum Umfallen und feierte eine wilde Party zu den alten Klassikern, darunter &#8220;Let your Body learn&#8221;, &#8220;Join in the Chant&#8221; und &#8220;Getting closer&#8221;. </p>
<p><strong>Subway to Sally</strong><br />
Der Headliner des Festivals! Um kurz nach halb neun abends kamen Subway to Sally energiegeladen und mit viel Feuerwerk auf die Bühne. Subway to Sally begeisterten die Zuschauer mit allen Klassikern der letzten Jahre, wie immer untermalt mit viel Feuerzauber und einer gelungenen Lightshow. Das Publikum tobte ausgelassen und hüpfte wie wild zu Songs wie &#8220;Kleid aus Rosen&#8221;, &#8220;Der Hofnarr&#8221;, &#8220;Eisblumen&#8221;, &#8220;Feuerland&#8221; und vielen weiteren. Eric versteht es das Publikum mitzunehmen auf eine Reise, auf eine Reise in die &#8220;Subway to Sally – Welt&#8221;. Es wurde geklatscht, getanzt und mitgesungen. Leider war pünktlich um 22 Uhr Schluss. Genialer Abschluss.</p>
<p><strong>Staatenhaus</strong></p>
<p><strong>Diorama</strong><br />
Nach einer kurzen Umbaupause betraten Torben, Felix und Marquess die Bühne des Staatenhauses. Die ersten Klänge der Single &#8220;Child of Entertainment&#8221; ertönten. Sofort waren dutzende Hände in der Luft, um die Band zu empfangen und im Takt mit zu klatschen. Mit Vollgas ging es durch die letzten Veröffentlichungen. Nach &#8220;Record Deal&#8221; und &#8220;Kein Mord&#8221; erreichte die Stimmung im Saal ihren ersten Höhepunkt. Anschließend wurde mit &#8220;Acid Trip&#8221; und &#8220;Exit the grey&#8221; eine etwas entspanntere Phase eingeläutet. Eine gute Mischung aus schnellen, druckvollen Songs und etwas langsameren  melodiösen, keyborddominierten Stücken, garantierte die<br />
uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Publikums.</p>
<p><strong>Feindflug</strong><br />
Ob denen wieder die Decke auf den Kopf fällt, so wie vor zwei Jahren? Trotz martialischer, archaischer Symbolik (im Hintergrund liefen mal wieder Militär- und Kriegsbilder) und krachenden EBM hielt die Decke im Staatenhaus. Ansonsten: Sorry, ich kann mit &#8220;BummBumm – Elektro&#8221; und dem zwielichtigem Image nichts anfangen. </p>
<p><strong>Covenant</strong><br />
Covenant – Einer der Headliner des Festivals. Durch das neue, elektronische Besucherzählsystem und die erweitere Halle kam es nicht zu dem üblichen Gedrängel und Geschubse. Über eine Stunde Elektropop vom Besten stand uns bevor. Sänger Eskil Simonsson erschien ganz in Weiß – sprich weißer Anzug, weißes Hemd, die Halle des Staatenhauses wurden in blaues Licht getaucht. ImH intergrund wurden über eine LED – Wand Lichtpfeile und sonstige Zeichen an die Hallenwand projiziert. Eskil guckte in erwartungsvolle Gesichter. Covenant präsentierten nicht nur Songs des aktuellen Albums &#8220;Modern Ruin&#8221;, sondern auch viele ältere Titel. Das Staatenhaus verwandelte sich in eine riesige Party! </p>
<p><strong>Rahmenprogramm:</strong><br />
Hier habe ich mir am Sonntagnachmittag den Vortrag des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke angehört. Das Theater am Tanzbrunnen war sehr schnell gefüllt. Ich hatte mich darauf eingestellt, das ich nun 45 min. Bilder von Leichen zu sehen bekam. Aber so war es gar nicht. Nach 2 – 3 Fotos von halbverwesten Leichen, an denen Dr. Benecke immer interessant und informativ verschiedene Phänomene &#8220;des Todes&#8221; erklärte, kam er zum eigentlichen Thema des Vortrages. Die Überreste des Schädels von Hitler, die bis heute im russischen Staatsarchiv in Moskau lagern. Sehr Informativ und Interessant stelle er da, wie er und sein Team nachgewiesen haben, dass es sich bei den Stücken von Schädelknochen wirklich um Hitlers Schädel handelt. Und der Tod, die Abläufe vor und nach dem Tod und alles was damit zusammenhängt (jeder der den Film &#8220;Der Untergang&#8221; gesehen hat bzw. in &#8220;Geschichte&#8221; aufgepasst hat weiß was ich meine) wurden umfassend und mit zahllosen Anekdoten erläutert. Sehr interessant. </p>
<p>War das ein Wochenende! Ein Lob an die Fans: Der neue Hype &#8220;Steam – Punk&#8221; gefällt mir ausgesprochen gut. Inspiration, Ästhetik und Kreativität auf hohem Niveau! Einfach schöne, gutgekleidet Menschen! Weiter so! Und viel haben wir wieder gelernt: Auf keinen Fall erst nach 10 Uhr morgens mit Kölsch (Bier!) trinken anfangen. Das macht der Leber nur unbegründete Hoffnungen, die man dann eh wieder nicht erfüllen kann. Da so ein Festival ja anstrengend ist: Viele Vitamine essen, Fritten &amp; Currywurst für 6 €<br />
gehen aufgrund der darin enthaltenen Tomatensubstanzen (Currysoße), auf jeden Fall im-mer. Manchmal sind die Bands, die um 14 Uhr spielen besser und interessanter, als die um 20 Uhr spielen. Soviel dazu.</p>
<p>Wir kommen wieder! 2012 werden wir Euch wieder sehen und gemeinsam feiern!</p>
<p>Foto: Matthias Irrgang (<a href="http://www.mindbreed.de/">Mindbreed</a>)</p>

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		</item>
		<item>
		<title>09.12.2010 – Candyslade &amp; Scarlet Soho, K&#246;ln, MTC</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Candyslade]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[

Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&#223;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&#252;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&#246;lnern. Und alles wegen dem [...]]]></description>
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<p>Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&szlig;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&uuml;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&ouml;lnern. Und alles wegen dem Fest der Liebe…</p>
<p>W&uuml;rden die Fans so zu einem Konzert kommen und nicht an einem der vielen Gl&uuml;hweinst&auml;nde in der Stadt h&auml;ngen bleiben und sich das &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; sch&ouml;n trinken? Die Sorge sollte sich nicht best&auml;tigen! Ca. 80 gutgelaunte Fans bev&ouml;lkerten den K&ouml;lner Club MTC. </p>
<p><strong>Um ca. 21 Uhr er&ouml;ffnete das K&ouml;lner Duett Candyslade den Konzertabend.</strong></p>
<p>S&auml;ngerin Eve und Bassist Rick schafften es schnell mit Ihrer ohrwurmverd&auml;chtigen Mischung aus New Wave, Electropop und Glamour&ouml;sen Rock mitzurei&szlig;en. 45 min. haben die beiden Gas gegeben und nicht nur die eigene Fanbase &uuml;berzeugt. Eve gelang es mit Ihrer charmanten, professionellen Art und der gezeigten Spielfreude das Publikum im MTC zum Tanzen zu bringen. Man merkte, dass bei den beiden nach den internen Umbr&uuml;chen in 2010 nun alles wieder im Lot war. </p>
<p>Bereits ab dem Opener &#8220;Bitter Kiss&#8221; sorgten die Besucher daf&uuml;r, dass Eve und Rick nicht alleine vorne standen, sondern feierten vor der B&uuml;hne eine entsprechende Party. Weiter ging es mit &#8220;Kinky Vanilla&#8221;, &#8220;Phone Voice&#8221; und &#8220;Polaroid Affection&#8221; wobei Bassist Rick S&auml;ngerin Eve passend sowohl mit seinen Vocals als auch mit seiner androgynen Ausstrahlung unterst&uuml;tzte. Fazit: Hit-Potenzial, sympathisches Stageacting und viel Leidenschaft – Candyslade haben das Zeug dazu, es noch weit zu bringen!</p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Bitter Kiss<br />
Kinky Vanilla<br />
Symbols<br />
Phone Voice<br />
Polaroid Affection<br />
Cultures of Resistance<br />
Sweet Mess<br />
Impatience<br />
Mirror, mirror</p>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause, enterten Scarlett Soho, sprich James (Vox/Guit), Scarlet (Bass/Vox/Keys), und Stu (Keys) die B&uuml;hne. S&auml;nger James ist eine echte Rampensau, gleich vom ersten Song an gab er Vollgas und war auch in den n&auml;chsten 60 min. nicht zu bremsen. Diese Stimmung &uuml;bertrug sich auch auf die Fans, welche mittlerweile am B&uuml;hnenrand eine ausscheifende Party feierten – sehr zur Freude der Band.</p>
<p>Nicht umsonst sind Scarlett Soho eigentlich immer auf Tour und haben schon einige namhafte Bands supportet unter anderem IAMX. Die Songs der Briten sind eine Mischung aus 80´er Electro, Britpop und Punk.</p>

<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_070-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live-2/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
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<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-035/' title='ScarletSoho 035'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-035-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 035" title="ScarletSoho 035" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-013/' title='ScarletSoho 013'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 013" title="ScarletSoho 013" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-008/' title='ScarletSoho 008'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 008" title="ScarletSoho 008" /></a>

