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	<title>darkerradio - Voices from the underground &#187; Karsten</title>
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	<itunes:summary>Immer mehr Künstler entscheiden sich ihre Musik unter einer Creative Commons Lizenz zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lizenzen geht es bei Creative Commons nicht darum, was man als Nutzer alles nicht darf, sondern darum, was man als Nutzer mit dem Werk alles machen darf: &quot;Some Rights Reserved&quot; statt &quot;All Rights Reserved&quot;. Was fehlte war eine Alternative zu den herkömmlichen Download- bzw. Verkaufscharts. Wir starten jetzt die Free Music Charts. Dabei stellen wir jeden Tag einen neuen CC-lizensierten Song im Weblog vor, dieser kann gehört, geladen und natürlich bewertet werden. Aufgrund dieser Wertungen wird ein monatlicher Poll gebildet, über den wieder 14 Tage abgestimmt werden kann - daraus ergeben sich die monatlichen Free Music Charts, welche dann auch in einer eigenen Sendung bei darkerradio, Ultra Dark Radio und Radio Tonkuhle vorgestellt werden und natürlich wiederum als Podcast zur Verfügung stehen.</itunes:summary>
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		<title>!distain;  Köln, 02.10.2011; Köln, Alter Wartesaal</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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		<description><![CDATA[19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen...Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. ]]></description>
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<p>19 Jahre Depeche Mode – Party in Köln! DJ Elvis (The Memphis) feierte Jubiläum und die Fans kamen&#8230;Der Wartesaal war schon pünktlich um 23 Uhr gut gefüllt. Als Special Guest war die Band !distain geladen. </p>
<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/12/2011-10-02_064-Distain-Koeln-600x398.jpg" alt="" title="2011-10-02_064 Distain-Koeln" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-7230" /></p>
<p>Um 23:30 Uhr betraten !distain, sprich Alex Braun, Manni Thomaser und Rick Prokein die Bühne. Vom ersten Song hatten !distain das Publikum auf ihrer Seite. Kein Wunder, denn man merkt der Band sofort den Spaß und die Hingabe an, die nach und nach alle Zuhörer im Wartesaal erfasste. Ein geschickter Schachzug, zunächst das Publikum mit bekannten Songs wie &#8220;remote control&#8221; abzuholen, um dann auch relativ schnell neue Songs zu spielen. </p>
<p>Einen echten Frontmann gibt es bei !distain nicht mehr. Sowohl Manni Thomaser als auch Rick Prokein singen einzelne Stücke und entertainen das Publikum. Jeder auf seine unnach-ahmliche Art und Weise. Alex, der &#8220;Ricky Martin&#8221; unserer Szene! Auch bei Ihm ist die Zeit, sprich fast 20 Jahre Bandgeschichte, nicht spurlos vorbei gegangen, aber er schafft es immer noch Frauen mit einem gekonnten Hüftschwung zur Schnappatmung zu treiben. Lt. Aussage der weiblichen Fans &#8220;immer noch eine Sahneschnitte&#8221;. Manni ist eher der Typ &#8220;ernsthafter Musiker&#8221;. Er performt ruhiger, zeigt aber besonders bei Konzerten, dass er der musikalische Kopf der Band ist. Er überzeugte mit Können, Ausdruck und musikalischer Tiefe und schaffte es so das Publikum zu begeistern. </p>
<p>Zu jedem Song wurden passende Lichteffekte präsentiert. Teilweise meinte man, dass die Drei durch ein in tiefblaues Licht getauchtes Sternenfeld fliegen. &#8220;Der Neue&#8221;, Rick Prokein ist auch kein unbeschriebenes Blatt. Bei seiner Performance fiel eins gleich auf: Hier steht jemand auf der Bühne, der sowohl Schauspielunterricht als auch Gesangstraining absolviert und große Bühnenerfahrung hat. Dies konnte man an seinen Be-wegungen, an seiner  Gestik und Mimik ersehen. Und richtig: Nach meiner Recherche hat Rick schon mal als &#8220;Kinderstar&#8221; seine ersten Erfolge gefeiert. (Auftritte in der Kinderhitparade im ZDF; Rick und die Flic Flacs etc.) Ich gehe einfach mal davon aus, dass danach ein jahre-langes Training begann. Was einerseits gut ist, kann Andererseits auch zu viel werden. Sprich: Rick, die Nummer mit Hut, Stock und der ganz großen Show &#8211; fehlte nur noch die Fe-derboa &#8211; aua&#8230; ehrlich gesagt ich fühlte mich bei dem Song wie auf einer Abendgala eines zweitklassigen Kreuzfahrtschiffes. Sorry, too much&#8230;</p>
<p>Und: Jungs lasst das Boygroup – Feeling weg! Synchron singen und tanzen ist etwas für ferngesteuerte 17-jährige Models ohne jegliche ernsthafte musikalische Ambition und Begabung. Das ist echt nicht Eure Schublade. Insgesamt schaffen es die Drei das Publikum im Wartesaal zu begeistern und die Party auf-zuwerten. Kraftvoll und überzeugend! </p>
<p>Danach begann die eigentliche Depeche Mode Party. DJ Elvis legte routiniert bekanntes und unbekanntes von DepecheMode und vielen weiteren Elektro – Acts auf. Bis weit in die Mor-genstunden wurde gefeiert. Cooles Konzert, feine Party &#8211; ein gelungener Abend!</p>
<p><strong>!distain – Setliste</strong><br />
1. The 6Th Floor<br />
2. Remote Control<br />
3. Soldiers<br />
4. I Beg For You<br />
5. Conversation Overkill<br />
6. Mein Weg<br />
7. Mandragore<br />
8. Hole In The Moon<br />
9. Monokultur<br />
10. Tears Of Joy<br />
11. Why<br />
12. Sex&#8217;n'cross<br />
13. Confession<br />
14. Science Can&#8217;t Be Crime<br />
Zugabe:<br />
15. Strange Affection</p>
<p><a href="http://distain.de/">distain.de</a></p>

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		<title>Amphi &#8211; Festival 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 05:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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Sex, Drugs &#38; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &#38; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist [...]]]></description>
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<p><img src="http://darkerradio.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2011/08/InTheNursery_01_AmphiFestival-2011-600x399.jpg" alt="" title="InTheNursery_01_AmphiFestival-2011" width="600" height="399" class="alignnone size-large wp-image-6865" /></p>
<p>Sex, Drugs &amp; Rock´n Roll, Bands, Revolution, Urlaub, Business, Chillen &amp; Shoppen&#8230; – sind das die einzelnen Bestandteile des Amphi – Festivals? Ungefähr schon. In welcher Reihenfolge nochmal? Und was ist mit dem Moment, wenn eine Band Dich völlig unerwartet umbügelt, Dich ins tiefste Mark trifft, alles auf den Punkt bringt, was &#8220;emotionale Phase&#8221; ist und Dich wegträgt? Was ist mit dem Augenblick der Erkenntnis, dass Du in einem Haufen von Freaks so heimisch geworden bist, dass Dir nichts und niemand mehr Dein Lächeln unterhalb der Sonnenbrille ausradieren kann? Das sind die vielen Gründe, weshalb wir das hier überhaupt und immer wieder machen. Weil wir eben Fans genau dieser Momente sind&#8230; und genau diese Momente versuchen wir hier festzuhalten&#8230;.</p>
<p><strong>Samstag, 16.07.2011<br />
Mainstage</strong></p>
<p><strong>Staubkind</strong><br />
Sänger und Gitarrist Louis Manke versteht es, die Erwartungshaltung des Publikums am Samstagmittag voll zu erfüllen. Er präsentiert Elektrorock mit ehrlichen, deutschen Texten. Altes und Neues, Ruhiges und Fetziges – von allem war etwas dabei und nahezu jeder Song begeisterte die Anwesenden.</p>
<p><strong>Melotron</strong><br />
Edgar und Hilde und Sänger Andy erschienen nach einer kurzen Umbaupause auf der Büh-ne. Die Drei hatten das Publikum vom ersten Moment an im Griff. Andy schaffte es mit seiner smarten Art und viel Power das Publikum zu begeistern. Die Drei lieferten eine von der ersten Minute an mitreissende Show ab. Bei Songs wie &#8220;Liebe ist Notwehr&#8221;, &#8220;Das Herz&#8221; und vielen weiteren dauerte es nicht lange und eine tanzende, schwitzende und glückliche Menge waren das Ergebnis. </p>
<p><strong>Die Krupps</strong><br />
Jürgen Engler, das Urgestein der EBM/Industrial/Metall/Punk-ich-weiß-nicht-was Szene und seine Mannen betraten die Bühne, als es anfing zu regnen. Sie gaben gleich Vollgas. Es wurde richtig gearbeitet und geschwitzt, es wurden Stahlrohre malträtiert und das<br />
Publikum entertaint. Alles aber sympathisch und publikumsnah. Vor der Mainstage standen die Szene – Rentner, oder in Neu-Deutsch &#8220;Thirty – somethings&#8221;. (&#8230;ja, der Schreiber zählt auch dazu!) Trotz Dauerregen war Stimmung auf und vor der Bühne. Bei Titel wie &#8220;The Scent&#8221;, dem druckvollen &#8220;The Dawning of Doom&#8221;, den Klassikern &#8220;Metal Machine Music&#8221; und &#8220;To the Hilt&#8221; konnte einfach keiner mehr ruhig stehen. Kaum eine Band schafft es heutzutage noch über so lange Zeit ihren eigenen Stil zu erarbeiten und zu wahren. Alleine hierfür hat sich der Besuch des Amphi 2011 gelohnt. </p>
<p><strong>Deine Lakaien</strong><br />
Jetzt regnete es schon seit fast zwei Stunden. Alle Fans, die keinen Platz mehr unter den rie-sigen Schirmen an der Mainstage mehr bekommen hatten, flüchteten ins Staatenhaus oder gingen &#8220;nass&#8221; nach Hause, auf den Zeltplatz, ins Hotel. Alexander Veljanov und seine musikalische Begleitung verzichteten auf jeglichen Bühnen- und Lichttechnischen SchnickSchnack. Hier steht die Musik im Mittelpunkt. In einer lauen Sommernacht hätte Alexander das Publikum mit seiner Stimme und den erzeugten Stimmungen verzaubert. Aber, sowohl Alexander als auch das Publikum waren irgendwie nicht in Stimmung, obwohl er seine Fans mit Hits wie &#8220;Over and Done&#8221;, &#8220;Love me to the End&#8221; und &#8220;Darkstar&#8221; beglückte. Sorry, &#8220;Lakaien – Konzerte&#8221; muss man &#8220;trocken&#8221; genießen. </p>
<p><strong>Staatenhaus</strong><br />
<strong><br />
In Strict Confidence</strong><br />
Dennis Ostermann und seine Livecrew lieferten einen sehr guten Auftritt ab, insbesondere seine markante Stimme und Bühnenpräsenz sind live ein echtes Erlebnis. Nicht nur das Publikum, sondern auch der ISC-Frontmann selbst hatte offensichtlich ebenfalls Spass an dem Auftritt auf dem Amphi 2011. Ein dynamischer Ruck ging durch das Staatenhaus, als so Highlights wie &#8220;Kiss Your Shadow&#8221; (erhöhter Gänsehaut – Faktor!), &#8220;Alles In Mir&#8221; und &#8220;Industrial Love&#8221; gespielt wurden. Nach knapp 50 min. wurde Dennis &amp; Co. mit reichlich Beifall verabschiedet.<br />
<strong><br />
Suicide Commando</strong><br />
Der belgische Frontmann Johan van Roy zog gleich die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Wie ein Derwisch fegte er über die Bühne! Neben &#8220;Bind, Torture, Kill&#8221;, &#8220;One Nation&#8221; und vielen weiteren Hits gab es Klassiker wie &#8220;Murder&#8221;, &#8220;See you in hell&#8221; und &#8220;Love breeds suicide&#8221;. Ein Electrokracher reihte sich an den nächsten. Dass angesichts dieser hervorragenden Setlist die Stimmung entsprechend ausgelassen war, dürfte da niemanden verwundern.<br />
<strong><br />
Sonntag, 17.07.2011<br />
Mainstage</strong><br />
<strong><br />
Agonoize</strong><br />
Die Bühne ist mit einem weißen Tuch abgehängt. Das Tuch fällt. Sänger Chris beginnt den ersten Song in einer Zwangsjacke hängend auf der Bühne. Woran erinnert Euch dies? Richtig! An Oomph! Die haben in Ihren Anfangszeiten auch solche Aktionen gebracht. Die Sounds sind sehr technoid und die stumpfen Beats sorgen unter den Fans für Bewegung. Ein herzliches Willkommen an alle Fans dieser Aggrotech Truppe! Die Schlächter der Szene gaben Vollgas. Finger, Arme, sonstige Körperteile wurden sauber abgetrennt, Kehlen und Handgelenke wurden aufgeschlitzt. Das Blut spritzte nur so in die ersten 15 Reihen der Mainstage. Wer Kunstblutflecken ab kann und keinen empfindlichen Magen hat war hier gut aufgehoben. Splattershow vom Feinsten. Aber irgendwie bleibt die Musik bei dem Spuk auf der Strecke.</p>
<p><strong>Funkhausgruppe</strong><br />
Hätten die Damen und Herren rund um Honey (Welle:Erdball) auf der Bühne nicht so massive Soundprobleme gehabt, wäre dies das absolute Highlight des Festivals gewesen. Das Konzept: Aus vier wirklich guten Bands (Welle:Erdball, Die Perlen, Hertzinfakt,<br />
Sonnenbrand) hat Honey federführend ein neues Projekt kreiert. Honey der &#8220;Hans Joachim Kuhlenkampff&#8221; unserer Szene. Die große Familienshow am Sonntagnachmittag. Alles sieht leicht, unbekümmert und ungeplant aus. Ist es aber nicht. Im Gegenteil! Jedes Detail ist durchdacht und geplant! Sowohl die optische Umsetzung als auch jede Geste, alles ist stimmig. Das ist perfektes Entertainment! Selbst Pannen und Aussetzer werden vom großen Conferencier Honey souverän gemanagt. @ Honey: Bei &#8220;Wetten das&#8230;&#8221; ist zur Zeit ein Job frei. Meine Unterstützung hast Du.</p>
<p><strong>Nitzer Ebb</strong><br />
Ladies &amp; Gentleman! We proudly present. Hier war die &#8220;old-nep-style – Fraktion&#8221; am Start. Flat, kurze schwarze Hose, schwarzes Polo &#8211; Shirt und Doc Martens gehörten zum guten Ton! Es war keine aufwendige Show, aber die Stimmung, die Douglas McCarthy und Co. heraufzubeschwören vermochten, war mitreißend. Die jubelnde Menge tanzte bis zum Umfallen und feierte eine wilde Party zu den alten Klassikern, darunter &#8220;Let your Body learn&#8221;, &#8220;Join in the Chant&#8221; und &#8220;Getting closer&#8221;. </p>
<p><strong>Subway to Sally</strong><br />
Der Headliner des Festivals! Um kurz nach halb neun abends kamen Subway to Sally energiegeladen und mit viel Feuerwerk auf die Bühne. Subway to Sally begeisterten die Zuschauer mit allen Klassikern der letzten Jahre, wie immer untermalt mit viel Feuerzauber und einer gelungenen Lightshow. Das Publikum tobte ausgelassen und hüpfte wie wild zu Songs wie &#8220;Kleid aus Rosen&#8221;, &#8220;Der Hofnarr&#8221;, &#8220;Eisblumen&#8221;, &#8220;Feuerland&#8221; und vielen weiteren. Eric versteht es das Publikum mitzunehmen auf eine Reise, auf eine Reise in die &#8220;Subway to Sally – Welt&#8221;. Es wurde geklatscht, getanzt und mitgesungen. Leider war pünktlich um 22 Uhr Schluss. Genialer Abschluss.</p>
<p><strong>Staatenhaus</strong></p>
<p><strong>Diorama</strong><br />
Nach einer kurzen Umbaupause betraten Torben, Felix und Marquess die Bühne des Staatenhauses. Die ersten Klänge der Single &#8220;Child of Entertainment&#8221; ertönten. Sofort waren dutzende Hände in der Luft, um die Band zu empfangen und im Takt mit zu klatschen. Mit Vollgas ging es durch die letzten Veröffentlichungen. Nach &#8220;Record Deal&#8221; und &#8220;Kein Mord&#8221; erreichte die Stimmung im Saal ihren ersten Höhepunkt. Anschließend wurde mit &#8220;Acid Trip&#8221; und &#8220;Exit the grey&#8221; eine etwas entspanntere Phase eingeläutet. Eine gute Mischung aus schnellen, druckvollen Songs und etwas langsameren  melodiösen, keyborddominierten Stücken, garantierte die<br />
uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Publikums.</p>
<p><strong>Feindflug</strong><br />
Ob denen wieder die Decke auf den Kopf fällt, so wie vor zwei Jahren? Trotz martialischer, archaischer Symbolik (im Hintergrund liefen mal wieder Militär- und Kriegsbilder) und krachenden EBM hielt die Decke im Staatenhaus. Ansonsten: Sorry, ich kann mit &#8220;BummBumm – Elektro&#8221; und dem zwielichtigem Image nichts anfangen. </p>
<p><strong>Covenant</strong><br />
Covenant – Einer der Headliner des Festivals. Durch das neue, elektronische Besucherzählsystem und die erweitere Halle kam es nicht zu dem üblichen Gedrängel und Geschubse. Über eine Stunde Elektropop vom Besten stand uns bevor. Sänger Eskil Simonsson erschien ganz in Weiß – sprich weißer Anzug, weißes Hemd, die Halle des Staatenhauses wurden in blaues Licht getaucht. ImH intergrund wurden über eine LED – Wand Lichtpfeile und sonstige Zeichen an die Hallenwand projiziert. Eskil guckte in erwartungsvolle Gesichter. Covenant präsentierten nicht nur Songs des aktuellen Albums &#8220;Modern Ruin&#8221;, sondern auch viele ältere Titel. Das Staatenhaus verwandelte sich in eine riesige Party! </p>
<p><strong>Rahmenprogramm:</strong><br />
Hier habe ich mir am Sonntagnachmittag den Vortrag des Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke angehört. Das Theater am Tanzbrunnen war sehr schnell gefüllt. Ich hatte mich darauf eingestellt, das ich nun 45 min. Bilder von Leichen zu sehen bekam. Aber so war es gar nicht. Nach 2 – 3 Fotos von halbverwesten Leichen, an denen Dr. Benecke immer interessant und informativ verschiedene Phänomene &#8220;des Todes&#8221; erklärte, kam er zum eigentlichen Thema des Vortrages. Die Überreste des Schädels von Hitler, die bis heute im russischen Staatsarchiv in Moskau lagern. Sehr Informativ und Interessant stelle er da, wie er und sein Team nachgewiesen haben, dass es sich bei den Stücken von Schädelknochen wirklich um Hitlers Schädel handelt. Und der Tod, die Abläufe vor und nach dem Tod und alles was damit zusammenhängt (jeder der den Film &#8220;Der Untergang&#8221; gesehen hat bzw. in &#8220;Geschichte&#8221; aufgepasst hat weiß was ich meine) wurden umfassend und mit zahllosen Anekdoten erläutert. Sehr interessant. </p>
<p>War das ein Wochenende! Ein Lob an die Fans: Der neue Hype &#8220;Steam – Punk&#8221; gefällt mir ausgesprochen gut. Inspiration, Ästhetik und Kreativität auf hohem Niveau! Einfach schöne, gutgekleidet Menschen! Weiter so! Und viel haben wir wieder gelernt: Auf keinen Fall erst nach 10 Uhr morgens mit Kölsch (Bier!) trinken anfangen. Das macht der Leber nur unbegründete Hoffnungen, die man dann eh wieder nicht erfüllen kann. Da so ein Festival ja anstrengend ist: Viele Vitamine essen, Fritten &amp; Currywurst für 6 €<br />
gehen aufgrund der darin enthaltenen Tomatensubstanzen (Currysoße), auf jeden Fall im-mer. Manchmal sind die Bands, die um 14 Uhr spielen besser und interessanter, als die um 20 Uhr spielen. Soviel dazu.</p>
<p>Wir kommen wieder! 2012 werden wir Euch wieder sehen und gemeinsam feiern!</p>
<p>Foto: Matthias Irrgang (<a href="http://www.mindbreed.de/">Mindbreed</a>)</p>

