Islington Boys’ Club

Links zu irgendwelchen Bands bekommt man des öfteren zugeschickt, darunter einige relativ uninteressante und manchmal, wirklich selten, welche, die einen dermaßen die Schuhe ausziehen und man nicht mehr weiß, wo oben und wo unten ist.

So kam ich vor einigen Tagen an einen Link der Band Islington Boys’ Club. Zu hören bekam ich dann einen Gitarrensound, der mich sofort fesselte, wenige Sekunden später eine Stimme, die ich vorher noch nie so hörte. Quasi zeitgleich wurde ich zurück in die 80er gebeamt, zumindest für drei sehr faszinierende Minuten. Sounds jenseits jeglicher Klischees, ein Ohrwurm vom ersten Ton bis zum letzten.

Es kommt wirklich selten vor, dass ich mir einen Song im Player mehrfach anhöre, aber “Pristine” lief geschätzte zehn Male durch den Player und ich konnte immer noch nicht fassen, was mich da gerade beschallt. Was mich, neben dieser verzaubernden Stimme fesselte, war besonders der Gitarrensound, so erinnert dieser eindeutig an diverse Post Punk-Bands, ohne dabei seine eigene Marke zu vernachlässigen. Bei ca. 2 Minuten Spielzeit bekam ich den nächsten Hammer versetzt: Eine Gitarrenmelodie, die mich seither nicht mehr loslässt und mir dermaßen eine Gänsehaut verpasst, dass es mich gar schüttelt.

Pristine – Islington Boys’ Club by islingtonboysclub

Die Band, bisher labellos, hat kürzlich ihre erste EP “Pristine / Plastic 16″ herausgebracht, die schon sehr sehr bald meine Sammlung zieren und wohl eine ganze Weile ständig durch meine Boxen schallen wird.

Da bleibt nur noch abzuwarten, was es in Zukunft noch von den Jungs aus London zu hören geben wird. Ich warte gespannt…

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