<p>Das bombastische &#8220;I dare&#8221; bringt uns die 80´er Jahre zur&uuml;ck. Treibende Synth´s treffen hier auf eine catchige Melodie. &#8220;Modern Radio&#8221;, &#8220;Sattellits und &#8220;Programmed to Pefection&#8221; folgen in perfekter Symbiose. Kurz: Die alte Duran Duran treffen auf die fr&uuml;hen Depeche Mode. So schafften es Scarlett Soho schnell, das sehr gemischte Publikum des MTC f&uuml;r sich einzunehmen. Man merkt das hier routinierte Profis am Werk sind. </p>
<p>Nach dem Gig wurde noch eine standesgem&auml;&szlig;e Aftershow – Party gefeiert. Aber es wurde sich auch Zeit f&uuml;r die Fans genommen. Autogramme wurden geschrieben und Fragen beantwortet. So verging der gelungene Abend wie im Fluge…Als Gegengift gegen den Weihnachtsstress und Abschiedskummer helfen die CDs von Candyslade und Scarlett Soho. Wie meinte Eve von Candyslade so charmant &#8220;sie eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenke&#8221;. Nat&uuml;rlich sollte man sich auch vornehmen, schnell wieder ein Konzert der beiden Bands zu besuchen. </p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Speak your mind<br />
Modern Radio<br />
I Dare<br />
Cyclone<br />
This Nausea<br />
Sattellits<br />
Programmed to Perfection<br />
Is Growing up the best that we can do?<br />
Lights on London<br />
Isolation</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/scarletsohouk">www.myspace.com/scarletsohouk</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/candyslade">www.myspace.com/candyslade</a></p>

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		<item>
		<title>Jussi Adler-Olsen &#8211; Erbarmen</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/lesefutter/jussi-adler-olsen-erbarmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 09:48:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesefutter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte bei dieser Buchrezension gar nicht zu viel Vorweg nehmen. Wenn man ein Fan von Kriminalromanen und zerrei&#223;ender Spannung ist sollte man sich das Werk von Jussi Adler-Olsen auf jeden Fall zulegen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/erbarman_web-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-6156" /></p>
<p><strong>Ich m&ouml;chte bei dieser Buchrezension gar nicht zu viel Vorweg nehmen. Wenn man ein Fan von Kriminalromanen und zerrei&szlig;ender Spannung ist sollte man sich das Werk von Jussi Adler-Olsen auf jeden Fall zulegen!</strong></p>
<p>Carl Mørck wird dem neuen Sonderdezernat Q zugeteilt. Zuerst nur um ihn aus dem Weg zu r&auml;umen, doch dann st&ouml;&szlig;t sein neuer, eher ungew&ouml;hnlicher Helfer Hafez El-Assad zu ihm und die Ermittlungen in einem f&uuml;nf Jahre alten Fall beginnen.</p>
<p>Merete Lynggaard, eine aufstrebende Politikerin, wird am 2. M&auml;rz 2002 entf&uuml;hrt. Sie wacht in der Finstenis auf und wei&szlig; nicht wo sie ist oder wer sie gefangen h&auml;lt. Sie wird viele Jahre in diesem Raum verbringen und ein Martyrium durchmachen das man sich beim Lesen vorzustellen versucht, wobei aber der Verstand an seine Grenzen st&ouml;&szlig;t.</p>
<p>Ein wirklicher Albtraum und ein Wettlauf gegen die Zeit. Ich habe das Buch verschlungen, bin teilweise verzweifelt, und habe auch hier und da die Luft angehalten, denn spannend ist wirklich das passendste Wort f&uuml;r <em>Erbarmen</em>.</p>
<p><strong><em>Erbarmen</em> ist das vierte Buch von Jussi Adler-Olsen, der am 2. August 1950 in Kopenhagen zur Welt kam und auch heute noch in D&auml;nemark lebt.</strong> Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Filmwissenschaft und arbeitete zeitweise als Redakteur und Komponist. Sein erstes Buch erschien 1997, welches allerdings nicht in Deutschland publiziert wurde. Seinen Durchbruch in D&auml;nemark erzielte er 2007 mit <em>Erbarmen</em> und war damit in Deutschland auf Platz 3 der Spiegel-Bestsellerliste.</p>
<p><object width="600" height="363"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SCdaNLhk0u8?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SCdaNLhk0u8?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="363" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.adler-olsen.de">http://www.adler-olsen.de</a></p>

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		<title>Gainsbourg &#8211; Der Mann, der die Frauen liebte</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/filmkritiken/gainsbourg-der-mann-der-die-frauen-liebte/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 14:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Freddy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmkritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Gainsbourg – der Mann der die Frauen liebte zog mich fast allein wegen des Titels ins Kino. Denn wer die Geschichte um Gainsbourg ein wenig kennt, der wei&#223; das es da viel zu erz&#228;hlen gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/1291741234_gainsbourg-499x600.jpg" alt="" width="499" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-6132" /></p>
<p><strong>&#8220;Gainsbourg – der Mann, der die Frauen&#8221; liebte zog mich fast allein wegen des Titels ins Kino. Denn wer die Geschichte um Gainsbourg ein wenig kennt, der wei&szlig; das es da viel zu erz&auml;hlen gibt.</strong><br />
Gespielt wird Gainsbourg von Eric Elmosnino, der diese Rolle auch sehr gut umzusetzen vermag.</p>
<p>Zu Anfang wird ein wenig aus der Geschichte des jungen Lucien Ginsburg (sein eigentlicher Name) erz&auml;hlt. Es wird gezeigt wie seine Eltern mit ihm vor den Nationalsozialisten fliehen m&uuml;ssen, als Juden russischer Abstammung, vor Beginn der russischen Revolution nach Frankreich geflohen. Wie der kleine Lucien anf&auml;ngt sich seine eigene Welt zu schaffen, als er ein Plakat mit einem Gesicht darauf entdeckt das von da an seine &#8220;Fresse ist&#8221;  und sich schon in sehr jungen Jahren den Frauen verschreibt.</p>
<p>Die Fresse ist sein andauernder Begleiter, ein Charmeur, jemand den die Frauen lieben, der ihn unwiderstehlich macht und doch in den Wahnsinn treibt. Er verl&auml;sst seine Frau um in den Betten sch&ouml;ner und bekannter Damen aufzuwachen, darunter Brigitte Bardot gespielt vom Model Laetitia Casta. </p>
<p>Als die Liebe erneut zuschl&auml;gt und er sich in Jane Birkin verliebt ist seine Fresse frustriert, doch sie wei&szlig; das sie irgendwann wieder die Gelegenheit hat die Kontrolle &uuml;ber ihn zu erlangen..</p>
<p>Ein Film voller Leidenschaft, Hass, Liebe, schillernder Figuren, sch&ouml;ner Frauen und vor allem Musik. Der auch diese wird nicht au&szlig;en vor gelassen. Wer Gainsbourg mag und ein Liebhaber seiner Musik ist kommt bei diesem Film voll auf seine Kosten.</p>
<p>Ich muss sagen alles in allem ist dieser Film vom k&uuml;nstlerischen Wert her sehr gelungen.<br />
Auch die surrealen Aspekte hauchten dem Werk noch eine andere Ebene ein.<br />
Doch nach einer gewissen Zeit wiederholen sich die Handlungen, es wird eint&ouml;nig und die Aufmerksamkeit f&auml;ngt an abzuschweifen.<br />
Ich glaube aber das Fans von Gainsbourg bei diesem Werk voll auf ihre Kosten kommen.</p>
<p>Filmstart war der 15. Oktober 2010.</p>
<p><a href="http://www.gainsbourg-derfilm.de/">Filmhomepage</a>.</p>

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		<title>Candyslade – Interview</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/interviews/candyslade-interview/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 16:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Candyslade]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>