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		<title>Amphi &#8211; Festival 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 08:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 16. &#38; 17. Juli 2011 wird auch dieses Jahr zum siebten Mal das Amphi Festival stattfinden. Das "Amphi–Team" hat es auch dieses Jahr geschafft, zu zeigen, dass unsere Szene zu den kreativsten und vielschichtigsten Szenen im Rahmen der zeitgen&#246;ssischen Musikwelt z&#228;hlt. Viele neue Acts und alte Helden werden bewiesen, wie spannend und facettenreich das musikalische Geschehen abseits des Mainstreams ist.]]></description>
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<p>Nach dem Amphi ist vor dem Amphi und ein ein Frauenfussballspiel dauert 90-60-90 Minuten. Am 16. &amp; 17. Juli 2011 wird auch dieses Jahr zum siebten Mal das Amphi Festival stattfinden. Das &#8220;Amphi–Team&#8221; hat es auch dieses Jahr geschafft, zu zeigen, dass unsere Szene zu den kreativsten und vielschichtigsten Szenen im Rahmen der zeitgen&ouml;ssischen Musikwelt z&auml;hlt. Viele neue Acts und alte Helden werden bewiesen, wie spannend und facettenreich das musikalische Geschehen abseits des Mainstreams ist.</p>
<p>Neben den &uuml;ber 37 Acts wird es auch wieder ein interessantes und abwechselungsreiches Rahmenprogramm geben. Infos zu den gebuchten Bands k&ouml;nnt Ihr hier: <a href="http://www.amphi-festival.de/2011/bands.html">http://www.amphi-festival.de/2011/bands.html</a> abrufen.</p>
<p>Neben dem Beachclub bietet das Amphi Festival Café eine weitere gro&szlig;e Chill-Out-Zone mit &uuml;ber 700 Sitzpl&auml;tzen und ein separates Gastronomieangebot. Unterstrichen wird das Flair des Cafés von stimmungsvoller Beleuchtung und der Ausstellung &#8220;OBSOLETE ANGELS&#8221;, in der die Fotok&uuml;nstlerin Annie Bertram einige ihrer sch&ouml;nsten Arbeiten vorstellt.</p>
<p>Als weiteres Bonbon wurde zudem die H&auml;ndlermeile noch einmal erweitert, die ab sofort auch im Staatenhaus mit vielen interessanten Verkaufsst&auml;nden vertreten ist. Ebenfalls neu im Staatenhaus sind die Autogrammstunde, die ab sofort nicht mehr im Eingangsbereich des Tanzbrunnens, sondern im Café-Trakt des Staatenhauses zu finden sein werden.</p>
<p>Dazu gibt es an dem Wochenende nat&uuml;rlich auch wieder &#8220;Warm up&#8221; &#8211; Partys, Aftershow – Partys, Theater, Autogrammstunden und vieles weitere. Tagesaktuelle Festivalinfos erhaltet Ihr unter: <a href="http://www.amphi-festival.de">http://www.amphi-festival.de</a></p>
<p><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2011/06/amphi3993.jpg" alt="" title="amphi3993" width="350" height="498" class="aligncenter size-full wp-image-6774" /></p>

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		<title>09.12.2010 – Candyslade &amp; Scarlet Soho, K&#246;ln, MTC</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 12:55:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[

Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&#223;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&#252;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&#246;lnern. Und alles wegen dem [...]]]></description>
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<p>Donnerstag vor dem dritten Advent, drau&szlig;en Temperaturen um den Gefrierpunkt, die ganze Stadt war voller &#8220;Weihnachtspowershopper&#8221;. Man hatte das Gef&uuml;hl es gibt nur zwei Arten von Menschen: die einen die genervt sind vom ganzen &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; und die anderen deren Stimmung schon ins Aggressive gekippt ist. Und das bei uns lebensfrohen K&ouml;lnern. Und alles wegen dem Fest der Liebe…</p>
<p>W&uuml;rden die Fans so zu einem Konzert kommen und nicht an einem der vielen Gl&uuml;hweinst&auml;nde in der Stadt h&auml;ngen bleiben und sich das &#8220;Weihnachtstamtam&#8221; sch&ouml;n trinken? Die Sorge sollte sich nicht best&auml;tigen! Ca. 80 gutgelaunte Fans bev&ouml;lkerten den K&ouml;lner Club MTC. </p>
<p><strong>Um ca. 21 Uhr er&ouml;ffnete das K&ouml;lner Duett Candyslade den Konzertabend.</strong></p>
<p>S&auml;ngerin Eve und Bassist Rick schafften es schnell mit Ihrer ohrwurmverd&auml;chtigen Mischung aus New Wave, Electropop und Glamour&ouml;sen Rock mitzurei&szlig;en. 45 min. haben die beiden Gas gegeben und nicht nur die eigene Fanbase &uuml;berzeugt. Eve gelang es mit Ihrer charmanten, professionellen Art und der gezeigten Spielfreude das Publikum im MTC zum Tanzen zu bringen. Man merkte, dass bei den beiden nach den internen Umbr&uuml;chen in 2010 nun alles wieder im Lot war. </p>
<p>Bereits ab dem Opener &#8220;Bitter Kiss&#8221; sorgten die Besucher daf&uuml;r, dass Eve und Rick nicht alleine vorne standen, sondern feierten vor der B&uuml;hne eine entsprechende Party. Weiter ging es mit &#8220;Kinky Vanilla&#8221;, &#8220;Phone Voice&#8221; und &#8220;Polaroid Affection&#8221; wobei Bassist Rick S&auml;ngerin Eve passend sowohl mit seinen Vocals als auch mit seiner androgynen Ausstrahlung unterst&uuml;tzte. Fazit: Hit-Potenzial, sympathisches Stageacting und viel Leidenschaft – Candyslade haben das Zeug dazu, es noch weit zu bringen!</p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Bitter Kiss<br />
Kinky Vanilla<br />
Symbols<br />
Phone Voice<br />
Polaroid Affection<br />
Cultures of Resistance<br />
Sweet Mess<br />
Impatience<br />
Mirror, mirror</p>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause, enterten Scarlett Soho, sprich James (Vox/Guit), Scarlet (Bass/Vox/Keys), und Stu (Keys) die B&uuml;hne. S&auml;nger James ist eine echte Rampensau, gleich vom ersten Song an gab er Vollgas und war auch in den n&auml;chsten 60 min. nicht zu bremsen. Diese Stimmung &uuml;bertrug sich auch auf die Fans, welche mittlerweile am B&uuml;hnenrand eine ausscheifende Party feierten – sehr zur Freude der Band.</p>
<p>Nicht umsonst sind Scarlett Soho eigentlich immer auf Tour und haben schon einige namhafte Bands supportet unter anderem IAMX. Die Songs der Briten sind eine Mischung aus 80´er Electro, Britpop und Punk.</p>

<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_070-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live-2/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_040-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/candylsade-live-3/' title='candylsade Live'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/candyslade_079-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="candylsade Live" title="candylsade Live" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-035/' title='ScarletSoho 035'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-035-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 035" title="ScarletSoho 035" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-013/' title='ScarletSoho 013'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-013-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 013" title="ScarletSoho 013" /></a>
<a href='http://www.darkerradio.com/artikel/konzertberichte/09-12-2010-%e2%80%93-candyslade-scarlet-soho-koln-mtc/attachment/scarletsoho-008/' title='ScarletSoho 008'><img width="150" height="150" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2010/12/ScarletSoho-008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ScarletSoho 008" title="ScarletSoho 008" /></a>

<p>Das bombastische &#8220;I dare&#8221; bringt uns die 80´er Jahre zur&uuml;ck. Treibende Synth´s treffen hier auf eine catchige Melodie. &#8220;Modern Radio&#8221;, &#8220;Sattellits und &#8220;Programmed to Pefection&#8221; folgen in perfekter Symbiose. Kurz: Die alte Duran Duran treffen auf die fr&uuml;hen Depeche Mode. So schafften es Scarlett Soho schnell, das sehr gemischte Publikum des MTC f&uuml;r sich einzunehmen. Man merkt das hier routinierte Profis am Werk sind. </p>
<p>Nach dem Gig wurde noch eine standesgem&auml;&szlig;e Aftershow – Party gefeiert. Aber es wurde sich auch Zeit f&uuml;r die Fans genommen. Autogramme wurden geschrieben und Fragen beantwortet. So verging der gelungene Abend wie im Fluge…Als Gegengift gegen den Weihnachtsstress und Abschiedskummer helfen die CDs von Candyslade und Scarlett Soho. Wie meinte Eve von Candyslade so charmant &#8220;sie eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenke&#8221;. Nat&uuml;rlich sollte man sich auch vornehmen, schnell wieder ein Konzert der beiden Bands zu besuchen. </p>
<p><strong>Setlist:</strong><br />
Speak your mind<br />
Modern Radio<br />
I Dare<br />
Cyclone<br />
This Nausea<br />
Sattellits<br />
Programmed to Perfection<br />
Is Growing up the best that we can do?<br />
Lights on London<br />
Isolation</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
<a href="http://www.myspace.com/scarletsohouk">www.myspace.com/scarletsohouk</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/candyslade">www.myspace.com/candyslade</a></p>

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		<item>
		<title>Candyslade – Interview</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/interviews/candyslade-interview/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 16:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Candyslade]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>

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		<description><![CDATA[

&#8220;Der kometenhafte Aufstieg in der Musikwelt steht Candyslade noch bevor.&#8221;, so die vorherrschende Meinung der Musikpresse. 
Als erkl&#228;rte Kinder der 80er verflechten Eve und Rick die Einfl&#252;sse der genre&#252;bergreifenden, androgynen Electro- und Synthpop-K&#252;nstler dieser &#196;ra in ihrem Songwriting, und in ihren bezaubernden, hypnotischen Melodien blitzen Nuancen auf, die an Depeche Mode oder Gary Numan erinnern.
Darker [...]]]></description>
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<p><strong><em>&#8220;Der kometenhafte Aufstieg in der Musikwelt steht Candyslade noch bevor.&#8221;, so die vorherrschende Meinung der Musikpresse. </em></strong></p>
<p><strong><em>Als erkl&auml;rte Kinder der 80er verflechten Eve und Rick die Einfl&uuml;sse der genre&uuml;bergreifenden, androgynen Electro- und Synthpop-K&uuml;nstler dieser &Auml;ra in ihrem Songwriting, und in ihren bezaubernden, hypnotischen Melodien blitzen Nuancen auf, die an Depeche Mode oder Gary Numan erinnern.<br />
Darker Radio hat die beiden getroffen um &uuml;ber ihr Album &#8220;Polaroid Affection&#8221; zu sprechen. </em></strong></p>
<p><strong><em>Hallo, Eve und Rick. Stellt Euch doch mal bitte kurz vor. Wie arbeitet Ihr zusammen? Wie entstehen Eure Songs? Wie w&uuml;rdest Ihr Euren Stil beschreiben?</em></strong></p>
<p>Eve: Wir haben uns vor sechs Jahren beim Konzert eines gemeinsamen Freundes zuf&auml;llig getroffen und bald festgestellt, dass wir zu 99% denselben Musikgeschmack haben. Wir haben ein paar Ideen ausgetauscht und mit Songtexten experimentiert und uns entschlossen, ein gemeinsames Projekt ins Leben zu rufen. Unseren Stil liegt irgendwo zwischen Electropop und New Wave, wir verarbeiten aber auch gern Rockelemente, Glamour und ein wenig D&uuml;sternis! Generell ist Rick eher f&uuml;r die Lyrics zust&auml;ndig, ich eher f&uuml;r die Melodien. Das ist aber f&uuml;r beide keine feste Aufgabenverteilung – alles ist m&ouml;glich, und es gibt nichts Interessanteres, als vom jeweils anderen eine Songidee &uuml;berarbeiten zu lassen. Songwriting ist f&uuml;r uns wie Malen mit zwei verschiedenen Paletten.</p>
<p><strong><em>&#8220;Polaroid Affection&#8221; ist Euer erstes Album. Trotzdem klingt es ausgereift und sehr abwechslungsreich. Gibt es sowas wie einen Grundgedanken zu dem Album und wenn ja wie w&uuml;rdet Ihr diesen formulieren?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Rick: Ein gewisser Fokus liegt auf den dunklen Seiten, die das Leben manchmal bereit h&auml;lt, aber auch diejenigen, die jeder in seinem Inneren findet. Trotzdem ist es ein sehr positives Album, wie ich finde. Wir gehen in die Dunkelheit, h&auml;ngen eine Discokugel in die Mitte und drehen die B&auml;sse auf. Auch wenn die Zeiten grade mal mies sind – es darf (und muss!) trotzdem getanzt werden.</p>
<p><strong><em>Was bedeutet der Albumtitel &#8220;Polaroid Affection&#8221; f&uuml;r Euch?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Rick: &#8220;Polaroid Affection&#8221; ist der Titel eines unserer Songs – er handelt von der Suche nach der eigenen Pers&ouml;nlichkeit. Ein Polaroid ist eine Momentaufnahme, die sich in Sekundenschnelle entwickelt – ist es notwendig, diese immer wieder zu betrachten und darin zu versinken, oder geht man lieber einen Schritt weiter?</p>
<p><strong><em>Ihr arbeitet als Duo. Hier ist einer ja immer der Spiegel des Anderen. Man lernt sich selbst auch den Anderen immer wieder neu kennen. Ein Duo verlangt eine ganz andere k&uuml;nstlerische Zusammenarbeit als eine Band. Inwiefern hat Eure Zusammenarbeit, Eure Freudschaft ver&auml;ndert? Wie geht Ihr mit Konflikten um? </em></strong></p>
<p><strong><em>Was w&uuml;rdet Ihr anderen K&uuml;nstlern &amp; Bands raten?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Als Duo hat man nicht die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber Entscheidungen abzustimmen&#8230; Man muss also schon sehr genau wissen, was man musikalisch m&ouml;chte und in den allgemeinen Vorstellungen sehr genau &uuml;bereinstimmen, sonst w&uuml;rde das nicht funktionieren. Wir k&ouml;nnen die Musik sehr gut vom Pers&ouml;nlichen trennen und jeder wei&szlig; vom anderen, was freut und was &auml;rgert. Anderen K&uuml;nstlern w&uuml;rde ich auf jeden Fall raten, immer mit offenen Karten zu spielen – wenn man so eng verbunden ist durch die Musik, muss man sich dem anderen &ouml;ffnen k&ouml;nnen. Kritik muss m&ouml;glich sein, aber im Vordergrund sollte immer stehen, das gemeinsame Erlebnis, das eine Band ausmacht, zusammen wirklich genie&szlig;en zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Rick: Ja, das sehe ich auch so. Wir befinden uns nat&uuml;rlich in der luxuri&ouml;sen Lage, dass wir fast immer genau wissen, was der andere mit der Musik erreichen will. Also zum Beispiel, wie sich ein Song musikalisch oder dramaturgisch entwickeln soll. Nat&uuml;rlich gibt es auch mal Auseinandersetzungen, weil wir mit viel Energie dabei sind, aber die geben unserer Musik den letzten Schliff.</p>
<p><strong><em>Wenn man in eine Studioproduktion geht, bringt man ja immer einen Koffer voller Erfahrungen mit und dieser Koffer wird mit der Zeit immer gr&ouml;&szlig;er. Welche Entdeckungen habt Ihr beim &ouml;ffnen des Koffers &#8220;Polaroid Affection &#8221; gemacht? </em></strong></p>
<p>Rick: Dass die perfekte Strophe innerhalb von Sekundenbruchteilen anfliegen kann, w&auml;hrend man f&uuml;r andere f&uuml;nf volle Jahre braucht.</p>
<p><strong><em>Es ist fast nicht m&ouml;glich Euch und Eure Songs in eine bestimmte Schublade zu stecken. Keine Kategorisierung, keine Klischees! Inwieweit habt Ihr hier bewusst daraufhin gearbeitet?</em></strong></p>
<p>Eve: So unspannend das klingt: wir haben einfach angefangen. Das ist ein ganz gutes Motto f&uuml;r jeden K&uuml;nstler: Einfach machen, einfach loslegen. Der Rest ergibt sich von selbst, wenn man dranbleibt und der Kreativit&auml;t freien Lauf l&auml;&szlig;t. Da die Songs &uuml;ber einen recht langen Zeitraum entstanden sind, kam immer mal wieder etwas neues hinzu, das f&uuml;r uns jetzt im Gesamten unser Stil geworden ist.</p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>In dem Zusammenhang: Was denkt Ihr, Wer sind Eure Fans? Wer h&ouml;rt Eure Musik? Wer sollte Eure Musik h&ouml;ren?</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Eve: Unsere Fans sind vollkommen unterschiedlich in ihrem musikalischen Hintergrund, wenn man mal Myspace und unsere Livegigs als Barometer nimmt. Viele aus der Richtung Electropop, 80s sind nat&uuml;rlich dabei, auch Leute, die sonst eher D&uuml;steres m&ouml;gen. Da wir selbst auch viel unterschiedliche Musik h&ouml;ren, freuen wir uns dar&uuml;ber, wenn man uns sagt: &#8220;Eigentlich h&ouml;re ich ja sowas nicht, aber bei euch gef&auml;llt es mir!&#8221;</p>
<p>Rick: Wer gerne tanzt, ist bei uns auch in guten H&auml;nden.</p>
<p><strong><em>Eure Songs sind sehr unterschiedlich in ihrer Anlage und auch in ihrem Inhalt.</em></strong><strong><em> </em></strong></p>
<p><strong><em>Trotzdem zieht sich ein roter Faden durch die Platte. Hattet ihr Euch vor der Produktion irgendwelche Vorgaben gemacht oder hatte sich dies von selber ergeben?</em></strong><strong><em></em></strong></p>
<p>Eve: Der &#8220;rote Faden&#8221; ist von selbst entstanden. Wir hatten zu Anfang keinerlei Konzept und keine Vorgaben. Die Songs sind &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum gewachsen, das war ein sehr nat&uuml;rlicher Prozess, wie ein Puzzle, bei dem man die einzelnen Teile erst nach und nach entdeckt.</p>
<p><strong><em>Euer Album &#8220;Polaroid Affection&#8221; hat keinen einzigen Ausfall. Es ist harmonisch, organisch und sehr pers&ouml;nlich. Alle Songs funktionieren f&uuml;r sich, aber auch in der Gesamtheit. Welche Themen verarbeitet Ihr in Euren Songs? Wie wichtig sind Euch Textaussagen?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Ich finde, Texte sind eine Sache, die jedem H&ouml;rer selbst zur Interpretation frei stehen. Ich finde es sehr interessant, herauszufinden, wie andere unsere Texte interpretieren – es kommt immer darauf an, ob man alles w&ouml;rtlich nimmt oder gern seine eigenen Erfahrungen in die Interpretation mit einarbeitet. Ich erkl&auml;re unsere Texte nicht im Detail, denn ich w&uuml;rde es auch nicht gern h&ouml;ren, wenn meine Lieblingsmusiker in Interviews ihre Texte erkl&auml;ren w&uuml;rden. So bleibt viel Raum f&uuml;r die eigene Bedeutung eines Songs. Jeder sieht einen Text doch anders, weil die eigenen Erfahrungen dabei eine Rolle spielen.</p>
<p>Rick: Ich glaube, wir haben alles verarbeitet, was das Leben so an Gef&uuml;hlen bei einem hervorrufen kann – im Positiven wie im Negativen. Texte sind f&uuml;r mich pers&ouml;nlich extrem wichtig, ich lege auch bei der Musik, die ich h&ouml;re, sehr viel Wert auf die Texte. Am sch&ouml;nsten ist es nat&uuml;rlich, wenn man diese dann selbst interpretieren kann, ohne allzu viel &uuml;ber die Fakten zu wissen, da gebe ich Eve recht. Manchmal wird einem sogar selbst erst Jahre sp&auml;ter klar, wovon einer der eigenen Songs tats&auml;chlich handelt. Das haben wir auch schon erlebt. Generell gilt f&uuml;r mich: Je kryptischer, umso besser. Es gibt Songs von meinen Lieblingsbands, an denen ich bereits zehn Jahre und mehr fr&ouml;hlich heruminterpretiere und immer wieder zu neuen Schl&uuml;ssen komme. Das macht die eigentliche Qualit&auml;t von Texten f&uuml;r mich aus, dass sie immer frisch und spannend bleiben, auch wenn man den Song schon 389 mal geh&ouml;rt hat. <strong><em></em></strong></p>
<p><strong><em>Auch Ihr singt &uuml;ber die Liebe, kein Thema ist im Laufe der Menschheit mehr besungen worden. Wie schafft Ihr das Thema &#8220;Liebe&#8221; so aufzugreifen, mit der Stimme von Eve so zu transportieren, dass es funktioniert?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Die Verbindung klingt zwar auf Anhieb immer ein bisschen merkw&uuml;rdig, aber ich habe lange Zeit traditionelle irische Musik gemacht. Die traditionellen und auch die moderneren irischen St&uuml;cke sind sehr gef&uuml;hlsbetont und sehr dramatisch, sehr offen und teils auch schwerm&uuml;tig, trotzdem klingen sie sehr lieblich und verspielt. Es gab f&uuml;r mich also jede Menge Gelegenheit, diese Facetten zu perfektionieren. Da meine Stimme durch diese Musikrichtung geformt wurde, kann ich all dies auch in unserem Stil einarbeiten.</p>
<p><strong><em>Inwieweit spielt Politik und Religion eine Rolle in Euren Texten? Es gibt nichts schwereres aus den Themen gute Songs zu machen. Wie schafft Ihr dies?</em></strong></p>
<p>Eve: Wir unterst&uuml;tzen beide den freien Gedanken und das Leben ohne Dogmen und Zw&auml;nge. Wir befassen uns in unseren Texten unter anderem auch damit, wie es Menschen geht, die durch Druck von au&szlig;en oder die eigene Angst diese Freiheit nicht haben. Religion und Politik sind Themen, die man nat&uuml;rlich plakativ verarbeiten k&ouml;nnte – jedoch ist es f&uuml;r uns interessanter, sich mit dem Innenleben und der Au&szlig;enwirkung von Personen und deren Meinungen zu befassen, mit dem kleinen Kosmos, den jeder um sich herum hat, mit dem Horizont, den er t&auml;glich erweitern kann.</p>
<p><strong><em>Durch die wirtschaftliche Not der gesamten Musikbranche, ergibt sich f&uuml;r viele Bands immer mehr die Notwendigkeit in einer bestimmten Richtung zu arbeiten um erfolgreich zu sein. Eine bestimmte Art von Songs mit einem bestimmten Refrain – Stil der m&ouml;glichst schnell ins Ohr gehen muss es sein. Wie geht Ihr damit um?</em></strong></p>
<p><strong><em> </em></strong></p>
<p>Eve: Heutzutage ist oft eher das Gesamtbild wichtig bei den meisten Interpreten und die Songs sind leider nur Beiwerk, wie Fast Food f&uuml;rs Ohr. Wenn wir von einem gerade neu geschriebenen Refrain tagelang einen Ohrwurm haben, ist das aber trotzdem gut und wir freuen uns dar&uuml;ber. Nat&uuml;rlich sind eher sperrige Melodiefolgen auch interessant, aber man freut sich doch eigentlich, wenn man einen Song nicht mehr loswird – vorausgesetzt nat&uuml;rlich, er entspricht dem eigenen Geschmack!</p>
<p>Rick: Eve hat das Talent, Melodien zu schreiben, die man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt – auf eine gute Weise. So gesehen machen wir schon Popmusik. Es ist nur bei uns immer ein bisschen mehrdeutig. So mancher Song, der verspielt und niedlich daherkommt, l&auml;sst sp&auml;ter einen Blick in den Abgrund werfen.</p>
<p><strong><em>Die gro&szlig;en Zuh&auml;lter der Musikbranche verschlei&szlig;en im Halbjahrestakt Menschen, um sich zu bereichern. Kaum ein Vertreter der Musikindustrie hat mehr den Mut, die Zeit und das Geld K&uuml;nstler &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeit aufzubauen. Wie denkt Ihr hier&uuml;ber?</em></strong></p>
<p>Eve: Es ist nat&uuml;rlich insofern eine traurige Entwicklung, dass die Investition in Musik oftmals nichts mehr wert zu sein scheint; andererseits gibt es f&uuml;r K&uuml;nstler ja durch das Internet viele neue Wege der Verbreitung von Musik. Man kann mit relativ geringem Aufwand die eigene Musik online weltweit zug&auml;nglich machen und erfolgreich sein. Ich denke, dass K&uuml;nstler sich den neuen M&ouml;glichkeiten auf jeden Fall anpassen k&ouml;nnen und sollten. Dadurch bleibt man unabh&auml;ngig und kann selbst darauf Einflu&szlig; nehmen, was ver&ouml;ffentlicht wird und wem es zug&auml;nglich gemacht wird. Der negative Aspekt des Aufbaus durch gr&ouml;&szlig;ere Firmen ist leider f&uuml;r viele K&uuml;nstler die damit zusammenh&auml;ngende Marketingstrategie, die leicht aus den eigenen H&auml;nden gleiten kann. Wenn man selbst gestalten kann, wie man sich pr&auml;sentiert, bleibt man auch authentisch. Wir sind mit ein paar Bands gut befreundet, die diesen Do it yourself-Gedanken ebenfalls sehr unterst&uuml;tzen und damit vielleicht nicht das &#8220;gro&szlig;e Geld&#8221; machen, wie das vor ein paar Jahren noch m&ouml;glicher war. Man ist aber vielleicht f&uuml;r sich selbst ein bi&szlig;chen zufriedener, wenn man seinen eigenen Weg gehen kann. Auf uns trifft das jedenfalls zu!</p>
<p><cite><a href="http://www.candyslade.com/">http://www.candyslade.com</a></cite></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/candyslade">http://www.myspace.com/candyslade</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/candyslade/250358837975">http://www.facebook.com/pages/candyslade/250358837975</a></p>