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		<description><![CDATA[

&#8220;Der kometenhafte Aufstieg in der Musikwelt steht Candyslade noch bevor.&#8221;, so die vorherrschende Meinung der Musikpresse. 
Als erkl&#228;rte Kinder der 80er verflechten Eve und Rick die Einfl&#252;sse der genre&#252;bergreifenden, androgynen Electro- und Synthpop-K&#252;nstler dieser &#196;ra in ihrem Songwriting, und in ihren bezaubernden, hypnotischen Melodien blitzen Nuancen auf, die an Depeche Mode oder Gary Numan erinnern.
Darker [...]]]></description>
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<p><strong><em>&#8220;Der kometenhafte Aufstieg in der Musikwelt steht Candyslade noch bevor.&#8221;, so die vorherrschende Meinung der Musikpresse. </em></strong></p>
<p><strong><em>Als erkl&auml;rte Kinder der 80er verflechten Eve und Rick die Einfl&uuml;sse der genre&uuml;bergreifenden, androgynen Electro- und Synthpop-K&uuml;nstler dieser &Auml;ra in ihrem Songwriting, und in ihren bezaubernden, hypnotischen Melodien blitzen Nuancen auf, die an Depeche Mode oder Gary Numan erinnern.<br />
Darker Radio hat die beiden getroffen um &uuml;ber ihr Album &#8220;Polaroid Affection&#8221; zu sprechen. </em></strong></p>
<p><strong><em>Hallo, Eve und Rick. Stellt Euch doch mal bitte kurz vor. Wie arbeitet Ihr zusammen? Wie entstehen Eure Songs? Wie w&uuml;rdest Ihr Euren Stil beschreiben?</em></strong></p>
<p>Eve: Wir haben uns vor sechs Jahren beim Konzert eines gemeinsamen Freundes zuf&auml;llig getroffen und bald festgestellt, dass wir zu 99% denselben Musikgeschmack haben. Wir haben ein paar Ideen ausgetauscht und mit Songtexten experimentiert und uns entschlossen, ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen. Unseren Stil liegt irgendwo zwischen Electropop und New Wave, wir verarbeiten aber auch gern Rockelemente, Glamour und ein wenig D&uuml;sternis! Generell ist Rick eher f&uuml;r die Lyrics zust&auml;ndig, ich eher f&uuml;r die Melodien. Das ist aber f&uuml;r beide keine feste Aufgabenverteilung – alles ist m&ouml;glich, und es gibt nichts Interessanteres, als vom jeweils anderen eine Songidee &uuml;berarbeiten zu lassen. Songwriting ist f&uuml;r uns wie Malen mit zwei verschiedenen Paletten.</p>
<p><strong><em>&#8220;Polaroid Affection&#8221; ist Euer erstes Album. Trotzdem klingt es ausgereift und sehr abwechslungsreich. Gibt es sowas wie einen Grundgedanken zu dem Album und wenn ja wie w&uuml;rdet Ihr diesen formulieren?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Rick: Ein gewisser Fokus liegt auf den dunklen Seiten, die das Leben manchmal bereit h&auml;lt, aber auch diejenigen, die jeder in seinem Inneren findet. Trotzdem ist es ein sehr positives Album, wie ich finde. Wir gehen in die Dunkelheit, h&auml;ngen eine Discokugel in die Mitte und drehen die B&auml;sse auf. Auch wenn die Zeiten grade mal mies sind – es darf (und muss!) trotzdem getanzt werden.</p>
<p><strong><em>Was bedeutet der Albumtitel &#8220;Polaroid Affection&#8221; f&uuml;r Euch?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Rick: &#8220;Polaroid Affection&#8221; ist der Titel eines unserer Songs – er handelt von der Suche nach der eigenen Pers&ouml;nlichkeit. Ein Polaroid ist eine Momentaufnahme, die sich in Sekundenschnelle entwickelt – ist es notwendig, diese immer wieder zu betrachten und darin zu versinken, oder geht man lieber einen Schritt weiter?</p>
<p><strong><em>Ihr arbeitet als Duo. Hier ist einer ja immer der Spiegel des Anderen. Man lernt sich selbst auch den Anderen immer wieder neu kennen. Ein Duo verlangt eine ganz andere k&uuml;nstlerische Zusammenarbeit als eine Band. Inwiefern hat Eure Zusammenarbeit, Eure Freudschaft ver&auml;ndert? Wie geht Ihr mit Konflikten um? </em></strong></p>
<p><strong><em>Was w&uuml;rdet Ihr anderen K&uuml;nstlern &amp; Bands raten?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Als Duo hat man nicht die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Entscheidungen abzustimmen&#8230; Man muss also schon sehr genau wissen, was man musikalisch m&ouml;chte und in den allgemeinen Vorstellungen sehr genau &uuml;bereinstimmen, sonst w&uuml;rde das nicht funktionieren. Wir k&ouml;nnen die Musik sehr gut vom Pers&ouml;nlichen trennen und jeder wei&szlig; vom anderen, was freut und was &auml;rgert. Anderen K&uuml;nstlern w&uuml;rde ich auf jeden Fall raten, immer mit offenen Karten zu spielen – wenn man so eng verbunden ist durch die Musik, muss man sich dem anderen &ouml;ffnen k&ouml;nnen. Kritik muss m&ouml;glich sein, aber im Vordergrund sollte immer stehen, das gemeinsame Erlebnis, das eine Band ausmacht, zusammen wirklich genie&szlig;en zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Rick: Ja, das sehe ich auch so. Wir befinden uns nat&uuml;rlich in der luxuri&ouml;sen Lage, dass wir fast immer genau wissen, was der andere mit der Musik erreichen will. Also zum Beispiel, wie sich ein Song musikalisch oder dramaturgisch entwickeln soll. Nat&uuml;rlich gibt es auch mal Auseinandersetzungen, weil wir mit viel Energie dabei sind, aber die geben unserer Musik den letzten Schliff.</p>
<p><strong><em>Wenn man in eine Studioproduktion geht, bringt man ja immer einen Koffer voller Erfahrungen mit und dieser Koffer wird mit der Zeit immer gr&ouml;&szlig;er. Welche Entdeckungen habt Ihr beim &ouml;ffnen des Koffers &#8220;Polaroid Affection &#8221; gemacht? </em></strong></p>
<p>Rick: Dass die perfekte Strophe innerhalb von Sekundenbruchteilen anfliegen kann, w&auml;hrend man f&uuml;r andere f&uuml;nf volle Jahre braucht.</p>
<p><strong><em>Es ist fast nicht m&ouml;glich Euch und Eure Songs in eine bestimmte Schublade zu stecken. Keine Kategorisierung, keine Klischees! Inwieweit habt Ihr hier bewusst daraufhin gearbeitet?</em></strong></p>
<p>Eve: So unspannend das klingt: wir haben einfach angefangen. Das ist ein ganz gutes Motto f&uuml;r jeden K&uuml;nstler: Einfach machen, einfach loslegen. Der Rest ergibt sich von selbst, wenn man dranbleibt und der Kreativit&auml;t freien Lauf l&auml;&szlig;t. Da die Songs &uuml;ber einen recht langen Zeitraum entstanden sind, kam immer mal wieder etwas neues hinzu, das f&uuml;r uns jetzt im Gesamten unser Stil geworden ist.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>In dem Zusammenhang: Was denkt Ihr, Wer sind Eure Fans? Wer h&ouml;rt Eure Musik? Wer sollte Eure Musik h&ouml;ren?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Eve: Unsere Fans sind vollkommen unterschiedlich in ihrem musikalischen Hintergrund, wenn man mal Myspace und unsere Livegigs als Barometer nimmt. Viele aus der Richtung Electropop, 80s sind nat&uuml;rlich dabei, auch Leute, die sonst eher D&uuml;steres m&ouml;gen. Da wir selbst auch viel unterschiedliche Musik h&ouml;ren, freuen wir uns dar&uuml;ber, wenn man uns sagt: &#8220;Eigentlich h&ouml;re ich ja sowas nicht, aber bei euch gef&auml;llt es mir!&#8221;</p>
<p>Rick: Wer gerne tanzt, ist bei uns auch in guten H&auml;nden.</p>
<p><strong><em>Eure Songs sind sehr unterschiedlich in ihrer Anlage und auch in ihrem Inhalt.</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Trotzdem zieht sich ein roter Faden durch die Platte. Hattet ihr Euch vor der Produktion irgendwelche Vorgaben gemacht oder hatte sich dies von selber ergeben?</em></strong><strong><em></em></strong></p>
<p>Eve: Der &#8220;rote Faden&#8221; ist von selbst entstanden. Wir hatten zu Anfang keinerlei Konzept und keine Vorgaben. Die Songs sind &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum gewachsen, das war ein sehr nat&uuml;rlicher Prozess, wie ein Puzzle, bei dem man die einzelnen Teile erst nach und nach entdeckt.</p>
<p><strong><em>Euer Album &#8220;Polaroid Affection&#8221; hat keinen einzigen Ausfall. Es ist harmonisch, organisch und sehr pers&ouml;nlich. Alle Songs funktionieren f&uuml;r sich, aber auch in der Gesamtheit. Welche Themen verarbeitet Ihr in Euren Songs? Wie wichtig sind Euch Textaussagen?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Ich finde, Texte sind eine Sache, die jedem H&ouml;rer selbst zur Interpretation frei stehen. Ich finde es sehr interessant, herauszufinden, wie andere unsere Texte interpretieren – es kommt immer darauf an, ob man alles w&ouml;rtlich nimmt oder gern seine eigenen Erfahrungen in die Interpretation mit einarbeitet. Ich erkl&auml;re unsere Texte nicht im Detail, denn ich w&uuml;rde es auch nicht gern h&ouml;ren, wenn meine Lieblingsmusiker in Interviews ihre Texte erkl&auml;ren w&uuml;rden. So bleibt viel Raum f&uuml;r die eigene Bedeutung eines Songs. Jeder sieht einen Text doch anders, weil die eigenen Erfahrungen dabei eine Rolle spielen.</p>
<p>Rick: Ich glaube, wir haben alles verarbeitet, was das Leben so an Gef&uuml;hlen bei einem hervorrufen kann – im Positiven wie im Negativen. Texte sind f&uuml;r mich pers&ouml;nlich extrem wichtig, ich lege auch bei der Musik, die ich h&ouml;re, sehr viel Wert auf die Texte. Am sch&ouml;nsten ist es nat&uuml;rlich, wenn man diese dann selbst interpretieren kann, ohne allzu viel &uuml;ber die Fakten zu wissen, da gebe ich Eve recht. Manchmal wird einem sogar selbst erst Jahre sp&auml;ter klar, wovon einer der eigenen Songs tats&auml;chlich handelt. Das haben wir auch schon erlebt. Generell gilt f&uuml;r mich: Je kryptischer, umso besser. Es gibt Songs von meinen Lieblingsbands, an denen ich bereits zehn Jahre und mehr fr&ouml;hlich heruminterpretiere und immer wieder zu neuen Schl&uuml;ssen komme. Das macht die eigentliche Qualit&auml;t von Texten f&uuml;r mich aus, dass sie immer frisch und spannend bleiben, auch wenn man den Song schon 389 mal geh&ouml;rt hat. <strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Auch Ihr singt &uuml;ber die Liebe, kein Thema ist im Laufe der Menschheit mehr besungen worden. Wie schafft Ihr das Thema &#8220;Liebe&#8221; so aufzugreifen, mit der Stimme von Eve so zu transportieren, dass es funktioniert?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Die Verbindung klingt zwar auf Anhieb immer ein bisschen merkw&uuml;rdig, aber ich habe lange Zeit traditionelle irische Musik gemacht. Die traditionellen und auch die moderneren irischen St&uuml;cke sind sehr gef&uuml;hlsbetont und sehr dramatisch, sehr offen und teils auch schwerm&uuml;tig, trotzdem klingen sie sehr lieblich und verspielt. Es gab f&uuml;r mich also jede Menge Gelegenheit, diese Facetten zu perfektionieren. Da meine Stimme durch diese Musikrichtung geformt wurde, kann ich all dies auch in unserem Stil einarbeiten.</p>
<p><strong><em>Inwieweit spielt Politik und Religion eine Rolle in Euren Texten? Es gibt nichts schwereres aus den Themen gute Songs zu machen. Wie schafft Ihr dies?</em></strong></p>
<p>Eve: Wir unterst&uuml;tzen beide den freien Gedanken und das Leben ohne Dogmen und Zw&auml;nge. Wir befassen uns in unseren Texten unter anderem auch damit, wie es Menschen geht, die durch Druck von au&szlig;en oder die eigene Angst diese Freiheit nicht haben. Religion und Politik sind Themen, die man nat&uuml;rlich plakativ verarbeiten k&ouml;nnte – jedoch ist es f&uuml;r uns interessanter, sich mit dem Innenleben und der Au&szlig;enwirkung von Personen und deren Meinungen zu befassen, mit dem kleinen Kosmos, den jeder um sich herum hat, mit dem Horizont, den er t&auml;glich erweitern kann.</p>
<p><strong><em>Durch die wirtschaftliche Not der gesamten Musikbranche, ergibt sich f&uuml;r viele Bands immer mehr die Notwendigkeit in einer bestimmten Richtung zu arbeiten um erfolgreich zu sein. Eine bestimmte Art von Songs mit einem bestimmten Refrain – Stil der m&ouml;glichst schnell ins Ohr gehen muss es sein. Wie geht Ihr damit um?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Heutzutage ist oft eher das Gesamtbild wichtig bei den meisten Interpreten und die Songs sind leider nur Beiwerk, wie Fast Food f&uuml;rs Ohr. Wenn wir von einem gerade neu geschriebenen Refrain tagelang einen Ohrwurm haben, ist das aber trotzdem gut und wir freuen uns dar&uuml;ber. Nat&uuml;rlich sind eher sperrige Melodiefolgen auch interessant, aber man freut sich doch eigentlich, wenn man einen Song nicht mehr loswird – vorausgesetzt nat&uuml;rlich, er entspricht dem eigenen Geschmack!</p>
<p>Rick: Eve hat das Talent, Melodien zu schreiben, die man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt – auf eine gute Weise. So gesehen machen wir schon Popmusik. Es ist nur bei uns immer ein bisschen mehrdeutig. So mancher Song, der verspielt und niedlich daherkommt, l&auml;sst sp&auml;ter einen Blick in den Abgrund werfen.</p>
<p><strong><em>Die gro&szlig;en Zuh&auml;lter der Musikbranche verschlei&szlig;en im Halbjahrestakt Menschen, um sich zu bereichern. Kaum ein Vertreter der Musikindustrie hat mehr den Mut, die Zeit und das Geld K&uuml;nstler &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit aufzubauen. Wie denkt Ihr hier&uuml;ber?</em></strong></p>
<p>Eve: Es ist nat&uuml;rlich insofern eine traurige Entwicklung, dass die Investition in Musik oftmals nichts mehr wert zu sein scheint; andererseits gibt es f&uuml;r K&uuml;nstler ja durch das Internet viele neue Wege der Verbreitung von Musik. Man kann mit relativ geringem Aufwand die eigene Musik online weltweit zug&auml;nglich machen und erfolgreich sein. Ich denke, dass K&uuml;nstler sich den neuen M&ouml;glichkeiten auf jeden Fall anpassen k&ouml;nnen und sollten. Dadurch bleibt man unabh&auml;ngig und kann selbst darauf Einflu&szlig; nehmen, was ver&ouml;ffentlicht wird und wem es zug&auml;nglich gemacht wird. Der negative Aspekt des Aufbaus durch gr&ouml;&szlig;ere Firmen ist leider f&uuml;r viele K&uuml;nstler die damit zusammenh&auml;ngende Marketingstrategie, die leicht aus den eigenen H&auml;nden gleiten kann. Wenn man selbst gestalten kann, wie man sich pr&auml;sentiert, bleibt man auch authentisch. Wir sind mit ein paar Bands gut befreundet, die diesen Do it yourself-Gedanken ebenfalls sehr unterst&uuml;tzen und damit vielleicht nicht das &#8220;gro&szlig;e Geld&#8221; machen, wie das vor ein paar Jahren noch m&ouml;glicher war. Man ist aber vielleicht f&uuml;r sich selbst ein bi&szlig;chen zufriedener, wenn man seinen eigenen Weg gehen kann. Auf uns trifft das jedenfalls zu!</p>
<p><cite><a href="http://www.candyslade.com/">http://www.candyslade.com</a></cite></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/candyslade">http://www.myspace.com/candyslade</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/candyslade/250358837975">http://www.facebook.com/pages/candyslade/250358837975</a></p>

<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/interviews/candyslade-interview/attachment/candyslade01-2/' title='candyslade01'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/11/candyslade011-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candyslade01" title="candyslade01" /></a>
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		<title>Pen Expers – Wer Nick Cave mag, der wird das neue Album der Schweden lieben!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 10:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IndiMichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative-Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Indie-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Pen Expers]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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Jetzt mu&#223; ich mich aber sputen! Der letzte Septembertag ist nun auch schon vorbeigezogen und es stehen noch die Sch&#246;nheiten der Monate Juni bis August aus, bevor ich euch an dieser Stelle die in den n&#228;chsten Tagen in meinem Musikblog Darklands gek&#252;rte Sch&#246;nheit des Monats September pr&#228;sentieren darf. Also keine Zeit verlieren und los geht [...]]]></description>
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<p><em>Jetzt mu&szlig; ich mich aber sputen! Der letzte Septembertag ist nun auch schon vorbeigezogen und es stehen noch die Sch&ouml;nheiten der Monate Juni bis August aus, bevor ich euch an dieser Stelle die in den n&auml;chsten Tagen in meinem Musikblog <a title="Darklands (radio-shadowplay)" href="http://darklands-radio-shadowplay.blogspot.com/" target="_blank">Darklands</a> gek&uuml;rte Sch&ouml;nheit des Monats September pr&auml;sentieren darf. Also keine Zeit verlieren und los geht es mit der&#8230;</em></p>
<p><strong><u>Sch&ouml;nheit des Monats Juni 2010</u></strong></p>
<p><strong>Nat&uuml;rlich wieder mal die Schweden.</strong> Es scheint fast so, als k&auml;men 50% alle guten Platten aus diesem skandinavischen Land. Diesmal sind es Pen Expers aus G&ouml;teborg, die ich Euch empfehlen m&ouml;chte. Pen Expers haben Ende April ihr Album &#8220;Dirty Tender Love&#8221; ver&ouml;ffentlicht und mit dem Song &#8220;Drink with me, Viktoria Lee&#8221; die erste Single ausgekoppelt. Dirty Tender Love ist das dritte Album der Schweden, nach &#8220;Bring On The Heartache&#8221; (2007) und &#8220;Baby’s Gone Straight&#8221; (2008) mit dem genialen Song Switch. Das Album l&auml;&szlig;t sich aber auch ohne Probleme in die Werke von Nick Cave einreihen. F&uuml;r mich ist Dirty Tender Love der legitime Nachfolger von Caves Topalbum &#8220;Tender Prey&#8221; von 1988. Diese beiden Scheiben verbindet sicherlich mehr als nur das Wort &#8220;Tender&#8221;.</p>
<p><strong>Woran das liegt? Nun, habe ich das zweite Album von Pen Expers noch eher dem Bereich Post-Punk zugeordnet, so hat S&auml;nger Alexander Arvman auf &#8220;Dirty Tender Love&#8221; den Blues.</strong> Diesen bringt er uns auf dem Album so deutlich r&uuml;ber, da&szlig; man das Gef&uuml;hl hat, mit ihm an der Theke einer alten dunkelen Kaschemme zu sitzen, w&auml;hrend er seine tragische Lebensgeschichte erz&auml;hlt. Dabei wird ordentlich Whiskey gekippt, damit das ganze Elend &uuml;berhaupt zu ertragen ist.</p>
<p><strong>Dreckig (dirty), rotzig, schroff auf der einen Seite, aber auch schwerm&uuml;tig, dunkel ja sogar zerbrechlich und zart (tender) auf der anderen Seite</strong> &#8211; auf &#8220;Dirty Tender Love&#8221; stecken viele Facetten menschlichen Befindens und Verhaltens rund um das umfassende Thema Liebe in all seinen Ausw&uuml;chsen. Auf jeden Fall haben sich Pen Expers auch auf ihrem dritten Album wieder ein St&uuml;ck weiterentwickelt. Dazu wurde die Besetzung der Band ver&auml;ndert und Piano, Streicher- und Bl&auml;serelemente in die Songs integriert, was den St&uuml;cken h&ouml;rbar gut tut. Jetzt wird es langsam schwer beim n&auml;chsten Album noch eine Spur besser zu sein. Insgesamt wirken die Songs reifer als auf dem Vorg&auml;nger-Album und strahlen viel Lebenserfahrung aus. Bleibt f&uuml;r die Band und insbesondere S&auml;nger Alexander Arvman nur zu hoffen, das die textlichen Inhalte rein fiktiv sind.</p>
<p><strong>Damit ihr zumindest ein ungef&auml;hres Bild davon bekommt, was euch bei Pen Expers erwartet</strong>, habe ich nachfolgend ein Video des Songs Draw vom ersten Album beigef&uuml;gt (welches wie gesagt meinem Empfinden nach noch deutlich mehr dem Post-Punk zugewand war):</p>
<p><object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/BrKdHf55Oqg?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/BrKdHf55Oqg?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="475" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>So, und nun geht los und kauft Euch &#8220;Dirty Tender Love&#8221;.</strong> Ich schw&ouml;re, da&szlig; ihr es nicht bereuen werdet. &#8230; und wenn ihr seht, da&szlig; Pen Expers einmal in Nordrhein-Westfalen in einem kleinen Club spielen sollten, so sagt mir Bescheid. Dann werde ich da sein, denn ich glaube, da&szlig; es ein Erlebnis sein wird, in der intimen Atmosph&auml;re eines kleinen Clubs anwesend zu sein, wenn Alexander Arvman seine traurigen Geschichten von &#8220;Dirty Tender Love&#8221; erz&auml;hlt.</p>
<p><img alt="Pen Expers - Dirty Tender Love" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/10/penexpers-dirtytenderlove.jpg" width="200" height="200" /></p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Ghost Train</li>
<li>Drink To Me, Victoria Lee</li>
<li>Bitter Blues</li>
<li>Iwannadoher</li>
<li>A Mulish Heart</li>
<li>Knee Deep In British Snow</li>
<li>Don&#8217;t You Wanna Kiss Me?</li>
<li>The Liar &amp; The Whore</li>
<li>Girl, What’s Your Game</li>
<li>Lucifer Comes A-knocking</li>
<li>Lord I Wonder</li>
</ol>
<p><strong>Link:</strong> <a title="Pen Expers on MySpace" href="http://www.myspace.com/penexpersband" target="_blank">Pen Expers auf MySpace</a></p>