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		<title>Psyche &#8211; 22.01.2010 Underground K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[goJA moon ROCKAH]]></category>
		<category><![CDATA[Joy Division]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[

Support: goJA moon ROCKAH
Jetzt haben wir hier im Rheinland in der f&#252;nften Woche &#8220;Winter&#8221;. Unfassbar&#8230;Mit Schnee, Eis, zweistelligen Minusgraden und morgens zugefrorene Autos. Das geht aufs Gem&#252;t des normalen K&#246;lners. Wo ist die Klimakatastrophe, der Klimawandel, wenn man sie mal braucht?
Das Konzert sollte im kleinen Saal des Undergrounds stattfinden. Hier waren wir bisher noch nie [...]]]></description>
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<p><em>Support: goJA moon ROCKAH</em></p>
<p>Jetzt haben wir hier im Rheinland in der f&uuml;nften Woche &#8220;Winter&#8221;. Unfassbar&#8230;Mit Schnee, Eis, zweistelligen Minusgraden und morgens zugefrorene Autos. Das geht aufs Gem&uuml;t des normalen K&ouml;lners. Wo ist die Klimakatastrophe, der Klimawandel, wenn man sie mal braucht?</p>
<p><strong>Das Konzert sollte im kleinen Saal des Undergrounds stattfinden. Hier waren wir bisher noch nie zu einem Konzert. Gesch&auml;tztes Fassungsverm&ouml;gen: max. 40 &#8211; 50 Leute.</strong></p>
<p>Da wir relativ sehr fr&uuml;h da waren, hatte ich die M&ouml;glichkeit schon den Soundcheck der &#8220;goJA moon ROCKAH&#8221; Jungs mit anzusehen. Schon da h&ouml;rte man &#8220;technische Schwierigkeiten&#8221; und der Soundcheck wurde mit den Worten &#8220;klingt schei&szlig;e, aber o.k.&#8221; beendet. Wenn das mal kein Fehler war. Nicht nur die Soundanlage sollte sich zum Problem entwickeln. Auch die Lichtanlage war nur rudiment&auml;r vorhanden.</p>

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</a>

<p><strong>Gegen 20 Uhr betraten goJA moon ROCKAH die B&uuml;hne im kleinen Saal des Underground.</strong> An dem Freitagabend um die Uhrzeit hatten sich gerade 15 &#8211; 20 Zuschauer in den Laden verirrt. Herr JA, Herr Go und Herr Schreck kamen auf die kleine B&uuml;hne und gaben sofort Gas. Ein gewisser anderer Unterhaltungsk&uuml;nstler hat mal den Stil &#8220;Elektrolore&#8221;, sprich Elektro und Folklore erfunden. In diese Schublade m&ouml;chte ich auch die Jungs von goJA moon ROCKAH einsortieren. Sie nehmen sich und Ihr Image nicht so bierernst. Der Spa&szlig; an dem was auf der B&uuml;hne passiert steht im Vordergrund und kein aufgesetzt b&ouml;ses Image.</p>
<p><strong>Nach dem Soundcheck dachten wir: Na, ja gleich wird es ja wohl richtiges Licht geben.</strong> Leider trat diese Hoffnung nicht ein. Die Lichtanlage waren mehrere festinstallierte Lampen. Von &#8220;Lichtshow&#8221; etc. kann man somit nicht sprechen. Nachdem dann auch noch ein Mikrophon nach dem n&auml;chsten auf der B&uuml;hne ausfiel, gefror auch den goJA &#8211; Jungs das L&auml;cheln im Gesicht. Trotz guter Improvisation und professionellem Verhalten war auch wegen der widrigen Umst&auml;nde, nach ca. 40 min. die Show vorbei.</p>

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</a>

<p><strong>Nach einer kurzen Umbaupause stieg der Kanadier Darrin Huss (PSYCHE) auf die B&uuml;hne.</strong> Herr JA und Herr Schreck von den goJA moon ROCKAH unterst&uuml;tzen Ihn bei seinem Auftritt, was eine gewisse, unfreiwillige Komik erzeugt. Herr JA hat als Keyboarder &Auml;hnlichkeiten mit Stevie Wonder dank der eingeschr&auml;nkten Bewegungsfreiheit und dem bewusst starren Gesichtsausdruck am Keyboard und der gro&szlig;en Sonnebrille. Mittlerweile ist das Publikum auf ca. 40 &#8211; 50 Leute angewachsen.</p>
<p><strong>PSYCHE bzw. Darrin Huss merkt man sofort die 25j&auml;hrige B&uuml;hnerfahrung an.</strong> Und er gibt sofort Vollgas: Er tanzt, springt, h&uuml;pft und singt dabei. Darrin schafft es die Anwesenden sofort mit seiner guten Laune anzustecken. Seine Ansagen wechseln von Deutsch ins Englische. Auch als der Laptop mal &#8220;h&auml;ngen bleibt&#8221; l&auml;sst er sich nicht aus der Ruhe bringen, solche kleinen Pannen &uuml;berspielt ein Vollprofi wie Darrin souver&auml;n. Hits wie &#8220;Unveiling the Secret&#8221;, &#8220;Eternal&#8221;, die Joy Division Cover &#8211; Version &#8220;Disorder&#8221;, &#8220;15 Minutes&#8221;, Sanctuary&#8221; werden gespielt. Bei &#8220;Tears&#8221; kann Huss zeigen, was f&uuml;r eine ausdrucksstarke, unverkennbare Stimme er hat, man meint man h&auml;tte Marc Almond vor sich auf der B&uuml;hne.</p>

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</a>

<p><strong>Das Publikum forderte mehrmals lautstark den Song &#8220;Goodbye Horses&#8221; den Darrin dann auch zuletzt spielte.</strong> Zum Abschluss nochmals eine Portion &#8220;G&auml;nsehaut&#8221;. Man schwelgte in Erinnerungen, dachte an die gro&szlig;en Hits und Gesten der 80´er Jahre, es entstand eine sehr emotionale Atmosph&auml;re. Nach &uuml;ber einer Stunde war das Konzert leider auch schon wieder, ohne Zugabe, vorbei. Darrin erkl&auml;rte, dass er bis vor kurzem krank war und einfach nicht mehr k&ouml;nnte. Man wird halt nicht j&uuml;nger? Das Publikum wurde wieder in den kalten, k&ouml;lner Winter entlassen.</p>
<p><strong>Setliste &#8220;Psyche&#8221;</strong><br />
22.01.2010 &#8211; Underground; K&ouml;ln</p>
<ul>
<li>The Beyond</li>
<li>Exhale</li>
<li>Gods and Monsters</li>
<li>The Quickening</li>
<li>Unveiling the Secret</li>
<li>Eternal</li>
<li>Discorder</li>
<li>15 Minutes</li>
<li>Sanctuary</li>
<li>Misery</li>
<li>Snow Garden</li>
<li>Brain Collapses</li>
<li>Tears</li>
<li>Goodbye Horses</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Fotos</strong> gibt es <a href="http://www.darkerradio.com/bilder/psyche-22-01-2010-underground-koln/">hier &raquo;</a></p>