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		<title>Area24 – die Mischung stimmt!</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/area24-die-mischung-stimmt/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 11:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IndiMichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Area24]]></category>
		<category><![CDATA[Dark]]></category>
		<category><![CDATA[Dark-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Darklands]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>

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Heute gibt es einen Doppelpack an Sch&#246;nheiten, n&#228;mlich die Bands, die in meinem Musikblog Darklands das Rennen f&#252;r die Monate April und Mai gemacht haben. Allerdings erfolgt die Information &#252;ber die Sch&#246;nheit des Monats Mai hier nur als Link. Der Artikel wurde n&#228;mlich von Falk mit meinem Einverst&#228;ndnis vor einigen Wochen schon einmal als Empfehlung [...]]]></description>
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<p align="center"><img alt="phoca thumb l area24-1" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/09/phoca_thumb_l_area24-1.jpg" width="600" height="240" /></p>
<p><em>Heute gibt es einen Doppelpack an Sch&ouml;nheiten, n&auml;mlich die Bands, die in meinem Musikblog <a href="http://darklands-radio-shadowplay.blogspot.com/" target="_blank">Darklands</a> das Rennen f&uuml;r die Monate April und Mai gemacht haben. Allerdings erfolgt die Information &uuml;ber die Sch&ouml;nheit des Monats Mai hier nur als Link. Der Artikel wurde n&auml;mlich von Falk mit meinem Einverst&auml;ndnis vor einigen Wochen schon einmal als Empfehlung ver&ouml;ffentlicht. Das Gute daran: Er ist gewisserma&szlig;en &#8220;Schuld&#8221; daran, da&szlig; ich Euch nun meine Sch&ouml;nheiten selber vorstellen darf.</em></p>
<p><strong>Sch&ouml;nheit des Monats Mai 2010</strong></p>
<p>Link &#8220;<a href="http://www.darkerradio.com/empfehlungen/motorama-debutalbum-alps-als-download/">Motorama &#8211; Endlich ist das erste Album da</a>&#8220;</p>
<p><strong>Sch&ouml;nheit des Monats April 2010</strong></p>
<p><strong>Mit <em>Area24</em> m&ouml;chte ich eine Band aus heimischen Gefilden vorstellen.</strong> Sie sind der Beweis daf&uuml;r, dass man nicht unbedingt weit fahren mu&szlig;, um junge Bands zu finden, die Musik auf hohem Niveau machen und welche einen bleibend Eindruck beim H&ouml;rer hinterl&auml;&szlig;t.</p>
<p><strong><em>Area24</em> stammen aus Osnabr&uuml;ck und wurden 2008 ins Leben gerufen.</strong> Die Band kann bisher auf diverse Samplerbeitr&auml;ge und das im Fr&uuml;hjahr 2009 ver&ouml;ffentlichte Album <em>Songs from the Undersphere</em> zur&uuml;ckblicken. Stilistisch sind die Niedersachsen im Bereich Dark-Rock einzuordnen. Die Besetzung der Band ist mit Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug als klassisch zu bezeichnen. Jedoch kommen bei den Songs des Albums auch weitere Instrumente wie Keyboard, Klavier, Streicher und Akustische Gitarre zum Zuge.</p>
<p><strong>Beim H&ouml;ren von <em>Songs from the Undersphere</em> wird schnell deutlich</strong>, dass es sich hier durchg&auml;ngig um ein ausgefeilt arrangiertes und gut produziertes Album handelt, welches allerdings nach meinem Geschmack teilweise etwas zu glatt r&uuml;berkommt. Etwas mehr Ecken und Kanten w&uuml;rden den Songs &#8211; meiner Meinung nach &#8211; zu noch mehr Charakter verhelfen.</p>
<p><strong>Im Zentrum der Musik von <em>Area24</em> steht eindeutig die Stimme des S&auml;ngers Matthik</strong>, die mich sehr an Markus Maria Jansen (M. walking on the water) erinnert. Ihr gelingt es, Text und Musik zu einer Einheit verschmelzen zu lassen. Sie haucht den Songs ihr Leben ein. Sie ist das, was den hohen Wiedererkennungswert von <em>Area24</em> ausmacht.<br />
Warum das so ist? Ganz einfach: M&ouml;chte man das Wort Melancholie defnieren, so kommt man an der Stimme des Frontmannes von <em>Area24</em> absolut nicht vorbei. Durch seine wunderbare Art zu singen, werden die Texte, deren Inhalte ein ordentliches Ma&szlig; an Schwermut und Romantik aufweisen, in ihrer Bedeutung mehr als unterstrichen. So werden Rock-Songs zu Hymnen. Aus diesen Gr&uuml;nden wird das Album auch nach mehrmaligem H&ouml;ren nicht langweilig.</p>
<p align="center"><img alt="phoca thumb l live" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/09/phoca_thumb_l_live.jpg" width="600" height="350" /></p>
<p><strong>Wer Area24 live sehen m&ouml;chte, der hat dazu dieses Jahr noch an folgenden Terminen die M&ouml;glichkeit:</strong></p>
<p><strong>02.10.2010</strong> &#8211; <a href="http://www.charocky.de/">Eventhalle &#8211; Neuss</a> (Charocky &#8211; Festival)<br />
<strong>22.10.2010</strong> &#8211; FST B&uuml;rgerfelde-Halle &#8211; Oldenburg (Herbststurm &#8211; Festival 2010)<br />
<strong>28.11.2010</strong> &#8211; <a href="http://events.myspace.com/Event/3001361/Area24--Down-Below--more">K17 &#8211; Berlin</a> (Support Show f&uuml;r &#8216;Down Below&#8217;)<br />
<strong>18.12.2010</strong> &#8211; <a href="http://events.myspace.com/Event/6601954/Enter-The-Undersphere">Alte Webschule &#8211; Bramsche</a> (A Dark Night mit &#8216;Area24&#8242;, &#8216;Do Not Dream&#8217;)</p>
<p><strong>Nach eigenem Bekunden ist</strong> <strong>ein zweites Album derzeit in Planung.</strong> Ich bin gespannt &#8230; und wie gesagt: jetzt rotiert die Scheibe schon oft in meinem Player. Nicht auszudenken, wenn das zweite Album etwas mehr Ecken und Kanten h&auml;tte &#8211; dann w&auml;re es fast schon perfekt.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a title="Webseite von Area24" href="http://area24-music.com/">Webseite von Area24</a></p>

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		<title>Cecilia::Eyes &#8211; Eine Band, die etwas zu sagen hat</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/ceciliaeyes-eine-band-die-etwas-zu-sagen-hat/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 12:10:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>IndiMichi</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Schönheit des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Cecilia::Eyes]]></category>
		<category><![CDATA[Darklands]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Rock]]></category>
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In der Kategorie Sch&#246;nheit des Monats stelle ich euch, wie schon angek&#252;ndigt, bis Oktober die bisherigen Sch&#246;nheiten der vergangenen Monate vor, bevor dies dann chronologisch synchronisiert erfolgen wird. Diesmal geht es um eine Band, deren Musikrichtung im musikalischen Spektrum von darkerradio sicherlich nicht gerade im Fokus steht. Vielleicht ist das aber auch gerade Grund genung, [...]]]></description>
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<p><em>In der Kategorie Sch&ouml;nheit des Monats stelle ich euch, wie schon angek&uuml;ndigt, bis Oktober die bisherigen Sch&ouml;nheiten der vergangenen Monate vor, bevor dies dann chronologisch synchronisiert erfolgen wird. Diesmal geht es um eine Band, deren Musikrichtung im musikalischen Spektrum von darkerradio sicherlich nicht gerade im Fokus steht. Vielleicht ist das aber auch gerade Grund genung, euch diese Band etwas n&auml;herzubringen. Die Rede ist von Cecilia::Eyes aus Belgien, die mit ihrem Album &#8220;Here dead we lie&#8221; zur Sch&ouml;nheit des Monats M&auml;rz bei meinem Musikblog <a href="http://darklands-radio-shadowplay.blogspot.com/" target="_blank">Darklands</a> erhoben wurden.</em></p>
<p><strong>Sch&ouml;nheit des Monats M&auml;rz 2010</strong></p>
<p><strong>Ich hatte es kaum erwarten k&ouml;nnen</strong>, als das neue Album von Cecilia::Eyes endlich im M&auml;rz diesen Jahres ver&ouml;ffentlicht wurde und ich wurde nicht ent&auml;uscht. Zwar ist es anders als ich mir vorgestellt hatte &#8211; aber bestimmt nicht schlechter! Doch der Reihe nach: Cecilia::Eyes ist eine bereits 2004 gegr&uuml;ndete Formation, welche aus Morlanwez im S&uuml;dwesten der Wallonie/Belgien stammt. Die Besetzung des Quintetts besteht aus 3 Gitarren, Drums/Keybords und Bass. Die Tatsache, da&szlig; sie ihren Toningenieur als sechstes Bandmitglied auff&uuml;hren unterstreicht, welchen gro&szlig;en Wert die Belgier auf einen optimimales Sound legen. Dies spiegelt sich in Ihren Ver&ouml;ffentlichungen wieder.</p>
<p align="center"><img alt="Cecilia Eyes" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/09/ceciliaeyes.jpg" width="600" height="350" /></p>
<p><strong>Bisher haben Cecilia::Eyes mit &#8220;Echoes From The Attic&#8221; eine EP (2005) und mit &#8220;Mountain Tops Are Sometimes Closer To The Moon&#8221; ein Album (2007) herausgebracht.</strong> Die Musik, die man darauf findet kann man als Post-Rock mit Shoegaze-Anleihen bezeichnen. Als musikalische Seelenverwandte k&ouml;nnen Bands wie Mogwai oder Godspeed You! Black Emperor betrachtet werden. Dar&uuml;ber hinaus gibt die Band an, durch so renomierte Shoegazer wie My Bloody Valentine, Slowdive oder den Pale Saints in ihrem Schaffen beeinfllu&szlig;t zu sein.</p>
<p><strong>Nun liegt mit &#8220;Here dead we lie&#8221; das zweite Album vor.</strong> Es besticht &#8211; wie schon sein Vorg&auml;nger &#8211; durch sein Artwork, welches hier noch ein wenig aufwendiger daherkommt. So ist das Album in einer ansprechenden Box verpackt, die neben dem Tontr&auml;ger anstatt eines Booklets mehrere &#8220;postkartenartige&#8221; Einlagen enth&auml;lt. Diese zeigen auf der Vordersete Fotografien in blassen, zur&uuml;ckgenommenen Farbt&ouml;nen, w&auml;hrend auf den R&uuml;ckseiten meistens die &uuml;blichen Informationen zum Album stehen.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: left"><strong>Nun zum Album selber:</strong> &#8220;Here dead we lie&#8221; ist ein reines Konzeptalbum. Zentrales Thema ist der Krieg und seine Folgen. Schon aus diesem Grund ist es keine leichte Kost, die hier geboten wird. Das Album will erabeitet werden. Ein H&ouml;rdurchgang reicht sicher nicht aus, um dem der Musik gerecht zu werden. Kann man bei Like Wolves nur vermuten, wo die Reise hingeht, so wird im Folgenden schnell deutlich, da&szlig; sich hier sehr intensiv mit den verschiedenen Facetten des Krieges und seiner Begleiterscheinungen auseinandergesetzt wird.</p>
<p><strong>So scheinen bei &#8220;For the Fallen&#8221;, dem zweiten Titel</strong>, welcher mit einem Sample von Kinderstimmen eingeleitet wird, immer dichter werdende, schwere Gitarrenw&auml;nde zu mahnen oder gar anzuklagen. Vielleicht, da&szlig; die Kinder, die Jugend in erster Linie die Leidtragenden eines Krieges sind? Nun, dies ist meine ganz pers&ouml;nliche Auslegung. Sicher ist bei rein instrumentaler Musik eine Interpretation sehr schwierig und jeder h&ouml;rt etwas anderes heraus. Aber das macht die Musik und auch gerade &#8220;Here dead we lie&#8221; so spannend. Es f&uuml;hrt dazu, sich Gedanken &uuml;ber die Thematik zu machen. So kann es auch sein, da&szlig; man Dinge zu deuten versucht, bei denen sich Cecilia::Eyes vielleicht gar nichts oder nicht viel gedacht haben. Doch die Gedanken sind frei und jeder kann das Album f&uuml;r sich pers&ouml;nlich entdecken.</p>
<p><strong>Bei &#8220;Anthem for doomed Youth&#8221; rezitiert eine Stimme</strong> &#8211; untermalt von einer d&uuml;steren Soundcollage &#8211; eine von Wilfred Owen 1917 verfasste Hymne f&uuml;r eine Generation, deren unbeschwerte Jugend durch den ersten Weltkrieg ausgel&ouml;scht wurde. Das St&uuml;ck endet durch die ebenfalls gesprochene Definition der Kunst des Krieges mit einem krassen Kontrapunkt. Bei &#8220;Four lost Soldiers&#8221; erz&auml;hlen die Gitarren, unterst&uuml;tzt von einem sehr pr&auml;senten Schlagzeug, eine traurige Geschichte.</p>
<p><strong>Dann erweisen sich Cecilia::Eyes bei &#8220;The Departure&#8221; und &#8220;Fifty years under the Tent&#8221; als Meister der leisen, aber nicht minder intensiven T&ouml;ne.</strong> So wird &#8220;The Departure&#8221; von einer wundersch&ouml;nen melancholischen Pianomelodie getragen. Trotz einer gewissen Traurigkeit, die dem St&uuml;ck anhaftet, stelle ich mir beim H&ouml;ren immer wieder die Frage, ob nicht auch eine positive Stimmung herauszuh&ouml;ren und ob das Wort Depature aufgrund dessen im postiven Sinne als Aufbruch zu &uuml;bersetzen ist. Mit einer Dauer von &uuml;ber 10 Minuten ist &#8220;Fifty years under the Tent&#8221; vielleicht als zentrales Element von &#8220;Dead here we lie&#8221; zu sehen. Wahrscheinlich ist hier die Auswirkung der Kriege auf das Leben der Menschen danach das Thema. Es soll vielleicht darauf hindeuten, da&szlig; in unserer heutigen Zeit noch viele Konflikte, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit haben, ungel&ouml;st sind. Dabei klagt die Musik nicht an, hebt nicht den Zeigefinger, sondern stellt nur fest. Im Gegensatz dazu vermitteln dicke, bedrohliche Gitarrenw&auml;nde bei &#8220;No Prayers, No Bells, No Homeland&#8221; ein Gef&uuml;hl von Hoffnungslosigkeit.</p>
<p><strong>Den Abschluss bildet mit &#8220;Death for Treasure&#8221; ein St&uuml;ck, welches ich aufgund seiner Dramatik als das Intensivste des Albums empfinde.</strong> Der Titel beginnt mit einer melancholischer Pinomelodie bis etwa bei der H&auml;lfte des St&uuml;ckes die &uuml;brigen Instrumente zunehmend die Oberhand gewinnen. Der Sound wird dichter, die Lautst&auml;rke schwillt an und ein Gef&uuml;hl von Aufb&auml;umen gegen das Ausweglose entsteht. Dann setzt Stille ein &#8211; so als w&uuml;rde sie in Form von lautlosen T&ouml;nen zum St&uuml;ck geh&ouml;ren. Fast 50 Sekunden lang, wo alles erloschen scheint, was vorher noch so pr&auml;sent war. Intensiit&auml;t pur &#8230; bis eine Stimme mit der Information, an welchem Ort die Aufnahmen zu diesem St&uuml;ck oder gar dem ganzen Album entstanden sind, uns erl&ouml;st und in die Realit&auml;t zur&uuml;ckholt.</p>
<p><strong>Cecillia:Eyes entfernen sich mit diesem Konzeptalbum von ihren Shoegazeanleihen und liefern mit ein Werk ab, welches Ma&szlig;st&auml;be setzt.</strong> Diese Band hat hat etwas zu sagen und das tut sie mit &#8220;Here dead we lie&#8221; auch &#8211; aber ohne nur plump den Zeigefinger zu erheben. Selten hat rein instrumentale Musik f&uuml;r mich eine derartige Botschaft transportieren k&ouml;nnen, wie es das neue Album von Cecilia::Eyes tut. Selten bin ich von neuzeitlicher Musik so ber&uuml;hrt worden, da&szlig; ich meinte zu sp&uuml;ren, welche Bedeutung hinter jeder einzelnen Note steckt. Dieses Album ist der perfekte Soundtrack f&uuml;r das eigene Kopfkino.</p>
<p><strong>&#8220;Here dead we lie&#8221; ist sicher kein fr&ouml;hliches Album.</strong> Es ist kein Album, welches man aus dem Regal holt, um es zu h&ouml;ren, wenn man sich f&uuml;r die Party ferigmacht. Es ist vielmehr wie ein Buch, das man bei einem guten Glas Rotwein liest &#8230; genie&szlig;t &#8230; und jeder wird etwas anderes darin herauslesen, denn die Musik l&auml;&szlig;t den Gedanken &#8211; mehr noch als das gesprochene Wort &#8211; freien Lauf.</p>
<p><img alt="cecilia-eyes-here-dead-we-lie-cover" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/09/cecilia-eyes-here-dead-we-lie-cover.jpg" width="200" height="214" /></p>
<p><strong>Tracklist:</strong></p>
<ol>
<li>Like Wolves</li>
<li>For The Fallen</li>
<li>Anthem For Doomed Youth</li>
<li>Four Lost Soldiers</li>
<li>The Departure</li>
<li>Fifty Years Under The Tent</li>
<li>No Prayers, No Bells, No Homeland</li>
<li>Death For Treason</li>
</ol>
<p><em>Ich kann nur empfehlen, Eure Musiksammlung um dieses Album zu erweitern, damit Ihr selbst erleben k&ouml;nnt, was es mit Euch macht und was ich hier nur ansatzweise versuchen konnte zu beschreiben.</em></p>
<p><strong>Links:</strong> <a href="http://www.myspace.com/ceciliaeyes" target="_blank">Cecilia::Eyes bei MySpace</a> | <a href="http://www.ceciliaeyes.be/">Webseite von Cecilia::Eyes</a></p>
<p><object width="600" height="475"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Fokz-mJBvVE?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Fokz-mJBvVE?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="475" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>

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		<item>
		<title>Es wird wieder gecastet</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/essays/es-wird-wieder-gecastet/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>