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		<title>P24 &#8220;Stimmen bleiben stumm &#8211; remixed&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 21:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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Es gibt Tage, die sind einfach sch&#246;n. Zum Beispiel Tage, an denen eine neue Ver&#246;ffentlichung von P24 ins Haus kommt. 
Mit &#8220;Stimmen bleiben stumm &#8211; Remixed&#8221; ver&#246;ffentlicht Rico (P24) den offiziellen Remix Nachfolger des Erfolgs- Longplayers &#8220;Stimmen bleiben stumm&#8221;, welcher im Herbst 2008 erschienen ist. 
Seitdem ist der &#8220;Elektro- Ambient- Rocker&#8221; auf Tournee gewesen, und [...]]]></description>
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<p><strong>Es gibt Tage, die sind einfach sch&ouml;n. Zum Beispiel Tage, an denen eine neue Ver&ouml;ffentlichung von P24 ins Haus kommt. </strong></p>
<p>Mit &#8220;Stimmen bleiben stumm &#8211; Remixed&#8221; ver&ouml;ffentlicht Rico (P24) den offiziellen Remix Nachfolger des Erfolgs- Longplayers &#8220;Stimmen bleiben stumm&#8221;, welcher im Herbst 2008 erschienen ist. </p>
<p>Seitdem ist der &#8220;Elektro- Ambient- Rocker&#8221; auf Tournee gewesen, und hat Herzen der Republik erobert. Der spektakul&auml;re Erfolg wird nun fortgesetzt. Rico (P24) legt in Form dieses neuen Remix Albums jetzt kr&auml;ftig nach. Bekannte, innovative Produzenten und angesagte  Newcomer haben sehr unterschiedliche, interessante und wegweisende Remixe produziert. </p>
<p>Rico (P24) schafft es wirklich durch die Auswahl der Remixer, K&uuml;nstler und Produzenten seinen Songs ein ganz neues Gesicht, eine neue Klangfarbe zu geben. </p>
<p>Popelemente, Elektro, schr&auml;ge Sounds und immer auch eine Prise Punk &#8211; hierf&uuml;r stehen Monophone Struktur und haben aus &#8220;Neid&#8221; einen echten Hit gemacht. Feric und Ihre Band &#8220;Teerdiktat&#8221; haben den Song &#8220;Nur f&uuml;r einen Moment&#8221; veredelt. Ihre Stimme erzeugt G&auml;nsehaut. Ein besonderes Highlight ist der &#8220;Renegade of Noise- Mix&#8221; vom P24 &#8211; Song &#8220;Genug ist genug&#8221; den Daniel Myer (Haujobb, Architect und Destroid) gefertigt hat. Daniel hat aus &#8220;Genug ist genug&#8221; etwas sehr abgefahrenes produziert. Lasst Euch &uuml;berraschen! Wir sind sehr stolz, dass wir einen so erfolgreichen und szenebekannten Produzenten und K&uuml;nstler f&uuml;r diese Produktion gewinnen konnten. </p>
<p>&#8220;Freiheit aus Tr&auml;umen&#8221; (Ohrenfleisch Remix) &#8211; Allein dieser Remix w&auml;re schon eine Auskopplung wert, so perfekt und eing&auml;ngig ist dieser Track geworden. Keen K der ungekr&ouml;nte Electro- &#038; E-pop &#8211; K&ouml;nig hat aus &#8220;Neid&#8221; einen echten &#8220;smash Hit&#8221; produziert.  Henrik Iversen (Sonic Decoy) hat aus dem vertr&auml;umten &#8220;Blickfeld&#8221; einen knackigen Spacepop- Hit gemacht. Stampfende Beats, treibende Sounds: Dance- Futter f&uuml;r Electro- Heads! Access Denied haben bei Ihrer Soundkomposition &#8220;Ausgeklingt&#8221; eine perfekt aufs Nervensystem  ausgezirkelte Mischung von Rock und eing&auml;ngiger Elektronik gezaubert.</p>
<p>Diese reine Online &#8211; Ver&ouml;ffentlichung ist ohne Zweifel sehr gut gelungen. Tracks die auf dem Album &#8220;Stimmen bleiben stumm&#8221; nicht so sehr im Rampenlicht standen, erstrahlen in neuem Glanz. Bei Stimmen bleiben stumm &#8211; remixed&#8221; kann man Seiten an Ricos Songs entdecken die man vorher nur erahnen konnte. Aus Diamanten wurden Brillianten! F&uuml;r echte Electropop &#8211; Fans ein wahrer OHRgasmus. Sehr empfehlenswert.</p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/cd_booklet_p24stimmen_remix-gro&szlig;.jpg" alt="cd_booklet_p24stimmen_remix-gro&szlig;" title="cd_booklet_p24stimmen_remix-gro&szlig;" width="303" height="303" class="aligncenter size-full wp-image-3138" /></center></p>

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		<title>Das war das Amphi 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 21:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
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Amphi 2009 &#8211; 18./19.07.2009 &#8211; &#8220;Rocken bis die Bude zusammenbricht&#8230;.&#8221;
&#8230;&#8230;.was sie ja dann auch p&#252;nktlich Samstagsabends tat! 
Fangen wir von Vorne an: Bei typischem Amphi &#8211; Wetter, sprich von 30 Grad Hitze bis zu regelm&#228;&#223;igen Gewitterschauern war alles dabei, fuhren wir am Samstag Mittag nach K&#246;ln. Noch ziemlich mitgenommen von einer der vielen &#8220;Amphi-Warm-up&#8221; &#8211; [...]]]></description>
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<p><strong>Amphi 2009 &#8211; 18./19.07.2009 &#8211; &#8220;Rocken bis die Bude zusammenbricht&#8230;.&#8221;</strong></p>
<p>&#8230;&#8230;.was sie ja dann auch p&uuml;nktlich Samstagsabends tat! </p>
<p>Fangen wir von Vorne an: Bei typischem Amphi &#8211; Wetter, sprich von 30 Grad Hitze bis zu regelm&auml;&szlig;igen Gewitterschauern war alles dabei, fuhren wir am Samstag Mittag nach K&ouml;ln. Noch ziemlich mitgenommen von einer der vielen &#8220;Amphi-Warm-up&#8221; &#8211; Partys betraten wir das Gel&auml;nde am K&ouml;lner Tanzbrunnen. Zum f&uuml;nften Mal fand das Amphi &#8211; Festival statt, aber zum ersten Mal sollte als zweite Location, neben der Open Air Mainstage &#8220;Tanzbrunnen&#8221;, nicht das Theater am Tanzbrunnen, sondern die gro&szlig;e Rheinparkhalle genutzt werden&#8230;.</p>
<p>Eigentlich eine hervorragende Wahl! Gr&ouml;&szlig;er, klimatisch besser und mit mindestens genau so guter Atmosph&auml;re und Akustik&#8230;..</p>
<p>Bis zum Konzert von Feindflug! Laut Pressemeldungen l&ouml;ste sich nach ca. 20 min. Konzert ein 2 qm gro&szlig;es St&uuml;ck Putz von der Decke und fiel teilweise auf die B&uuml;hne. Weder den Jungs von Feindflug noch dem betroffenen Publikum ist nach meinen Informationen etwas passiert. Au&szlig;er &#8220;Staubsch&auml;den&#8221; scheint Gottseidank keiner bleibende Sch&auml;den zur&uuml;ck behalten haben&#8230;.</p>
<p>Ein Gro&szlig;teil des Publikums hat wahrscheinlich sowieso gedacht: &#8220;Wow, Staubkanonen von der Decke&#8230;. Was f&uuml;r eine krasse Performance&#8230;.&#8221;</p>
<p>Das Konzert von Feindflug wurde vorzeitig abgebrochen. Selbstverst&auml;ndlich wurde nach diesem Vorfall die Rheinparkhalle aus Sicherheitsgr&uuml;nden gesperrt und alle Konzerte fanden dann wieder im Theater am Tanzbrunnen statt. Wenn ich richtig informiert bin, wurden die Messehallen erst vor kurzem kernsaniert. Hat hier mal wieder der &#8220;k&ouml;lsche Kl&uuml;ngel&#8221; zugeschlagen? Pfusch am Bau?</p>
<p>Das Line &#8211; up hatte &#8211; querbeet durch alle dunklen Facetten des Genres, von elektronischer H&auml;rte bis hin zu mittelalterlichen Kl&auml;ngen &#8211; vieles zu bieten. Auch im Rahmenprogramm aus Aftershow Partys, Filmen, Lesungen und sonstigen Events setzten die Veranstalter konsequent auf Abwechselung. 13.000 Fans feierten mit 34 Bands, 2 Tage &#8211; Ein sehr gelungenes Wochenende!</p>
<p>Ausz&uuml;ge aus dem Programm:<br />
Samstag, 18.07.2009</p>
<p><strong>J&auml;ger90</strong><br />
<center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1874-600x398.jpg" alt="DSC_1874" title="DSC_1874" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3128" /></center><br />
Am fr&uuml;hen Nachmittag auf die B&uuml;hne zu m&uuml;ssen ist schon hart. Dennoch blieb den beiden Minimal-EBM-Heads Thoralf und Vigo eine leere Rheinparkhalle erspart. Die Fans waren p&uuml;nktlich und zahlreich erschienen, um sich zu den Analogsequenzen die Seele aus dem Leib zu tanzen. Kaum einer der kurzhaarigen EBM-Soldaten stand mehr still. Flakscheinwer-fer zuckten durch den Raum. Das schon jetzt kultige &#8220;Stiefelblitz&#8221; bescherte dem furiosen Gig den kr&ouml;nenden Abschluss.</p>
<p><strong>Solar Fake</strong><br />
Am fr&uuml;hen Nachmittag war nun Sven Friedrich mit seinem Electro &#8211; Projekt &#8220;Solar Fake&#8221; zu bewundern. Sven lieferte mal wieder den Beweis ab, dass Computermucke nicht zwingend innovationsfrei und uninspiriert sein muss. An der Mainstage hatten sich schon reichlich Leute versammelt und genossen Hits wie &#8220;Stigmata&#8221;, &#8220;Sometimes&#8221;, den Clubhit &#8220;The Shield&#8221; und viele weitere&#8230;.</p>
<p><strong>Eisbrecher</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1898-600x398.jpg" alt="DSC_1898" title="DSC_1898" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3129" /></center><br />
Der Charismatische S&auml;nger Alexx schaffte es innerhalb k&uuml;rzester Zeit das Publikum f&uuml;r sich einzunehmen. Eisbrecher pr&auml;sentieren Songs mit deutschen Texten und viel Aussage, Tiefe und Emotion wurden pr&auml;sentiert. Dazu werden die Songs durch donnernde und wuchtige Gitarren umrahmt. Die Jungs von Eisbrecher spielten neue und alte Hits, wie &#8220;Kein Mitleid&#8221;, &#8220;Leider&#8221; und &#8220;Antik&ouml;rper&#8221; und viele Weitere. Nach Eisbrecher war das Publikum nun in Partystimmung. Die Luft brannte.</p>
<p><strong>Agonoize</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_1962-600x398.jpg" alt="DSC_1962" title="DSC_1962" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3130" /></center><br />
Wer Schilder aufh&auml;ngen l&auml;sst mit folgender Aufschrift:<br />
&#8220;- wir &uuml;bernehmen keine Haftung f&uuml;r beschmutze Kleidung oder Gegenst&auml;nde<br />
- die Show f&uuml;r Leute mit empfindlichen Magen nicht geeignet ist<br />
- unser Ejakulat nicht zur Fortpflanzung geeignet ist<br />
- intensives Zuh&ouml;ren Deinen Glauben &auml;ndern kann.&#8221;<br />
&#8230;..muss schon ziemlich durchgeknallt sein. Wir erwarteten Gro&szlig;es. Menschenmassen pilger-ten somit auch in die nur noch max. 1,5 Stunden bespielbare Rheinparkhalle&#8230;.. (Dies wusste zu dem Zeitpunkt noch keiner!) So spielten Chris, Mike und Oliver als erste in der<br />
Rheinparkhalle vor richtig vollem Haus. Das Publikum feierte ordentlich zu Clubstampfern wie &#8220;Koprolalie&#8221;, &#8220;Glaubenskrieger&#8221; und es wurden auch schon Songs vom neuen Album &#8220;Hexakosioihexekontahexa&#8221; gespielt.</p>
<p><strong>Fields of the Nephilim</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2005-398x600.jpg" alt="DSC_2005" title="DSC_2005" width="398" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-3131" /></center><br />
Die D&auml;mmerung setzte langsam ein. Carl McCoy und seine neuen Bandkollegen enterten als Headliner am Samstag die Mainstage des Tanzbrunnen. Optisch in gewohnter Manier, zerfetzte, mehlige Klamotten, lange M&auml;ntel, Cowboyh&uuml;te und mit Sonnenbrillen. Zu viel Nebel wurden Klassiker wie &#8220;Moonchild&#8221;, &#8220;Dawnrazor&#8221;, &#8220;The Sequel&#8221;, &#8220;Psychonaut&#8221; oder &#8220;Penetration&#8221; gespielt. Die Freunde des klassischen Gothic &#8211; Rock kamen voll auf Ihre Kosten.</p>
<p>Sonntag, 19.07.2009<br />
<strong>Mono Inc.</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2109-600x398.jpg" alt="DSC_2109" title="DSC_2109" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3132" /></center><br />
Die Hamburger Gothrocker Mono Inc. m&uuml;hten sich redlich, die verschlafenen und verkaterten Besucher wach zu rocken. Die Menge vor der B&uuml;hne blieb zwar bis zum Ende &uuml;berschaubar, aber Mono Inc. hielt dies nicht von einem engagierten, rockigen Gig ab. Die Fans bekamen umfassende Einblicke in den atmosph&auml;rischen Gothic &#8211; Sound des Quartetts.</p>
<p><strong>Diorama</strong><br />
Bei Diorama passte einfach alles: Fetter Sound, agiles Stage-Acting und gute Songauswahl. Songs wie &#8220;Synthesize me&#8221;, &#8220;Why&#8221;, &#8220;Buring out&#8221; und viele weitere Hits enthielten.<br />
Entsprechend begeistert feierte das Publikum am Mainstage &#8220;Tanzbrunnen&#8221; den aggressiv und energievoll agierenden Torben Wendt und seine Band. Alles in allem ein &uuml;berzeugender Auftritt, der Lust auf mehr macht.</p>
<p><strong>Hocico</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2183.JPG" alt="DSC_2183" title="DSC_2183" width="398" height="393" class="aligncenter size-full wp-image-3133" /></center><br />
&#8220;Oh nein, stumpfer BumBum Electro mit Grunzgesang&#8230;..&#8221; dachte ich! Aber was die durchgeknallten Mexikaner Erk, Racso &amp; Co. ablieferten war ganz gro&szlig;es Kino&#8230;..Eine Orgie in Theaterblut&#8230;.. Mehrere in rituelle Aztekentracht geh&uuml;llte Medizinm&auml;nner mit riesigem Federschmuck auf dem Kopf vollzogen w&auml;hrend des Gigs immer wieder unter einer Menge Kunstnebel scheinbar mysteri&ouml;se Riten. S&uuml;damerikanischer G&ouml;tterkult mitten in K&ouml;ln! Erk sprang, Kunstblut &uuml;berstr&ouml;mt von einer B&uuml;hnenecke zur anderen. Eine wirklich einzigartige Show.<br />
Jungs, &#8220;Hell Electro&#8221; kann auch interessant sein&#8230;.Ihr habt mich &uuml;berzeugt!</p>
<p><strong>Jesus on Extasy</strong><br />
Kann eine Band mit einem sich lasziv bewegendem, androgynen Frontmann und jeder Menge Ohrw&uuml;rmer, eigentlich etwas falsch machen? Wohl kaum! Und so hatten es Jesus on Ex-tasy auch nicht schwer, das Publikum mit Ihrer professionellen Show zu begeistern. S&auml;nger Dorian schaffte es, mit Ausstrahlung und schr&auml;gem Humor fast 50 min zu unterhalten.</p>
<p><strong>Qntal</strong><br />
Eine Stunde boten Syrah und Ihre Mitstreiter ein intensives Konzerterlebnis. Unterst&uuml;tzt von der Akustik und Atmosph&auml;re des Theaters am Tanzbrunnen. G&auml;nsehautfeeling und treibende Beats wechselten ab. Tradition und Moderne in flie&szlig;ender Verbindung. Die Fans h&auml;tten gerne noch mehr gesehen.</p>
<p><strong>Henke</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2256-398x600.jpg" alt="DSC_2256" title="DSC_2256" width="398" height="600" class="aligncenter size-large wp-image-3134" /></center><br />
Oswald Henke ist ein Urgestein der Szene! Mit seinem Projekt &#8220;Henke&#8221; spielt er Songs seiner Bands &#8220;Erblast&#8221;, &#8220;Goethes Erben&#8221; und &#8220;Artwork&#8221; nach. Seine Performance war fast schon ein mit Sounds unterlegtes Theaterst&uuml;ck. Schwere, epische St&uuml;cke wechselten mit flotteren Be-ats, Sph&auml;renkl&auml;nge begleiteten Henkes beeindruckende Reime. Hier stand ein klassischer K&uuml;nstler auf der B&uuml;hne. Eine gro&szlig;e Instinierung von Oswald &amp; Co.</p>
<p><strong>KMFDM</strong><br />
Der angek&uuml;ndigte &#8220;bombastische Industrialsturm&#8221; war ehr ein laues L&uuml;ftchen&#8230;. Von einer mitreissenden Show war &#8220;man&#8221; weit entfernt. Sorry, das k&ouml;nnt Ihr besser!</p>
<p><strong>Unheilig</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2291-600x398.jpg" alt="DSC_2291" title="DSC_2291" width="600" height="398" class="aligncenter size-large wp-image-3135" /></center><br />
Zum wiederholten Male trat der Graf auf der Mainstage am Tanzbrunnen auf. In gewohnt souver&auml;ner Pose dirigiert der Graf seine Anh&auml;ngerschaft. H&ouml;hepunkte waren nat&uuml;rlich &#8220;Sei bei mir&#8221;, &#8220;Sage ja&#8221; und &#8220;An Deiner Seite&#8221;; ein hoch emotionales St&uuml;ck. Reihenweise packten Frauen die Taschent&uuml;cher aus, man h&ouml;rte leises Schluchzen, ach was war das sch&ouml;n! Den Grafen schien die Stimmung enorm anzuheizen. Er sprang von einem B&uuml;hnenende zum anderen, ganz so, als wollte er jeden Fan, insbesondere jede Frau  einzeln begr&uuml;&szlig;en. Er war verdienter Co &#8211; Headliner am Sonntag.</p>
<p><strong>Front 242</strong></p>
<p><center><img src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2009/08/DSC_2360.JPG" alt="DSC_2360" title="DSC_2360" width="400" height="490" class="aligncenter size-full wp-image-3136" /></center><br />
Irgendwie hatte ich den Eindruck, die belgischen Electropioniere von Front 242 k&auml;mpften mit argen Soundproblemen. &Uuml;bersteuerte Boxen, &Auml;chzen, Kratzen und sonstige Nebenger&auml;usche w&auml;hrend des gesamten Gigs&#8230; Irgendwie war der Wurm drin, auch hatte man das Gef&uuml;hl man h&ouml;rt das selbe Set wie im Jahre 2007. Die energiegeladene, beeindruckende Show mit viel Kunstnebel und dementsprechender Lichtshow konnte nicht &uuml;ber die soundtechnischen Schw&auml;chen hinweg t&auml;uschen.</p>
<p>Fotos: Christian Seitz</p>