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Es geht wieder los. Auf dem Weg zur Arbeit grinste mich heute ein gro&#223;es Plakat an, das f&#252;r die neue &#8220;Popstars&#8221; Staffel wirbt. Es erstaunt mich wirklich, das es tats&#228;chlich immer noch genug Nachwuchs zu geben scheint der ernsthaft daran glaubt ber&#252;hmt zu werden, nachdem er durch den Casting-Kakao gezogen wurde. Gecastet werden hier wohl [...]]]></description>
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<p><strong>Es geht wieder los.</strong> Auf dem Weg zur Arbeit grinste mich heute ein gro&szlig;es Plakat an, das f&uuml;r die neue &#8220;Popstars&#8221; Staffel wirbt. Es erstaunt mich wirklich, das es tats&auml;chlich immer noch genug Nachwuchs zu geben scheint der ernsthaft daran glaubt ber&uuml;hmt zu werden, nachdem er durch den Casting-Kakao gezogen wurde. Gecastet werden hier wohl eh kaum Talente, sondern Dramen. Hast Du einen schweren Schicksalsschlag in der Familie, ein zer&uuml;ttetes Leben oder schon mal im Knast gesessen, hast Du gute Chancen es weit zu bringen.</p>
<p><strong>Nat&uuml;rlich wird dem gierigen Publikum vorgegaukelt das es tats&auml;chlich um die Suche nach neuen Talenten geht.</strong> Das das nur die halbe Wahrheit ist, d&uuml;rfte eigentlich jedem klar sein der sich von den bunten Bildern nicht verblenden l&auml;&szlig;t. Wenn die Optik nicht ins verkaufsf&auml;hige Bild passt wird aus einer G&auml;nsehautstimme schnell mal etwas was nicht gesucht wird oder zu speziell ist. Gezielt wird das gecastete Produkt auf die zahlungskr&auml;ftige Zielgruppe zugeschnitten. Das man zugunsten von k&uuml;nstlich erzeugten Emotionen schon mal an der Wahrheit dreht, ist dabei nat&uuml;rlich einkalkuliertes Risiko.</p>
<p><strong>Am Ende wird wie immer der Rubel rollen und &uuml;ber die Kandiaten in sp&auml;testens einem halben Jahr niemand mehr ein Wort verlieren.</strong> Alles wie immer also.</p>
<p>In den n&auml;chsten 2 Wochen werde ich meinen Urlaub genie&szlig;en und danach wird es dann mit Sicherheit neue Themen geben &uuml;ber die es zu berichten gilt.</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>

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		<title>Der nette Herr DJ von nebenan</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 15:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Torge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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Da es mit Sicherheit noch keinem DJ passiert ist, dass ein Clubbesucher zu ihm kommt und ihm zu seiner rattengeilen Musikauswahl gratuliert und ihm aus purem Dank einen Drink spendiert, kann der Job des Club-DJ&#8217;s durchaus frustrierend auf manche Gem&#252;ter einwirken.
Gut, man hat Freisaufen und Groupies, aber mal ganz ehrlich: Vor allem das Freisaufen wird [...]]]></description>
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<p>Da es mit Sicherheit noch keinem DJ passiert ist, dass ein Clubbesucher zu ihm kommt und ihm zu seiner rattengeilen Musikauswahl gratuliert und ihm aus purem Dank einen Drink spendiert, kann der Job des Club-DJ&#8217;s durchaus frustrierend auf manche Gem&uuml;ter einwirken.<br />
Gut, man hat Freisaufen und Groupies, aber mal ganz ehrlich: Vor allem das Freisaufen wird zur Nervenberuhigung auch dringend ben&ouml;tigt.</p>
<p>Hat man durch die st&auml;ndige Frustration, meist hervorgerufen von Spinnern, die sich zum 20. Mal Blutengel gew&uuml;nscht haben und auch durch st&auml;ndiges Auslachen durch den genervten DJ nicht davon abzubringen sind, tonnenweise und vor allem abartig schlechte Wunschtitellisten einzureichen, einen Ausbund an Hass und Abscheu aufgebaut, scheut aber das berufstypische Magengeschw&uuml;r, so bleibt einem eigentlich nur der Ausweg, andere DJ&#8217;s zu nerven.<br />
Gut, Leberzerfall und Geschlechtskrankheiten geh&ouml;ren auch zu den berufstypischen Krankheiten, aber bei denen hatte man vorher wenigstens Spa&szlig;&#8230;</p>
<p>Meine zwei Lieblingsentspannungs&uuml;bungen an &#8220;befreundeten&#8221; DJ&#8217;s sind Folgende:</p>
<p>Sobald der eigene Nighter besser l&auml;uft, als eine Kongurrenzveranstaltung am n&auml;chsten Abend, schlendert man zu dieser, begr&uuml;&szlig;t den DJ sehr herzlich, als w&auml;re man schon ewig mit ihm befreundet und nach einem Fachgespr&auml;ch &uuml;ber gute Musik, wobei hier die Pr&auml;misse &#8220;gut ist, was er mag&#8221; auftrumpft, ist das Eis gebrochen, er sch&ouml;pft ein Mindestma&szlig; an Vertrauen und dann kann&#8217;s auch schon losgehen:</p>
<p>1.) W&auml;hrend man ihn ununterbrochen daf&uuml;r bedauert, musikalisch hervorragende Exoten nicht da zu haben und man ihm versichert, ihm demn&auml;chst mal ein paar Sampler fertig zu machen, kommt der eigentliche Teil der Entspannung:<br />
&#8220;Ach im &uuml;brigen tut es mir leid, dass ich so selten bei deiner Veranstaltung bin, aber mein Nighter ist immer so gerammelt voll, dass ich zu kaum etwas Anderem komme&#8230;&#8221; Ein vielsagender Blick durch die sp&auml;rliche G&auml;stemenge leitet dann ein:&#8221;Aber das kennst du &#8230; &auml;h &#8230; naja, du kannst es dir bestimmt vorstellen.&#8221;.</p>
<p>2.) W&auml;hrend des Sinnierens &uuml;ber Klassiker der Gruftie-Szene fragt man ganz beil&auml;ufig, ob er vielleicht &#8220;Agent Orange&#8221; von SpizzEnergi spielen mag.<br />
Hat er nicht da?<br />
Kein Problem, ich hab die Nummer immer auf einem Sampler in der Tasche.<br />
Nun sind zwei Dinge von essenzieller Wichtigkeit:<br />
Atens muss er gerade alleine hinter den Plattentellern (heute ja meist nur noch Laptop) stehen und Btens darf er den Song entweder gar nicht kennen oder sich nicht wirklich an ihn erinnern.<br />
Sind beide Voraussetzungen erf&uuml;llt, gibt man ihm den Sampler, sagt noch kurz:&#8221;St&uuml;ck 7&#8243; und zwecks kurzer Lautst&auml;rkeanpassung h&ouml;rt er rein und pegelt den Song ein.<br />
Dies ist der Startschuss zu einer &uuml;berschwenglichen Einladung auf ein kurzes Bier an der Theke.<br />
Hat man den DJ vom Pult an die Theke gelotst und gibt SpizzEnergi ihr sch&ouml;nes St&uuml;ck zum Besten, muss man nur noch darauf warten, bis entweder die Boxen platzen oder er slapstikesk zum CD-Player zur&uuml;ckspurtet und mit einem Knall den Raum zum Schweigen bringt.</p>
<p>Da es noch andere Methoden gibt, ich aber auch gespannt bin, ob jemand noch welche kennt, warte ich mal ab, ob ihr euch traut, welche zu verraten.<br />
Von mir aus k&ouml;nnt ihr auch im Kommentar erl&auml;utern, wie ihr subtil und zielsicher als Konsument/Gast einen DJ zum Wahnsinn treibt.</p>
<p>Ich bin gespannt.<br />
Gr&uuml;tze aus der M&uuml;tze</p>

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		<title>Die Geb&#252;hrenmafia</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>

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Da kann einem ja schon am fr&#252;hen Morgen der Kaffee hochkommen. In den Medien wird mal wieder &#252;ber die GEZ-Reform diskutiert. Ab 2013 soll es also eine Haushaltsabgabe geben. Jeder Haushalt zahlt ab dann 17,98 Euro pro Monat an die GEZ. Macht also 215,76 Euro im Jahr f&#252;r &#252;berwiegend nutzlosen Schwachsinn. Und das wo ich [...]]]></description>
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<p><strong>Da kann einem ja schon am fr&uuml;hen Morgen der Kaffee hochkommen.</strong> In den Medien wird mal wieder &uuml;ber die GEZ-Reform diskutiert. Ab 2013 soll es also eine Haushaltsabgabe geben. Jeder Haushalt zahlt ab dann 17,98 Euro pro Monat an die GEZ. Macht also 215,76 Euro im Jahr f&uuml;r &uuml;berwiegend nutzlosen Schwachsinn. Und das wo ich doch schon M&uuml;llgeb&uuml;hren bezahle.</p>
<p><strong>Schauen wir doch mal wof&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Nutzlosanstalten unsere hart verdiente Kohle verbraten.</strong> 2002 Euro pro Minute kostet die Talkshow von Talker Johannes B. Kerner. Bei einer L&auml;nge von 65 Minuten macht das 130.130 Euro pro Show – und das f&uuml;r Dummgelaber vom Feinsten. 11 Millionen Euro im Jahr kostet der Spartenkanal ZDF.Info, den ich aber nur empfange wenn ich eine zus&auml;tzliche Geb&uuml;hr an meinen Kabelnetzbetreiber abdr&uuml;cke. Dazu kommen dann so wertvolle Produktionen wie der &#8220;<em>Musikantenstadl</em>&#8220;, &#8220;<em>Der Bergdoktor</em>&#8221; oder &#8220;<em>Das Traumschiff</em>&#8220;.</p>
<p><strong>Immer wieder h&ouml;rt man das Argument der Werbefreiheit im Vergleich zu den privaten Programmen.</strong> Erstens stimmt das nur bedingt, da ja auch bei ARD und ZDF anteilig Werbung l&auml;uft, und zweitens hab ich nichts gegen normal dosierte Werbepausen. Ich mu&szlig; zwischendurch ohnehin auf´s Klo oder zum K&uuml;hlschrank und verpasse nichts. Es gibt f&uuml;r mich keine gute Erkl&auml;rung die den angeblichen Bedarf der &ouml;ffentlich-rechtlichen Anstalten plausibel begr&uuml;ndet. Wir leben in einer freien Marktwirtschaft und wer in dieser nicht ohne Zwangshilfe &uuml;berlebensf&auml;hig ist, hat dort nichts zu suchen. Die einzig wirkliche Reform w&auml;re die Abschaffung dieser Zwangsgeb&uuml;hr, die teilweise schon an mafi&ouml;se Schutzgelderpressung erinnert.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;   </p>

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		<title>Der Clubhit</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 10:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es war wieder soweit. Der Postbote brachte neue frische Promos ins Haus. Wie immer geht’s zuerst ans Promotext lesen. Da sticht mir wieder eine besondere Formulierung ins Auge: &#8220;Mit dem Clubhit…&#8221; Zum einen finde ich es schon witzig das da anscheinend jemand in die Zukunft blicken kann. Und dann kommen wir zur alles entscheidenden Frage [...]]]></description>
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<p><strong>Es war wieder soweit. Der Postbote brachte neue frische Promos ins Haus.</strong> Wie immer geht’s zuerst ans Promotext lesen. Da sticht mir wieder eine besondere Formulierung ins Auge: &#8220;<em>Mit dem Clubhit…</em>&#8221; Zum einen finde ich es schon witzig das da anscheinend jemand in die Zukunft blicken kann. Und dann kommen wir zur alles entscheidenden Frage – was macht einen Clubhit aus?</p>
<p><strong>Wenn ich von dem ausgehe, was mir in letzter Zeit so als potentieller Clubhit verkauft worden ist, k&ouml;nnte man aus dem was ich da h&ouml;re fast ein Tutorial erstellen.</strong> Demnach sollte ein Clubhit aus folgenden Bestandteilen bestehen. Man nehme einen monoton h&auml;mmernden Beat. Rhythmuswechsel sind aus Gr&uuml;nden der Verunsicherung des tanzw&uuml;tigen Volks unbedingt zu vermeiden. Enorm wichtig ist die erg&auml;nzende Bassline. Bitte auch hier nicht zu viel variieren.</p>
<p><strong>Mit dem Einsatz von klischeebeladenen Samples sollte nicht gespart werden</strong>. Ganz hoch im Kurs liegen hier das b&ouml;se F-Wort, Synonyme f&uuml;r das weibliche Geschlecht, Gewaltexzesse, sowie diverse K&ouml;rperfl&uuml;ssigkeiten, allen voran nat&uuml;rlich &#8220;Bluuuuuut&#8221;. Gesang ist nicht unbedingt von N&ouml;ten. Falls doch, sollte er sp&auml;rlich eingesetzt werden und sich an dieselben Voraussetzungen wie die Samples halten. Au&szlig;erdem sollte er stark verzerrt oder verfremdet sein. Die Melodie sollte einpr&auml;gsam sein und sich mindestens 5-mal wiederholen. Alles in allem solltet ihr f&uuml;r die Erstellung des Tracks nicht l&auml;nger als 30 Minuten brauchen, damit in maximal einer Woche das Album voller Clubhits gepresst werden kann.</p>
<p><strong>Nat&uuml;rlich braucht so ein potentieller Clubhit auch optische Unterst&uuml;tzung.</strong> Wenn Du in Deiner Bekanntschaft ein halbwegs gut aussehendes M&auml;del Dein Eigen nennen kannst, ziehe es aus und lichte es f&uuml;r das Cover ab. Gut kommt dabei nat&uuml;rlich wieder &#8220;Bluuuuuut&#8221;. Das lenkt den H&ouml;rer dann vielleicht auch davon ab mal genauer hinzuh&ouml;ren. Wenn Dein erster Clubhit erfolgreich war, kopiere ihn zehnmal und variiere nur in der Anordnung der Instrumentierung und der Samples. Somit w&auml;re Dein Weg in die Tanztempel dieser Welt geebnet.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>

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		<title>Neulich an der Hotline</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/essays/neulich-an-der-hotline/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Das Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>

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Fast jeder von uns kennt das Problem. Man hat ein technisches Ger&#228;t das nicht mehr so will wie man selbst. Man probiert und probiert und irgendwann hilft nur noch das Grauen an sich – die technische Hotline. Das diese Hotlines noch viel schlechter als ihr Ruf sind (es gibt sicher auch Ausnahmen), durfte ich k&#252;rzlich [...]]]></description>
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<p><strong>Fast jeder von uns kennt das Problem.</strong> Man hat ein technisches Ger&auml;t das nicht mehr so will wie man selbst. Man probiert und probiert und irgendwann hilft nur noch das Grauen an sich – die technische Hotline. Das diese Hotlines noch viel schlechter als ihr Ruf sind (es gibt sicher auch Ausnahmen), durfte ich k&uuml;rzlich wieder sehr eindrucksvoll erfahren.</p>
<p><strong>Ich will nicht bezweifeln das es durchaus Anrufer gibt bei denen die &uuml;blichen &#8220;<em>Haben Sie den Netzstecker eingesteckt?</em>&#8221; Kommentare fruchten.</strong> Was das betrifft haben die Damen und Herren an der Hotline mein tiefstes Mitgef&uuml;hl. Wie schnell man aber unter Umst&auml;nden nicht mehr wei&szlig;, wer jetzt eigentlich das Problem hat, schildere ich im Folgenden.</p>
<p><strong>Ich habe also ein technisches Problem und w&auml;hle die Nummer der Hotline.</strong> Nach der &uuml;blichen Begr&uuml;&szlig;ung geht es ans Eingemachte, dachte ich wenigstens. Doch bevor ich mein Problem schildern kann, ist meine Kundennummer von Interesse. Also auf geht´s. &#8220;<em>Leider kann ich Ihre Kundenummer nicht finden</em>.&#8221; Ok, also nochmal. &#8220;<em>Nein, Kundennummer nicht bekannt. Sind Sie denn schon Kunde bei uns?</em>&#8221; &#8220;<em>Ja, &auml;hm…deswegen rufe ich an.</em>&#8221; Also nochmal ganz langsam die Kundennummer, eine sechsstellige Zahl &uuml;brigens. Nachdem das Ergebnis erneut negativ ist, drehen wir den Spie&szlig; doch mal um. &#8220;<em>Haben Sie die Nummer auch wirklich richtig eingegeben?</em>&#8221; &#8220;<em>Ich werde sie doch nicht dreimal falsch eingeben.</em>&#8221; &#8220;<em>K&ouml;nnen Sie dann eventuell mal nach meinem Namen suchen?</em>&#8221; &#8220;<em>Tut mir leid, das geht momentan in unserem System nicht.</em>&#8221; </p>
<p><strong>Jetzt kommt mir pl&ouml;tzlich eine ganz andere Idee.</strong> &#8220;<em>Gucken Sie mal auf Ihre Tastatur</em>.&#8221; &#8220;<em>Ja?</em>&#8221; &#8220;<em>Haben Sie eventuell die Feststelltaste aktiviert?</em>&#8221; &#8220;<em>Oh. Ja, die leuchtet.</em>&#8221; &#8220;<em>Freut mich das ich Ihnen helfen konnte.</em>&#8221; Ist mein technisches Problem da jetzt angebracht? Ich will ja auch niemanden &uuml;berfordern. Dazu kommt das solche Hotlines ja auch nicht gang g&uuml;nstig sind. Ich sollte mir die entstandenen Kosten zuz&uuml;glich meiner Auskunft von der n&auml;chsten Rechnung abziehen, w&auml;re doch eigentlich gerecht, oder?</p>
<p>Fortsetzung folgt…</p>

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		<title>Ein Fauxpas jagt den n&#228;chsten</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/essays/ein-fauxpas-jagt-den-nachsten/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 10:46:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Essay]]></category>
		<category><![CDATA[Unheilig]]></category>

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Letzte Woche berichtete ich bereits &#252;ber die geballte Kompetenz aus dem Hause ZYX-Music. Die Echos darauf sind noch nicht ganz verklungen, da steht auch schon der n&#228;chste Fauxpas ins Haus. In liebevoller Kleinarbeit haben die Jungs einen Sampler zusammengestellt. Stundenlang gr&#252;belte man wohl &#252;ber einen passenden Titel f&#252;r das neueste Wunderwerk. Und schlie&#223;lich hatte jemand [...]]]></description>
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<p><strong>Letzte Woche berichtete ich bereits &uuml;ber die <a href="http://www.darkerradio.com/artikel/essays/das-schubladenproblem/">geballte Kompetenz</a> aus dem Hause ZYX-Music.</strong> Die Echos darauf sind noch nicht ganz verklungen, da steht auch schon der n&auml;chste Fauxpas ins Haus. In liebevoller Kleinarbeit haben die Jungs einen Sampler zusammengestellt. Stundenlang gr&uuml;belte man wohl &uuml;ber einen passenden Titel f&uuml;r das neueste Wunderwerk. Und schlie&szlig;lich hatte jemand die genial einfache Idee das ganze treffend &#8220;Electropop Volume 1&#8243; zu taufen.</p>
<p><strong>Nicht das es da bereits eine erfolgreiche Reihe namens &#8220;Electropop&#8221; gibt, die mittlerweile bereits beim 4.Teil angekommen ist.</strong> Wer jetzt kleinlich ist kann nat&uuml;rlich auf die Schreibweise hinweisen. Schlie&szlig;lich nennt sich der bereits 2008 ver&ouml;ffentlichte Sampler &#8220;electropop.1&#8243;. Ich kann mich allerdings des Gef&uuml;hls nicht erwehren, das hier versucht wird auf einen erfolgreichen Zug aufzuspringen. Soviel Ahnungslosigkeit traue ich selbst den Jungs bei ZYX nicht zu.</p>
<p><strong>Seit den Charterfolgen von Oomph!, Unheilig &#038; Co. scheinen  sonst eher in anderen Gefilden beheimatete Label das gro&szlig;e Geld zu wittern.</strong> Falls es doch an der Ahnungslosigkeit liegt &#8211; ein bi&szlig;chen mehr Recherche d&uuml;rfte nicht zuviel verlangt sein. Im Zweifelsfalle gibt es dank Internet genug M&ouml;glichkeiten. Wenn Euch das jedoch zuviel ist, d&uuml;rft ihr auch gerne bei uns nachfragen.</p>
<p>Fortsetzung folgt&#8230;</p>

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