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		<title>Illusion of Light: Ferngesteuert</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/illusion-of-light-ferngesteuert/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion of Light]]></category>
		<category><![CDATA[Remix]]></category>
		<category><![CDATA[Synthpop]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das lang herbeigesehnte, neue Illusion of Light &#8211; Album ist da. Beim europaweiten &#8220;Battle of the Bands 2006/2007&#8243; des Szene-Hochglanzmagazins Sonic Seducer erreichten Illusion of Light unter mehr als 1200 Teilnehmern den 9. Platz. Mit gewissen Erwartungen legte ich die CD in den Player.
Und ich h&#246;rte einpr&#228;gsame Refrains, welche auf ein klassisches Arrangement treffen.
Bedrohliche Soundscapes [...]]]></description>
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<p><strong><img height="162" alt="Illusion Of Light - Ferngesteuert" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/illusionoflight-ferngesteuert.jpg" width="161" align="right" />Das lang herbeigesehnte</strong>, neue Illusion of Light &#8211; Album ist da. Beim europaweiten <em>&#8220;Battle of the Bands 2006/2007&#8243;</em> des Szene-Hochglanzmagazins Sonic Seducer erreichten Illusion of Light unter mehr als 1200 Teilnehmern den 9. Platz. Mit gewissen Erwartungen legte ich die CD in den Player.</p>
<p><em>Und ich h&ouml;rte einpr&auml;gsame Refrains, welche auf ein klassisches Arrangement treffen.</em></p>
<p><strong>Bedrohliche Soundscapes</strong> wurden mit harten, energiegeladenen Beats und auch ruhigeren Passagen verkn&uuml;pft und mit <em>catchy</em> Melodien und Futurpop-Splittern angereichert. Mit einfachen, aber raffiniert angewendeten Mitteln, wei&szlig; man zu &uuml;berzeugen. Illusion of Light haben ihre Nische im Dark-Electro-Dschungel gefunden.</p>
<p><strong>Das Rad wird nicht neu erfunden</strong>. Insbesondere &uuml;berzeuge die beiden Remixe der Songs &#8220;Electronic History&#8221; und &#8220;Licht und W&auml;rme&#8221;. Dem Future-Electro-Jazz-Mix von &#8220;Electronic History&#8221; merkt man an, dass hier ein echter Soundt&uuml;ftler am Werk war. Matthias von <a class="liexternal" title="Nova Spes" href="http://nova-spes.com/">Nova Spes</a> hat hier mal wieder ein produktionstechnisches Meisterwerk hingelegt.</p>
<p><strong>Der Remix</strong> von &#8220;Licht und W&auml;rme&#8221; geremixed von Malte (<a class="liexternal" title="Superikone" href="http://www.superikone.de/">Superikone</a>) k&ouml;nnte auch ein Song von Witt, Wolfsheim &amp; Co. sein. &Uuml;berzeugende deutsche Lyrics mit aufwendigen Sounds und hochwertigen Arrangements. Sehr intensiv aber dennoch radiotauglich. Ein gelungenes Album, keine Frage.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a class="liexternal" title="Illusion Of Light" href="http://www.illusion-of-light.com/">Illusion Of Light</a></p>

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		<title>Superikone: Master and Servant Party am 16.03.2007</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2007 10:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichung]]></category>

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Superikone ist eins der wenigen Projekte, die kein neues Album ben&#246;tigen, damit die Leute zu seinen Konzerten kommen. Insbesondere im Osten ist die Stimmung auf Konzerten eigentlich immer sehr gut. Malte (Superikone) vereint als &#8220;Alleinunterhalter&#8221; nahezu alle Qualit&#228;ten, die man f&#252;r diesen Job braucht: Er kann unterhalten, er kann tanzen, der lebt die Songs auf [...]]]></description>
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<p><strong><em>Superikone</em> ist eins der wenigen Projekte</strong>, die kein neues Album ben&ouml;tigen, damit die Leute zu seinen Konzerten kommen. Insbesondere im Osten ist die Stimmung auf Konzerten eigentlich immer sehr gut. Malte (<em>Superikone</em>) vereint als &#8220;Alleinunterhalter&#8221; nahezu alle Qualit&auml;ten, die man f&uuml;r diesen Job braucht: Er kann unterhalten, er kann tanzen, der lebt die Songs auf der B&uuml;hne und ein paar M&auml;dels sagen auch, dass er gut aussieht. Da geriet das aktuelle Online &#8211; Album &#8220;Endorphin&#8221; und die Online &#8211; Re-Release der Single &#8220;Opiate&#8221; und des Album &#8220;Opiate&#8221; fast zu Nebensache.</p>
<p><strong>Gleich von Beginn hat Malte</strong> richtig Gas gegeben. Die Pegel schlugen aus bei den zahllosen <em>Superikone</em> &#8211; Evergreens, ob dies nun &#8220;H&ouml;her, schneller, weiter&#8221;, &#8220;Machtmenschen&#8221; oder &#8220;Opiate&#8221; hei&szlig;en. Aber auch die neuen Song geh&ouml;ren wieder zu Premium &#8211; Liga des Elektropops, dies spricht f&uuml;r Malte. <em>Superikone</em> &#8211; Konzerte leben von der intensive Kommunikation mit dem Publikum, dies wurde Ihm durch das Cottbusser &#8211; Publikum nicht gerade leicht gemacht.</p>
<p><strong>Nach dem Konzert</strong> gab DJ DustDevil richtig Gas. Nach dem ersten Depeche Mode &#8211; Songs starteten die Cottbusser dann endlich richtig durch. Bis in die fr&uuml;hen Morgenstunden feierte DJ Dust Devil seinen Geburtstag mit einem Best-of-Mix der elektronischen Tanzmusik der letzen 25 Jahre. Die leichten, alkoholbedingten Kopfschmerzen am n&auml;chsten Tage k&ouml;nnten als Beweis f&uuml;r eine gelungene Party gewertet werden.</p>
<p><strong>Link:</strong> <a href='http://www.superikone.de/"'>Superikone</a></p>

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		<title>Tape: #2 Tour 2007 am 28.01.2007 in K&#246;ln Underground</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Feb 2007 14:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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Das Showcase von TAPE in K&#246;ln stand unter keinem guten Stern. Sonntagsabends im Januar bekommt man den gemeinen K&#246;lner nur sehr schwer vom warmen, trockenen Sofa in die K&#228;lte und den Nieselregenâ?¦Aber es kam noch schlimmer, in der nahe gelegenen Live Music Hall spielten Killswitch Engage , also harte Konkurrenz. Und so war es trotz [...]]]></description>
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<p><strong><img height="136" alt="Tape PR 01 rgb 150dpi" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/tape_pr_01_rgb_150dpi.jpg" width="211" align="right" />Das Showcase von TAPE</strong> in K&ouml;ln stand unter keinem guten Stern. Sonntagsabends im Januar bekommt man den gemeinen K&ouml;lner nur sehr schwer vom warmen, trockenen Sofa in die K&auml;lte und den Nieselregenâ?¦Aber es kam noch schlimmer, in der nahe gelegenen Live Music Hall spielten <em>Killswitch Engage</em> , also harte Konkurrenz. Und so war es trotz freiem Eintritt nicht mal halb voll im Underground, so zumindest der optische Eindruck.</p>
<p><strong>Mongof&uuml;nf spielten Support.</strong> Ihr Motto gem&auml;&szlig; Flyer <em>&ldquo;Das letzte bisschen Heilanstalt&rdquo;</em> &#8211; ich verkneife mir jetzt hier einen Dieter-Bohlen-Spruch dazu.</p>
<p><strong>Aber das total Groove-resistente</strong> Gegr&ouml;le und Gegrunze nahm seinen Lauf. Sollte diese Bands verschiedene Songs auf Lager haben habe ich sie trotz 30 min. Trommelfellvergewaltigung nicht geh&ouml;rt. Auch die Posen des S&auml;ngers, vermutlich Gelegenheitssatanist, k&ouml;nnen nicht &uuml;berzeugen. Sorry, Ihr seid bei mir nicht im Recall! Fairerweise sollte man jedoch anmerken, dass sie beim Publikum &uuml;berraschend gut ankamen. Wie immer Geschmackssache halt.</p>
<p><strong>Nach einer Umbaupause</strong> erschienen die Jungs und das M&auml;del von <strong>Tape</strong> . Man merkt es den Jungs an, sie sind die gro&szlig;en B&uuml;hnen gew&ouml;hnt. Dieses Showcase war trotzdem eines der schwierigsten. Nach der einstweiligen Verf&uuml;gung gegen Ihre Plattenfirma konnten Sie sich nicht mal richtig vorstellen, denn zu dem Zeitpunkt des Konzertes durften sie Ihren Namen nicht nennen.</p>
<p><em>TAPE waren auf der B&uuml;hne!</em></p>
<p><strong>Die Show von TAPE lebt</strong> von Ihrer neuen S&auml;ngerin Peti. Was f&uuml;r eine Erscheinung ! Die bildsch&ouml;ne Peti ist eine Augenweide. Man merkt direkt, dass Sie langj&auml;hrige B&uuml;hnenerfahrung hat. Peti rockt! Jedoch gelang es Ihr trotzdem nur sehr schwer, das Publikum mit Ihrer tollen Stimme zu &uuml;berzeugen. Hauptaugenmerk lag auf den St&uuml;cken des neuen Albums, das augenscheinlich beim Gro&szlig;teil noch nicht bekannt war.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> TAPE spielen rundum befriedigenden New Metal (h&ouml;ren sie selbst wahrscheinlich nicht so gerne); nicht mehr, aber auch nicht weniger. Teilweise zu angepasst, zu austauschbar. Wer hier Innovation suchte, war fehl am Platz. Nach gut 70 Minuten wurden wir wieder in die tr&uuml;be K&ouml;lner K&auml;lte entlassen.</p>
<p><a href="http://www.tape-music.de">www.tape-music.de</a></p>
<p><a href="http://www.mongofuenf.de">www.mongofuenf.de</a></p>

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		<title>Welle:Erdball: Chaos Total Tour 2006 am 24.11.2006 in Krefeld</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Minimal]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Welle: Erdball]]></category>

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&#8220;Hallo, hier spricht Welle: Erdball, Symphonie der Zeit. Aus dem &#196;ther schwingt und schwillt sie in die Ewigkeit!&#8221;
Das Hauptkonzept Welle:Erdball ist die Arbeit eines Radiosenders. Nach mehreren Jahren verl&#228;st nun wieder ein neues Programm mit dem Namen &#8220;Chaos Total&#8221; das Funkhaus Welle:Erdball. Ein Grund aufzuhorchen. Der Aufwand, den die Besch&#228;ftigten der Sendeanstalt beim neuen Tontr&#228;ger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><em><img height="240" alt="we quartett" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/we_quartett.jpg" width="161" align="right" />&ldquo;Hallo, hier spricht Welle: Erdball, Symphonie der Zeit. Aus dem &Auml;ther schwingt und schwillt sie in die Ewigkeit!&rdquo;</em></p>
<p><strong>Das Hauptkonzept</strong> Welle:Erdball ist die Arbeit eines Radiosenders. Nach mehreren Jahren verl&auml;st nun wieder ein neues Programm mit dem Namen <em>&ldquo;Chaos Total&rdquo;</em> das Funkhaus Welle:Erdball. Ein Grund aufzuhorchen. Der Aufwand, den die Besch&auml;ftigten der Sendeanstalt beim neuen Tontr&auml;ger betrieben haben, spiegelt sich auch auf der B&uuml;hne wieder.</p>
<p><strong>In der fast ausverkauften</strong> <a class="liexternal" href="http://www.kulturfabrik-krefeld.de/">Krefelder Kulturfabrik</a> zeigten Honey, Alf und die M&auml;dels Frl. Venus und Plastique, was zur Zeit in deutscher &#8211; minimal elektronischer &#8211; Popmusik so m&ouml;glich und machbar ist. Support gab es keinen &#8211; also nach ein bisschen elektronischer Tanzmusik aus der Konserve und dem o.g. bekannten Intro einfach zack und los! Um 21.40 Uhr erschienen Honey und &amp; Alf in der bekannten Welle:Erdball &Acirc;&ndash; Uniform, sprich wei&szlig;e Hemden, schwarze Handschuhe, schwarze Krawatte, schwarzes Jacket; Frl. Venus und Plastique in schwarz-wei&szlig;en 50er Jahre Kleidern und passenden Accessoires.</p>
<p><strong>Sp&auml;testens nach</strong> <em>&ldquo;Funkbereit&rdquo;</em> und <em>&ldquo;Gib mir mein Gef&uuml;hl zur&uuml;ck&rdquo;</em> brannte die Luft und die Menge tobte. Wunderkerzen und Leuchtst&auml;be wurden hochgehalten und das begeisterte Publikum ging sofort mit. <em>Das ist Entertainment der Superlative.</em> Welle:Erdball inszenieren jeden Song wie ein Theaterst&uuml;ck, das hei&szlig;t: Beim Song <em>&ldquo;Schweben, Fliegen, Fallen&rdquo;</em> werden gro&szlig;e Luftballons ins Publikum geworfen. Beim Song <em>&ldquo;Arbeit Adelt&rdquo;</em> bearbeitet Honey ohrenbet&auml;ubend und martialisch eine gro&szlig;e Blechtonne, halt echte Arbeit, beim Song <em>&ldquo;Super 8?</em> wird dementsprechend eine Super 8-Kamera pr&auml;sentiert und passend in die Show integriert. Beim Song <em>&ldquo;Starfighter&rdquo;</em> werden Papierflieger ins Publikum geworfen. Auch der Klassiker <em>&ldquo;Elektrosmog&rdquo;</em> wird passend pr&auml;sentiert: Frl. Venus und Plastique (mittlerweile in hautengen, schwarzen Lederkost&uuml;men) &ldquo;beschiessen&rdquo; das Publikum mit Kinder-Laserpistolen. Das absolute Highlight der Show ist <em>&ldquo;Hoch die Fahnen&rdquo;</em> bei dem Song schwingen Frl. Venus und Plastique Welle:Erdball &#8211; Fahnen. Man k&ouml;nnte fast meinen, man ist auf einer <a class="liwikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendweihe">Jugendweihe in der ehemaligen DDR</a>. G&auml;nshautfeeling!</p>
<p align="center"><img height="302" alt="IMG 0979" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/img_0979.jpg" width="450" /></p>
<p><strong>Die optische Pr&auml;sentation</strong> ist bei Welle:Erdball ein echtes Erlebnis und zieht fast zwangsl&auml;ufig das Publikum in seinen Bann. Und in diese Gef&uuml;hlswelt brechen dann auch nachdenkliche Songs ein: Honey fragt zweimal, ob das Publikum gut drauf ist und spielt dann mit einem L&auml;cheln im Gesicht <strong>&ldquo;Contergan&rdquo;</strong>. Ein Song, der einem wirklich das Blut in den Adern gefrieren l&auml;sst. Hier schaffen es Honey &amp; Co, ein hochsensibles Thema unterhaltsam und nachdenklich r&uuml;berzubringen. Aber man merkte dem Publikum an, dass es diese schwere Kost nicht so einfach zu verdauen vermochte. Auch der Serge Gainbourg-Klassiker <em>&ldquo;Poup&eacute;e de Cire, Poup&eacute;e de Son&rdquo;</em> im Original von France Gall, der nur von Frl. Venus und Plastique pr&auml;sentiert wird, ist weiteres Highlight. Der einzige Song, der nicht auf Deutsch gesungen wurde.</p>
<p><strong>Und immer wieder</strong> wird der COMMODORE 64 als Mitglied des Senders Welle:Erdball in Klang, Bild, Text und Sprache gefeiert. Nach 2 Stunden und 30 min Programm, inkl. zwei Zugaben, in denen die Worte Sarkasmus, Ironie, Satire und Humor eine ganz neue Bedeutung bekommen haben, verabschieden sich Welle:Erdball von ihren Fans. Ein gelungener Abend, das Publikum ging ersch&ouml;pft, aber in Partystimmung nach Hause und auch die Welle:Erdball-Fans der ersten Stunde haben das Konzert mit Begeisterung genossen.</p>

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		<title>Obscenity Trial: Here And Now</title>
		<link>http://www.darkerradio.com/artikel/cd-kritiken/obscenity-trial-here-and-now/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Nov 2006 15:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[CD-Kritiken]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[In Strict Confidence]]></category>
		<category><![CDATA[New Order]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[VNV Nation]]></category>

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Man nehme einen Essl&#246;ffel VNV Nation, ein wenig Camouflage und eine Prise New Order, bringe diese Mixtur unter st&#228;ndigem R&#252;hren zum kurzen Aufkochen: Obscenity Trial ist servierbereit. &#8220;Here and now&#8221; ist das erste Album von Obscenity Trial, sprich Oliver Wand und Frank Hass. Aufgenommen wurde es von keinem Geringeren als Olaf Wollschl&#228;ger (Produzent von u.a. [...]]]></description>
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<p><strong><img height="161" alt="otrial-hereandnow" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/otrial-hereandnow.jpg" width="161" align="right" />Man nehme</strong> einen Essl&ouml;ffel VNV Nation, ein wenig Camouflage und eine Prise New Order, bringe diese Mixtur unter st&auml;ndigem R&uuml;hren zum kurzen Aufkochen: Obscenity Trial ist servierbereit. <em>&ldquo;Here and now&rdquo;</em> ist das erste Album von Obscenity Trial, sprich Oliver Wand und Frank Hass. Aufgenommen wurde es von keinem Geringeren als Olaf Wollschl&auml;ger (Produzent von u.a. Melotron, In Strict Confidence u.a.).</p>
<p><em>Das Resultat d&uuml;rfte jedem Electro &#8211; Insider wohl klar sein:</em></p>
<p><strong>Treibende Drumprogrammierung</strong>, jagen atomsph&auml;rische Vocals. Man merkt, das Oliver eine ausgebildete Stimme besitzt. Er unterstreicht mit seiner Stimme den teilweise sph&auml;rischen, melancholischen Charakter der Songs. Insbesondere der Song <em>&#8220;Here and now&#8221;</em>, zu dem auch <a class="liexternal" href="http://www.clipfish.de/player.php?videoid=MzY3NDF8MQ%3D%3D">ein Video</a> gedreht wurde, &uuml;berzeugt. Oder anders gesagt: Es wurde das Electropop-Rad nicht neu erfunden, aber weiterentwickelt, intensiviert und optimiert.</p>
<p><strong>Fast alle Tracks</strong> bleiben im Ohr bzw. Ged&auml;chtnis h&auml;ngen. Elf durchweg tanzbare, mitunter hypnotisch, eindringliche St&uuml;cke mit Ohrwurmcharakter + drei Remixe. Von Obscenity Trial wird man noch viel h&ouml;ren.</p>
<p>Weitere Anspieltipps: <em>&#8220;Afraid&#8221;</em>, <em>&#8220;Silence&#8221;</em> &#8211; der melancholischen Herbsthymne und <em>&#8220;Never too Late&#8221;</em>.</p>
<p>(Infacted Recordings/Soulfood)</p>
<p><a class="liexternal" href="http://www.otrial.de">http://www.otrial.de</a><br />
<a class="liexternal" href="http://www.myspace.com/obscenitytrial">http://www.myspace.com/obscenitytrial</a></p>

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		<title>And One: Bodypop-Tour 2006 in K&#246;ln Live Musik Hall am 29.10.2006</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Nov 2006 16:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[And One]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>
		<category><![CDATA[EBM]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Front 242]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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Es versprach ein Ereignis der besonderen Art zu werden, welches mich an diesem lauen Oktoberabend in der K&#246;lner Live Musik Hall erwartete: And One hatten zum Konzert geladen. Ihr Album &#8220;Bodypop&#8221; z&#228;hlt zu den absoluten musikalischen Highlights des Jahres 2006. Bei meiner Ankunft in der bereits gut gef&#252;llten Live Musik Hall stach mir sofort das [...]]]></description>
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<p><strong>Es versprach</strong> ein Ereignis der besonderen Art zu werden, welches mich an diesem lauen Oktoberabend in der K&ouml;lner Live Musik Hall erwartete: And One hatten zum Konzert geladen. Ihr Album &#8220;Bodypop&#8221; z&auml;hlt zu den absoluten musikalischen Highlights des Jahres 2006. Bei meiner Ankunft in der bereits gut gef&uuml;llten Live Musik Hall stach mir sofort das auff&auml;llige B&uuml;hnenbild von And One ins Auge.</p>
<p><strong>Er&ouml;ffnet wurde</strong> der Abend von <a class="liexternal" href="http://www.otrial.de/live.html">Obscenity Trial</a>. <em>Bitte wer?</em></p>
<p><strong>Nach einer Internetrecherche</strong> war ich schlauer: Das Duo Obscenity Trial bestehend aus Frontmann Oliver Wand und Frank Hass an den Keyboards. Der &#8220;Obsz&ouml;nit&auml;ten Versuch&#8221; oder &#8220;Prozess&#8221; wird mit dem Album &#8220;Here and Now&#8221; hoffentlich sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.</p>
<p><strong>Sie pr&auml;sentierten</strong> sch&ouml;ne Electropop <strong><em>Perlen</em></strong>, die teils an NamNamBulu oder Camouflage erinnern, dabei aber jede Menge Eigenst&auml;ndigkeit ausstrahlen. Der Song &#8220;Here and Now&#8221; ist der Hit Ihres gleichnamigen aktuellen Albums. Einziger Kritikpunkt bleibt die sichtbare Nervosit&auml;t von Oliver. <em>Hey, Du hast eine fantastische, ausgebildete Stimme; lass die Rampensau raus und unterhalte Dein Publikum!</em></p>
<p><strong>Von Obscenity Trial werden wir hoffentlich noch viel h&ouml;ren!</strong></p>
<p>Nach einer kurzen Umbaupause enterten <a class="liexternal" href="http://www.spetsnaz.se/">Spetsnaz</a> die B&uuml;hne. Die Schweden konnten mich leider nicht &uuml;berzeugen. <strong>Stampf &#8211; EBM mit Grunzgesang</strong> ist zwar <strong>tanzbar, aber unspektakul&auml;r</strong> . Die neue Single &#8220;Hardcore Hooligans&#8221; ist ein typischer EBM-Kracher bei dem man das Gef&uuml;hl hat, den Song schon mehrmals in &auml;hnlicher Form geh&ouml;rt zu haben. <em>Wenn man Oldschool &#8211; EBM h&ouml;ren m&ouml;chte, dann die Originale</em>; sprich:<br />
<a class="liexternal" href="http://www.nitzer-ebb.de/">Nitzer Ebb</a>, <a class="liexternal" href="http://www.front242.com/">Front 242</a>!</p>
<p><strong>Wer hier Innovation sucht, suchte vergeblich.</strong></p>
<p><strong>Endlich war es soweit.</strong> Der &uuml;bergro&szlig;e And One Schriftzug erstrahlte in grellem, orange farbigem Licht. Die beiden Keyboards und Mikrofonstative von Chris Ruiz und Gio van Oli wurden genial ins B&uuml;hnenbild integriert. Nach den ersten 15 Sekunden des Intros konnte man erahnen, was einen erwartet. Chris und Gio betraten die B&uuml;hne.</p>
<p><strong><img height="211" alt="andone" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/andone.jpg" width="161" align="right" />Zu den ersten Kl&auml;ngen</strong> von &#8220;Dein Ende&#8221; betrat der Zeremonienmeister Steve Naghavi die B&uuml;hne: Dunkler Anzug, dunkles Hemd, orange Krawatte &#8211; und mit einem breitem Grinsen im Gesicht, Steve der Herr im Ring f&uuml;r heute Abend. Nach &#8220;Military Fashion Show&#8221; und &#8220;High&#8221; begann eine muntere Reise durch die And One Vergangenheit: Angefangen bei &#8220;Metallhammer&#8221;, &#8220;Panzermensch&#8221;, &#8220;Sometimes&#8221; bis zu &#8220;Deutschmaschine&#8221;, &#8220;Consequenz of Time&#8221;, &#8220;Krieger&#8221; und &#8220;Wasted&#8221;. Auch wenn das Publikum die neuen Songs &#8220;Body Company&#8221;, Enjoy the Unknown&#8221;, &#8220;Traumfrau&#8221; noch nicht so mitsingen konnten. Dies wird sich sicherlich bald &auml;ndern, da die Songs melodisch, tanzbodentauglich und einpr&auml;gsam sind.</p>
<p><strong>Die Ausleuchtung und B&uuml;hnengestaltung</strong> sollten die ganze Show hindurch &uuml;berdurchschnittlich durchdacht bleiben &#8211; ein Beweis daf&uuml;r, dass man auch sehr effektive Visualisierungen erschaffen kann, wenn man nicht &uuml;ber das Budget einer Stadion-Rock-Band verf&uuml;gt. Was man braucht ist nur ein wenig Phantasie.</p>
<p><strong>Highlights waren</strong> alle Songs, die Steve gemeinsam mit Gio gesungen hat (z.B. &#8220;Metallhammer&#8221; und &#8220;Panzermensch&#8221;). Auch die <em>And One Medleys</em> und <em>And One vs. Depeche Mode Medleys</em> wurden passend integriert und vom Publikum begeistert abgefeiert.</p>
<p><strong>Steve, Chris und Gio</strong> waren vollen Spielfreude und legten allesamt eine Show auf die Bretter, als ginge es um ihr Leben. Bei AND ONE gibt es keine Statisten &#8211; nur Macher. Steve brachte mit seiner energiegeladenen Show auch die letzten Reihen der Live Musik Hall geh&ouml;rig ins schwitzen. Nach knapp zwei Stunden war das Konzert leider bereits vorbei. Die Zeit verging wie im Fluge und es h&auml;tte ruhig noch weiter gehen k&ouml;nnen, was Wohl das beste Kompliment ist, welches man einem K&uuml;nstler machen kann.</p>
<p><strong>Der kr&ouml;nende Abschluss</strong> des Konzerts war eine von den Fans geforderte A Capella Version von &#8220;Pimmelmann&#8221;. Danach gingen Steve, Chris und Gio sichtbar ersch&ouml;pft von der B&uuml;hne. Auf jeden Fall geh&ouml;rt die Show von Steve, Chris und Gio zum Besten, was ich seit langem gesehen habe. Ich kann mit Fug und Recht von einem rundum gelungenen Abend sprechen.</p>
<p><a href="http://www.andone.de">www.andone.de</a></p>

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		<title>Terminal Choice: New Born Enemies Tour 2006</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 16:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Marilyn Manson]]></category>
		<category><![CDATA[Presseinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Birthday Massacre]]></category>
		<category><![CDATA[The Prodigy]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[

Support: Limbogott + Jesus on Extasy
Krefeld, Kulturfabrik, 19.10.2006
P&#252;nktlich um 20 Uhr lieferte Limbogott sein Liveset ab. Limbogottâ?¦ was f&#252;r ein Bandname! Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man auf so einen Namen kommt.
Ganz einfach: Drogen! Drogen im &#220;berma&#223;, in allen Farben, in allen Formen und am besten in hoher Dosierung.
Musikalisch bedienen sich Limbogott bei Bands [...]]]></description>
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<p><strong>Support: Limbogott + Jesus on Extasy</strong></p>
<p>Krefeld, Kulturfabrik, 19.10.2006</p>
<p><strong><img height="144" alt="Limbogott" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/limbogott.jpg" width="211" align="right" />P&uuml;nktlich</strong> um 20 Uhr lieferte <a class="liexternal" href="http://www.limbogott.de/start.html">Limbogott</a> sein Liveset ab. Limbogottâ?¦ <em>was f&uuml;r ein Bandname!</em> Ihr fragt euch jetzt sicher, wie man auf so einen Namen kommt.</p>
<p>Ganz einfach: <strong>Drogen!</strong> Drogen im &Uuml;berma&szlig;, in allen Farben, in allen Formen und am besten in hoher Dosierung.</p>
<p><strong>Musikalisch</strong> bedienen sich Limbogott bei Bands wie Nine Inch Nails, Marilyn Manson oder Ministry und mischen auch ein wenig The Prodigy dazu. Das ist nicht revolution&auml;r, macht aber gute Laune und ist bestens geeignet, ein bisschen Druck abzulassen. Um sinnlose Stilbezeichnungen sind sie auch nicht verlegen, und so nennen sie ihren Sound <em>Post-Industrial-Violence-Metal</em> oder <em>New Level Shit</em>.</p>
<p><strong>Nach kurzer Umbaupause</strong> enterten Jesus on Extasy die B&uuml;hne. Man denkt sofort an die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen: The Cr&uuml;xshadows, The Birthday Massacre &amp; Co. Und wie soll es anders sein, S&auml;nger Dorian kommt aus New Orleans, USA. Laut Presseinfo machen sie &#8220;the future of industial&#8221;. Keine Frage: Die Songs sind gut gemacht aber irgendwie <strong>fehlte die besondere Note</strong>.</p>
<p align="center"><img height="215" alt="TerminalChoice" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/terminalchoice.jpg" width="315" /></p>
<p><strong>Es ert&ouml;nte das Intro</strong> von <a class="liexternal" href="http://www.terminal-choice.de/">Terminal Choice</a>! Chris Pohl und seine Mitstreiter betraten die B&uuml;hne. Vom ersten Song (&#8220;Animal&#8221;) an wusste Chris Pohl zu &uuml;berzeugen. Der sprichw&ouml;rtliche Funke sprang sofort &uuml;ber. Die B&uuml;hne war fast schon zu klein f&uuml;r den agilen Chris, Schlagzeug, Keyboard, die Kollegen mit Gitarre und Bass und ein Bildschirm mit passender DVD-Show verliehen dem B&uuml;hnengeschehen <strong>gelungen mehr Dynamik</strong>. Passende Gesten, passende Kommentare, passende Samples und ein energiegeladener Chris Pohl sorgten schnell daf&uuml;r, <strong>dass die Fans mitgingen</strong>.</p>
<p><strong>Gleich der zweite Song</strong> war &#8220;Don&#8217;t go&#8221;, im Orginal von Yazoo, einer der Coversongs des neuen Albums. Es wurde das passende und sehr gut gemachte Video eingespielt. Die elf Songs des Hauptsets boten ein gelungenes Potpourri aus alten und neuen Nummern. Insbesondere seien die Hits des neuen Albums erw&auml;hnt: &#8220;Golden Days&#8221;, &#8220;I want 2 know&#8221; und &#8220;Devil Daddy&#8221; aber mit &#8220;Animal&#8221;, &#8220;Collective Suicide&#8221; und &#8220;Death fuck&#8221; waren nat&uuml;rlich auch viele Gassenhauer aus fr&uuml;heren Jahren dabei. Das Publikum quittierte diese mit Euphorie und lautem Mitsingen. Chris war freundlich, bodenst&auml;ndig und suchte stets den Kontakt zum Publikum.</p>
<p><strong>Nach zwei Zugaben</strong> mit insgesamt f&uuml;nf Songs: &#8220;Pull the trigger&#8221;, &#8220;Amagedoon&#8221;, &#8220;Crack up&#8221;, &#8220;She is the devil&#8221; und &#8220;Rockstar&#8221; war das Publikum entg&uuml;ltig au&szlig;er Rand und Band. Unterhaltsame Ansagen, witzige Samples und selbstverst&auml;ndlich die passenden Video-Sequenzen inbegriffen. Nach anderthalb schwei&szlig;treibenden Stunden verlie&szlig;en ca. 400 gl&uuml;ckliche und nassgeschwitzte Gestalten die Kulturfabrik. Ein gelungenes Konzert war zu Ende gegangen, in dem Chris Pohl und seine Mitstreiter mal wieder mit Bravour beweisen konnten, warum sie zu den beliebtesten Liveacts der Szene geh&ouml;ren.</p>
<p><strong>Nach dem Konzert</strong> kamen Chris &amp; Co. noch an den Merchandising-Stand und erf&uuml;llten alle noch so absurden W&uuml;nsche der Fans (von Autogrammen auf Handyschalen bis zu selbst gebastelten Chris-Pohl-Ikonen war alles dabei) von distanziertem Gehabe und Starall&uuml;ren keine Spur!</p>
<p><em>Ordentlich durchger&uuml;ttelt und mit tauben Ohren, aber extrem guter Laune, machten wir uns auf den Heimweg.</em></p>
<p><small>(<strong>Quelle Bilder:</strong> <a class="liexternal" href="http://www.terres-arts.de/">Carsten Terres</a>)</small></p>

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		<title>Camouflage: Relocated &#8211; Tour 2006 am 19.09. in K&#246;ln Live Musik Hall</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Sep 2006 10:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konzertberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Camouflage]]></category>
		<category><![CDATA[Electro]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>

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		<description><![CDATA[

16 Termine quer durch Deutschland dauert die j&#252;ngste Tournee von Camouflage. Das mittlerweile siebte Studioalbum &#8220;Relocated&#8221; steht seit 25.08.2006 in den L&#228;den und will pr&#228;sentiert werden. Markus Meyn, Oliver Kreysing und Heiko Maile werden mit &#8220;Relocated&#8221; einen weiteren Meilenstein in der Bandgeschichte markieren.
Noch bevor die akustischen Sehns&#252;chte des Publikums befriedigt wurden, gibt ein Support sein [...]]]></description>
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<p><strong>16 Termine quer durch Deutschland</strong> dauert die j&uuml;ngste Tournee von Camouflage. Das mittlerweile siebte Studioalbum <em>&ldquo;Relocated&rdquo;</em> steht seit 25.08.2006 in den L&auml;den und will pr&auml;sentiert werden. Markus Meyn, Oliver Kreysing und Heiko Maile werden mit &ldquo;Relocated&rdquo; einen weiteren Meilenstein in der Bandgeschichte markieren.</p>
<p><strong>Noch bevor</strong> die akustischen Sehns&uuml;chte des Publikums befriedigt wurden, gibt ein Support sein Stelldichein. Das Ein-Mann-Electroprojekt &#8220;Kolkhorst&#8221; bzw. Kai Uwe Kolkhorst hat die undankbare Aufgabe, den Abend zu er&ouml;ffnen. Kai Uwe bem&uuml;ht sich seinen deutschen Electropop zum besten zu geben. Eine interessante Mischung aus Wolfsheim und Tocotronic.</p>
<p align="center"><img height="215" alt="camouflage1" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/camouflage1.jpg" width="282" /></p>
<p><strong>Nach einer kurzen Umbaupause</strong> setzt dann schlie&szlig;lich das lang ersehnte Intro von Camouflage ein. In diffusem blauem Licht zeichnen sich langsam die Camouflage &#8211; Silhouetten von Markus, Oliver, Heiko und Ihrer Livecrew ab. Sie haben das Publikum vom ersten Moment an im Griff. Markus schaffte es mit seiner smarten Art und ungeheuer viel Power sein Publikum zu begeistern. Die drei lieferten eine von der ersten Minute mitreisende Show ab. Und es dauerte nicht lange, da tanzte das Publikum mit.</p>
<p><strong>Markus, Oliver und Heiko</strong> pr&auml;sentierten nicht nur die neuen Songs wie die aktuelle Single <em>&#8220;Motif Sky&#8221;</em>, &#8221; <em>We are Lovers&#8221;</em> (der Electropopsong mit Ohrwurmcharakter) oder &#8221; <em>The Pleasure Remains&#8221;</em> (ein melancholischer Herbsthit) sondern auch ihr Hits aus den 80ern. Nach &#8221; <em>Suspiscious Love&#8221;</em>, &#8221; <em>The great commandment&#8221;</em> und &#8221; <em>Love is a Child&#8221;</em>, insgesamt zwei Zugaben und 100 min. schwei&szlig;treibender Spielzeit konnte jeder Fan zufrieden nach Hause gehen.</p>
<p align="center"><em><strong><img height="215" alt="camouflage2" src="http://www.darkerradio.com/wp-content/uploads/2007/08/camouflage2.jpg" width="282" /></strong></em></p>
<p><em><strong>Ein Konzert von Camouflage</strong> ist ein kollektive Erlebnis, das nur derjenige begreifen kann, der selbst dabei war. Camouflage haben bewiesen, dass sie immer noch zu den besten Liveacts der Szene geh&ouml;ren.</em></p>
<p><a class="liexternal" href="http://www.camouflage-music.com">www.camouflage-music.com</a><br />
<a class="liexternal" href="http://www.myspace.com/camouflagemusic">www.myspace.com/camouflagemusic</a></p>

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